Gastro-Mogul Donhauser: Speisewagen-Drama, Schmutzkübel-Kampagne, Iran-Geschäfte
Shownotes
Er serviert das Frühstück im ÖBB-Railjet und das Fünf-Gänge-Menü in der First-Class-Lounge am Flughafen Zürich: Josef Donhauser führt das größte privat betriebene Catering-Unternehmen Österreichs, mit rund 2300 Mitarbeitern und um die 200 Millionen Euro Umsatz.
Doch für Donhauser lief nicht immer alles auf Schiene. Von den Anfängen in der verschuldeten Familien-Konditorei, über einen existenzbedrohenden Auftragsausfall, bis hin zu riskanten Projekten im Iran – es scheint, als hätte der Niederösterreicher ein Faible für herausfordernde Business Cases.
Wie man es schafft, nach einem Rückschlag wieder auf die Beine zu kommen, wie groß die Macht einer guten Marke sein kann, und wie man im herausfordernden Bereich des Bahn- und Flughafen-Caterings auch vermeintlich übermächtige Konkurrenten ausstechen kann – darüber spricht Josef Donhauser in der neuen Folge des CEO-Podcasts mit STANDARD-Chefredakteur Gerold Riedmann.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Er serviert das Frühstück im Railjet und das Fünfgängemenü in der First Class Lounge am Flughafen Zürich.
00:00:11: Josef Donhauser führt das größte privat geführte Catering-Unternehmen Österreichs rund zwei Tausend Dreihundert Mitarbeiter an die Zweihundert Millionen Euro Umsatz.
00:00:22: Auf der Fahrstrecke hat er zwischendrin den ÖBB Speisewagen als Auftrag verloren, dann wieder erfolgreich zurückgeholt.
00:00:30: Er hat seinen Mitbewerbern, die Launches in Zürich und in Wien abgeluchst.
00:00:35: Und er hatte Restaurant hätte Vapiano aus der Pleite herausgekauft um etwas Neues wachsen zu lassen.
00:00:42: Darüber hinaus führte ein Schloss am Kobenzel über Wien und hat im Iran eine Firma an die Börse gebracht.
00:00:48: So eine Vielfalt in einer Person und angefangen hat das in der Konditorei seiner Eltern in Kirchberg am Wechsel mit sechshundert Euro
00:00:56: Eigenkapital.
00:00:57: Willkommen beim CEO-Podcast des Standard, mein Name ist Gerald Riedmann und unser Gast heute Josef Donhauser.
00:01:10: Herr Donhausser weil die Marke Don ja nicht bei allem richtig im Vordergrund steht bei dem was sie tun.
00:01:16: wie stellen Sie sich eigentlich vor wenn sie neue Menschen treffen und die fragen was sie tun?
00:01:20: Tatsächlich tu ich mich manchmal ein bisschen schwer aber ich sage üblicherweise Ich bin Unternehmer das ist sozusagen meine Passion im zweiten Schritt im Kettering und Restaurantgeschäft tätig.
00:01:36: Und mit welchen Marken überzeugen Sie dann?
00:01:37: als erstes, wo haben sie die höchsten Feedbacks?
00:01:40: Die höchste Bekanntheitswerte – wovor verorten sind die?
00:01:43: Mittlerweile mit Don oder Dons.
00:01:46: wie wir im Zug auftreten merke ich dass wir mittlerweile ein bisschen Bekanntheitsgrad erzielt haben.
00:01:52: auch in den Lounge ist sieht man auf dem servietten Don und gibt es in der Bevölkerung doch Wiedererkennungs Kennzeichen aber auch mit der Marke Vapiano, die eine sehr starke Marke ist im Bekanntheitsgrad.
00:02:08: Mit denen können die breite Bevölkerung viel anfangen.
00:02:12: Das Unternehmertum bewegt sie – das sieht man aus ihrem beeindruckenden Lebenslauf.
00:02:16: Ich würde vorschlagen wir fangen mal dort an wo das Unterneemertum gestartet hat bei ihnen.
00:02:23: Wir müssen uns zurückversetzen in die Achtziger Jahre sozusagen Kirchberg am Wechsel, heute ungefähr zweitausendfünfhundert Leute die dort wohnen.
00:02:32: Die Konditorei ihrer Eltern.
00:02:35: Was waren denn die Torte, die dort am besten gegangen sind?
00:02:38: Was war die Spezialität?
00:02:45: Ich glaube eine besondere Art von Bananenschnitte, die mein Vater irgendwie kreiert hat... mit einer sehr, sehr dünnen Schokoladegrasur und einer besonderen Schlagcreme die dann die Banane umhüllt hat.
00:03:03: Die in meiner Erinnerung war ein Bestseller.
00:03:06: aber auch das Eis für das war die Konditoreiben des Vaters Bekannte.
00:03:14: Und ihr Papa hätte sich dann gewünscht dass Sie das mit der Bananenschnitte fortführen?
00:03:18: Ja ich komme aus einer Generation, wo es üblich ist und sozusagen vorgesetzt ist das der erstgeborene Sonn wenn die dann irgendwie einen Betrieb haben dass er diese Tätigkeiten fortführt.
00:03:32: Und dazu war ich programmiert von Kindesalter
00:03:37: an.
00:03:38: Ist denn aber nicht ganz so gekommen?
00:03:39: warum?
00:03:42: Naja es ist irgendwie schon so gekommen Weil ich habe dann nach der Hotelfachschule Konditor gelernt und hab mich auch auf den Beruf vorbereitet, um den älterlichen Betrieb zu übernehmen.
00:03:58: Und was ich dann auch gemacht habe – allerdings bin ich bei der Übernahme des der Konditorei irgendwie – zähle ich oft – mit meinem Vater, der da in Pension gegangen ist gerade zu einer Betriebsberate gegangen und habe gesagt, wir können den Betrieb steuerschonend übergeben.
00:04:19: Und der hat sich die Bilanz angeschaut und er hat gesagt was wollen sie da steuerschonend geben?
00:04:24: Der ist unredbar hoffnungslos verloren schicknis dem Konkurs geht nichts mehr war schon damals ein bisschen beratungsresistent und hab dann das trotzdem gemacht wollte auch meine Eltern die ihr Leben lang in dieser Konditorei gestanden haben nicht auf ihren Schulden da sitzen lassen.
00:04:48: Und ich bin halt meiner Verpflichtung gerecht geworden und habe jetzt die Nachfolge angetreten, der Berater hatte aber vollkommen recht.
00:04:59: Der Betrieb war einfach... es war kein Umsatz da!
00:05:04: Weil die Leute, die bei Namenschnitte und auch die anderen Dorte nicht in dem Maße gekauft haben?
00:05:08: Genau.
00:05:08: Ich glaube es hat einfach zu wenig Menschen in den Wort gegeben, die ausreichend Parallelschlitten haben wollten.
00:05:16: Und ich hatte damals wirklich noch ein Schockerlebnis, weil ich war gut der Zwanzig, also ich glaub, ich hab schon zwanzig wie ich die Konditorei übernommen habe.
00:05:31: Und mein Vater ist da im ... Im Oktober in Pension gegangen und es sitzt dann im November, in dieser Konditorei.
00:05:39: Es geht den ganzen Tag die Tür nicht auf.
00:05:41: Also ich habe ein Schlüsselerlebnis, ich hatte an einem Tag siebzig Schilling-Umsatz also sind vier Euro fuchtsig das sollt sich nicht einmal aus dass man dort das Licht auftritt in der Früh Und hab mich damit in einer Situation gefühlt wo ich mir gedacht habe so Ich habe eigentlich ein ambitioniertes Leben vor mir gehabt oder hätte ich mir vorgestellt, aber jetzt ist es irgendwie ein bisschen aussichtslos.
