Remus-Chef Stephan Zöchling: Kickl ist destruktiv, Babler kann nichts, E-Autos ein Schmäh
Shownotes
Er ist CEO des österreichischen Unternehmens Remus, bekannt für seine (lauten) Sportabgasanlagen für Autos. Er ist auch Investor und Aufsichtsorgan in dutzenden Unternehmen. Aber nicht nur das. Stephan Zöchling hat auch die Initiative "zusammen stärker" gegründet, die gegen Extreme in der Politik auftreten will. Gleichzeitig ist er einer der schärfsten Kritiker von vermeintlichen wirtschaftlichen Missständen im Lande. Seine Aufregung über gegen geplante Gehaltserhöhungen in der WKO hat unter anderem zum Rücktritt von WKO-Chef Harald Mahrer geführt.
Im STANDARD-Podcast "CEO" mit Petra Stuiber teilt Zöchling nach vielen Seiten aus. Er denkt etwa, dass SPÖ-Chef Andreas Baler "nichts kann", dass die FPÖ unter Herbert Kickl "destruktiv ist" und Europafeindlichkeit 2026 "keinen Platz" hat, auch wenn die EU-Bürokratie die österreichische Wettbewerbsfähigkeit "lähme". Die E-Mobilität betrachtet der Auspuff-Produzent als "großen politischen Schmäh". Einige Probleme seien auch hausgemacht: Zöchling zufolge würden Funktionäre der Wirtschaftskammer wie "byzantinische Fürsten" leben. Ob ihn all das motiviert, selbst eine Partei zu gründen? Da bleibt er vage. Bereitwilliger erzählt Zöchling, wie er sein Unternehmen führt und was er über Work-Life-Balance denkt. Das alles hört und seht ihr in dieser Folge.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Er ist Miteigentümer der Firma Remus Auspuffer.
00:00:09: Er ist CEO, er ist Investor und auf sich zu organintuzenden österreichischen Unternehmen.
00:00:15: Gleichzeitig hat Stefan Zöchling auch die Initiative Zusammenstärker gegründet.
00:00:21: damit will er gegen Extreme in der Politik auftreten.
00:00:24: Zugleich ist aber auch einer der schärfsten Kritiker von vermeintlichen wirtschaftlichen und politischen Missständen im Land zum Teil
00:00:32: auch
00:00:32: in sehr expliziten Worten.
00:00:35: Seine Kritik, sein Rand gegen die Gehaltserhörungen in der Wirtschaftskammer haben unter anderem auch dazu geführt, dass sie in letzter Konsequenz WKO-Chef Harald Marat den Hut genommen hat.
00:00:48: Heute ist Stefan Zöchling zu Gast im CEO-Podcast.
00:00:58: Herzlich willkommen, Stefan Zökling bei unserem CEO-podcast!
00:01:02: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:03: Sehr gerne!
00:01:04: Bevor wir starten, machen wir einen kleinen Wordrap.
00:01:06: Das ist so eine Lockerungsübung die wir mit allen unseren Gästen machen.
00:01:10: Ich stelle Ihnen zwölf Fragen, die Sie am besten so kurz wie möglich beantworten.
00:01:14: Sind sie bereit?
00:01:16: Bin bereit
00:01:16: Wunderbar.
00:01:17: Vier Tagewoche oder sieben Tagewochen?
00:01:21: Sieben Tage Woche
00:01:23: Sport vor- oder nach der Arbeit.
00:01:26: Zeitigst in der Früh.
00:01:27: Was heißt zeitigst?
00:01:29: Führen vuhr Um Gottes Wille Führen Sie Ihren Terminkalender selbst?
00:01:33: Ja.
00:01:34: Auf welche Eigenschaften achten Sie bei Bewerbern am meisten?
00:01:39: Integrität
00:01:41: Gibt es eine gute Art, jemandem zu kündigen?
00:01:44: Nein
00:01:45: Was ist Ihr wichtigster Softskill?
00:01:48: Meine Grenzen zu können?
00:01:50: Auf welches Networking-Event können sie nicht verzichten?
00:01:54: Kann auf jedes verzichten
00:01:56: Office Homeoffice oder Hybrid
00:02:00: Hybrid, weil von Montag bis Freitag Office und Samstag Sonntag Homeoffice.
