Esterhazy-Vorsitzender Ottrubay: Fürsten, Schätze, Orbáns Erbe

Shownotes

Die einen sagen, er sei in Wirklichkeit der geheime Fürst des Burgenlandes. Die anderen halten ihn einfach für einen erfolgreichen Manager, der eine etwas verschnarchte Privatstiftung auf Vordermann gebracht hat. Stefan Ottrubay lässt jedenfalls niemanden im Osten Österreichs kalt.

Seit über 25 Jahren leitet er die Esterhazy Betriebe und die drei Privatstiftungen. Er ist jemand, der mittlerweile exzellente Verbindungen in die Politik hat. Er ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor im Burgenland, engagiert sich in Sachen Tourismus ebenso wie in der Kultur.

Stefan Ottrubay freut sich aber auch besonders, dass in Ungarn nun jemand anderer als Viktor Orbán an der Macht ist. Was er über die Zukunft des Nachbarlandes, die nicht ganz freiwillig abhanden gekommenen Kunstgegenstände der Esterhazys und die Kontroversen um seine Person sagt, erfahrt ihr in der neuen Folge des CEO-Podcasts.

Moderation: Petra Stuiber; Audioproduktion: Christoph Neuwirth; Videoproduktion: Tobias Holub; Head of Audio/Video: Zsolt Wilhelm

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00:00:07: Die einen sagen, er sei der geheime Fürst des Burgenlands.

00:00:10: Die anderen sagen er ist einfach ein erfolgreicher Manager, der eine etwas verschnachte Privatstiftung auf Vordermann gebracht hat.

00:00:18: Stefan Ottruppai lässt jedenfalls niemanden kalt!

00:00:21: Seit über fünfundzwanzig Jahren leitet er die Estherhase Betriebe AG und drei Privatstiftungen.

00:00:27: Er ist jemand, der mittlerweile exzellente Verbindungen in die Politik hat.

00:00:32: Er is ein wesentlicher Wirtschaftsfakt im Burgenland engagiert sich in Sachen Tourismus ebenso wie in der Kultur vor allem in der Klassik wo er eine große Rolle spielt.

00:00:43: Stefan Otto bei freut sich aber auch besonders dass in Ungarn nun jemand anderer als Viktor Orban an der Macht.

00:00:50: was er sonst noch zu sagen hat, das hören Sie jetzt im Podcast.

00:00:54: Bei mir – ich bin Petra Stuber, das ist der CEO-Podcast des Standard.

00:01:04: Herr Ottrabay, schön dass Sie da sind!

00:01:06: Ich freue mich, dass wir die nächste Stunde miteinander verbringen.

00:01:09: Aber bevor wir starten machen wir immer so eine kleine Lockerungsübung.

00:01:13: Das heißt, wir machen einen kleinen Wordrap.

00:01:14: Ich stelle Ihnen ein paar Fragen, die Sie bitte kurz beantworten.

00:01:18: Sind Sie bereit?

00:01:19: Ich bin bereit.

00:01:20: Vier Tagewoche oder sieben Tagewochen

00:01:23: Vier Tage Woche aber mit viel Flexibilität in alle Richtungen, mal lange Tage auch mitdenken in der Freien Zeit.

00:01:32: Auch manchmal am Wochenende irgendetwas mitdenkern.

00:01:35: Aber grundsätzlich bin ich für konzentrierte Arbeitszeit.

00:01:38: Sport vor oder nach der Arbeit?

00:01:41: Ihren Nachtarbeit allerdings mit Lockerungsübungen am Morgen aus einer Viertelstunde mag ich sehr gerne

00:01:46: morgen.

00:01:47: Führen Sie Ihren Terminkalender selbst?

00:01:50: Das ist unmöglich!

00:01:51: Das ist unmöglich, ich habe eigentlich drei Terminkalender die parallel zueinander laufen.

00:01:56: Die privaten Termine natürlich trage ich selbst ein aber ich habe eine sehr sehr engagierte Assistenz, die versucht diese parallel laufenden Geschichten einigermaßen im Gleichgewicht zu halten.

00:02:07: Auf welche Eigenschaften achten Sie bei Bewerbern am

00:02:11: meisten?

00:02:12: Es gibt keine Eigenschaft jetzt so... So hervorstechend sein.

00:02:17: muss sich eine fachliche Kompetenz, einen interessanten Lebenslauf vielfältig oder nicht?

00:02:23: siebzehn Jahre umgleichen in der gleichen Position ohne Änderungen immer wieder mit wechseln.

00:02:28: Dann eine Offenheit verschiedener Kulturen gegenüber verschiedenen Denkweisen gegenüber und eine Teamfähigkeit.

00:02:36: Gibt es eine gute Art zu kündigen?

00:02:40: Ja man kann sehr anerkennend wertschätzend ein Arbeitsverhältnis beenden.

00:02:46: Das muss man aber ein bisschen vorher schon einleiten, es soll den Mitarbeiter schon ein bisschen spüren.

00:02:51: das geht wahrscheinlich nicht mehr so lange Zeit und dann hilft man auch natürlich bei den nächsten Schritten.

00:02:57: wir unterstützen die Mitarbeiter auch bei der Suche von neuen Positionen.

00:03:00: Was ist dein ihr wichtigster Softskill?

00:03:04: Ja mit den Jahren glaube ich habe eine Fähigkeit entwickelt die Menschen zu verstehen Rücksicht zu nehmen, dass halt jeder eine eigene Wieter hat und eine eigene Persönlichkeit hat.

00:03:15: Das hatte ich zu Beginn nicht.

00:03:16: Da habe ich schon einige Jahrzehnte im Berufsleben arbeiten müssen aber ich glaube das ist jetzt etwas worauf ich stolz

00:03:23: bin.".

00:03:24: Auf welches Networking-Event können Sie nicht verzichten?

00:03:31: der Betriebsausflug, der Mitarbeiter.

00:03:33: Das ist ein ganz wichtiges internes Networking-Event weil wir so groß geworden sind dass ich bei Weitem nicht mehr alle Mitarbeiter kenne vielleicht noch die große Weihnachtsfeier in der Ido Orangery.

00:03:44: Bei den externen muss sich sagen auf jedes kann ich verzichten

00:03:47: Office Homeoffice oder Hybrid?

00:03:53: Also seit der Pandemie habe ich gelernt extrem Hybrid zu arbeiten.

00:03:58: Ich wohne ziemlich nahezu zum Büro, also ich kann mich entscheiden gehe ich zu einem Termin zu Fuß.

00:04:03: Dreihundert dort vierhundert Meter.

00:04:05: aber ich glaube es ist auch eine gute Mischung.

00:04:07: man muss die Teams und auch die Mitarbeiter dazu führen dass sie sehr konzentriert und qualitativ voll in denen in den Videoterminen, also in digitalen Terminen arbeiten und dann muss sich keinen großen Unterschied.

00:04:21: Konfliktsituationen sollte man eher persönlich angehen.

00:04:24: wenn man spürt in einer Gruppe da könnte jetzt etwas ernsthaftes hochgehen dann ist es gut man ist physisch präsent und natürlich auch die mit dem man möglicherweise dann eine gewisse Spannung hat.

00:04:35: aber sonst ich glaube in der meisten unserer Abteilungen und Einheiten arbeiten wir parallel mit beiden Instrumenten sehr effizient.

00:04:44: Wir waren übrigens schon vor der Pandemie, haben wir begonnen es sehr stark digital zu arbeiten.

00:04:50: Wir haben damals Sky-Bind geführt und zwar nicht nur bei uns sondern bei etwa fünfundzwanzig unserer Partner in Wirtschaft prüfen Rechtsanwälten.

00:04:58: weil ich gesagt habe eine Reise von Eisenstadt nach Wien zwei Mitarbeiter.

00:05:03: Das kostet uns drei bis vier Arbeitsstunden, das ist ungefähr in Geld gerechnet tausend Euro.

00:05:09: Jetzt kann man doch jedes zweite Meeting ohne Reise machen.

00:05:13: Hybrid.

00:05:13: aber diese Rechtsanwaltskanzlei hatten ja alle diese Systeme nicht und die haben wir bei ihnen eingeführt.

00:05:18: Da sind unsere IT-Leute hingegangen gesagt überlegt sie euch und plaff!

00:05:22: Ist dann das Fall bei der Pandemie runtergegangen?

00:05:24: Am nächsten Tag waren wir handlungsbereit.

00:05:27: also darauf bin ich immer noch sehr stolz.

00:05:29: Das ist schön.

00:05:31: Sie sprengen gerade mein Wordrap-Konzept, weil sie viel zu lange Antworten geben.

00:05:35: Also jetzt bitte Kürzer!

00:05:36: Ich bleibe

00:05:36: kurz.

00:05:37: Welche Eigenschaft hat sie an die Spitze gebracht?

00:05:41: Sich eine gewisse Beharrlichkeit ein Verständnis für die Geschichte auch der erste hasische Geschichte und ein breiter Brunterlebenslauf.

00:05:50: Gibt es das Work-Life Balance?

00:05:54: Nein, das gibt es nicht wirklich.

00:05:56: Das Leben besteht ja auch aus mehr als nur im engen Sinne Life und engen Sinne Work.

00:06:02: Man hat sehr viel anderes, man hat soziale Kontakte, Freundschaften, Partnerschaften – das in eine Bannung zu bringen ist immer wieder eine neue Herausforderung.

00:06:11: Sollten Väter und Mütter gleich lange in Karenz gehen müssen?

00:06:17: müssen vielleicht nicht.

00:06:18: Das hängt von den Lebensumständen ab, aber die Männer sollen die Möglichkeit haben und es schadet nicht wenn ein gewisser gesellschaftlicher Druck besteht das sieben auch gehen ohne dass geht's auch nicht.

00:06:30: als viele Männer gibt die sagen ich habe eine ganze Persönlichkeit in die Arbeit geworfen alles andere ist für mich sekundär.

00:06:38: Ich hab auch gewisse Zeit damals rausgenommen aus meiner Kind oder Jugendlichen geboren wurden, allerdings war das vor dreißig, fünfunddreißig Jahren.

00:06:46: Da hat die Welt noch etwas anders getickt.

00:06:49: Was ist denn ihr Tipp an junge Leute, die erfolgreich werden wollen?

00:06:53: Eine gute breite Ausbildung genießen, möglichst sich nicht frühzeitig schon auf eine feste Linie festlegen, sprachen lernen und ins Ausland gehen, weil man die Möglichkeiten hat.

00:07:04: Das habt man über die Erasmusprogramme heutzutage ohne Probleme Und dann erst später sich auf eine Berufszweig zu fokussieren.

00:07:11: Je später man sich entscheiden kann, desto mehr Optionen

00:07:14: hat man.

00:07:15: Vielen Dank, liebe Podcasterinnen und Podcaster!

00:07:19: Falls ihr es nicht erkannt habt, das war der Wordtrap mit etwas langen Antworten aber sehr interessant.

00:07:25: Jetzt steigen wir einen den eigentlichen Podcast und ich werde mir erlauben auch wenn Sie lange Antworten zwischendurch fragen zu stellen ohne dass sie das Unhöflichkeit empfinden.

00:07:36: hoffentlich Herr Otto, bei erster Frage.

00:07:40: Können Sie tanzen wie Scholtegedüß?

00:07:43: Also ich tanze nicht schlecht!

00:07:44: Das bestätigt auch meine Partnerin.

00:07:46: Ich habe in etwas jüngeren Jahren sogar oft und intensiv getanzt... Ich weiß nicht, wie gut Scholt Hegedusch getanzt

00:07:54: hat.

00:07:55: Scholt hegedusch ist für alle die nicht kennen der neue ungerische Gesundheitsminister und er hat gleich mehrfach nach Peter Magias Wahlsieg in Ungarn spektakuläre Tanzeinlagen hingelegt.

00:08:08: und man hat mir berichtet als ich über sie recherchiert habe sich sein emotional sehr berührt gewesen über Magias Sieg.

00:08:17: Warum hat sie das so gefreut?

00:08:19: Es ging wenig um die Person.

00:08:21: Ich kenne den Peter Matia persönlich überhaupt nicht, ich hab ihm noch nie die Hand geschüttelt aber die sechzehn Jahre davor waren schon sehr bedrückend und wir haben über fünfzig Mitarbeiter in Ungarn.

00:08:32: Ich habe Verwandtschaft, breite Freundeskreise, ich habe elf Jahre in Ungaren gelebt und da hat man das schon mitbekommen wie sich das Land verengt hat.

00:08:41: Was

00:08:41: hat sie denn so gestört an Viktor Orbern und seine Regierungszeit?

00:08:46: Man darf nicht auf die einzelnen Sätze, sich achten.

00:08:49: Politiker sagen am Morgen das und am Abend etwas anderes.

00:08:51: Aber man hat es gespürt im Land dass einfach die Lebensfreude auch die unternehmerische Freude die Kreativität immer stärker eingeengt wurde.

00:09:00: durch dieses System an Überwachung an entzugfreier Äußerungsmöglichkeiten Die Medien wurden eng an die Kandare genommen Bestand nur noch die digitale Welt als unabhängige Kommunikationswelt.

00:09:14: Und bis das so anerkannt wurde von der Gesellschaft, hat das viele Jahre gedauert.

00:09:17: also die sechzehn Jahre waren sehr bedrückend.

00:09:20: ich weiß das von Unternehmen die Angst gehabt haben dass da irgendein vieles nahe Mensch kommt und ihnen ein Angebot macht die Unternehmen günstig zu erwerben nicht wahr?

00:09:29: Immer mit dem Zusatz, das ist mein letztes gutes Angebot.

00:09:33: Das nächste wird nur noch die Hälfte betragen.

00:09:35: Da können Sie sich vorstellen welche Freude man gehabt hat, dass Unternehmen immer zwanzig Jahre, dreißig Jahren Unternehmen aufzubauen, da sei ihm dann möglicherweise so entzogen worden.