00:06:11: Und ja, hab' aber dann diese Notsituation oder Aussichtslosigkeit irgendwie zum Anlass genommen und gesagt, okay da müssen wir was tun!
00:06:22: Wir müssen irgendwo dort hingehen wo es einfach mehr Menschen gibt in meinen Bananenschnitten und Torten haben wollen... Die Kost hat.
00:06:32: So habe ich versucht, ja genau in die Großstadt zu kommen und habe Kunden lukriert.
00:06:39: Und hab zu liefern begonnen um Volumen aufzubauen und sozusagen Umsatz zu geben.
00:06:47: Aber noch aus der Produktion in Kirchberg-Wetzler?
00:06:50: Aus der
00:06:50: Produzion in Kirchenberg-Weetzler.
00:06:51: Genau!
00:06:52: Das waren auch meine ersten Berührungspunkte mit der Bahn Gastronomie und dem damaligen Bahnheterer, den mich dann... Sachen dort und Apfelstrudel geliefert habe.
00:07:02: Und da auch Volumen und Mengen produzieren durfte, so hat sich das immer weiter entwickelt.
00:07:09: Was aber schon früh kam ist ja auch diese Liebe zu großen Marken.
00:07:13: Subway zum Beispiel hat am Anfang ja auch eine große Rolle gespielt die Sandwich-Kette, Riesenrestaurationsbetrieb beziehungsweise weltweit mit ich glaube den allermeisten Filialen die es überhaupt gibt.
00:07:26: was hat sie Was hat sie dazu gebracht, das Zuckerbeckertum sozusagen sein zu lassen bzw.
00:07:33: einen weiteren Zweig im Bereich Franchise zu suchen?
00:07:36: In Wirklichkeit auch wieder aus einer Note heraus, weil ich Flächen am Bahnhof übrig hatte die konzeptionell nicht funktioniert haben und hab Konzepte gesucht was da hineinpassen kann.
00:07:54: Und da bin ich auf Subway gestoßen.
00:07:56: Subway ist, wie Sie richtig gesagt haben, die größte Freundschaftskette der Welt mit über vierzigtausend Räste raus – nicht im Umsatz aber in der Anzahl der Outlets und habe hier gesehen, ob das dann implementiert in einer Zeit wo Subway in Österreich nicht wirklich präsent war und habe gesehen, wie ich aufgesperrt habe, spürbar die Kraft einer Marke Umsätze gemacht in unvorstellbaren Dimensionen.
00:08:28: Für mich damals unvorstellbaren Dimentionen und hat mir gezeigt, was eine Marke liefern
00:08:34: kann.".
00:08:35: Sie haben den Bahnhof angesprochen und das ist ja auch ein Kapitel dem wir uns ausführlicher widmen sollten weil die Bahn für sie eine unglaublich wichtige Rolle gespielt hat wahrscheinlich mittendrin der größte Rückschlag überhaupt bedeutet hat verhältnismäßig junges Unternehmen mit einem Klumpenrisiko, einem sehr großen Auftrag der dann plötzlich weg war.
00:08:56: Wie ist es zum ersten Auftrag mit den ÖBB gekommen und wie nähern wir uns dieser schlechten Nachricht die dann
00:09:03: kam?
00:09:04: Also ich bin zum Bahnheterin gekommen aus der ... wie ich schon erwähnt habe... Aus der Not heraus dass sich aus meiner Konditorei Umsatz generieren musste Und war sozusagen Lieferant, Mailspeise-Lieferant für den damaligen Bahnhäter.
00:09:20: Und danach haben sie mir angeboten, der Bahnketterer, dass sich die Bahnhofsgastronomie in der damaligen alten Rosenkavalier also für die Zuhörer, die das noch den alten Südbahnhof noch kannte
00:09:39: und
00:09:40: den Westbahnhof.
00:09:41: Hier wurde die Bahnhofskastronomie neu vergeben unter damalige Bahnkettern hat dürfte offenbar gemeint haben, ich kann das ganz gut und ob ich da nicht einsteigen will.
00:09:54: Und wir übernehmen die alten Bahnhausgastronomien, dass sich dann auch gemacht habe, auch eine relativ strategisch aussichtslose Position weil es war klar die Bahnhöfe werden umgebaut.
00:10:07: Eine Investition in die alten Restaurationen geht sich zeitlich nicht mehr aus, das kann man immer zurück verdienen.
00:10:15: Verhandene Infrastruktur war schon so desolat, dass es nach Rot ist geliedet gesagt.
00:10:22: Südballhof wurde ja damals zum hässlichsten Bahnhoffer, ob das gekürzt.
00:10:26: Und
00:10:26: Sie mitten drin?
00:10:27: Die Mittel drille war auch eine schöne Aufgabe habe ich dem dann auch gestellt hab das dann doch irgendwie ganz gut glaube ich meistern können und nachdem ich das ganz gut meisteren konnte wurde mir auch angeboten, dass sich dann in mich ein Management bei Ihnen im Zug Kettering engagieren, was ich dann auch gemacht habe.
00:10:51: Und die damaligen Mitgesellschaften haben sich dann sukzessive immer wieder zurückgezogen und ich hab dann immer mehr Anteile übernommen und gekauft bis zu dem Zeitpunkt wo ich dann sozusagen der Gesamthaft übernomen habe und mittlerweile darauf danach ja habe ich den Auftrag ÖBB-Auftrag verloren.
00:11:15: Wie haben Sie eigentlich davon erfahren?
00:11:17: War das ein Anruf aus Ihrer Unternehmenszentrale damals, weil das war ja in Full Swing quasi undenkbar dass es anders ist.
00:11:24: Klar der Mitbewerb der immer da ist Ausschreibungssituationen die da sind.
00:11:27: aber wie war der Moment als Sie erfahren haben?
00:11:30: Das ist aus!
00:11:31: Also dem Auftragsverlust ist ja eine, ich würde mal sagen eine mediale Schmutzküppelkampagne
00:11:39: vor einem Jahr gegangen.
00:11:40: Das war ziemlich
00:11:43: heftig.
00:11:44: Ich bin sozusagen aufgewacht und auf der Titelseite einer österreichischen Tageszeitung stand drauf abgelaufene Würstel im Speisewagen.
00:11:53: Und ich habe jetzt im ersten Moment gar nicht glauben können, dass es überhaupt um ein Unternehmen geht weil logischerweise verkaufen wir keine abgeloffenen Würste im Speisewagen und das war eine für mich damals nicht ganz nachvollziehbare Schmutzkübel-Kampagne, würde ich sagen.
00:12:13: Die dann letztendlich zum Verlust des Auftrags geführt hat – das war gerade ein Ausschreibungsjahr, Van Kettering wird ja alle fünf, sechs Jahre neu ausgeschrieben und in diesem Fall keimes Töner.
00:12:29: Es war ein Ausschreibungsjahr und wir haben uns natürlich wieder neu beworben, aber mit dieser medialen Hinrichtung sozusagen im Rücken kam es dann nicht mehr zu einer Verlängerung.
00:12:39: Und der Auftrag lief aus ja.
00:12:44: Sie haben in früheren Interviews beschrieben also definiere Klumpenrisiko.
00:12:48: das waren so ungefähr eighty-fünf Prozent vom Umsatz oder?
00:12:51: Das war sogar mehr über eighty fünf Prozent, aber es war sozusagen genau mit dieser Aktion mehr oder weniger mein gesamtes Unternehmen, dass ich davor über die fünfzehn Jahre aufgebaut habe wieder verloren.