00:02:05: Welche Eigenschaft hat sie an die Spitze gebracht?
00:02:08: Meine Sturheit.
00:02:10: Gibt es so etwas wie eine Work-Live Balance?
00:02:14: Ich glaube das Arbeit Leidenschaft sein sollte und sich die Frage deswegen
00:02:18: nicht stellt.
00:02:20: Sollten Väter und Mütter gleich lange in Elternkarenz gehen müssen?
00:02:25: Das ist eine höchstpersönliche Entscheidung, die die Familie treffen muss.
00:02:28: würde mich dann nicht einmischen wollen.
00:02:30: Ihr Tipp an junge Leute, die erfolgreich werden wollen?
00:02:34: Sehr leidenschaftlich!
00:02:36: Leidenschaft wird jetzt der Leitfaden durch unser weiteres Gespräch.
00:02:39: ich bin schon gespannt darauf.
00:02:41: Herzöchling, gleich eine persönliche Frage an Sie sind sie ein
00:02:47: Benzinbruder?
00:02:47: Ich habe eine Leidenschaft für das was wir tun.
00:02:51: Ich habe auch eine Leidschaft für Motorsport und für das Produkt, das wir produzieren und verkaufen.
00:02:56: Aber ich respektiere all jene, die es nicht verstehen.
00:03:01: Die das nicht teilen und ich liebe es sehr in einem stillen Wald Rad zu fahren oder auf einer Alm spazieren zu gehen oder auf einen Berg zu wandern und dort meine Ruhe zu haben.
00:03:15: bunte Management wieder, wenn man das so sagen kann.
00:03:18: Also sie kommen eigentlich aus dem Kongressmanagement.
00:03:21: dann waren sie Investmentbänker.
00:03:23: jetzt ziehen Sie eben mit Eigentümer bei Remus Ausbufe und sie haben KTM kurzfristig mit übernommen.
00:03:32: Jetzt frage ich mich Sie haben sehr zuerst von Leidenschaft gesprochen.
00:03:37: Ist das alles, was sie machen?
00:03:38: Persönliche Begeisterung?
00:03:40: ist das Überzeugung oder investieren Sie einfach dort wo sich es für Sie lukrativ anfühlt?
00:03:46: Naja also der Punkt den Sie gespannt haben.
00:03:48: ich glaube er hat schon seine Berechtigung.
00:03:50: Das Konkretsmanagement war eine harte und gute Schule während meiner Ausbildungszeit und während meines Studiums weil ich schlicht und ergreifend mehr ab dem Tag meiner Matura mein Leben selbst finanzieren musste und meine Eltern mich nicht mehr unterstützt haben.
00:04:08: Und dank meinem lieben Freund oder väterlichen Freund Rudika Danker vom Reservoir Mondial, den ich seit meiner frühesten Kindheit gekannt habe weil ich mit seinem Sohn aufgewachsen bin hat mir der damals einen Job gegeben in seiner Kongressabteilung und ich habe das dankbar angenommen.
00:04:24: Das Investment Banking war eine unglaublich gute Schule.
00:04:27: es war die Hochzeit des Investment Bankings in London.
00:04:30: viel gelernt, hatte Schule auch gewesen im Sinne von Arbeit.
00:04:36: Im wahrsten Sinne des Wortes am Schreibtisch geschlafen.
00:04:39: Wirklich so wie man es in den Hollywoodfilmen sieht?
00:04:41: Es war damals so, es ist nicht mehr so glaube ich aber es war damals in den neunziger Jahren war das so.
00:04:46: und dann da sprungen die Selbstständigkeit Anfang der zweitausender Jahre mit einer kurzen Unterbrechung wo ich sieben Jahre in Russland war, aus dem Jahr zehnt bis sechzehn.
00:04:57: Und auch das war wiederum geprägt von vielen tollen Erfahrungen und Management-Aufgaben, inklusive der Fertigstellung der olympischen Städten in Sochi.
00:05:07: Die ja mit meinem ureigensten Job als finanzorientierter Mensch eigentlich nichts zu tun hat – das war einfach eine Managementaufgabe!
00:05:14: Aber sehr lehrreich!
00:05:16: Unsere Zwei-Tausendsechzehn Miteigentümer von Remos, mitteigentüme der Firma Erne, mideigentümen des großen Logistikzentrums hier Städte.