00:09:44: Haben sie eine Erklärung dafür?

00:09:46: Warum hat das in Ungarn so lange gedauert, dass die ungerische Gesellschaft gesagt hat, nein bis hierher und nicht weiter.

00:09:51: und jetzt wollen wir keine weiteren Viktor Orbanjahre mehr?

00:09:57: Ja, dafür gibt es eigentlich einen Hauptgrund meines Rachtens.

00:10:00: Und zwar die das Fehlen einer Opposition und auch eine Oppositionspersönlichkeit schon in den letzten Jahren waren.

00:10:07: vor vier Jahren hätte Orban die Mehrheit nicht geschaffen.

00:10:10: Wenn dort einer aus diesen breiten Feldern Oppositionspolitiker, ob der links war oder der mitte konservativ ist, gibt ja gar alles damals in diesem Oppositionspool.

00:10:20: wenn einer dort anerkannt als Führungspersonen aus der Kopf, sich hätte hinstellen können.

00:10:26: Hätte die Waren nicht gewonnen?

00:10:28: Das waren niemand da!

00:10:29: Es waren zum Teil noch diese alten Sozialisten-Kommunisten... Haltgebrandmarkt waren, die sehr ponziert waren aus der alten Welt.

00:10:36: Die wollten nicht aufgeben und dieses Umfeld hat eben umfasst eigentlich... ...die ist die alte Geschichte der Korruption unter den Sozialisten und ihren anverwandten Kreisen.

00:10:51: Insgesamt acht Jahre ist die Korruption eben so ganz grausend durchs Land gefegt.

00:10:56: Und das hat Orban dann geholfen ein zweites Mal zurückzukommen.

00:10:59: Er hat zwei Zyklen gewonnen Und das hatte dann sehr gut ausgenutzt, indem er die Opposition bewusst auch gespalten hat.

00:11:06: Also da waren Meister darin und erst ein Peter Magyar, der selbst aus der Fidesse-Organisation gestammt, den Gescheiter Borsche aus einer sehr gebildeten Familie.

00:11:15: Da sind drei oder vier Richter und hohe Justizpersönlichkeiten bei seinen Vorfahren.

00:11:21: Sein Großvater war sehr bekannt.

00:11:23: Er hat in der sozialistischen Zeit eine Fernsehserie gehabt über das Recht – was bedeutet Recht?

00:11:30: Familienrecht!

00:11:31: Man hat dort schon einen Vertragsrecht, einen Schuldrecht gehabt und so weiter.

00:11:35: Dadurch war es sehr, sehr bekannt.

00:11:36: Und das ist halt der Hintergrund den er mitgebracht hat, obwohl er manchmal auch ein bisschen jugendliche Anwandlungen gehabt hatte.

00:11:43: Unser Peter macht ja in den letzten Jahren aber er kam aus dem Inneren der Macht und das hat ihm einfach ermöglicht diese Fehler die für die Oppositionsbewegungen hatten rechtzeitig auszubügen.

00:11:56: Sie haben es schon erwähnt, dass es gibt persönliche Gründe, warum sie sich gefreut haben für ihre Familie.

00:12:01: Es gibt Mitarbeiter der Estherhase Betriebe die in Ungarn arbeiten und leben.

00:12:07: aber es gibt vielleicht noch einen Grund.

00:12:09: Die Estherhasis Stiftung führt ja seit Jahren einen Rechtsstreit mit Ungarn über die Restitution von insgesamt zweihundert achtzig Kunstgegenständen So die Klage zur Burg Forchtenstein in Bungenland gehören und von der Ungarischen Reterepublik entwendet wurden.

00:12:27: Worum genau geht's Ihnen da?

00:12:30: Also uns geht es nicht um das Zurückholen, diese Kunstgegenstände werden... Das wäre

00:12:34: meine Frage gewesen!

00:12:36: Die dürfen wir in Ungarn bleiben.

00:12:37: Die

00:12:37: dürfen in Ungern bleiben, das haben wir schon vor dem Beginn dieser Verfahren schriftlich der Regierung vorgelegt.

00:12:43: und der damalige Kanzleramtsminister der Janusz Lars aber ganz begeistert und ist mir fast um den Hals gefahren.

00:12:49: Er hat gesagt, Ottobau wir haben noch keinen Restitutionsansprecher, der sagt die Sachen sollen in Ungarn bleiben.

00:12:56: Die möchten das möglichst bald zu Sadabes nach London bringen und dort für gutes Geld verkaufen.

00:13:00: Aber wir haben gesagt es sind so wichtige Teile der ungarischen Geschichte.

00:13:04: Wir möchten dass diese Sammlung dort bleibt in Ungern allerdings... Können

00:13:08: Sie kurz erklären weil sie wissen vielleicht nicht alle was?

00:13:10: Was für kunstgere Gegenstände zum Beispiel sind das?

00:13:13: Das ist eine Sammlung, die vergleichbar ist mit der Kremelsammlung.

00:13:17: Mit der historischen Kremlsammlung auch ein bisschen mit der Schatzkammer-Sammlung der Habsburger, die man heute im sehr spät gebauten Kunsthistorischen Museum sieht.

00:13:26: Das war ein Sammlungsobjekt oder ein Sammlungsphilosophie, die um fifteen Hundert begonnen hat und dann vielleicht bis siebzehnhundert gedauert hat.

00:13:33: Damals hat man noch nicht streng unterschieden zwischen Bildern

00:13:37: und

00:13:37: Skulpturen mit Bibliotheksgegenständen, sondern das ist alles in diese großen Kunst und Wunderkammern hineingeflossen bei den Königern.

00:13:47: großen Fürsten und Regenten dieser Welt.

00:13:50: Die wollten damit zeigen, dass sie einfach offens in der Welt gegenüber und sich inspirieren lassen, informieren lassen.

00:13:56: Diese Sammlungen wurden dann sehr schnell auch relativ breit gezeigt.

00:14:01: Und Estasi hat schon ab sechzehnundertachtzig die Kunstkammer für Interessierte geöffnet auf der Burgforschensteine.

00:14:08: Es gibt eigene Räume.

00:14:09: Wir haben noch die Originalmöbel, wir haben das Original-Archiv, wir hatten die originalen diese Tonnen Gewölbe wo das sieht Und das ist ganz einmalig.

00:14:21: Es gibt in Europa praktisch keine Schatzkamen, Kunst- und Wunderkammen die in den originalen Räumen am Originalort gezeigt werden.

00:14:29: Jetzt ist ein Teil dann von der Nungahne während dieser kurzen Rettrepublik, die hat hundert Tage gedauert, die berühmten Hundert Tage ... In Ungahnen ist sie natürlich nicht ganz legal, einfach von Kunstkommissären eingesammelt worden.

00:14:44: Nach diesen hundert Tagen hat der Fürst Paul selbst gesagt, bitte auf den Burg Forzschenstein.

00:14:49: nach dem Ersten Weltkrieg will die Burgenland gerade in Gründung begriffen.

00:14:53: Österreich hat sich auf das kleine Ausmaß reduzieren müssen.

00:14:58: Budapest ist ein viel lebendigerer Ort und zeigt es dort und hat das dann leihweise denn... großen Museen, vor allem zwei Museums übergeben.

00:15:05: Es gab Ausstellungen und Publikationen.

00:15:08: Das ist nach der Großen Bildergalerie des Kunsthistorischen Museums in Budapest die zweite große zusammenhängende Sammlung auch der Teil, der nach Ungang gekommen sind gar nicht zu reden über beide Teile.

00:15:19: Und wir haben dann angeregt wie ich begonnen habe nach einigen Jahren dann einen älteren Mitarbeiter eingeweiht.

00:15:25: Es gibt eine Schatzkammer, da habe ich nur gelacht und gesagt naja das ist jetzt Fund, nirgend ein Keller!

00:15:30: Den bezeichnet die Nananahautarbeit.

00:15:32: Das ist eine Schatzkammer, die über dreihundert Jahre alt ist.

00:15:35: Zwei Jahre später hatte ich dann die Zeit mal hinzugehen und es war ganz ... es war wirklich umgeworfen.

00:15:41: was da noch an kompaktes Sammlung und sehr durchdach...

00:15:45: Aber was wollen Sie?

00:15:47: Was genau soll passieren?

00:15:49: Wir

00:15:49: wohnen dass es dass es wieder adäquat ausgestellt wird, leider.

00:15:54: Und ob an Regierung ist das dann verschwunden in unterschiedlicher Kanäle, wie wir sie gar nicht.

00:15:57: so die Sachen heute sind.

00:15:59: Sie wurden jetzt fünfzehn Jahre nicht mehr gezeigt.

00:16:01: Das große Museum hat man geschlossen, weil man sanieren wollte...

00:16:04: Haben Sie den Verdacht, dass Kunst gegen Stände weggekommen sind?

00:16:07: Das glaube ich jetzt nicht, obwohl es kurz für einige Jahre auf eine GmbH umgeschrieben war.

00:16:13: Ich hoffe die Regierung hat das wieder zurückgeholt.

00:16:15: Also es war sehr undurchsichtig.

00:16:17: Es hat aber die Medien, die Ungarnschirmedien habe ich sehr intensiv damit befasst mit dem Schicksal diese großen estahausischen Schatzkammern.

00:16:24: Wir haben gesagt Essen möchten wir geil wissen wo die Sachen sind.

00:16:27: Zweitens möchten wir wissen wer ich am Zustand bin denn man kennt nur etwa zwei Drittel von Fotos und von Ausstellungen, der andere eine Drittel ist wahrscheinlich im zweiten Weltkrieg geschädigt worden.

00:16:38: Und wir möchten vor allem dass wir gemeinsam an große internationale Ausstellung gehen können, denn gemeinsam ist man größer und überzeugender.

00:16:44: da hätten wir über tausend Objekte und das umwerfen.

00:16:47: Wir hatten schon jetzt mit der reduzierten Zahl von Objekten waren wie ein zentrale Ausstellungsbereich in Luveren, im Palast von Luverin Frankreich Im Kompienschloss, das ist das Napoleon-Schloss etwas nördlich von Paris.

00:17:00: Ist ein spektakuläres Neobarock-Schloss, was sehr schön hergerichtet ist.

00:17:06: dort haben wir die Silbermöbel gezeigt.

00:17:08: Wir waren an einigen großen deutschen Standorten.

00:17:11: Wir waren sogar in Monaco mit einem Teil unserer Silber möbel.

00:17:15: Die Caroline von Monaco hat die Ausstellung eröffnet.

00:17:18: da durfte ich kurz neben ihr sitzen oder stehen Und wirklich die Spitze war dann vor der Pandemie haben wie die große Ausstellung, Silber und Goldkunst

00:17:29: von europäischen

00:17:31: Königs- und Fürstenhöfen.

00:17:33: an der Metropolitan Museum in New York.

00:17:36: Also das heißt, wenn es wieder offiziell Ihnen gehört dann können Sie auch bestimmen dass es ausgeliehen wird und wo es hin ausgelehnt wird?

00:17:42: Ist es das?

00:17:43: sie können eine Bestandsaufnahme machen?

00:17:45: Immer mal wissen was in diesem Zustand ist gewisse Restauration oder ein bisschen einfach gemacht werden wir gerne einfließen wie man das auf einem sehr hohen Niveau machen kann.

00:17:54: das verdienen diese Objekte und dann möchten wir einfach gemeinsam nach Abstimmung Bitten können, dass die Objekte in große internationalen Ausstellungen kommen.

00:18:03: Und wir möchten vor allem – das ist ein bisschen die Gegenleistung – wenn wir auf Eigentum verzichten oder den Besitzverzicht von größeren Teilen, möchten wir einen STHC Forum einrichten im Budapest.

00:18:14: Wir haben schon einige Gebäude

00:18:16: ihm

00:18:16: in der Auswahl gehabt und können jetzt wieder ein bisschen...

00:18:19: Und das soll was sein?

00:18:20: Das ist der Haseforum.

00:18:21: Das soll ein Museum sein oder...?

00:18:23: Oder eine Ausstellungsstätte, wo wir dann ein oder zwei geschosse regelmäßig für Ausstellungen nutzen.

00:18:30: Wir machen ja selbst im Burgerland jährlich keine oder mittlere neue Ausstellung.

00:18:35: Wir haben also eine Erfahrung, wie man neue Ausstellungen gestaltet und haben auch externe Fachleute.

00:18:39: Und wir würden gerne dort hier als eine Jahresausstellung machen nicht nur zu historischen Themen sondern durchaus auch zu modernen Themen.

00:18:45: Wir habe noch eine nicht zu vernachlässigende zeitgenössische Sammlung.

00:18:50: Wir machen seit zwölf, dreizehn Jahren jetzt den ungarischen Kunstpreis für zeitgenösischer Kunst heute dem maßgeblichen Preis.

00:18:58: drei unserer Unterstützer Und Preisträger haben bereits an der Bienale das Ungarnpavillon gestalten können.

00:19:06: Das zeigt ungefähr die Qualität dieses Preises, dass es wirklich darüber... Und

00:19:11: da sollte der Staat Ungarn bezahlen, dieses Estherhaseforum?

00:19:17: Es wäre schön wenn sie uns ein Gebäude vermitteln.

00:19:19: Es gibt viele Gebäuden, die gar nicht gut genutzt sind.

00:19:22: Jetzt kommen die EU-Mittelfließen auch nach Ungarn also bis etwas könnte man aus Förderungen dann einbeziehen.

00:19:28: aber wichtig ist

00:19:30: Haben Sie Signale, dass die Magierregierung da vielleicht anders agiert als... Lassen

00:19:36: sie sich die Magieregierung.