00:13:11: Was war das für eine Zeit?
00:13:12: Was macht man am Montag wenn man dann in die Firma kommt?
00:13:16: Ich hab mir tatsächlich da Zeit genommen und hab einen Coaching genommen und auch einen Wirtschaftscoach genommen.
00:13:29: Wie gehe ich jetzt mit dieser Situation um?
00:13:31: Ich habe in meiner Wahrnehmung nichts Falsches gemacht, aber nichts Schlechtes gemacht.
00:13:41: Aber trotzdem hat das Unternehmen verloren und es war so die Situation.
00:13:49: starten wir noch einmal durch oder lassen uns bleiben mit einer Floschen Rotwein in der Hand nach Griechenland.
00:13:57: Darf ich da noch kurz reinhaken?
00:13:59: Wie war das für Sie, der ein Unternehmern aufgebaut hat und dann eben hundert Prozent der Anteile hatte.
00:14:06: Da könnte man auch sagen, oha!
00:14:07: Der Unternehmer, der Patriarch ist sein Unternehmer.
00:14:10: Und dann rufen sie einen Coach an.
00:14:13: Ja.
00:14:13: War es für Sie ein Umdenken oder ein Moment – wie war die Erfahrung für Sie?
00:14:17: Nein, es war eigentlich schon ein bisschen ein Hilferuf, weil ich nicht genau gewusst habe... Ich hab Hilfe gebraucht, um mich neu zu orientieren.
00:14:30: Es hat sich auch nicht schlecht angefühlt und ich habe mich nie als Patriarch gefühlt.
00:14:34: Und es war immer ein begeisterter Dienstleister und bin jetzt nicht als Herrscher geboren sozusagen.
00:14:48: Im Zuge ist das ein Geschenk, dass ich mir selbst gemacht habe.
00:14:55: und der professionelle Anleitung zu reflektieren, was will ich?
00:14:59: Was ist meine neue Ausrichtung im
00:15:01: Leben?".
00:15:02: Und es war dann relativ rasch klar dass wir diese Geschehnisse so nicht stehen lassen können.
00:15:08: Ich musste sozusagen noch einmal durchstarten und habe die gleichen Muster wiedergenommen, die ich in der Konditorei meiner Eltern gelernt habe wieder Größe aufbauen und habe dann alles genommen, was man irgendwie im Weg stand oder am Weg lag.
00:15:34: Und mit dem unbedingten Wunsch Volumen und Größe wiederaufzubauen, weil ich noch das Trauma der Konditorei im Kopf hatte, wenn man einfach keine Manifriumasse hat um sein Leben oder sein wirtschaftliches Leben zu modellieren.
00:15:54: Und gleichzeitig auch eine Vielfältigkeit begonnen, weil – das war mir auch eine Lehre in meinem Unternehmerrischen – dass ich nie wieder von einem Auftraggeber abhängig sein wollte.
00:16:12: Don't put all eggs in one basket!
00:16:16: Diese Situation wollte ich nicht wieder erleben.
00:16:20: Die Situation heute mit den Barncatering, wenn wir dort für einen Moment bleiben und in die Gegenwart kommen.
00:16:27: Kann man im Speisewagen Geld verdienen?
00:16:30: Man kann schon – es ist aber für mich das Komplexeste und schwierigste Catering dass es gibt und man muss die Stellhebel schon sehr gut verstehen und kennen damit es auch wirtschaftlich erfolgreich ist.
00:16:46: Aber es geht und es gelingt
00:16:49: ja!
00:16:50: Welche Infrastruktur braucht man als Anbieter der Inzügen?
00:16:55: Aktiv ist sie.
00:16:56: Es beschränkt sich ja nicht nur auf das Schnitzel, die österreichische Form sondern eben auch auf Ungarn, auf benachbarte Länder wie Schweiz
00:17:06: etc.,
00:17:06: Italien in Teilen aber natürlich auch unsere nördlichen Nachbarn.
00:17:12: Wie managen Sie das?
00:17:13: Wo haben Sie Betriebsbasen und wo kann man es quasi von Österreich aus bedienen?
00:17:17: Erstens einmal bin ich sehr dankbar, dass wir mit den ÖBB einen Auftraggeber haben der ein Qualitätscarrier ist und sehr hohe Ansprüche an den Keterer stellt.
00:17:30: Das fordert uns auch, uns laufen und weiterzuentwickeln und also wie Sie richtig sagen es geht hier nicht nur um ein gutes Schnitzel anzubieten sondern wir haben ja auch über die ÖBB hat einen von der Infrastruktur und vom Ministerium eine gute Verpflegung für die Fahrgäste in den Zügen sicherzustellen.
00:17:58: Das wird auch penalisiert, wenn wir das nicht schaffen.
00:18:01: Und dass in einem bestimmten Qualitätsgrad mit Bioanteil, mit Regionalität oder mit Saisonalität – also da gibt es schon ordentliche Vorgaben.
00:18:14: Die ganze Komplexität wirkt dann natürlich noch in der Dezentralität TET, dass eben die Züge von Budapest bis Zürich und von Hamburg bis Südtirol unterwegs sind.
00:18:28: Und innerhalb Bienenkreuz im fast Regionalverkehr auch anzubieten ... Die Leistungen anzubitten.
00:18:38: haben wir auf unserer geografischen Situation in Österreich nicht eine Situation wie zum Beispiel in der Schweiz vorfinden wo mehr oder weniger alle züge täglich Sternförmig von Zürich weg und wieder Retour kommen, sondern wir haben halt eine Ostwestachse und eine Nord-Südachse.
00:18:56: Und eben dann auch noch das Inneralpine Kreuz zu bedienen.
00:19:00: und hier haben wir sechs Logistikstandorte entlang der gespielten Strecken.
00:19:06: Wir haben acht Länder die wir bereisen mit acht unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen Mit dementsprechend kollektivvertraglichen Arbeitsrechtlichen Herausforderungen, Arbeitszeitlichen Herausforderung und auch die logistischen Herausforderungen.
00:19:28: Man muss ausreichend Ware in der richtigen Menge und in der richtige Qualität immer zur Verfügung zu haben.
00:19:36: Wenn man das mit einem Airline Kettering vergleicht – wir haben in einer Boeing ein Triple Seven-Fürhundertsitzplätze drinnen.
00:19:48: Ich weiß im Vorhinein als Ketterer, wie viele Gäste drinnen sind.
00:19:54: Und dann habe ich vielleicht noch ein Prozent Koscher und zwei Prozent irgendwie glutenfreie Gerichte... Wie ist das mit Zugflamme?
00:20:05: ...und ich hab's verkauft!
00:20:06: Im Zug habe ich ein Railjet hat auch über Vierhunderte Sitzplätze.
00:20:10: Gut,
00:20:11: wenn ich komme ist klar dass man Sachenwürstel braucht.
00:20:13: Ich kenn Leute die immer um das Schülerskulla-Suppe essen.
00:20:16: aber so richtig planbar ist es ja nicht!
00:20:18: Es ist nicht planbar.
00:20:20: wir wissen auch auch die ÖBB weiß nicht wie viele Gäste im Zug sein werden.
00:20:26: durch Klimaticket und so weiter kann man ja in Österreich ein freies Ticket kann jeder einsteigen wo er will wann er will braucht auch keine Vorreservierung.
00:20:34: natürlich gibt's Erfahrungswerte aber die variieren natürlich auf Strecken bezogen, Saisonal-Bezogen.