00:05:25: Und ja, das KTM-Thema war natürlich eine große Chance und eine große Herausforderung.
00:05:31: Hätten wir es nicht gemacht, wäre KTM Anfang von Messeverwalter in Konkurs geschickt worden und zerschlagen worden?
00:05:39: Das ist einmal nicht passiert!
00:05:41: Ich würde auf das gerne ganz kurz eingehen.
00:05:43: Sie haben damals KTM, das schweren Interpolenzengeradenes Geld geborgt, waren Aufsichtsratsvorsitzender aber noch nicht einmal sechs Monaten... Waren Sie wieder raus und wollten auch ihr Geld zurück?
00:05:55: Es heißt, es habe Streit gegeben mit dem KTM-Chef Stefan Pierer.
00:06:00: Worüber haben sie damals gestritten?
00:06:02: Was war der Punkt?
00:06:04: Naja also ohne jetzt groß ins Detail zu gehen aber ich habe in der Gesellschaft Geld geborgt damit sie nicht im Konkurs geht und damit sie ihm nicht zerschlagen wird.
00:06:12: Und dieses Geldborgen war jetzt gar nicht langfristig gedacht sondern das war gedacht dass es ihnen eine Beteiligung gewandelt wird.
00:06:21: Das war alles in Verträgen festgeschrieben, ausgemacht, unterschrieben.
00:06:24: Insbesondere vom Herrn Pierer auch unterschreiben und der hat sich halt nicht mehr daran gehalten und hat sich nicht mehr darangebunden gefühlt.
00:06:33: Und das war dann halt der Moment wo ich gesagt habe okay.
00:06:36: also wenn das alles nicht mehr gilt was wäre im Moment der großen Not am neunzehnten und zwanzigsten Dezember ausgemachten und unterschreben haben?
00:06:45: wenn das drei Monate später nicht mehr gilt Dann ist die Fähigkeit meines Daliens eingetreten und dann gibt mir mein Geld mit Zinsen, Zins zurück und allen Kosten.
00:06:55: Das konnte er nicht!
00:06:57: Und dementsprechend hat Bajaj dann gemacht – und Bajaja hatte sowieso vorgehabt das Unternehmen zu übernehmen wollte das auch nicht mehr mit ihm.
00:07:06: und dementsprechernd hat Baja in Wahrheit mir das Geld zurück gegeben mit all meinen Kosten und Zinsn.
00:07:14: Und ich bin aber die Tatsache, dass ich bis zum heutigen Tag im besten Einvernehmen mit dem Rajiv Bajaj stehe und auch mit dem Gottfried Neumeister.
00:07:22: Ich glaube, ich zeigte ja das, die das als einen ganz normalen Vorgang abgewickelt haben und auch erkannt haben, dass mich an die Dinge gehalten habe, die wir vereinbart haben – der Stefan Pihrer hat es halt nicht gemacht!
00:07:34: Jetzt ist KTM ja so ein österreichisches Leitunternehmer, da ist auch viel Identität dahinter.
00:07:40: Was ist denn dort so fundamental schiefgelaufen?
00:07:42: Weil das sind ja schon länger in Durbulenzen geraten wie Sie es selbst angesprochen haben.
00:07:47: Ist das sozusagen Managementsturheit oder ist es die Marktlage?
00:07:51: Wie würden sie das einschätzen?
00:07:53: Ich glaube erstens einmal habe ich die unternehmerische Leistung und auch die Managementleistung des Stefan Pierer immer sehr gewürdigt und auch geschätzt und tut das heute noch wehlich.
00:08:03: Der Meinung bin, was eher der aufgebaut hat seit Beginn der neunziger Jahre und geschaffen hat mit der Marke KTM, mit der marke Pankl, mit verschiedenen anderen Unternehmungen muss man schon auch wertschätzen.
00:08:16: Ich glaube dass das Unternehmen im Laufe der Covid-Krise weiterhin von einem Erfolg zum nächsten gelaufen ist, gewachsen ist jedes Jahr Rekordstückzahlen verkauft hat über zwanzig oder fünfundzwanzig Jahre nur Erfolg gewohnt war, gar nicht antizipiert hat das der Markt einbricht.