00:19:37: Es ist zuerst mal auf den Boden gekommen und die haben, ich glaube, siebzehn Ministern hat heran, sechsundfünfzig Staatssekretäre ungefähr.

00:19:44: Und

00:19:44: die Sache liegt ja schon beim Europäischen Menschenrechtsgericht so

00:19:47: vor.

00:19:48: Es gab verschiedene Verfahrens.

00:19:50: Es war sicher nicht abgeschlossen über uns aber auch nicht weiterführen will.

00:19:55: Die Akten sind alle da und wir warten jetzt mal darauf, wer wird zuständig sein.

00:19:59: Es gibt immer in einer Regierung zuständige für Restitutionen oder für alte Kunstgegenstände.

00:20:04: Und dann werden wir im Herbst ruhig Kontakt aufnehmen und sagen bitte das Konzept liegt seit über fünfzehn Jahren vor.

00:20:10: Das haben wir nicht geändert und kein Jota geändert.

00:20:12: Und es ist sehr attraktiv für Ungarn!

00:20:15: Beginnen wir doch dran zu arbeiten.

00:20:17: Verhandlungen, was eine Verhandlungsbasis ist und da werden wir ein bisschen etwas geben.

00:20:21: Da wünschen wir uns das Ungarnensums etwas gibt.

00:20:24: Diese Sammlung dieses Forum wäre die erste namhafte private Kunst- und Kunstausstellungsstätte von Budapest.

00:20:32: Es gibt nichts Vergleichbares.

00:20:34: Und das sollte der umgarischen Regierung wert sein.

00:20:38: Okay jetzt eine Frage.

00:20:42: es gibt Insgesamt drei Esterhase-Stiftungen.

00:20:45: Und Sie sind Vorsitzender der Privatstiftung und Aufsichtsratschef der Esterhasibetriebe.

00:20:51: Genau, genau.

00:20:52: Zwisch nachgelesen.

00:20:53: Bewahrung und Bewirtschaftung der Besitztümer und Kulturgüter ist der Zweck der Stiftungen?

00:20:59: Ja.

00:20:59: Und der operative Arm sind die EsterHasi-Betrieben.

00:21:04: Jetzt vielleicht können sie unseren Zuhörerinnen und Zuhören ein Beispiel nennen.

00:21:10: Ein konkretes Beispiel, was ist bei Privatstiftung?

00:21:13: Was ist Betrieb?

00:21:14: Wer macht was?

00:21:16: Ja das ist schon etwas komplexer.

00:21:19: Das hängt wiederum mit dem Privatschriftungsrecht in Österreich zusammen, dass einem nicht die gesamte Flexibilität lässt.

00:21:26: Das haben wir über viele Jahre mit.

00:21:28: guten Fachleute entwickelt.

00:21:30: Eigentumsmäßig ist der Großteil der Sammlungen bei der STASI Privatschrift und bei der gemeinnützigen Sammlung, und der Wirtschaftsbesitz zum großen Teil bei den beiden Wirtschaftsbetrieben – Wirtschaftsschliftung.

00:21:42: Allerdings die Verwaltung des Betriebs Sowohl von Kultur wie auch der Wirtschaftseinheiten liegt bei dieser sogenannten Managementgesellschaft.

00:21:51: Das ist eine Betreibergesellschaft, das haben viele größere Gruppen, kompliziertere Gruppe, dass einerseits man Eigentum hat und andererseits hat man den Verwaltterbetreiber.

00:22:00: Und die Betreibe ist eben die Estasi-Betriebe AG.

00:22:03: also auch die Kunsthistorie gesitzen dort Tourismus verantwortlichen und Führer, die hauptsächlich auch mit Kultur zu tun haben.

00:22:13: Das war notwendig aus einer ganzen Reihe von Gründen.

00:22:16: Da spielt ein bisschen Spiel.

00:22:18: Die Steuermitt hinein nicht so maßgeblich aber Verantwortung auch

00:22:22: usw.,

00:22:23: das haben uns wirklich gute Leute entwickelt.

00:22:25: Und damit können wir jetzt seit fünfzehn, zwanzig Jahren sehr gut arbeiten.

00:22:29: Das hat die Effizienz auch gesteigert weil nicht jede Stiftung dann eine eigene Ein Personalpool braucht.

00:22:36: Also wir brauchen nicht drei Oberförster oder drei Hospitality-Leiter nebeneinander, die zu steuern und zu führen ist sehr schwer.

00:22:44: So haben wir einen der für den gesamten Bereich Kunst und Sammlung zuständig sind.

00:22:48: Zweitens für den Tourismus verantwortlich allerdings für die Besitze, die in den verschiedenen Stiftungen sind.

00:22:55: Aha

00:22:55: okay das heißt damit kann ich so eine übergreifende Organisierbarkeit.

00:23:00: Das ist richtig, das ist es genau.

00:23:02: Jetzt verwalten Sie das Estherhase-Vermögen fideikommissarisch?

00:23:07: Das ist ein schönes altes Wort aber können Sie uns erklären was das bedeutet?

00:23:12: Also die zuerst von der

00:23:14: Fideekommisse wurden neunzigzehn und dreißig spätestens aufgelöst in Europa durch internationale große internationale Vereinbarung, diese sogenannte Römerverträge.

00:23:24: Es gab zu viele, zu komplizierte Fideekommisse.

00:23:26: Das wollte man in der modernen Welt nach dem ersten Weltkrieg nicht mehr haben.

00:23:31: Also ich glaube in die Einzelheiten muss man nicht hineingehen.

00:23:34: Ganz ein bisschen sind die Privatstiftungen so ein bissel Nachfolgeorganisationen.

00:23:40: Das war auch der Grund warum das letzte Fürstenpaar also vor allem die Melinda, die dann zehn Jahre nach dem Ablemen ihres Garten ziemlich in eigener Kompetenz gestalften konnte gemeinsam mit meiner Vater, der jüngster Berater war Und wir haben eine Struktur dort versucht zu finden, die keine unmittelbaren privaten Eigentümer hat.

00:23:59: Warum nicht?

00:24:00: Weil einfach dieses Erbe Estah.

00:24:02: sie gehört in ein neutrales Gefäß.

00:24:06: Damit es nicht zerfleddert würde man auf wienerisch sagen oder sondern damit das bei Samen bleibt.

00:24:11: Das ist eines das kann man mit den Privatschiftungen erreichen aber auch damit nicht Privatpersonen als die Erben dort stehen.

00:24:18: wissen Sie mit dem Namen Estasie auch in Österreich Da tägt man eine große Last gar nicht zu reden über die Oststaaten.

00:24:25: Ungarn zum Beispiel, da wird man immer noch aus Großfürst angesehen und das belastet jeden Menschen auch im mittleren Alter gar nichts zu schweigen von den jüngeren Generationen.

00:24:36: Mein Vater hat das Recht gesehen und gesagt es muss ihnen ein neutrales Gefäß geben.

00:24:39: Gleichzeitig haben wir natürlich die Bestimmungen dass die Verantwortung weitergegeben werden können dass man einen Auswahlprozess hat, wer das nächste Mal in der nächsten Generation in die Vorstände nachrückt.

00:24:52: Aber das sind keine Nennungen für Lebenszeit!

00:24:55: Da kann man auch nach vier, fünf Jahren sagen das braucht neue Fachleute.

00:24:58: Es muss damit quasi so gearbeitet werden wie in einem modernen Unternehmen.

00:25:02: also wir wollten möglichst die Stiftungen anlehnen an moderne Unternehmensgruppen.

00:25:07: Jetzt ist es ja ich kenne mich nicht so gut aus mit Adelsfamilien aber es ist ja immer so dass auch bei diesen alten Adels Familien auch wenn in Österreich der Adel abgeschafft waren aber es gibt immer einen Schiff der Familie.

00:25:18: Das ist auch bei den STH's glaube ich so.

00:25:20: da gibt es einen Der hat sozusagen den Hauptzweck der Familie vertritt.

00:25:23: Das hat aber mit dem Vermögensverwaltung Estherhasen nichts zu tun?

00:25:28: Nein, überhaupt nicht!

00:25:28: Okay...

00:25:29: Der letzte Fürst, der diesen Titel zumindest bis zum Ersten Weltkrieg auch tragen konnte.

00:25:35: Später hatte ich nie mehr getragen.

00:25:36: Er war der Dr.

00:25:37: Paul Estherhasin und er hat einen großen Wert draufgelegt.

00:25:40: Er hat gesagt das ist beendet, viele Kommisse gibt es nicht mehr.

00:25:43: nach die Jungs.

00:25:45: Ich möchte dass dieser Besitz in die nächsten Generation getragen wird und vor allem der Öffentlichkeit, wie in jeder Beziehung zugänglich ist.

00:25:53: Die großen Kunstdenkmäle, die Sammlungen – wir haben dann den Tourismus aufgebaut um einfach diese Öffnungen für die Öffentlichkeitssicherheit zu stellen.

00:26:01: Es ist zwar auch Papierneffe hat dann für sich beansprucht, Kopf der Familie zu sein aber wurde nie eingesetzt.

00:26:10: und wissen Sie?

00:26:11: In der alten Welt hätte man zum Kaiser gehen müssen wenn nicht der eigene Sohn quasi die nächste Fürstenkrone tragen wollte, das musste man sich bewilligen lassen und zwar mit großen Spenden.

00:26:22: Das ging nicht selbstständig, also alleine dass jemand sich

00:26:25: selbst... Z.B.

00:26:25: Steuern im Kaiserreich war das?

00:26:27: Alle Bewilligung, alle Titel, alles muss man sich kaufen!

00:26:31: Aber das war kein Thema denn diese Stiftungsstrukturen haben es sichergestellt dass man unabhängig auch von Familientiteln und Ansprüchen weiter existieren kann.

00:26:39: Jetzt gibt es ja mit der Familie eine wechselvolle Geschichte, insgesamt glaube ich neuen Prozesse hat man gegeneinander auch geführt.

00:26:47: Warum war das nicht anders zu lösen Herr Ottrober?

00:26:51: Verstorben!

00:26:52: Es war gelöst, das war absolut gelöst.

00:26:54: Das war alles ganz klar festgesetzt.

00:26:58: nur dann hat die Politik begonnen reinzuspielen Und die bogenleinige Politik hat versucht Esther Haars ist heranzubringen, vorzuschieben geben wahrscheinlich.

00:27:08: in einem freundlichen Sinne mit ihnen Agriertität.

00:27:11: Sie

00:27:11: sprechen vom Vorgänger des jetzigen Landeshauptmanns DOSCO-Zil von Hans Niesler, mit dem sie auch eine wechselvolle Geschichte verbindet oder um nicht zu sagen trennt?

00:27:22: Aber wie ist das jetzt?

00:27:23: wenn Gelder erwirtschaftet werden durch die Betriebe dann fließt es in die Privatstiftung und schüttet die Privatschriftung noch Gelder an die Familie aus.

00:27:31: oder ist das beendet?

00:27:32: Es ist beendete gibt ganz kleine Möglichkeiten für Weiterbildung an Jugendliche, das machen wir auch sowohl auf der ungarischen Seite wie auch in der westeuropäischen Seite und wenn ältere Personen in wirkliche Not geraten dann können wir in einem eingeschränkten Ausmaß auch Unterstützung im Alters leisten.

00:27:50: aber andere Ausschüttungen gibt es nicht.

00:27:53: Und dass Volte, Paul und Melinda bewusstlich – das ist alles in den Schüttungssatzungen festgelegt.

00:27:59: Wie haben sie sich denn mit der Familie am Ende geeinigt?

00:28:02: Das werden vielleicht auch nicht alle wissen.

00:28:05: Wir sind Wir haben heute sehr gute Beziehungen in sehr viele Richtungen, aber wissen Sie es gibt so viel es da ist.

00:28:11: Wahnsinnig!

00:28:11: Ich habe es nachgelesen.

00:28:12: Ich bin

00:28:13: sehr verwirrt

00:28:14: und die Stammbäume sind grenzenlos groß schon zur Zeit des Begründers des Videkommisses Palatine Nikolaus.

00:28:22: er selbst hat vier Zweige begründet weil der Besitz so groß war.

00:28:27: Gut geheiratet er zweimal, sein Sohn auch zweimal und da war alles dabei.

00:28:30: Es mussten keine Kriege führen nichts aber es war groß und hat dann selbst überlegt der größere Teil bleibt den Fürsten vorbehalten ihm und seinen Nachkommen und teigreifliche Zweige wurden eingerichtet und da waren sehr erfolgreich und sehr spannende Persönlichkeiten.

00:28:46: Über die Jahrhunde hat sich das Terrat verzweigt.

00:28:48: also jetzt immer wieder schauen wo sind die Personen geblieben?

00:28:52: Viele haben dann geheiratert, haben Namen geändert usw.

00:28:55: Und gerade mit Ungarischen Esterhasis haben wir eine sehr gute Beziehung und dort laufen noch kleine Unterstützungsprogramme.

00:29:02: Mit einem Künstler haben wir sehr vieles gemeinsam gemacht, einen sehr talentierten Maler der auch vertreten ist in unserer Sammlung ein Masse-Esterhase zum Beispiel.

00:29:12: aber das ist nicht unsere Aufgabe.

00:29:13: nirgends in den Stiftungen steht dass wir für die große breite internationale Esterhasi Familie dastehen müssen und Ausschütteln leisten müssen.

00:29:23: Wirtschaft oder den Gelder setzen wir in Burgenland, in Österreich ein und jetzt seit ungefähr zehn Jahren stark in Ungarn.

00:29:30: Kommen wir zum Neu-Siedlersee.

00:29:31: Der Neu Siedler See ist das Meer der Wiener.

00:29:34: so ist er bekannt im ganzen Bundesgebiet was die wenigsten wissen.

00:29:38: einen Großteil des der österreichischen Seesseite.