00:20:43: Wenn der Feiertag, Urlaub, sonstige Ereignisse Oktoberfest in München ist auf der Weststrecke eine andere Situation als wenn das ein normaler Montagnachmittag ist also.
00:20:54: Das heißt dann mehr Kaisersammeln mitnehmen?
00:20:56: Unter mehr Bier und umzustellen genau!
00:21:01: Aber hier müssen wir über die Warnwirtschaft und über die Erfahrungswerte der Verkaufsdaten einfach die Beladessysteme anpassen.
00:21:09: Allein,
00:21:10: dass wir jetzt so im Detail über den ÖBB-Auftrag sprechen – das ist ja auch überliefert!
00:21:17: Es gab eine Rückkehr zu diesem Auftrag zurückkämpfen, vielleicht dort noch mal ein bisschen auf die Strategie hin.
00:21:23: Nachdem der Entschluss gefasst war keine Flasche Rotwein nicht Griechenland und Rotweinn nur in anderem zusammenhang.
00:21:29: Wie war das an dem Tag, an dem es wieder losging mit der neuen Auftragsvergabe bei der ÖBB nach der Durststrecke?
00:21:35: Also erstens haben wir eine sehr große Freude hier wieder die Möglichkeit zu bekommen mich zu beweisen Und der erste Tag war definitiv herausfordernd.
00:21:48: Wir mussten ja sozusagen österreichweit über Nacht übernehmen und das war eine, ich sage jetzt einmal höflich, eine ordentliche Herausforderung, die uns über Monate noch massiv zu schaffen gemacht hat.
00:22:05: Sie haben ja konkrete On-Code damals vorgeworfen, die Übergabe zu sabotieren?
00:22:09: Naja würde mal so sagen, der Vorbetreiber hat es uns nicht besonders leicht gemacht.
00:22:16: Wahrscheinlich auch nicht seine Aufgabe, aber besonders dass man sich da besonders dagegen streibt.
00:22:23: Wer hätte ich jetzt auch nicht erwartet?
00:22:25: Aber ja ist im Wirtschaftsleben so darf man sicher keine Geschenke erwarten.
00:22:33: Wie
00:22:33: ist das eigentlich zwischen du und Co&Iern?
00:22:35: oder wenn sie den Attila Toghoutan treffen, ist der Respekt?
00:22:39: Haben Sie das einmal ausgeredert?
00:22:40: Ist der Funkstile zwischenzeitlich?
00:22:42: oder wie?
00:22:42: Weil es sind zwei stolze österreichische Unternehmen Die Bürger sind wahrscheinlich stolz auf beide, wie geht's ihnen untereinander?
00:22:50: Also wir haben leider Gottes keinen besonderen Austausch oder keinen Kontakt.
00:22:57: Ich meine Haltung zu ihm ist eine Respektvolle.
00:23:00: also ich honoriere und sehe eine ganz besondere Leistung die Herr Dokudran hier erbringt und vollbracht hat.
00:23:11: das ein Aushänge Und Schild und ein Paradeunternehmen, ein österreichisches, dem ich sehr hohen Respekt zulehren.
00:23:20: Und Sie begegnen sich ja insofern immer wieder?
00:23:23: Weil auch wenn es um Flughafenlaunches geht – das ist ein Bereich der wir in den vergangenen Jahren einen Wachstumsbereich war, auch durch einen Auftrag auf den wir gleich zu sprechen kommen.
00:23:31: Tonko insgesamt, ich würde sagen je nach KPI zehnmal zwölf mal so groß mehr oder weniger als wenn es einem um den Umsatz geht.
00:23:38: wo würden sie denn Hauptunterschied sehen?
00:23:41: was machen sie bewusst anders?
00:23:43: Also ich glaub, ich mach bewusst gar nix anders und will auch nicht bewusst irgendetwas anderes machen.
00:23:53: Weil jemand andere etwas anderes macht!
00:23:56: Sicher noch sich?
00:23:57: Genau, ich schau auf mich und hab immer wieder das wirkliche und ehrliche Wunsch und Bedürfnis für unsere Auftraggeber die beste Gäste zu liefern, die in dem Kaufmenschenrahmen möglich ist.
00:24:09: Und so beginnt die Guest Journey wie in der Flughafen, beispielsweise in den Launges.
00:24:13: Mehr oder weniger egal, in welcher Beton geht im Flieger dann mit dem On-Co weiter?
00:24:20: Wäre das auch ein Bereich, der sich langfristig interessiert?
00:24:22: oder ist Airline Catering noch mal völlig verrückt?
00:24:26: Nein und wir haben ja ein bisschen begonnen auch mit Airline catering.
00:24:31: es ist nicht so eine komplexe Geschichte aber wir sind reglementierte Lieferant am Flug.
00:24:36: Wir haben die Qualitätszertifizierungen für Airline Katerin gemacht und wir kättern auch ein paar Airlines immer wieder, ja India gemacht und Condor.
00:24:48: Also gibt laufend Airlines die unsere Dienstleistungen haben wollen aber es hat jetzt keinen strategischen Schwerpunkt aber wir können das relativ unkompliziert mitmachen.
00:25:05: Und wie wichtig sind die Launsch-Aufträge?
00:25:07: Wir haben eben über Wien natürlich und über Österreich gesprochen.
00:25:10: Auch in der Schweiz mit den Flughäfen in Zürich, auch in Genf ist die Swiss ebenfalls unter dem Lufthansa Dach, wie die Austrian einen wichtigen Auftraggeber.
00:25:20: Wie ist es am Zürcher Flughafen oder am Wiener Flughaften?
00:25:24: Lausches kriegen immer mehr eine Bedeutung für uns im Unternehmen und war natürlich eine schöne Geschichte dass wir als Im internationalen Vergleich doch Kleines Kettering-Unternehmen uns in der Schweiz, in den Premium Launches durchsetzen konnten.
00:25:44: Da sind wir auch angetreten gegen die weltgrössten Kette... Die
00:25:49: Gate Group und so?
00:25:50: Gate Group mit fünf, sechs Milliarden Umsatz aber auch Sodexo oder Compass Group mit vierzig, sechzig Milliarden Umsatze.
00:26:00: Das sind schon ... schon ordentliche Kaliber, die man da gegenüber hat.
00:26:06: Und es hat uns doch wahnsinnig gefreut, dass wir hier als kleines österreichisches Unternehmen die Swiss-Karriere auch überzeugen konnten, dass sie die beste Lösung für ihr Produkt sind.
00:26:19: und das hat sich Gott sei Dank bestätigt.
00:26:22: und wir konnten auch seit der Übernahme die Kunden und Gästebefragungen noch einmal und Zufriedenheit nochmal um über zehn Prozentpunkte steigern, das auf sehr, sehr hohen Niveau schon war.
00:26:36: Und das gibt uns natürlich wahnsinnige Kraft und Motivation, dass wir im richtigen Weg sind und dass wir uns auch international nicht verstecken
00:26:45: brauchen.".
00:26:45: Wie funktioniert so ein Übernahme im operativen Betrieb?
00:26:48: Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben ja... als Menschen dieselben, kriegen einen neuen Arbeitgeber sozusagen und dann wird sehr Schlüsselpositionen in diesen Unternehmensbereichen brauchen.
00:26:58: Das werden Sie sagen.
00:26:59: ich brauche Leute auf die ich mich verlassen kann, die ich kenne, die wissen Wichtige.
00:27:02: Wie geht man davor?
00:27:04: Ja so Übernahmen sind immer wieder speziell und da gibt es auch kein... also muss man jede Situation immer individuell betrachten.
00:27:12: aber sie haben rechtes Glück.