00:08:39: Und ich glaube dass es unterschiedliche Management-Typen gibt manche die halt von einem Erfolg zum nächsten laufen andere die extrem konservativ und kritisch sind und hinter jeder Wolke einen Gewitter erkennen und dann gibt's halt.
00:08:57: die ganze ängstlichen so die ganz ängsten werden nie Großwachsen, die immer nur Erfolge erkennen werden in Krisenzeiten nicht diejenigen sein, die ihren Unternehmen durch den Sturm führen.
00:09:09: Und die anderen, die halt hinter jeder Wolke auch ein Gewitter erkennen oder sehen sind zumindest gefeiert davor dass es zum Blitzen und Donnern anfangen könnte.
00:09:19: Und ich glaube diesen Generationswechsel hätte es dort dringend gebraucht.
00:09:23: Ich habe noch nie einen Manager oder den Konkurs oder die Insolvenz vorgeworfen, weil ich selber weiß wie schnell es gehen kann.
00:09:32: Es braucht nur ein großer Kunde ausfallen und ein Projekt wegfallen.
00:09:35: Es muss nur eine große OEM verschieben werden in unserem Fall.
00:09:41: Wenn man nicht schnell genug reagiert, wenn man zum Beispiel Mitarbeiter abbauen kann oder Standorte schließen kann oder Kosten senken kann ganz generell, kann es ganz schnell gehen!
00:09:52: Und dementsprechend ist es auch nicht angebracht, einen CEO oder einen Unternehmer mit Häme zu überschütten wenn ihm sowas verrutscht.
00:10:01: Weil das wie gesagt kann passieren und es sind manchmal exogene Faktoren dafür verantwortlich die man nicht immer im Griff hat.
00:10:10: Weil sie gesagt haben der Markt ist weggebrochen Ist das überhaupt so etwas, was eine Realität ist mit der wir uns auseinandersetzen müssen?
00:10:19: Muss sich Österreich vielleicht langsam von seiner Automotive-Industrie verabschieden weil eben der Markt gar nicht mehr da ist.
00:10:28: Weil die Konkurrenz stark und billig ist.
00:10:31: Nein, das glaube ich nicht.
00:10:32: ganz im Gegenteil.
00:10:33: Ich glaube dass wir einfach im Moment eine Phase erleben, die halt jetzt die Automobilindustrie trifft.
00:10:39: Im Besonderen die Automobili Industrie trifft.
00:10:41: aber Wenn sie sich auch schon im Jahr eight, neun, zehn, elf, zwölf hat es halt die Bankindustrie getroffen.
00:10:49: Das war die Finanzkrise wo sicher manche Banker nur noch mit aufgestellten Mantelkrägen auf der Straße getraut haben weil sie verantwortlich gemacht wurden für den Unfug der da in Amerika passiert ist mit Lehmen und Co.
00:11:05: Da sind auch Banken zum Handkurs gekommen die nichts dafür konnten Werte vernichtet worden.
00:11:12: Das sind da, wir erinnern uns an Aktienkurse von Reifeisen oder von Erste Bank also die im Keller waren.
00:11:21: und was hat die Bankindustrie daraus gelernt?
00:11:23: Sie hat glaube ich drei vier fünf Jahre gebraucht um sich neu aufzustellen um sich zu konsolidieren.
00:11:28: Ich habe in den letzten Wochen mit vielen Bankvollständen gesprochen.
00:11:32: wenn sie heute ein Fünfundsechzig oder siebzigjähriger Bankvorstand sind, oder gerade am Ausscheiden aus ihrem Job sind.
00:11:41: Haben Sie wahrscheinlich eine Periode der größten Veränderungen erlebt in dieser Industrie?
00:11:46: Weil, neunzehn-neinzig kam das Fax als große Neuerung heraus – in den neunziger Jahren die Mobiltelefone und jetzt wickeln wir unsere Bankgeschäfte über unsere App ab während wir in der U-Bahn sitzen!
00:11:58: Wir brauchen keine Bankfilialen mehr, wir brauchen keine Betreuung mehr als seiten wir ... Keine Ahnung, vielleicht eine Finanzierung für ein Haus oder für einen Wohnungskauf.
00:12:06: Aber de facto das Bankprodukt im Retail ist ja für sie und für mich nicht mehr notwendig irgendwo hinzugehen?