00:29:42: Samt Ufer gehört der Esterhase Stiftung sowie ich glaube ich insgesamt dreizehn sehen unter anderem auch dann Neufeldersee.

00:29:51: Jetzt haben Sie vor relativ kurzer Zeit die Pacht für viele Seegrundstücke erhöht.

00:29:57: Ich glaube, das hat Ihre Beliebtheit in der dort ansässigen Bevölkerung nicht eben gesteigert.

00:30:03: Warum haben Sie es gemacht?

00:30:05: Also da sind sie vielleicht nicht mehr ganz aktuell informiert.

00:30:10: Die Mieten haben wir angehoben vor fünf und zwanzig Jahren Und zwar müssen wir feststellen dass Sehngungsstücke mit Ofen eine Pacht für die Grundstücke von drei bis vierhundert Euro bezahlt haben.

00:30:21: Aber bitte nicht für die Woche, nicht für den Monat.

00:30:23: so ein Jahrespacht!

00:30:25: Also dafür kriegen Sie in Wien einen Balkon wenn es gut

00:30:28: geht.".

00:30:28: Und das mussten wir dann natürlich langsam den Marktverhältnissen anpassen, aber das hat zehn Jahre gedauert.

00:30:34: Und in letzter Zeit haben wir nie aussertuierliche Erhöhungen vorgenommen.

00:30:38: Ich habe ein Artikel im Standard gelesen und ich glaube es war voriges Jahr oder vor zwei Jahren geschrieben worden dass sie noch mal was erhöht hätten.

00:30:45: Wir wissen Sie, wir haben über drei Tausend

00:30:48: Mieter

00:30:48: und der eine oder andere nicht ganz zufrieden ist lässt sich nie ausschließen.

00:30:52: Aber wir sehen es, dass wir lange Wartelisten haben.

00:30:55: Und wenn jemand abgeben will dann gibt sicher fünf die dort gerne ... Sie sagen

00:31:00: also sie haben's einfach den Marktpreisen angehen?

00:31:02: Also den marktüblichen Preisen schon.

00:31:04: Wir sind

00:31:04: sogar etwas unter dem Markt und hätten keine Wartellisten.

00:31:08: Es gab glaube ich eine recht wilde Auseinandersetzung um den Umbau des Seebarzbreiten Brunnen.

00:31:15: Da haben sich glaube ich den Sägelklub rausgeschmissen bin nicht da richtig informiert.

00:31:20: Das

00:31:22: wurde von zwei Apothekern und zwei Rechtsanwalten so dargestellt, war natürlich eine Sensation für die Wiener Presse.

00:31:28: Es war sehr einfach.

00:31:29: der Pachtvertrag, der vierzehnjährige Pacht-Vertrag ist zu Ende gegangen Und wir haben vor zehn Jahren genau, wir haben heute nachgeschaut ... ... zweitausendzechs uns entschieden... Die ganze Anlage nach Ablauf des Pacht Vertrages zurückzunehmen weil sie derart vernachlässigt waren gemeint und da gab es noch einen Tourismusverein, die haben nichts gemacht.

00:31:48: Wir haben gesagt das können wir auch Nichts machen, aber wir wollen dort investieren.

00:31:52: Wir wollen eine sehr hochwertige Anlage bauen und haben uns mit allen Vereinen geeinigt – mit etwa vierhundert Kleinhausmieter, sechshundert Segel, alles ist bestens gelaufen.

00:32:04: An einem Eck gab es sehr vornehmende Jagdklubmitgliede und die haben gesagt nur über unsere Leiche!

00:32:09: Wir haben das assessen.

00:32:11: Wir haben ein MRG-Schutz ins Spiel gebracht und gesagt dass es geschützt werden wird wie in einer Wohnung nach dem zweiten Weltkrieg.

00:32:19: möchten wir also schon noch sehen, ob das Gerichte auch unterstützen.

00:32:23: Und sie hatten offenbar sehr viel Kapital zur Verfügung und haben uns dann wirklich gepiessagt.

00:32:28: aber es ist nur ein kleiner Teil.

00:32:30: Daneben hat eine andere Jachtclub jetzt die eigentliche Arbeit mit der Jugend, mit den Segeln übernommen.

00:32:36: Die vornehmen wie in der Säge sind dann abgezogen und dort haben wir jetzt eine fantastische Restaurant und Hotelanlage entwickelt.

00:32:45: Aber es ist ja mit dem, die Dinge schöner machen und die Dinge verbessern.

00:32:48: das hat immer zwei Seiten.

00:32:50: Einerseits ist es natürlich gut wenn man modernisiert und auch vielleicht eine andere Klientel hinbringt.

00:32:56: auf der anderen Seite kann man natürlich sagen auch so dass Alte ein bisschen abgeranzt hat ja auch seinen Charme Und Vielleicht Es wird natürlich alles teurer weil die Kosten für den Umbau müssen wir reinkommen.

00:33:09: also droht dann nicht irgendwann einmal sozusagen das Meer der Wiener zum Meer der Reichen zu werden.

00:33:15: Das ist auch darauf, will ich hinaus mit meiner Frage.

00:33:17: Wir achten immer sehr darauf dass die breite Bevölkerung auch den Zugang hat.

00:33:22: wir erheben keine Gebühr für die Benutzung dieser fantastischen grünen Anlage diese sehbare Anlage.

00:33:29: man zahlt nur für den Parkplatz nicht für die Grünflächen.

00:33:32: Man kann dann ins Restaurant gehen, wir haben ein gehobenes Restaurant.

00:33:35: Wir haben eine Beachbar und da besuchen uns wahnsinnig viele.

00:33:39: Da muss ich sagen... Also im Gegenteil!

00:33:41: Wir haben das geöffnet.

00:33:42: Diese Fläche die Sie angesprochen haben mit dem Vornehmen-Jachtclub war abgeschlossen.

00:33:47: Die war abgesperrt.

00:33:48: Da konnte niemand dazu außer die vornehmenden Mitglieder selbst.

00:33:51: Und die Kabinen, die Hütten die sie hatten, da war kein Scham nichts.

00:33:55: Das sah eigentlich wie Militärbaracken wurde in den Sechzig Jahren aufgestellt.

00:33:59: Diese Parken waren ausgebaut und untervermietet für viel Geld an andere Wiener.

00:34:04: Und dann haben wir gesagt, das ist nicht der Zweck.

00:34:07: diese schönen Anlage heute kann jeder auf jede Fläche gehen.

00:34:11: Das Restaurant ist für jeden zugänglich hat es in dieser Ausmaß überhaupt nicht gegeben.

00:34:17: die Flächen sind frei verfügbar.

00:34:19: sie können dort mit Großfamilie hinfahren mit einem Kleinbus mit zehn Personen hingehen.

00:34:23: sogar ihre Wurstsemmel selbst mitbringen kostet nichts.

00:34:28: Und wir haben zusätzlich hundertdreißig, hundertvierzig Schlafzimmer geschaffen in fünf und vierzig Tiny-Häusern.

00:34:34: Da kann man sich einmieten, da kann eine Familie mit sechs Mitglieden für umgerechnet zweihundfünfzig dreihunderter Euro eine Nacht verbringen.

00:34:42: das ist also auf den Kopf gerechnet sehr wenig und sie haben dort direkt den Zugang zum See.

00:34:47: Ich war vor zwei Wochen dort ja mit meiner Partnerin Terrasse gesetzt morgen zum Sechs und haben den Wildgänzen und den Enten zugeschaut, wie sie langsam aus dem Schilf rausgekommen ist.

00:34:58: Sonnenaufgang – ich sage das ist so wie in Afrika irgendwo an einem entlegenen Ort!

00:35:03: Ich empfehle jeden Mal hinzufahren nach Breitenbrunn und sich diese Anlage des neuen Strandes wirklich genussvoll zugänglich zu machen.

00:35:12: Wir haben dort über fünfzig Millionen Euro investiert.

00:35:14: Das war notwendig um einfach den modernen Der Basisstandard so entwickelt.

00:35:19: Das ist noch weit weg von einem Luxus, also da gibt es ganz andere Anlagen.

00:35:24: Liebe CEO-Podcast-Fans, liebe Hörerinnen und Hörern sehr, ein kleiner Transparenzhinweis.

00:35:32: Wir haben den ausführlichen Podcast mit Stefan Otto bei im Frühsommer dieses Jahres aufgenommen.

00:35:38: Und dann war Sommerpause dazwischen eine unglaubliche Dürre, eine unglaublich Hitze.

00:35:44: Einige Themen, die wir besprochen haben, haben sich über den Sommer neu entwickelt.

00:35:48: Daher haben wir beschlossen, dass wir Teile des Podcasts noch mal neu einspielen und bei Themen, die diese Entwicklungen über den Sommer betreffen nochmal nachfassen.

00:36:00: Herr Otto Bayer Sie haben ja ein Buch über der Neusiedlersee geschrieben, so genanntes Weißbuch Und sie haben sich mit der Frage beschäftigt ob der See irgendwann am Ende ist.

00:36:10: Nach diesem heißen Sommer Ist der See am Ende.

00:36:14: Das Klima, die Klima-Eindringung sind natürlich eine enorme Herausforderung für unsere Region.

00:36:19: Wir haben den steppen sie Neusiedlersee, wir haben kleine Gewässer, die ein bisschen Wasser in diese Seen- und Lackenlandschaft hineinbringen.

00:36:29: Ich muss sagen, Rückblickend bin ich sehr glücklich, dass es uns gelungen ist mit fortyfünf Experten dieses maßgebliche Lesebuch, Studienbuch zum Neusidlersee das Ende des Neusiedersees.

00:36:40: Das war die Überschrift!

00:36:42: zu publizieren, denn das hat doch die sowohl die Landesbehörden zuständigen wie auch viele NGOs und andere Vertreter aufgeweckt.

00:36:51: Und man hat sich schon frühzeitig eigentlich vor zwei Jahren dann mit möglichen Maßnahmen beschäftigt.

00:36:57: wenn wieder um ein trocken Jahr kommt was soll gemacht werden?

00:37:01: Die Auswirkungen waren nicht so gravierend!

00:37:04: gut nützen können.

00:37:06: Der Freizeitsport hat stattgefunden, es gab keine dramatischen Artikel wie damals vor drei Jahren vier Jahren berichtet wurde.

00:37:15: natürlich aber durch viele kleine Maßnahmen hat der See seinen Stand eigentlich ganz gut halten

00:37:21: können.".

00:37:22: Jetzt ist ja die Esther Hase auch eigentlich der größte Biobauer des Burgenlandes!

00:37:28: Wie hat sich denn die Klimakrise auf ihre Ernten ausgewirkt heuer?

00:37:32: Auf gewisse Fruchtfolgen recht negativ, auf andere nicht so stark.

00:37:37: Das konnten wir natürlich nicht beeinflussen denn wir haben noch sehr kleine Flächen die beregnet werden.

00:37:43: aber die Biolandwirtschaft insgesamt oder biologischer Anbau ist widerstandsfähiger gegen Tockenheit wie auch gegeneinander Einflüsse.

00:37:52: den Pflanzen wird einfach mehr Kraft zugeschlagen sich selbst zu wehren und sie selbst halt zu... irgendwie zu arrangieren.

00:38:02: und das hat dazu geführt, dass wir eigentlich keine dramatischen Rückgänge hatten in den Ernten.

00:38:08: Ein bisschen etwas schon hängt auch immer wieder von der Getreidesorte an oder von der Fucht die an einem speziellen Platz angebaut ist.

00:38:17: Wenn man es insgesamt betrachtet, wird man vor allem auch im Burgenland – das ja schon Teil der ungerischen Tiefebene ist und noch einmal ganz andere Klimaerausforderungen hat.

00:38:27: Wird man da auf Sicht auch andere landwirtschaftliche Produkte anbauen müssen als man's jetzt tut?

00:38:33: Ja, das machen wir heute schon!

00:38:36: Wir versuchen vorausblickend neue Sorten zu evaluieren, zu prüfen.

00:38:40: Da arbeiten wir mit zwei, drei Forschungsinstituten, die uns unterstützen, die im biologischen Land bei Europa weit ein großes Renommier haben.

00:38:48: und da möchte ich eine, die wichtigste nennen, dass ist die Fiebel, die in Wien etwa vierzig Fachleute sitzen hat und einen biologischem Anbau sehr intensiv verfolgt und auch berät.

00:39:00: Mit denen sind wir eigentlich verbunden, aber auch mit anderen.

00:39:02: Und man muss natürlich den neuen Gegebenheiten entsprechend schauen.

00:39:06: was lässt sich gut anbauen und was soll man aufgeben?

00:39:09: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:39:11: in der Zukunft?

00:39:11: gibt es in zwanzig Jahren Zitronen, Orangen und Feigen aus dem Burgenland Aber zum Beispiel keinen Mais mehr.

00:39:20: Ja so Mais ist jetzt etwas umstritten weil es relativ viel Wasser verbraucht.

00:39:25: Das Gleiche gilt eigentlich auch für Zuckerrüben.

00:39:29: Da wird dann häufig beregnet, also da sind jetzt die Kammer und Landwirtschaftskamme und die Behörden dabei, die Fruchtarten zu definieren, die in Zukunft in unserer Region angebaut werden können.

00:39:42: Wir haben bereits Feigenwachsen wahnsinnig gut.

00:39:44: Ich weiß nicht wie es steht das gewisse Großunternehmer die auch sehr erfolgreich in den Wiener Raum mit Gemüseversorgung, mit Paradiesern und v.a.

00:39:54: aus dem Seewinkel.

00:39:55: Das sind riesige Plantagen, die dort errichtet werden wie sie sich ausrichten.

00:39:59: wir sind im Ackerbau stark also wir bauen eigentlich keine dieser kleinen Früchte an aber es gibt sicher eine Verschiebung.

00:40:06: und ob dann Zitrone noch dazu kommt oder andere Zitosfrüchte das sei doch hingestellt.