00:27:13: Da hat der Zuckerbecker kein Rezept meinen Sie!
00:27:17: Genau.
00:27:20: Das kann man nicht so, glaube ich aus einem Handbuch nachschlagen muss man die jeweilige Situation individuell betrachten.
00:27:28: aber sie haben recht es gibt in Europa das Afragesetz als Arbeitskräfteüberlassung wo wir alle Mitarbeiter mit allen Rechten und Pflichten übernehmen müssen und das wollen wir ja grundsätzlich auch immer und daher ist einmal sozusagen das Tagesgeschäft einmal halbwegs abgesichert, aber wir übernehmen ja eine Aufträge damit wir etwas verändern und verbessern und eine Gästschirne weiterbringen.
00:27:56: Und da muss man dann in den Schlüsselpositionen dann Mitarbeit hineinsetzen die diese Idee der Verbesserung der aufgewärteten Gätschirne auch steuern und umsetzen
00:28:11: können.
00:28:12: Dann heißt es aber auch in so Übernahmephasen sehr helle Scheinwerfer liegt.
00:28:16: Man schaut genau von allen Seiten, Kundenseite aber natürlich auch vom Auftrag Geber.
00:28:21: Sie haben gespürt dass sie mehr investieren müssen als sie eigentlich vorhatten?
00:28:26: Ja das versucht man im Vorfeld natürlich immer wieder abzuschätzen.
00:28:29: aber wie vorhin gesagt also gibt es auch Unwegbarkeiten die man nicht einplanen kann und im speziellen Fall der Swiss ist es so hier eine sehr hohe Erwartungshaltung an Qualität berechtigterweise vorhanden war, seitens des Vorstandes der Swiss und wir die im Kostel ist was ich es wollte sicherlich nicht enttäuschen wollten.
00:28:56: Und das hat dann doch ein paar Millionen gekostet!
00:29:00: Aber wir haben das Qualitätsversprechen erhalten können und mussten aber mehr investieren als wir ursprünglich dachten.
00:29:08: Liegt das dann jeweils an der Airlinewell für alle, die schon mal in der Zürcher Laune sparen?
00:29:12: Da wird live gekocht.
00:29:13: Das sind Köche, die ein Frühstücksei zubereiten.
00:29:18: In Wien irgendwie auch aber heute ein bisschen anders.
00:29:21: Wie würden Sie da die Qualitätserwartungen innerhalb von der Lufthansa-Gruppe vergleichen?
00:29:27: Ich weiß es ist dünnes Eis.
00:29:29: Die Qualitäterwartungen denke ich sind in Wien auch so... Und wir kommen, wir werden auch im nächsten Jahr dorthin kommen.
00:29:40: Da wird auch in Infrastruktur investiert und es kommt zur Süderweiterung und Ende erstes Quartal nächstes Jahres werden wir mit den Austrian Launches auch neue Infrastruktur zur Verfügung haben und hier eine neue Guest Journey umsetzen können die sich dann Schweizer Modell angelegt.
00:30:05: Der Swiss-Auftrag ist ungefähr über die Laufzeit, über die gesamte, entspricht ungefähr einem Jahresumsatz ihrer Gruppe?
00:30:12: Ist bei Ihnen erneut das Klumpenrisiko Lampal angangen im Büro?
00:30:17: Nein es ist zwar ein großer Auftrag aber wegfall des Auftrages.
00:30:26: haben wir kein Risiko dass wir das Unternehmen zusperren müssen?
00:30:30: es wäre ein Verlust.
00:30:32: Wir haben da, glaube ich, dreißigvierzig Millionen Jahresumsatz.
00:30:38: Das ist viel aber tötet uns nicht wenn es nicht mehr da
00:30:43: ist.".
00:30:44: So verschieben sich die Perspektiven jetzt.
00:30:45: um Don ganz zu verstehen das ist jetzt ein sehr sichtbarer Teil ihres Geschäfts gewesen.
00:30:51: Bahn Catering, Airline Caterin in Teilen, Launges am Flughafen und neben all dem und den Marken wie wir ansprachen.
00:30:58: sie haben von Vapiano gesprochen.
00:30:59: Subway war und ist auch ein Teil ihrer Unternehmens Geschichte.
00:31:03: Und dann gibt es da noch Dinge, die wahrscheinlich dem Unternehmer noch mehr Freude machen.
00:31:08: Viel Aufmerksamkeit bedeuten aber nicht diese Millionen-Umsätze jedenfalls einspielen können – das Schloss am Krobenzl mit der wunderbarsten Aussicht über Wien, Café in Belvedere im Bruckner Haus in Blins oder in vielen Kultureinrichtungen an die Gastronomie?
00:31:23: Wie kriegt man das in einem Unternehmen gemanagt?
00:31:26: Wie bekommt man die Masse und das spezielle unter einen Hut?
00:31:31: Das ist eine gute Frage und das ist eine enorme Herausforderung.
00:31:34: Und es ist wirklich exhausting, diese Individualitäten... Also wir wollen ja nicht klassisch skalieren sondern wir unsere Claim lautet tailored taste und wir wollen für jeden Auftraggeber auch das zeichnet uns vielleicht von den großen standardisierten Kateran aus und macht den Unterschied aus dass Versuchen die Bedürfnisse jedes Auftraggebers individuell zu verstehen und hier maßgeschneidert dann auch ein Produkt zu liefern, das für ihn optimal passt.
00:32:08: Und da ist jedes Haus – wir machen viel im Kulturbetrieb aber im Sportbetrieb auch in Messer- und Kongresshäusern – da ist dieses Haus sehr individuell und anders.
00:32:19: Das ist definitiv eine enorme Herausforderung, kommt natürlich auch aus einer Zeit wo Bei dem vorhin erwähnten Neustart, wir alles gemacht und genommen haben was sozusagen an Aufträgen hier möglich wäre.
00:32:36: Und auch den Wunscharten zu diversifizieren.
00:32:39: Und daraus ist eine Vielzahl an Standorten und Unterschiedlichkeiten entstanden die zugegebenermaßen sehr herausfordernd sind.
00:32:49: Punkt genau zum Management.
00:32:50: Wie tief gehen Sie selbst da?
00:32:52: Wie sehr interessieren sie sich für die einzelnen Betriebe?
00:32:55: weil sie können nicht heute vom HVLK ins Brugnerhaus.
00:32:59: Am Kobenzl wäre sicher auch schön heute Nachmittag, aber wie überblicken Sie selbst das?
00:33:04: Ich versuche zwar und ich interessiere mich sehr dafür und wäre es sehr viel öfter gerne am HVLEK und am Kobenzel und im Brugnahaus und dem Musiktheater in Linz und Im Belvedere und im Theater an der Wien und im Burgtheater Und ich sehe jetzt auch meine Aufgabe hier genau hinzuschauen und das Produkt auch passt.
00:33:27: Das halte ich für meine Hauptaufgabe, aber es geht sich tatsächlich nicht aus und wir sind aufgrund unseres immer stärker werdenden Bürokratismus irgendwie am Schreibtisch gefesselt um halt die notwendigen Formalitäten irgendwie abzuarbeiten weniger Zeit, sich um die Gäste zu kümmern.
00:33:53: Aber wir haben natürlich überall die Organisationen aufgebaut und daher mit denen wir sozusagen im Laufen austauscht sind.
00:34:03: Das funktioniert gut
00:34:04: ja.
00:34:05: Dann war irgendwann in der Pandemie der Punkte wo Vapiano am Boden lag.
00:34:10: Jetzt könnte man auch sagen dann geht diese Idee halt den Bach runter.
00:34:15: bei ihnen im Kopf ist was anderes passiert?
00:34:18: Ja, war zwar eine ebenso ... Das dürfte sich auch in meiner unternehmerischen Lebensgeschichte durchziehen.
00:34:27: Auch einen Hagen zu strategisch aussichtslosen Positionen und dazu gehört sicherlich im Beginn einer Pandemie die nicht absehbar war eines im konkursbefindlichen Gastunternehmen zu kaufen ist.
00:34:43: also wie ich mit dieser Idee damals zu meiner Bank gegangen bin, glaub ich wollte mir die schon unter Sachweitschaft stellen.
00:34:53: Sie haben ein Aufsichtsrat jetzt bei dem der Höhlerer von den Rifeisen Landesbank für Liederösterreiches Aufsichtsratsvorsitz lesen.
00:35:00: Der hat
00:35:00: nicht damals noch Licht und möglicherweise jetzt leichter oder auch schwerer werden die Situation so nicht
00:35:12: mehr drauf kommen.
00:35:13: Aber wir bleiben bei Vapiana für den Moment!
00:35:15: Vapiano war dann ein Traum, eine Möglichkeit hat sich ergeben und sie haben ja schon länger damit gespielt weil diese Episode dass Sie auch mal zwei Tage lang Pizza zubereitet haben in der Vapianos das muss ja früher gewesen sein.
00:35:29: Richtig!
00:35:30: Das ist meinem Ausflug nach Tehran zu verdanken mein damaliger Giant Venture Partner.
00:35:36: wir hatten ja im Tehrans oder im Iran.
00:35:39: Bunkatering auch?
00:35:41: Bunkatering aufgebaut im Jahr wo gerade die ON Sanctions feil gelassen wurden.
00:35:47: Und mein Join-Venture Partner hat das Konzept Vapiano so geliebt mit den frischen Gräutern am Tisch und dem Basilikum und Rosmarin.
00:35:57: Das ist diese Frische, das kannte man nicht im Iran.
00:36:05: Er hat gesagt, bring uns dieses Konzept nach Iran!
00:36:11: Dann haben wir gedacht okay... Das schaue ich mir an und habe dann damals mit Vapiano Kontakt aufgenommen.
00:36:19: Und hat mich als Franchise-Nähmär beworben, um zu sagen, wo ich das Konzept kennenlernen will.
00:36:24: Da war die Herausforderung, da muss sich mal Probe kochen oder so einen Probetage machen.
00:36:31: Ich habe dann gemacht, bin zwei Tage ins Vapiano gegangen und hab durch Pizza und Pasta gekocht.
00:36:39: Man hat mir auch attestiert, ich wäre talentiert also ich könnte gleich als Pizzakoch dort weiter tun, hat Spaß gebracht und habe natürlich auch ein bisschen die Stellhebel verstanden oder kennengelernt.
00:36:52: Und hab mich mit dem Konzept auch auseinandergesetzt und war da abdurch schon ein bisschen vorbereitet für die Möglichkeit einer Übernahme.
00:37:01: dann, dass das sein Konkurs wird, dass es in einer Pandemie und einem Umfeld passiert was nicht... vorhersehbar ist und nicht abschätzbar, nicht kalkulierbar.
00:37:13: Das war eine andere Geschichte aber ich war nicht unbedarf sozusagen und kannte das Konzept dann schon und auch ein bisschen die Kalkulationen dahinter.
00:37:24: Und ja daher habe ich mich auch drübergetraut und das Ding dann zu dieser schwierigen Zeit auch
00:37:30: übernommen.
00:37:31: Zwei Nachfragen dazu.
00:37:32: Das eine vielleicht dass wir die Iran-Strecke noch kurz abarbeiten?
00:37:37: Ja.
00:37:39: Dona hieß es glaube ich dort auch, oder?
00:37:41: Das war Barn Catering.
00:37:42: Zwei Tausend Fünfzehn im Iran dann auch durchgestartet als andere auch schon gingen.
00:37:46: irgendwie die Sanctions waren etwas gelockert.
00:37:49: gibt's das heute noch in dieser Art und Weise oder ist der Iran Geschichte für sie?
00:37:54: Das Unternehmen gibt´s noch und zwar sehr erfolgreich.
00:37:57: wir haben dass das Unternehmen ja auch an die Börse gebracht.
00:38:02: Das war eine außergewöhnliche Story weil Hat das zumindest noch meine Informationen kein westliches Unternehmen an die THR Stock Exchange geschafft?
00:38:12: War ein enormer Erfolg bei der Listung.
00:38:14: Die Kurse sind da durch die Decke gegangen, auch die Geschichte eines ausländischen österreichischen Unternehmens und europäischen aber insbesondere österreichische Unternehmen hat im Iran große Sympathien gehabt.
00:38:29: damals ist aber dann sozusagen die Großwetterlage ist gekippt, als dann Trump Soleimani mit einer Rakete aus dem Chip geschossen hat im Irak.
00:38:48: Ist sozusagen die Sympathie-Werte für ausländische und europäische und selbst auch für österreichische Unternehmen massiv gesunken oder eigentlich hat massiv gedreht?
00:39:00: Und da war das dazu geführt, dass mir doch... uns zurückgezogen haben oder mussten.
00:39:09: Und
00:39:10: in Sachen Vapiano, das gut zu kaufen, haben sie betont.
00:39:14: Das heißt ja auch dass man Dinge sich richten kann.
00:39:17: Sie haben auch ihr eigenes Franchisekonzept gestartet mit der Bowl-Kette-Fatmonk die manch einer auch kennt.
00:39:26: Hängen diese Konzepte sozusagen für sie gedanklich zusammen?
00:39:29: Gibt es da Dinge die sie beim einen gelernt haben und beim anderen dann umsetzen?
00:39:34: Ja, also mit Vapiano ist natürlich ein komplett neues Geschäftsfeld zu uns dazugekommen weil es ein B to C-Geschäft ist.
00:39:45: Das bislang haben wir uns mit business catering auseinandergesetzt Mit großen Auftraggebern wo wir natürlich auch Konsumenten und Gäste bedient haben.
00:39:57: aber in erster Linie war das ein BtoB-Gescheft.
00:39:59: Und mit VAPiano ist da eine neue ... hat das Unternehmen wieder massiv gelernt, weil... Man muss ja dann sozusagen schauen im Bito-Siegeschäft dass etwas tun damit in der Früh die Tür aufgeht und Gäste hereinkommen.
00:40:15: Das ist im Business Contract Geschäft ein bisschen anders.
00:40:22: Und aus diesen Learnings heraus hat sich dann auch die nächsten eigens kreierte, selbst kreierten Freundschaftskette mit Fatmonk ergeben?
00:40:32: Ja!
00:40:34: Die Gemeinsamkeit in allen Bereichen kann man vielleicht sogar auch Subway dazunehmen, ist eine individuelle Frischküche.
00:40:47: Also ich kann mir selbst bei Subway meinen Sandwich selber zusammenstellen wie mehr Tomaten weniger Tomaten will ich mehr Salat weniger salat das machen... Das ist der USP und die Uhr Idee von Vapiano wo man sich anstatt hingeht zum eigenen Chef, zum Koch und sage ich möchte ein bisschen Chili mehr hinein oder weniger Knoblauch oder mehr Knoblachen.
00:41:12: Meine Paste baue ich mir mit meinem eigenen Koch so wie ich das gerne habe, TaylorMade und mit Fatmonk tun wir das genauso.
00:41:21: Wir haben theoretisch Create your own Bowl über zwei Millionen Varianten.