00:40:12: da gibt es glaube ich Regionen wo das Klima nochmal deutlich günstiger ist.

00:40:16: Was das Burgenland leider nicht tut, ist dass es Wien mit alternativer Energie beliefert.

00:40:22: Obwohl was den Ausbau alternativen Energieformen betrifft führen diese in ganz Österreich, sei es jetzt mit Windenergie, sei's mit Photovoltaik.

00:40:34: auch sie machen

00:40:35: oder sind

00:40:35: da sehr engagiert.

00:40:37: Woran es offenbar hapert, ist der Netzausbau um diese Energien dann auch wirklich weiter zu transportieren.

00:40:46: gefragt, als einer der mehr oder weniger davon betroffen ist.

00:40:50: Wie könnte man dieses Problem lösen?

00:40:52: Wie könnte Man Energieüberschüsse die man im Burgenland produziert und da nicht braucht tatsächlich schnell in andere Gegenden liefern oder vielleicht auch speichern?

00:41:03: Also

00:41:03: an dem wird sehr intensiv gearbeitet aber das ist etwas was man nicht in einem Jahr hinbekommt.

00:41:09: Das sind auch die Nachbarbundesländer sehr stark betroffen.

00:41:12: Man braucht vernünftige Einspeispunkte, man muss Hochleistungsleitungen haben, die dann den Strom in diese Region abführen.

00:41:19: Ich glaube, das Burgenland wäre überdrücklich wenn es Strom auch verkaufen kann in solchen Momenten und ich glaube es wird auch einiges rüber gespielt.

00:41:27: Aber eben ist es ein bisschen ein Engpasses bei den Einspeispunkten und der Übertragung was jetzt gemacht wird und dass das Unternehmen die Burgen Land.

00:41:37: Energie auf unseren Flächen sind Großspeicheranlagen, die sind günstiger geworden.

00:41:41: sie können sich vorstellen die Chinesen forschen da unermüdlich an diesen Speicherelementen Prozessen und es ist eigentlich eine Großspeicheranlage an der ungarischen Grenze bei Chopperon, die jetzt errichtet wird.

00:41:55: Die ermöglicht das man bei großer Produktion also wenn sowohl Wind bläst wie auch Sonne scheint.

00:42:01: Das gibt's immer wieder.

00:42:02: Dann hat man die großen Überschüsse dass man die Zwischenspeichung kann für ein bis zwei Tage und dann nachts wenn wenig generiert wird dann in die überregionalen Netze hineingibt.

00:42:11: Das ist eine weitere Maßnahme um einfach den Strom entsprechend zu zu steuern in der Verwendung.

00:42:21: Sind Sie der Meinung, dass die österreichische Klimapolitik dazu säumig ist oder zu langsam agiert und da was weiterzubringen?

00:42:30: Also ich sehe das die zuständigen Unternehmen ... Power Grid von Österreich verbunden und dann auch die Landesenergiegesellschaften sehr fleißig dabei sind diese Schwachstellen zu bereinigen.

00:42:45: Sie bekommen auch Geld, da unmittelbar ja auch Erträge eingespielt werden.

00:42:50: sicher kann man immer noch ein bisschen mehr machen aber wir sind ja an vielen Punkten betroffen und wir sehen dass es eigentlich zügig fahren geht.

00:42:57: Ein Thema, das wir auch im Frühsommer besprochen haben waren die Verhandlungen zwischen ihrer Stiftung und der ungerischen Regierung.

00:43:04: Da ging es eben um die Restitution von Kunstgegenständen – von sehr viel Kunst, die irgendwo in Ungarn gehortert wird.

00:43:14: Manchmal weiß man gar nicht genau wo.

00:43:16: Sie haben gesagt

00:43:17: sie

00:43:17: wünschen sich dass mit einer neuen Regierung, die ja damals sehr frisch war, dass es da ein besseres Gespräch ist Klima gibt.

00:43:27: Und ihre liebste Vorstellung wäre so etwas wie ein Estherhase Forum in Budapest zu haben, wo alle diese Kunstgegenstände gesammelt und auch einer Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt

00:43:37: werden.".

00:43:38: Jetzt wollte ich Sie fragen – Wie sieht es denn aus?

00:43:42: Sind sie weitergekommen in den Verhandlungen mit der Ungerischen Regierung über den Sommer oder stockt das nach wie vor wie damals unter der Regierung

00:43:50: Orbern?".

00:43:51: Ja, also was ich persönlich um meine Kollegen erfahren habe ist dass die neue Regierung Peter Madia in die Gänge kommt.

00:44:00: Wir hatten schon drei Treffen mit dem neuernamten Kulturminister, mit seinen engsten Mitarbeitern.

00:44:06: Dann auch mit einem Staatssekretär ausm Ausnahmen der für die Außenkultur zuständig ist und ich muss sagen wir arbeiten mit einer Riesenfleis.

00:44:13: also so eine wirkliche Sommerpause hat man in Ungarn nicht bemerkt.

00:44:17: Es ist natürlich ein gigantisches unterfangen, sechzehn Jahren autoritären Gewaltherrschaft in eine demokratische Richtung zu bewegen.

00:44:26: das beginnt zum Beispiel dass die Minister Ihr Umfeld Neugestalten müssen.

00:44:31: Keiner arbeitet mit einer Assistenz oder mit einem Abteilungsleiter, der bei Orban tief im Regierungsgeschäft drin ist, weil er einfach nicht sicher sein kann wie viel Information dann sofort zur Opposition weitergeht und bei den nächsten riesigen Pressekonferenzen das macht Herr Orban und seine Engen immer noch dann als Angriffspunkt gegen die neue Regierung verwendet werden.

00:44:55: Es gibt einige Schematas, also Lacanien Europas und Neoliberale – ich weiß nicht was diese Schlagorte verfangen natürlich so wie in Österreich.

00:45:06: Das heißt der Gegenwind auch noch von der Orban-Partei Fides gegen die neuen Regierung ist gewaltig?

00:45:15: Der bläst ständig!

00:45:17: Sie haben eine gute Medienarbeit Das muss man schon sagen.

00:45:21: über die digitalen Foren, da ist Peter Maggiars sehr frühzeitig sehr erfolgreich.

00:45:27: Dann gegangen die Strukturen zu schaffen.

00:45:29: aber das verhindert nicht dass noch einige alte Chefredakteure und Kommentatoren aus den zahllosen Fernsehstationen halt gegen die Regierung Maggiar operieren.

00:45:39: Geld ist ja da weiterhin vorhanden das muss man sagen.

00:45:42: also Man kann das System speisen.

00:45:45: Normalerweise hat eine eigene Behörde jetzt installiert, die oberen Fuelsäben sind bereits ernannt worden und zwar für die Rückholung dieser enormen Führungsvermögenswerte, die offenbar in der Opernzeit zur Seite oder in die Taschen seine Gitarren geschaffelt wurden – man sprich von fünfzig bis sechzig Milliarden Euro.

00:46:04: Das sind Riesenbeteige und diese Behörder kommt jetzt langsam in die Gänge.

00:46:11: Da sind die Funkskräfte ernannt und die Region hat ein Gesetz erlassen, eben auch auf eine Bekämpfung dieser Korruption in den letzten Jahren.

00:46:20: Und das ist auch ein riesen Ding der überall muss überprüft werden.

00:46:23: wen kann ich in diese Bräude hineinnehmen welche?

00:46:26: es sind Personen die am Ende doch eine enorme Sympathie noch mit der Orbanregion mitbringen.

00:46:31: aber dass wird jetzt ausgearbeitet.

00:46:33: und die Gespräche ich war letzte Woche wieder in Ungarn, nächste Woche werde ich wieder da sein.

00:46:37: da reden wir ja auch über die Das Restitutionsthema und v.a..

00:46:41: Sie haben ja auch absetzt, das muss man vielleicht noch dazu erklären, absetzt das Kunstthemas auch nach anderen Interessen in Ungarn?

00:46:48: Weil sie besitzen viel Land

00:46:50: usw.?

00:46:51: Also Land besitzt wir nicht soviel.

00:46:52: es wurde ja nichts restituiert in Ungaren an Kleinbauern oder Wohnungsbesitzer.

00:46:57: aber wir haben da gekauft, wir haben zwei Punkte wo uns sehr schön auch im Tourismus touristisch entwickeln könnte.

00:47:03: Wir haben dann im Weinbereich haben wir zwei Weingüter eines am rande Budapest und eines bei Chopon Gegründet, wir sind sehr stark in der gehobenen Sektherstellung.

00:47:12: Französische Methoden traditionell haben sehr viel Erfolg damit.

00:47:16: und dann haben wir auch noch Immobilienentwicklungen die abseits des Weinbaus sind.

00:47:20: Wir haben nun die Sechzig-Mitarbeiter was vergleicht zu einer großen Bank nicht so viele ist aber für ein relativ kleines Unternehmen wäre es da.

00:47:27: also ist das ganz beachtlich.

00:47:28: Aber von daher hören wir sehr viel!

00:47:31: Was sie so tut.

00:47:32: Und Sie haben das Gefühl, dass die Zusammenarbeit besser funktioniert jetzt als ...

00:47:38: Das passiert nicht mit einem Schlag.

00:47:41: Schauen Sie sich die österreichische Politik an, wenn ein Minister wechselt und seine Getreuen wechseln.

00:47:46: Da brauchen Sie wieder ein paar Wochen bis überhaupt wissen, wer ist wofür zuständig?

00:47:50: Aber es geht in eine gute Richtung!

00:47:52: Wir kennen Ihr Berater Pool auf den Sie sich stützen.

00:47:56: Der ist westlich orientiert, der ist sehr aufgeklärt Liberal um es so zu sagen, das ist nicht diese Verbortheit.

00:48:04: Diese Verstocktheit, die der Herr Oberbahn während vier Züklern bitte... Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

00:48:10: Vier volle Zückel.

00:48:11: Eigentlich ohne Widerstand in diesem Landaussatz ausüben können.

00:48:15: Also es geht in eine gute Richtung und wir reden also nicht nur über Restitutionen Wir reden auch über dies Dieses Estahasi-Pforum Abbrauch, was ganz wichtig ist der Teilnahme.

00:48:24: Ungarn, sondern eine großen, großen internationalen Estahasiaustellung die nächstes Jahr bereits im November eröffnet werden soll.

00:48:31: Im zweitgrößten historischen Museum Deutschlands und zu einem Dresden in Grünengewölbe.

00:48:36: In der Nationalgalerie Grünes Gewölbe Riesige.

00:48:40: Müssen Sie aufpassen dass Ihnen nichts gestohlen wird?

00:48:43: Ja Entschuldigung Haben sie Recht.

00:48:45: also wir kommen in einen Neubau oder Sicherheits Auflangen noch, noch sehr viel stärker sind als dort wo eben dieser berühmte Grüne Diamant dann verschwunden ist.

00:48:54: Da schaue ich schon hin und da warte jetzt wenn wir nächst über nächste Woche intensiv wieder weiterverhandeln nach einer feste Antwort.

00:49:01: ist umgang dazu in der Lage, da geht es um Sicherheitsbestimmungen.

00:49:05: Da geht's auch um Gesetzesbeschlüsse.

00:49:09: Solche Wertwerte von Kunstschätze lässt man nicht einfach ins Ausland ohne dass man eine zwischen schladliche Einigung hat also mit Deutschland das dort nichts passieren kann muss die Versicherung geregelt werden und so weiter.

00:49:21: aber da haben wir viel Vorarbeit geleistet mit dem Direktor des Grünen Gewerbes.

00:49:25: vier oder fünf Jahre zu einem sehr, sehr gut kennenden, der oft bei uns war.

00:49:29: Er war auch schon in Ungarn aber jetzt ist dort auch bei den Museumsdirektoren ein massives

00:49:35: Umdenken.".

00:49:36: Soviel zu unseren aktuellen Ergänzungen im Gespräch mit Stefan Ottopai.

00:49:40: – Jetzt wieder zurück zu unserem ursprünglichen Podcast.

00:49:44: Es geht weiter mit dem Thema Kultur!

00:49:47: Dass wir zu dir in kulturellen Tätigkeiten kommen, da gibt's ihm die Opernfestspiele-Magaräten, die sie übernommen haben.

00:49:53: Die ehemaligen Heidenfestspieler heißen jetzt Herbstgold.

00:49:58: Da haben sie mit Julian Rachlin ein wirkliches, kulturelles Schwergewicht geholt und dann in der Stiftung sitzt Rico Gulda, ihr eigener Generalintendant.

00:50:10: Was ist denn da so?

00:50:11: ihre Version für das Kulturland, Burgenland?

00:50:16: Wo wollen Sie

00:50:17: hin?

00:50:18: Also wir sind, wir sehen keine Verantwortung das Gesamtkultur-Szene des Burgenlandes zu übernehmen oder zu betreiben.

00:50:25: Wir sind zuständig für diese drei oder vier Standorte die wir haben aber wir suchen hier eine starke überregionale Ausstrahlung zu erreichen Eine internationale auch und ich muss sagen dass sie es in den letzten Jahren gelungen wie werden von den europäischen Medien kommentiert und beobachtet.

00:50:42: Wir sprechen zu großen Kultur-Reiseorganisationen, die uns aus Skandinavien, aus der Schweiz, aus Asien ihre Gruppen schicken.

00:50:49: Und das ist eine schöne Sache denn damit fließt auch viel Kaufkraft in den Regionen.

00:50:54: Was ist davon sozusagen Stiftungsgedanke?

00:50:57: Und was ist Ihre persönliche Passion?

00:51:00: oder ist es beides gleichstark?

00:51:03: Also ich muss sagen, wie führenda eigentlich fort was die Estasi ist.

00:51:06: Die Familie in den letzten zweihundertfünfzig Jahren gemacht hat.