00:41:30: nach meinem Geschmack meine Bowl so zusammenbauen, wenn ich das möchte.
00:41:35: Das ist irgendwie der kleinste gemeinsame Nenner oder die große Gemeinsamkeit.
00:41:44: Und das Teller-Mate fügt sich dann zusammen zu einem großen Ganzen?
00:41:48: Die Umsatzzahlen schwanken immer mal wieder, einmal heißt es sind ca.
00:41:52: Achtzig Millionen, dann zweihundert.
00:41:54: Wohin läuft's im Jahr, zwanzig, sechsundzwanzig hinaus?
00:41:57: Fünfzehn,
00:41:59: zweihundertzwanzig Millionen werden wir heuer machen.
00:42:01: Also drüber und im Firmenbuch haben Sie gerade – das ist ja soweit man in eine GmbH blicken kann – gratipilanzinterlekt fürs Vier-Zwanzigerjahr.
00:42:09: da steht ein operatives Minus von fünfhundvierzichttausend Euro wenn ich das richtig gesehen habe.
00:42:14: aber sie haben über acht Millionen Gewinner aus Vorjahren darin.
00:42:16: deshalb ist es imposant wie entwickelt sich das Geschäft?
00:42:20: was bleibt für Sie am Schluss?
00:42:23: Das Geschäft entwickelt sich grundsätzlich gut top line umsetzmäßig wachsen wir, steigern.
00:42:29: Wir haben tendenziell keine Probleme.
00:42:31: der Kostendruck und der Maschendruck ist wird immer mehr.
00:42:35: das erleben wir gerade wobei ich jetzt einen operativen Verlust nicht nachvollziehen kann aber im Wochen schon gewinne in den
00:42:44: Tonhauser GmbH
00:42:45: also dass es vielleicht nur die Tonhäuser gewinnen müssen wir die konsolidierte Bilanz hernehmen.
00:42:54: Wir schwanken so zwischen Epidah von zehn bis fünfzehn Millionen pro Jahr.
00:43:02: Wir werden heuer nicht ganz die zehn Millionen Epidar schaffen, was sehr wenig im Prozent zum Umsatz ist.
00:43:11: Das hat auch einige Einmaleffekte und spiegeln nicht ganz eine Leistungsfähigkeit des Unternehmens wieder.
00:43:18: Ja, wir bewegen uns in einen Markt wo der Kostendruck
00:43:26: kommt aus bestimmten Richtungen oder kommt er von überall.
00:43:28: Treibstoffmitarbeiter und Zutaten.
00:43:32: Der kommt von überall und wirkt sich aber unterschiedlich aus.
00:43:38: im Restaurantgeschäft also wie ich nenne kann ein sehr gutes Beispiel nehmen.
00:43:45: Wir nehmen ein Vapiano Wienmitte, von der Fläche das größte war Piano weltweit.
00:43:54: Wir haben dort täglich rund tausend Gäste machen über fünf Millionen Umsatz.
00:44:02: also man kann es gibt nicht viele Restaurants die das machen und verdienen dort mittlerweile kein Geld mehr.
00:44:12: diese und jetzt gibt es kaum erfolgreichere Restaurants.
00:44:17: Aber die Stellhebel in Richtung Miete, Inflation getriebene Betriebskosten enorme Steigerungen.
00:44:25: Natürlich auch die inflationsgetriebenen Leberkoststeigerungen können wir oder glauben wir zumindest am Pasta-Deller nicht mehr weitergeben zu können und das frisst sozusagen die
00:44:38: Maschen.
00:44:39: Was ist die Perspektive dort?
00:44:41: Stellvertretend für viele andere Bereiche wo der Druck da ist?
00:44:45: Wir müssen erweitern sensibel noch die Kosten herausnehmen und wenn das nicht gelingt, dann.
00:44:54: Und wir können ... Wir sehen auch dass es im Verkaufsbereich, im average tag Die Bereitschaft für einen Tagesgericht sozusagen mehr Geld auszugeben ist nicht da.
00:45:09: Das kann sich da?
00:45:12: Das kann sich die Masse auch nicht leisten.
00:45:14: oder will sie es sich nicht leisten, da man das dann ab in die ganz billige Schiene.
00:45:21: Und wenn es nicht gelingt weitere Kosten hier herauszunehmen, muss man aufhören damit.
00:45:32: So wie üblicherweise im Restaurantgeschäft sehr viele aufhörden.
00:45:37: Was fasziniert Sie momentan?
00:45:38: Wo ist das Neue, wo sind sie mit ihrem Kopf derzeit.
00:45:41: Wenn Sie auf Reisen sind und zurückkommen was steht im Notizblock oder in der Notizen-App im Handy?
00:45:46: Also mich fasziniert da jetzt gerade die asiatische Küche weil wir jetzt gerade in einer Woche eine kulinarische Reise über Südkorea und Tokio machen Vollgespickt mit tollen Restaurantkonzepten und Ideen.
00:46:06: Und da freue ich mich wahnsinnig drauf, weil ich glaube dass die Küche und das gesamte Erlebnis im ... Da braucht es noch mehr in Europa wie wir das sozusagen... Da gibt's für mich noch zu wenig Angebot, dass mich zufriedenstellt und das würde ich gerne weiterbringen.
00:46:28: aber oder ... Nach Europa bringen meine eigenen Ideen einer asiatisch inspirierten Küche- und Restaurantlandschaft.
00:46:36: Aber wir beschäftigen uns auch im Travel-Catering, mit Ländern sind gerade in riesigen Ausschreibungen in Nachbarländern drinnen die mich auch gleichermaßen faszinieren.
00:46:51: Hundertprozent Familienunternehmer, hundertprozent Angetrieben was Neues zu machen.
00:46:55: Hundert prozent Eigentümer und darauf muss ich zurückkommen seit zwanzig vierundzwanzig wenn ich das richtig sehe mit einem Aufsichtsrat ausgestattet.
00:47:03: Reifersenbänke Michael Höllerer ist der Vorsitzende?
00:47:06: Was hat sich für sie durch den Aufsichtrat empfohlen wurde von Wirtschaftsprüfern?
00:47:10: Und natürlich auch bei Martin Ausschreibungen gefordert wird etc.
00:47:13: Was hat es sich für Sie als Alleinunternehmer oder Alleinhunternehmens als hundert Prozent-Eigentüme Aufsichtsrat mit absoluten Vollprofis verändert?
00:47:23: Also erstens einmal habe ich es lange nicht verstanden, warum ich einen Aufsichtrad brauche.
00:47:28: Aber das hat aufgrund von gewisser Größenmerkmal, weil wir sind ja... Ich bin mit mehreren GmbHs organisiert und keine Aktiengesellschaft.
00:47:39: Sie fanden es paradox?
00:47:40: Ich fand es paradox, weil die Aufgabenstellung eines Aufsichtsrats ist jene, zumindest so wie ich das aus dem Gesellschaftsrecht verstanden habe.
00:47:50: Der Aufsichtshat hat die Aufgabe für den Eigentümer, den Geschäftsführer zu kontrollieren.
00:47:56: Jetzt beauftrage ich als Eigentürmer einen Aufsichtrater mit der mich als Geschäftsführer kontrolliert und finde ich etwas paradoxes, weil es mit der Gesetzgebung... Aber ich bin Gott sei Dank gesegnet mit meinen Aufsichtsräten und auch mit meinen Vorsitzenden, der damit sehr gut umgehen kann.
00:48:19: Und Sie haben es ja gesagt – das ist auch ein absoluter Vollprofi!