00:51:09: Der Josef Haydn hat sich damals siebzehnhundert achtzig für Estasien entschieden nicht deshalb weil das Klima ein bisschen besser ist als in niedrösterreicher Weinen im niederösterreichischen Standort sondern weil es sehr genau geprüft hat dass damals eigentlich der talentierteste Komponist und Dirigent soll.

00:51:28: Wo werden mir die besten Umstände angeboten?

00:51:32: Esther hat ja die zwei volle Orchester mit dem reichen Notenmaterial.

00:51:37: Sie hatten die Instrumente, Musiker damals konnten sich nicht einmal in den Instrumenten leisten, weil dem Feld ist zu ihren Gehältern einfach zu teuer

00:51:45: waren.".

00:51:46: Da war ein riesiger Apparat da.

00:51:47: Es gab einen Vorgänger, Komponisten und Dirigenten der Gregor's Union, Joseph Werner, der auch schon sehr gute frühklassische Musik geschrieben hat in der Zwischenzeit nicht mehr sehr bekannt ist und er konnte sich in dieses Umfeld hineinsetzen.

00:52:00: Und das ist auch heute notwendig.

00:52:02: wenn Sie eine große Ausstrahlung erzielen wollen müssen sie eine Infrastruktur schaffen.

00:52:07: Nicht mehr die Instrumente haben die Musiker heute selbst aber sie müssen einen Konzertbetrieb haben.

00:52:12: Sie müssen Gebäude, Räume Hallen aufrechterhalten, die dann schlussendlich diesen Künstler entsprechen.

00:52:19: Aber sie werden schon noch zum Teil vom Land unterstützt oder?

00:52:21: Also zb Magaretten und ich glaube auch das Herbst Gold gibt da zahltes Land.

00:52:27: was mit oder ist es alles nur... Zehn

00:52:29: Jahre haben wir das ohne für die Unterstützung gemacht und erst seit einigen Jahren nachdem der Erfolg wirklich ein sehr schöner war hat dann das Land an den Bruten, dass sie sich auch an der Kostentragung beteiligen.

00:52:41: Im Herbstgold ist es sehr minimal und auch der Bund ist gar nicht so lächerlich wie viele uns gibt.

00:52:47: also da bekommt Salzburg und Prägenz durchaus sehr viel mehr und vor allem auch Erl.

00:52:52: Also die Oper in Erl wird massiv vom Bund unterstützt.

00:52:55: Wir sind ein bisschen erstaunt weil man uns ganz vergessen hat wir haben bereits angeklopft in Wien und wir hoffen, dass dann wenn die neue Bundesregierung ihre Budgets analysiert hat das zumindest durch eine gewisse Regruppierung auch Förderung in unsere Richtung.

00:53:10: Das ist aber sehr unwahrscheinlich weil eigentlich schrumpfen die Kulturitas eher also wird die Kulturszene insgesamt mehr auf private Medzene wie sie einer sind angewiesen seinen Zukunft.

00:53:23: Also wir

00:53:23: richten uns auch an private Förderungen.

00:53:25: Wir haben einen recht großen Freundeskreis für einzelne Konzerte sehr große Einzelförderer, nur es ist ein bisschen etwas anders wenn sie im kleinen Eisenstadt sitzen gleich zu Wien.

00:53:36: Nach Wien möchte eine Rolex gehen und eine Audi und ein Mercedes-Benz.

00:53:41: Eisenstadt ist ihnen zu wenig wichtig.

00:53:43: Also da muss man die größten Ordnungen sehen, aber wir haben in den letzten Jahren geradelt durch den Julian Rachlin und auch Daniel Serrafin der Intendante Operis doch einige namhafte Förderung gewinnen können.

00:53:54: Die öffentliche Hand ist nicht sehr stark vertreten.

00:53:57: beim Land Burgenland ist es jetzt doch deutlich besser geworden, aber man muss ein Gleichgewicht finden und was wir beim Bund sagen ist einfach bitte ein gewisses Maß an gleich oder ein endlich.

00:54:08: Behandlung ist durch die Verfassung vorgeschrieben.

00:54:11: also ihr könnt's nicht die Mittel einfach in eine geografische Regierung schieben, und ein Bundesland war es übrigens sehr wohlhabend ist.

00:54:18: Und am anderen Ende der Republik kriegt man überhaupt nichts.

00:54:21: also das muss ein bisschen angepasst werden und ich glaube dass wir da auch bei den heute agierenden Personen früher oder später auf Verständnis

00:54:29: stoßen.

00:54:30: Jetzt, Sie könnten wieder mal klagen.

00:54:33: Auf Gleichbehandlung könnten sie klagen!

00:54:36: Klagen das ist so ein Thema dass sich ein bisschen umgibt.

00:54:38: Sie haben zum Beispiel auch ja wenn wir schon bei Kultur gut sind Kulturgut ist ja auch dieses wunderschöne Schloss im Herzen von Eisenstadt und um dessen Renovierung es wahnsinnig lang gestritten worden unter anderem sogar eben vor Gericht.

00:54:53: Es kam zur völligen Entzweihung zwischen ihnen und dem früheren Landeshauptmann Hans Niesl.

00:54:59: Du dinnen das heute eigentlich leid?

00:55:02: Ich bin ein relativ pflegmatischer Mensch und ich stehe nicht so auf, dass ich mich gleich frage wer ist die nächste Organisation denn wir die wir vor den Richter ziehen könnten?

00:55:13: im Gegenteil.

00:55:13: Ich versuche die Sachen ich und auch meine Umgebung.

00:55:16: Aber

00:55:17: wie erklärt sich das dann das ständig sozusagen quasi alles am Ende von Gericht ausgetragen werden muss?

00:55:23: Da haben die Medien schön mitgespielt sehr

00:55:26: Das ist immer bequem dem Medien am Ende verantwortlich zum Lachen.

00:55:29: Die Mäher müssen

00:55:29: sich mit so Skandal-Situationen befassen, das ist ja nicht die Aufgabe über das ganz ruhige zu besitzen.

00:55:35: Das ist nicht ein Vorwurf sondern die heutigen Mähen Gott sei Dank sind offen und angeregt und möchten solche Situation richtig darstellen.

00:55:43: Damals hat die Politik ganz bewusst uns in klare Situation hineingeführt.

00:55:47: also das war eine ganz bewusste Politik.

00:55:50: wir wollten das gar nicht machen nur auch dortig sein, Pachtvertrag zu Ende gegangen.

00:55:55: In dem Heidenjahr, eigentlich am Ablebens-Tag von Josef Heiden ging ein vierzigjähriger Pachtvortrag zur Ende und wir haben gesagt entweder ist das Land bereit eine größere Teil der Last zu tragen – Sie können sich vorstellen was so ein... Das ist ein Riesengebäude mit zweihundzwanzig Räumen, das vor hundertzwanziger Jahren das letzte Mal general saniert wurde.

00:56:14: Mit welchem Kosten man da rät?

00:56:15: Echt gut!

00:56:16: Wenn ich euch etwas stärker beteiligt, selbstverständlich verlängert wird... Da hieß es Nein, das gibt es nicht.

00:56:21: entweder verlängerte einfach die Jahreszahlung weitere zwanzig oder vierzig Jahre oder wir ziehen nicht aus.

00:56:27: Das war damals auch schon klargestellt dass sie MRG-Schutz beantragen müssen.

00:56:31: Ich muss da Schweizer zuerst mal lernen was österreichischer MRG Schutz ist.

00:56:34: Aber wir haben dann auch herausgefunden, also in einem Bundesland und seine Büros- und den Kulturbetrieb kann man keinen MRG-Schutz beanspruchen.

00:56:42: Es wurde damit gedroht!

00:56:43: Und dann begann natürlich das Spiel hin und her – da kam Falsche Esterhase, die wurden herangezogen, die überhaupt mit der fürstlichen Linie nichts zu tun hatten... aus Deutschland, von denen wir kaum im Stammbaum nachverfolgen konnten, wo sie eigentlich vorher sich gestampft sind.

00:56:59: Die wurden dann Medien und die Öffentlichkeit präsentiert aus den kommenden Erben.

00:57:03: also das war eine raffinierte unschöne Sache.

00:57:07: aber wir haben gesagt gut da müssen wir uns halt auch anziehen.

00:57:10: und geholfen hat uns übrigens Josef Hayden.

00:57:13: nicht einmal Prozesse so ein Josef Heyden.

00:57:15: mit dem Todestag waren große Feierlichkeiten angesetzt durchs dem Bund und auch das Land Burgenland Und das hat uns erlaubt, auch beim Bund zu intervenieren.

00:57:24: Zu sagen bitte redet es doch mit euren Genossen und Freunden in Eisenstadt und sie sollen doch bitte anerkennen dass dieser Vertrag jetzt zu Ende ist.

00:57:32: wir machen sehr viel.

00:57:33: Wir hatten schon eine große Heidenausstellung eingerichtet zum zweihundertzehn Todestag von Josef Hayden Eine wunderschöne die heute noch zwanzig Jahre später viel Erfolg hat.

00:57:42: also bitte Ausstellung die zwanzich Jahre halten.

00:57:45: Das ist schon was ganz besonderes.

00:57:47: und am ende über solche politischen Mit Gänge haben wir erreicht, dass dann das Land Ende des Jahres ausgezogen ist.

00:57:55: Aber es war immer ein Kampf, wissen Sie um Besitz?

00:57:58: Wer kontrolliert den ästhasischen Besitz?

00:58:02: jahrzehntelang oder viele Jahre hin lang waren eben das letzte Ehepaar nicht mehr stark präsent Und dann sind sie verstorben.

00:58:09: Die ersten Jahre nach dem Ableben des Fürsten ist auch sehr wenig geschehen.

00:58:13: und da kommt der Appetit, was ich habe, das behalte ich gleich.

00:58:17: Das sei sitzfähig!

00:58:18: Wir haben den Auftrag über die Stiftung Guks zu wirtschaften gekommen im Kulturbereich, im Tourismus-Bereichen Neues zu schaffen.

00:58:26: Aber dafür mussten wir auch vernünftig umgehen mit dem Wirtschaftsbesitz und wir haben das so gemacht wie alle anderen Eigentümer.

00:58:32: Wir haben wie gesagt für Sehengrundstücke nicht mehr dreihundert Euro Jahresmitte verlangt sondern heute legen sie bei zehn bis fünfzehn tausend und die werden bezahlt ohne Probleme.

00:58:42: Sie zahlen das zwei bis dreifache am Wörterseinkern.

00:58:46: Das stimmt ja.

00:58:47: Zwei bis dreifache oder?

00:58:49: Der ist aber auch tiefer!

00:58:50: Ja, aber wie lange können Sie denn wirklich aktiv nur so?

00:58:53: Wie lang fahren sie?

00:58:54: Sie fahren drei Stunden um dort zu sein.

00:58:55: Hier kommen unsere Wienerfahren.

00:58:58: eine halbe Stunde, vierzig Minuten verbringen die Winter hier weil es so einfach ist zu pendeln.

00:59:02: also wir haben uns zwar schon ertacht was wir tun und wir haben sehr viel investiert in die Infrastruktur.

00:59:08: Wir erhalten die Straßenkanal Die Gamtsinfrastruktur ist bei uns.

00:59:11: das haben wir von den Gemeinden übernommen.

00:59:13: Also es ist nicht so.

00:59:14: Das wissen unsere Mieter auch, wir publizieren vierteljährlich mit der Zeit um sehr schön gestaltet, wo sie alles nachlesen können.

00:59:21: Wir haben sogar eine Informationsstelle in der Mietabteilung, wo jeder anrufen kann und Fragen stellen kann – es ist so, das ist unglaublich!

00:59:30: Aber das waren einige Jahre, wo wir das neu aufstellen mussten.

00:59:33: also weg von dem Ersitzeln, wo ich einmal den Fuß drin habe dort versuche Eigentümer zu werden hin zur Überlegung.

00:59:40: Es gibt eben diese Unterscheidung zwischen Eigentümern und dem Nutzer gut eingestellt werden.

00:59:47: Ich bin der Schweiz aufgewachsen, wo siebzig Prozent Bewohner in Mietwohnungen leben – in Städten!

00:59:55: Da gibt es sogar Reihenhäuser, die werden vermieden.

00:59:58: Das ist absolut das Selbstverständnis!

00:59:59: Ich bin so aufgewachsen immer nur in Mietronungen.

01:00:02: Ja, in Wien ist der Anteil auch sehr hoch.

01:00:03: Und hier muss man ein bisschen in den ländlichen Raum gehen und ich glaube insgesamt.

01:00:07: Österreichweit ist es ein

01:00:08: viel

01:00:09: niedrigeres Satz und dort ist immer noch – ich muss eigentümer werden – und da hat sich dann ein bissel auch bei Estasie eingebürgert und wir haben nur gesagt bitte wird tragen sämtliche Lasten, die Investitionsaufgaben, auch die Beziehung zur Gemeinden zu öffentlichem Hanschen.

01:00:24: haben nichts zu tun, sie gehen in ihre Häuser und können am gleichen Abend abschließen und müssen sich nicht kümmern.

01:00:30: Und das musste einsinken!

01:00:32: Heute sind diese Siedlungen unglaublich beliebt.

01:00:37: Sie wissen natürlich, dass sie eine Persönlichkeit sind.

01:00:41: Die auch spalten.

01:00:42: Die einen sagen, sie sind so ein tougher Manager und machen das schon total richtig.

01:00:46: Und die anderen wieder sagen ... Das was sie sozusagen von den Anderen sagen, nämlich da kam der Appetit.

01:00:53: Die haben sich das assessen, die wollten es haben.

01:00:56: Sagen auch Leute über sie, quasi einen Appetit bekommen haben und immer mehr wollten, immer mehr Einfluss auch für Esterhase- und Esterhasibetriebe.

01:01:08: Warum glauben Sie?

01:01:10: War das so schwierig, dass die Leute das akzeptiert haben?

01:01:14: Das ist halt eine Stiftung!

01:01:16: Dann gibt es die Betriebe, die machen das wie sie glauben, dass sie's verwalten müssen.

01:01:21: Und warum sind sie da so angefeindet worden?

01:01:23: Haben Sie eine Erklärung dafür?

01:01:24: Ist das weil sie Schweizer

01:01:25: sind?!

01:01:26: Das glaube ich nicht überhaupt nicht.

01:01:28: Ich hatte früher sehr selten rechtliche Auseinandersetzung, aber es war bei Estas ja ungefähr zwanzig Jahre, wo die Eigentümer das letzte Paar nicht wirklich sehr aktiv waren.

01:01:38: Es gab dafür andere Verwalter, die haben sehr gut gelebt, aber die Estasis waren nicht da.

01:01:43: und dann wurde ich eingesetzt vor allem von der Melinda um den neuen Stiftungs- und Aufsichtsrat.

01:01:49: und dann war der Auftrag, der macht mehr, sehr viel mehr im Bereich des Tourismus im Bereich der Kultur, Bespielung dieser großen Standorte.

01:01:58: Lachkumbach war gar nicht offen für die Öffentlichkeit bis wir dann begonnen haben das Ganze zu sanieren ein Hotel dort einzurichten Restaurant und so weiter.

01:02:07: Wir haben viel gemacht nur wir mussten das auch verdienen unter Land- und Fortschrittschaften wo es bei uns gut läuft.

01:02:13: da sind keine Gold gehoben müssen Da können Sie ausrechnen was dem Maximale möglich Ertrag ist!

01:02:17: Wir haben den stark gesteigert.

01:02:19: aber dass Das ist nicht die Red Bull Dosen, die sich dann einfach durch ein großes neues Werk in Millionen und Milliardenzahl rund um die Welt versenden kann.

01:02:28: Es ist komplex!

01:02:30: Wir sind sehr an unsere Region gebunden.

01:02:33: Wir mussten aufwendig all diese Vertragsverhältnisse überdenken, durchleuchten... Und da haben uns viele geholfen, ich muss sagen wir haben heute ausgeführt Gezeichnete Beziehung mit unserer umgebenden Öffentlichkeit, jetzt auch mit dem Land und in den Gemeinden.

01:02:47: Nur zu Beginn hat man so das Gefühl gehabt dass sich der Steinbruch von dem holt man sich halt was vorhanden ist.

01:02:53: Und dann haben wir gesagt nein es geht so nicht die Königte auf der einen Seite unsere Anlagen verfallen lassen und dafür kann jeder hohen Wasser will.

01:03:00: also bitte das war vielleicht in Kriegszeiten so möglich sondern das muss modernisiert werden und das ist sehr gut rübergekommen.

01:03:08: Also Leute die sie nicht so wahnsinnig schätzen weisen Daraufhin, dass es auch in Ihren Betrieben immer wieder hohe Fluktuation gäbe beim Personal.

01:03:17: Sind Sie ein schwieriger Schiff?

01:03:19: Was glaube ich überhaupt nicht!

01:03:20: Sind

01:03:20: sie ein strenger

01:03:21: Schiff?!

01:03:22: Manchmal konsequent, aber ich sage man muss nicht über strenge und überragende Konsequenz führen sondern durch Überzeugung.

01:03:29: Und man muss seine Mitarbeiter motivieren.

01:03:31: Man muss schauen dass man auf eine mehr oder weniger gemeinsame Linie kommt wo jeder mit Freude auf die Ziele hin arbeitet.

01:03:38: Wir hatten eine Zeit lang größere Fluktuationen in letzter Zeit ganz ganz wenige.

01:03:42: Aber wissen Sie, ein Unternehmen insgesamt mit den ungarischen Betrieben sind wie über siebenhundert Mitarbeiter.

01:03:48: Da haben wir nicht mehr einen Kommen und gehen.

01:03:50: Wie

01:03:50: würden Sie selbst in Ihren Führungsstil beschreiben?

01:03:54: Eigentlich ein motivierender ... Durch Vorbildleben, durch bin.

01:03:59: jahrelang war ich der erste, der in Büro war und der letzte rausgegangen ist.

01:04:02: Meine ungarische Veranstaltung hat niemand gesagt.

01:04:04: das macht man doch nicht hier im panonischen Raum!

01:04:07: Man kommt als Letzter um zu zeigen man ist der mächtigste und geht frühzeitig aus dem Betrieb.

01:04:11: Ich habe es anders gelernt nicht wahr?

01:04:13: Und da sind sofort einige da abgesprungen die dort nicht so befolgen wurden.

01:04:17: dann gab's eine Führungskraft.

01:04:19: Die hat dann die Dame etwas molestiert.

01:04:22: Nicht so anständig.

01:04:23: Kommentare über ihre Bekleidung und die Frisuren als Ärzte, wenn sie begrüßt wurden am Morgen, gesagt haben wir Liebe du hörst auf damit nicht wahr?

01:04:32: Niemand kommentiert einen Anzug und deinen kurzen Haarschnitt.

01:04:36: im kleinen Kreis kann man das aber nicht so am Morgen.

01:04:39: Meier haben sie noch einen hübschen langen Rock nicht wahr.

01:04:42: Und der hat uns dann auch nach zwei Jahren verlassen, das war schon eine gewisse Kulturendung notwendig.

01:04:46: aber ich glaube dass wir jetzt halt vielen Jahre eine sehr hohe Konstanz haben.

01:04:52: Sind Sie kontrollierend oder sind Sie jemand der den Leuten sozusagen einen Vertrauensvorschuss gibt und sich machen lässt?

01:05:00: Ich glaube man muss beides machen.

01:05:02: Man muss einerseits präsent sein und zeigen also ich schau schon hin also ich weiß schon was passiert Aber trotzdem die lange Leine auch lassen.

01:05:11: Jetzt bin ich operativ nur noch in wenigen Bereichen wirklich präsent, ich bin Vorsitzender des Aufsichtsraters also aber natürlich gehe ich mit offenen Augen in unsere Restaurants und unseren anderen Betrieben.

01:05:23: dann schreibe ich ein nettes SMS und sage ja mein lieber Karl oder mein lieber Shandora so das hat jetzt heute nicht ganz geklappt.

01:05:30: das war sicher ein Ausrutsch und da kriege ich eine nette Meldung zurück.

01:05:33: wie oft davon viele machen bei Ihnen bis man konsequenzenspürt.

01:05:37: Man darf viele Fehler machen, nur nicht den gleichen Fehler dreimal nacheinander und das ist nicht gut.

01:05:45: Sie sind eine gewichtige Stimme im Burgenland?

01:05:47: Ob sie das jetzt hören wollen oder nicht?

01:05:49: Also Sie haben in vielen Bereichen Einfluss... Haben Sie selbst schon mal überlegt, in die Politik zu gehen?

01:05:56: Ja, sehr intensiv sogar!

01:05:59: Als ich zwanzig, einundzwanzig Jahre alt war, nach der Matur Da hat mich eine neue Parteigründung in der Inner Schweiz, ich bin in Luzern aufgewachsen gebeten dass sich in der Vorstand diese Jugendpartei enttreten.

01:06:10: Das war so eine christlich-soziale Bewegung und dann habe ich dann dreiviertel Jahre mitgemacht.

01:06:16: das war auch interessant.

01:06:17: wir sind in die Dörfer rausgefahren haben dort Flugblätter verteilt haben da die Waren vorbereitet.

01:06:22: Ich hab sehr genossen.

01:06:23: nur Dann habe ich gesehen, ich will auf die Dauer jetzt nicht in dieser Engen in der Schweiz bleiben.

01:06:28: Ich muss studieren.

01:06:29: Es gab keine Uni zu dieser Zeit und ich bin nach Freiburg in die Westschweiz zum Studium begangen und dann in Zürich habe ich meine Berufskarriere begonnen.

01:06:37: Dann sind diese Fäden waren nicht mehr so eng aber ich verfolge sehr gerne was in der Politik passiert.

01:06:43: meinen Söhnen auch meine Töchter sind alle schon Schön.

01:06:46: über dreißig Jahre alt sage ich, wenn euch etwas nicht gefällt, engagiert es euch.

01:06:51: Also mit Ausnahme der Extremlinke oder der Extremrechten unterstütze ich euch wo immer mit tut und zeitweilig war eine meine Söhne bei den...

01:07:00: Was ist für Sie die Extremlincke?

01:07:02: Also Extremrechte kann ich mir vorstellen.

01:07:04: aber wo gibt's in Österreich eine Extremlinkke?

01:07:06: Es gibt Kopierungen.

01:07:07: also wir haben zum Beispiel eine kleine kommunistische Parteienburgernaht das weiß niemanden Und sie haben ihren Hauptsitz im ästhetischen Gebäude.

01:07:15: Das sind drei ältere Herren.

01:07:16: Und hier und da so ein sechzehnjähriger Pubertierender schließt sich hin an, also sehr mächtig ist diese Bewebung nicht.

01:07:22: Aber ich habe Ihnen gesagt... Einer hat von meinen Kindern eine große Affinität zu ungeahren, meine Tochter arbeitet schon seit vielen Jahren in der Schweiz.

01:07:30: Ich sage mir, wenn euch das nicht gefällt es gibt genug Plattformen wo ihr euch betätigen könnt.

01:07:34: Betätigt, zeigt euch!

01:07:36: Dort sehe ich natürlich den Unterschied zum Schweizer politischen System Österreichischen, beide sind Demokratien und gefestigte und stabile Demokratien.

01:07:46: Beide bezeichnen sich aus föderales Staaten und trotzdem leben sie es ganz anders.

01:07:50: Und ich bin dabei, eigentlich seit zehn Jahren sind wir über eine kleine Stiftung auch dabei.

01:07:55: Politische Bildung weniger für Österreichs und für die Staaten im Osten anzubieten und zu einem Bereich in NGO-Förderungen und Demokratiestrukturen im ländlichen Raum.

01:08:05: Aber Sie sehen sich eher als jemand der sozusagen quasi aus dem Hintergrund und Kraft seiner Funktionen, seiner Persönlichkeit mit der Politik kommuniziert und sagt, das finde ich ist der richtige Weg oder da sollte die etwas anderes machen.

01:08:21: Aber schätze ich sie da richtig ein?

01:08:23: Das ist die Aufgabe jedes Böreges, dass er mitdenkt und mitkommentiert und ausspricht was ihm nicht gefällt.

01:08:28: Sie sehen uns drei ein bisschen noch die monatische Tradition nicht wahr?

01:08:32: und einige... Große Politiker haben sich durchaus wie Monarchen geriert, andere die Jüngeren vielleicht nicht mehr.

01:08:38: Dass man sagt ich bin in der Macht und für vier oder fünf oder zehn Jahre werde ich entscheiden was so passiert?

01:08:44: Das ist keine Vollheit Demokratie!

01:08:46: Und wir haben einige schnelles Stellschrauben die man in Österreich deutlich besser einstellen müsste.

01:08:52: Ich bin dabei einen Buch zu verfassen noch mit zwei Staatsrichteln Dem auch die Wissempfehlung nicht nur auf Österreich sondern sogar auch für Nachbarstaaten ausspricht.

01:09:01: Nicht den ganzen Staatsaufbau muss man ändern, aber es gibt ein paar Stellschrauben.

01:09:06: Sagen Sie mir eine konkrete Stellschrage, die man verändern sollte?

01:09:09: Eine ganz

01:09:09: wichtige, die auch immer wieder diskutiert wird, sehr kontroversial ist die, dass ein Teil unserer Steuerleistung nicht direkt dem Bund, also dem Finanzminister zufließt.

01:09:20: Ein Teil der Sankt wie hundert, zwanzig Prozent soll Richtung Land geleitet werden.

01:09:24: Aber mit dem Maßgabe das dort sehr genau abgerechnet wird, dass man Rechenschaft leistet was mit diesen Steuergeldern passiert.

01:09:31: Denn dann würde sich eigentlich die Betrachtungsweise, Bürger zu Staats sehr schnell ändern.

01:09:36: Ich kenne das aus der Schweiz.

01:09:38: Soll das Land auch selbst Steuern einheben

01:09:40: dürfen?

01:09:40: Das ist der Grundsatz.

01:09:42: In den Schweiz geht es so weit, dass die Gemeinden sogar einen eigenen Hebesatz haben.

01:09:46: und da vergleicht man die Nachbargemeinde wie gut wird sie verwaltet?

01:09:49: was bietet sie mehr?

01:09:51: Was ist der Nachteil in dieser Gemeinde oder jener?

01:09:53: Und wenn ich das nächste Mal eine Möglichkeit habe Wohnsitz zu ändern, dann will ich vielleicht paar Kilometer an die Seite zu gehen Die Schweizer Zerzechsundzwanzig Kanton.

01:10:00: Sie können sich nicht vorstellen welcher interne Wettbewerb Das heißt, die Kosten müssen immer rational tief gehalten werden.

01:10:07: Die Leistungen müssen hoch sein.

01:10:09: Ich habe manchmal in Österreich den Eindruck, dass es schon ein bisschen in eine andere Richtung läuft.

01:10:15: Vor allem die Politiker werden abgestaft wenn sie mit teuren Fahrzeugen kommen und wenn Sie sich Luxus leisten.

01:10:19: das geht zuhanden unsere kantonalen Steuern.

01:10:23: Diese sehen wir dann sehr bescheiden.

01:10:25: also das ist einer dieser Stellschrauben.

01:10:27: Damit könnte man das erreichen, ich weiß in der österreichischen Diskussion ist man noch weit davon entfernt.

01:10:32: Aber wir wohnen über solche Publikationen die sind Gedanken vielleicht mal den Bürgern näherbringen?