00:48:23: Ich hatte es anfangs tatsächlich eher als unmötige Pflichtübung verstanden aber er bewegt dann doch etwas Auch wenn ich mich jetzt nicht so kontrolliert fühle, wie es vielleicht mein Eigentümer haben will.
00:48:42: Es hat eine gewisse Autorität die auch das Management sozusagen anspornt und bringt auch Sichtweisen und strategische Ausrichtungen ein, die sehr hilfreich sind weil man selber einen Eigentüm Und Geschäftsführer ist ja kaum jemanden hart, mit dem man sich auf einer guten Augenhöhe irgendwie austauschen und challenging kann.
00:49:14: Und das liefert der Aufsichtsrat oder zumindest mein Aufsichtrat jedenfalls und liefert dadurch neue gute Perspektiven die das Unternehmen auch
00:49:23: wirklich weiter bringen.
00:49:37: Aber ob wir perspektiven?
00:49:37: Wir kommen bald zum Ende unseres Gespräches!
00:49:40: Wir haben jeweils einige schnell Fragen wo ich um kurze Antwort bitten würde am besten Mit einem Wort, mit einem Satz.
00:49:47: Aber jedenfalls sehr kurz und sind etwas leicht über zehn.
00:49:51: Fangen wir an mit... also zwölf Sins.
00:49:52: Fängt man an mit vier Tage Woche oder sieben Tage Woche?
00:49:55: Sieben Tage woche.
00:49:57: Sport vor- oder nach der Arbeit?
00:49:59: Wenn es geht vor der Arbeit ja.
00:50:00: Führen Sie unter meinen Kalender selbst?
00:50:03: Teils!
00:50:03: Nein.
00:50:05: Hype.
00:50:05: Hypeselbst.
00:50:07: Auf welche Eigenschaften achten Sie bei Bewerberinnen, bei Bewehrbaren?
00:50:10: Authentizität.
00:50:12: Gibt's eine gute Art zu kündigen?
00:50:14: ist mir nicht bekannt.
00:50:16: Was ist Ihr wichtigster Softskill?
00:50:19: Vielleicht das Gute im Menschenglauben.
00:50:24: Welches Networking-Event ist für Sie das Wichtigste?
00:50:27: Jetzt kommen gleich da, wo die Catering Umsätze am höchsten sind!
00:50:34: Ich bin kein Netzwerker und stehe auch nicht gerne auf der Bühne.
00:50:39: daher ist es für mich ein Netzwerk Event Gar nicht wichtiger.
00:50:44: Und die Frage ist natürlich immer drin, vielleicht im Kettering-Business.
00:50:48: antwortet sie sich von Selbstoffice, Home Office oder Hybrid?
00:50:52: Also ich bin ein Fan von Office und von Präsenz weil auch die Kommunikation viel besser direkter und stärker funktioniert.
00:51:01: aber Hybrid lassen wir noch zu.
00:51:05: Welche Eigenschaft hat Sie selbst an die Spitze gebracht?
00:51:08: Beherrlichkeit
00:51:10: Gibt es eine Work-Live Balance?
00:51:13: Ja, die gibt's vor allem weil ich Work nicht als Belastung sehe.
00:51:20: Daher habe ja nichts zum Balancing.
00:51:23: Was ist für Sie ein gutes Unternehmen?
00:51:25: Was ist ein gutes Unternehmen?
00:51:27: dass eine Plattform schafft wo mehr Wert für die Mitarbeiter und für die Kunden entstehen
00:51:37: kann?
00:51:37: Und der letzte Bereich, den ich aber auch als Ausschlag für eine größere Schlussrunde nehmen möchte.
00:51:42: Nämlich ihr tippern.
00:51:43: jungen Menschen, die erfolgreich werden wollen?
00:51:47: Ich komme aus einer Pink Floyd Generation und sage Hey Teacher, lief aus Kids Alone!
00:51:51: Also Ratschläge sind ja irgendwie nicht zielführend würde ich einmal sagen.
00:51:55: Aber in diesem Zusammenhang würde ich sagen Authentizität Wenn jemand erfolgreich sein will soll er an sich Und das glauben, was sie ja für richtig hält und das konsequent umsetzen.
00:52:09: Aber keinesfalls vermeintliche Volkskonzepte anderer Menschen die Erfolg
00:52:13: haben versuchen zu kuppeln.
00:52:20: Was heißt das in Bezug auf Sie selbst und Ihre zwei Töchter?
00:52:23: Die noch sehr klein sind oder also die haben noch Zeit... Ja!
00:52:27: ...aber wird es da zu einer Konditorei-Situation kommen?
00:52:30: Ganz sicherlich nicht und das werde ich meinen Töchtern mit Sicherheit nicht antun dass ich sie verpflichtet, das weiterzutun was der Papa tut.
00:52:40: Das habe ich mir geschworen und hat auch keinen Sinn.
00:52:43: Ich würde mich freuen aber es wird sich zeitlich schwer ausgehen, dass Sie das Wetter tun, was ich mache wenn Sie das wirklich wollen.
00:52:52: Freu das mich!
00:52:53: Aber ich werde sicherlich keine Verpflichtung oder keinen Druck hineinlegen.
00:52:57: die haben vielleicht doch die Schwierigkeit sich frei zu entscheiden Was Sie eben mit Ihrem Leben und mit Ihren Leidenschaften tun.
00:53:08: Apropos Leidenschaften, Sie haben vorher gesagt in Sachen wichtigen Eigenschaften das die Authentizität wichtig ist.
00:53:14: da werden drei Viertel so authentisch bin je.
00:53:19: wie finden sie gute Leute?
00:53:21: Wie fördern Sie die auch im eigenen Unternehmen?
00:53:24: Das ist eine enorme Herausforderung gute Leute zu finden Was immer mehr gelingt, mit immer größer werden und immer mehr Bekanntheitsgrad des Unternehmens gibt es auch.
00:53:38: Gott sei Dank immer mehr Menschen die großartige Persönlichkeiten, die für mich arbeiten wollen oder fürs Unternehmen arbeiten wollen und für diese Idee arbeiten wollen.
00:53:53: was tun wir dafür?
00:53:54: also ich investiere wahnsinnig viel Geld in Ausbildung in unserer Akademie.
00:54:02: Wir bauen jetzt gerade einen neuen Campus, wenn wir so sagen, eine neue Mitfläche wo wir mit modernen Einrichtungen und Videotrainings-und Verhaltensraining sozusagen starten um unseren Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben sich weiterzuentwickeln, sich fit zu werden in unserem Dienstleistungsjob Und kann mittlerweile aufgrund unserer Diversität auch viele Möglichkeiten anbieten, wo und wie sie sich entwickeln können.
00:54:35: Ich glaube das ist eine große oder ich spüre das eine große Motivation wenn es einfach Entwicklungsmöglichkeiten für unsere Mitarbeiter
00:54:46: gibt.
00:54:47: Ein vielfältiges Unternehmen haben wir heute kennengelernt und ja bedanke mich sehr herzlich fürs Gespräch.
00:54:52: Sehr interessant war das Josef Donhauser!
00:54:54: Vielen Dank.
00:54:55: Wenn euch diese Folge gefallen hat, dann freuen wir uns immer über Bewertungen und Feedback in den Kommentaren.
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00:55:15: Diese Folge wird produziert von Christoph Neuwirt und Tobias Holub.
00:55:18: Schold Wilhelm ist unser Chef vom Dienst.
00:55:21: Die Musik kommt von Maximilian Bless, mein Name ist Gerald Riedmann.
00:55:25: Vielen Dank für's Zuhören und fürs Zusehen!
00:55:27: Bis
00:55:27: zum nächsten Mal.
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