01:10:38: Ich habe gehört dass sie sich auch in der Gesundheitspolitik engagieren.

01:10:40: Sie sollen einen Vorschlag gemacht haben das Krankenhaus der beim herzigen Brüder Schwerbunkrankenhaus in Eisenstadt aus dem Stadtzentrum an die Berreferie zu bringen.

01:10:49: was ist da ihr Motiv für Interesse?

01:10:52: Wir reden seit zehn Jahren mit der Krankenhausdirektion.

01:10:56: Sehr direkt und Sie haben uns sogar gesagt, dass sie das vor sieben Nachtjahren sehr genau prüfen würden.

01:11:02: Dann sind Sie zu uns gekommen.

01:11:03: bei zwei Anlässen hätte die entsprechende Grund um ungefähr fünfzehn Hektar braucht man mit Reserven... Stehen

01:11:08: die auf Aesterhasegrund?

01:11:10: Auf Aester-Hasegrund.

01:11:10: Ah ok.

01:11:11: Und um Eisenstadt herum.

01:11:13: aber es gibt auch andere Gründe.

01:11:14: Es gibt große Grundbesitzer Landwirte oder Immobilien Entwickler, die haben große Flächenwert gesagt.

01:11:21: Wir hätten zwei Flächen zu, ihr müsst es nicht von uns nehmen!

01:11:24: Aber es ist da und so an der Peripherie, an der Schnellstrasse und der Umfahrung.

01:11:28: Und an einem Punkt ist man ein paar hundert Meter von einer wichtigen Bahnstation entfernt.

01:11:32: Wie gesagt überlegt es euch?

01:11:34: Und man hat das sehr dankbar aufgenommen.

01:11:36: dann haben wir uns mit Niederösterreichischen auch mit Deutschen Krankenhaus-Experten zusammengesetzial gesagt haben, das ist die Tendenz.

01:11:44: Man geht aus Innenstadtlagen heraus was eng wird und sucht sich eine größere neue Lage.

01:11:49: Das macht jedes Unternehmen nach einer gewissen Zeit und entwickelt dann die Innenstadtlage.

01:11:54: Und das haben wir einige Jahre sehr ruhig diskutiert.

01:11:56: Dann ist ein bisschen Sand ins Getriebe gekommen aber ich bin immer noch überzeugt dass es eine Wind Situation für die Gemeinde, für die Nachbarn Für die Stadt sehr, sehr wichtig.

01:12:07: Da sitzt mit in einem historischem Kern von Heisenstadt und ist sehr eingeengt – das weiß man!

01:12:14: Und es

01:12:14: kommen neue Aufgaben auf sie zu.

01:12:15: Sie müssen neue Abteilungen eröffnen.

01:12:18: Der Zugang ist durch zwei Wohnstraßen eine etwas breitere und eine sehr schmale.

01:12:23: Die Helikopter fliegen über der Stadt und warten bis sie ein Landerecht bekommen über den Kern der Stadt.

01:12:28: Das ist kein Zustand.

01:12:30: Baden, Wiener Neustart, Neuen Kirchen.

01:12:33: Viele andere Gemeinden dafür entschieden.

01:12:35: alte Kalkenausanlagen aus den historischen Innenstädtenrat.

01:12:38: Das ist die einzige Überlegung...

01:12:40: Aber das ist schon eine Zeit lang her und jetzt sind wir gerade in einer Diskussion wo man sagt eher weniger Spitäler auf das Burgenland macht unterdurchs Cozill ganz was anderes.

01:12:49: Also es werden Krankenhäuser neu gebaut, dass ist ein bisschen wie soll ich sagen eine paradoxe Intervention gerade jetzt also der richtige Zeitpunkt.

01:12:59: Es

01:12:59: ist gerade auch diese Linie, es entspricht ganz der österreichischen Gesundheits ... Strategie, die vom Bund formuliert wurde von anderen Bundesländern wie zum Beispiel Niederösterreich jetzt auch umgesetzt wird.

01:13:10: Man hat wenige Schwerpunkten Krankenhäuser, die sehr gut ausgestattet sind und rundherum hat man sogenannte Tageskliniken und da gibt man rein wenn man sich in kleinen Knochen ein Zähn gebrochen hat oder halt die Haut irgendwelche Verferbelungen zeigt oder der Markenspielt nicht so ganz mit.

01:13:27: das ist das womit ich auch ins Krankenhaus gehe.

01:13:30: Das sind Klein- und Kleinsfälle.

01:13:31: also dann haben wir unsere Kinder ins Krankenhause gedacht sind zusammen mit den Schwerpatienten in der Notfallabteilung gelandet.

01:13:38: Und das macht man heute nicht, sondern man macht diese Tagesskliniken die sogenannten Nahversorgungspunkte, die sind kleinrausstaffiert in der Regel mit acht oder zehn Ärzten, die nicht einmal vollamtlich dort sein müssen.

01:13:48: Sie können noch ordinieren aber die müssen jederzeit bereit sein in diese Nachverordnung zu gehen.

01:13:53: und dann hat man für die schweren und ganz schweren Fälle diese Schwerpunktkankeneuers wissen sie wie viele der Behandlungen bereits abgefangen werden durch Tagesklinik?

01:14:03: Statistisch nachgewiesen.

01:14:04: Skandinavien macht das seit Jahrzehnten,

01:14:06: siebzig Gott sei ... Skandinavi ist ein bisschen eine andere Struktur weil hier auch das stimmt natürlich, ja?

01:14:10: Ja es stimmt!

01:14:11: Auch in Deutschland ist das so Schweiz hat das in gewissen Bereichen.

01:14:14: Und da ist es einfach eine Verschwendung der Energien, wenn man jetzt an diesen engen Standorten noch massiv dazu investiert und die schwierigsten Umstände statt ein paar Kilometer, drei Kilometer dann eben etwas modernes Neues zu machen.

01:14:28: Und am alten Ort soll man eine gute Tagesklinik erstellen.

01:14:31: Wir haben gesagt, es soll weiterhin einen Einzelstädter Krankenhaus geben aber eben auf dieser Basis der Nachversorgung.

01:14:38: Das ist etwas was alle Experten unterstützen.

01:14:42: in Richtung Land, in Richtung Krankenhausplatz.

01:14:44: Ich will es machen, denn wir sind an fünf Punkten, das sind die unmittelbaren Nachbarn und haben dort im Titelsprojekt über ein Hotel geplant.

01:14:51: Das wissen die Brüder, das haben wir denen sogar schon vor Jahren präsentiert.

01:14:57: Und wir können das nicht verwirklichen weil dann dort Druck derart groß würde.

01:15:01: jüdische Gemeinde Wir sind eigentlich entsetzt über die Entwicklung, denn ihr älterster, einer der ältesten Friedhöfe Österreichs.

01:15:08: Der alte Friedhof in Eisenstadt ist eingezwiegt in diese Krankenhausanlage.

01:15:13: Auch dem müsste man Artenmöglichkeit geben damit es eine Würde wiederbekommt.

01:15:17: Also wissen Sie wenn sie einmal im historischen Kern drin sind dann müssen alle die stark expandieren und wollen sich halt überlegen ob sie nicht zwei Kilometer zu seitig sind optimale Orte, die eigentlich jederzeit zu erschließen sind.

01:15:33: Anschluss an alle öffentlichen Werke geben.

01:15:35: Das ist unsere Hilfe und ich sage das sie es eine Verantwortung, die man als Bürger hat dass man auch großen Institutionen gegen wie zum Beispiel im Krankenhaus.

01:15:44: Die sind ja Teil einer internationalen Organisation mit fast sechzigtausend Mitarbeitern.

01:15:49: Riesenorganisation aber auch in einem Bundesland zu zeigen.

01:15:52: Es gibt doch eine Option B und C. Schaut euch so an, wir helfen euch diese Optionen zu vergleichen.

01:15:57: Also das heißt ja eigentlich wenn ich ihnen so zuhör sie sind auch gut informiert.

01:16:00: Sie haben offenbar auch statistische Grundlagen studiert und Zahlen.

01:16:07: eigentlich machen sie ja Politik oder?

01:16:09: Das ist nicht Politik!

01:16:10: Was

01:16:11: ist

01:16:11: das?!

01:16:11: Das ist Partizipation, es ist Teilnahme, Teilhabe am Gemeinwesen wo ich ein Element bin.

01:16:20: natürlich sind wir im Burgenland und in Eisenstadt ein großes Element.

01:16:24: Für den Bund sind wir ein kleines Pönktschirm.

01:16:27: Wie lange werden Sie denn noch an der Spitze von Stiftung und Betriebe AG stehen?

01:16:32: Ja, wissen Sie es gibt Personen in meinem Alter die sie nach einige Jahre weiter an der Spezie eines Aufsichtsrates...

01:16:41: Ich frage nur weil Sie bei der Kollegin Martina Salomon angedeutet haben dass sich vielleicht in den nächsten Jahren zurückziehen werden, haben Sie sich das wieder überlegt?

01:16:49: Ich muss immer wieder meine Familie gegenüber rechtfertigen, warum ich doch beruflich stark engagiert bin.

01:16:55: Es fehlen uns noch zwei, drei Spitzen Kräfte, Damen oder Herren damit alles gut abgedeckt ist.

01:17:01: aber ich habe mich vorbereitet und ich habe zahllose Hobbys.

01:17:04: Sollte ich Sie grad

01:17:05: fragen was machen Sie danach?

01:17:07: Sie schreiben politische Bücher?

01:17:08: Ich mache sehr gerne

01:17:09: politische Bücher, sehr gern!

01:17:10: Ich werde immer wieder eingeladen zu Referaten.

01:17:13: Ich war zeitweilig auch an einer Schweizer Universität so.

01:17:17: Kleiner Lektor unterwegs, da musste ich mich dann zurückziehen.

01:17:21: Ich mache Sport so viel wie ich kann in meinem Alter mit meinen Partnern gehen.

01:17:25: Wir steigen auf die Berge und reisen sehr viel und laufen und so weiter.

01:17:29: Ich möchte mehr lesen können.

01:17:30: Ich habe eine große Bibliothek.

01:17:32: Da hab ich von den Büchern vielleicht fünfzehn Prozent ganz ausgelesen, die anderen so angelesen wie man das so macht.

01:17:38: Nicht da... Also mir wird's nicht langweilig, aber ich möchte dass diese großen Meilensteine auf sicheren Bahnen sind.

01:17:46: Aber es sind viele Mitarbeiter, auch externe Fachleute mit denen wir arbeiten und sobald einiges auf guten Bahnen ist, wissen Sie, wir haben in den letzten drei Jahren, haben wir zwei große Hotels eröffnet uns einen Hotel zu eröffnen wenn man nicht ein gelernte Hotel is' ein Gewalt sagt.

01:18:01: Die zweite Anlage im Breitenbrum läuft jetzt nach zwei Monaten sehr gut, aber es kann sich schon durch mal einen Einbruch geben.

01:18:09: Also da muss man immer schauen dass das wirklich längerfristig auf Schienen

01:18:12: ist.

01:18:13: Was ist ihr Rat an ihr jüngeres Ich?

01:18:16: Mein jüngres?

01:18:17: ich würde sagen endlich zu navigieren wie ich es gemacht habe.

01:18:24: Zuerst mal breit die Welt kennengelernt, sprachen gelernt viele unterschiedlichen Tätigkeiten ergriffen und dann habe ich mich ein bisschen durch das Schicksal treiben lassen.

01:18:33: Ich habe auch diese Position nicht wirklich bewusst gesucht, hat sich da eine geben weil aus verschiedensten Umständen aber seit doch jemand andern dort in Gesamt werden können macht mir heute viel Freude weil wir auch sehr viel geschaffen haben.

01:18:45: Wir haben das Betriebsvolumen die betriebsgröße verfünffach Bitte.

01:18:49: Und das bei einem klassischen Land- und Forstwirtschaftbetrieb, das war nicht selbstverständlich.

01:18:54: sind heute eigentlich werden wir wahrgenommen als touristisches Unternehmen.

01:18:57: Das ist vor allem wichtig weil es die Region sehr stark stützt.

01:19:01: Wissen Sie größere Landwirtschafter spüren die Menschen nicht?

01:19:04: Im Gegenteil, das löst vielleicht ein bisschen neid aus.

01:19:07: Wir sind größer als der mittelgroße Bauer, da gibt's ja nur noch mittelgrosse Bauern.

01:19:11: Aber mit Tourismus bringen sie Kaufkraft in die Region.

01:19:14: Sie schaffen sehr viele Arbeitsplätze, sie bringen Kapital, andere Investoren ziehen nach.

01:19:20: Wir sind so wie viele Restaurants und Caféhäuser wir heute in Eisenstadt haben – das ist unglaublich!

01:19:26: Und die sind nicht zuletzt auch nachgefolgt in den Initiativen, die wir gesetzt

01:19:31: haben.

01:19:31: Also ich spüre große Zufriedenheit.

01:19:33: Ich bedanke mich fürs Kommen und danke für

01:19:35: das Gespräch.

01:19:36: Danke schön.

01:19:37: Schlasst du über?

01:19:37: Herzlichen

01:19:38: Dank.

01:19:39: Wenn euch diese Folge gefallen hat und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen wollt, dann schließt am besten ein Standard-Abo ab.

01:19:45: Alle Infos dazu findet ihr auf Abo.standard.at.

01:19:50: Ihr findet uns auf allen Plattformen eurer Wahl und auf YouTube Und wenn ihr einen Feedback geben wollt, gerne auf Podcast at derStandard.art.

01:20:02: Diese Folge wurde produziert von Tobias Holop.

01:20:06: Unser Podcastchef ist Schold Wilhelm.

01:20:08: Mein Name ist Petra Stuber und ich freue mich aufs nächste Mal.

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