00:12:13: Schon!
00:12:13: Ein ganz kurzer Einwurf.
00:12:15: aber Bankgeschäfte, Finanzgeschäfe sind ja etwas Fundamentale anderes als wenn etwas gebaut wird... Wenn Auto gebaut wird, wenn ein
00:12:24: Motorrad
00:12:24: gebaut wird.
00:12:25: Worauf ich hinauswollte, dass wir zu Kenntnis nehmen müssen, dass sich Industrien verändern.
00:12:29: Und die Bankindustrie ist glaube ich ein schönes Beispiel, wo wir auch jetzt sehen Artificial Intelligence und was da noch alles kommen wird.
00:12:37: Also dieses Bankwesen noch weiter revolutionieren.
00:12:41: Und dasselbe ist halt in der Automobilindustrie.
00:12:43: Ich glaube nicht das die Mobilität tot ist, ich glaube auch nicht, dass wir Angst haben sollten davor, was die Chinesen können oder die Japaner oder die Inder oder den Amerikanern...
00:12:54: Sie sind nicht so wenig innovativ in Europa?
00:12:56: Nein, das glaube ich nicht.
00:12:57: Wir sind überhaupt nicht zu wenig innovativ.
00:12:58: Wir schaffen es nur nicht die Innovationen so schnell auf die Straße zu bringen wie alle anderen.
00:13:05: Warum?
00:13:06: Weil wir zu bürokratisch sind weil wir Vorschriften haben, weil wir permanent irgendwelche neuen Verordnungen bekommen und die uns in unserem Tun weiter lehnen und diese Verordnung an und Bürokratien ist in anderen Ländern oder Kontinenten nicht gibt.
00:13:24: Also wir haben jetzt wieder am gestern glaube ich eine neue für die Automobilzulieferindustrie, eine neue EU-Verordnung bekommen wo ich nachweisen muss dass sich meine Mitarbeiter auf KI Schule.
00:13:36: völliger Unsinn.
00:13:38: So das muss ich jetzt beginnen.
00:13:40: obwohl es zwanzig dreißig erst in Kraft steht war gestern Teil unserer Geschäftsführersitzung.
00:13:46: also fast jede Woche kommt irgendein Umsinn daher der uns bürokratisch lehmt.
00:13:52: Und das ist, glaube ich auch wenn Sie sich anschauen, Compliance-Richtlinien, Lieferkettengesetze.
00:13:57: Alle diese Dinge die wir uns da auferlegt haben zum Teil zurecht sind hemmend und lehmend.
00:14:05: Und in ganz vielen Märkten gibt es das alles nicht so.
00:14:09: Das sind ganz wesentliche Wettbewerbsvorteile weil sie natürlich Kosten bedeuten.
00:14:13: Wenn Sie sich heute anschauen was eine Bank alles tun muss im Sinne von Geldwäsche, im Sinne vom sonstigen Nachweisen die sie erbringen müssen dann wissen wir, dass es diese Vorschriften zum Teil in anderen Ländern nicht gibt.
00:14:26: Wenn wir uns über Compliance-Richtlinien alterieren oder Lieferkettengesetze, dann fein richten wir uns danach.
00:14:34: ein Bankvollstand einer personatierten Bank muss sich heute Gedanken machen mit wem er einen Kaffee trinkt ob er sich einladen lässt aber auch auf ein Fußball match gehen darf oder nicht.
00:14:44: und dann gibt es gleichzeitig eben die funktionäre in öffentlichen Körperschaften wie der Wirtschaftskammer, wo es alle diese Compliance-Richtlinien offensichtlich nicht gibt.
00:14:53: Weil die Leben wird die bizantinischen Fürsten vor ich weiß nicht wie viele Jahrhunderten wie die Marde im Speck.
00:15:00: Wir kommen auf das noch später.
00:15:02: Ich möchte noch ein bisschen bei der Mobilität bleiben.
00:15:04: Glauben Sie liegt die Zukunft in der E-Mobilität?
00:15:07: Wird's eines Tages keine Benziner mehr geben?
00:15:09: Nein, das glaube ich nicht!
00:15:11: Ich glaube wir müssen technologieoffensein und ich glaube was hat die E- Mobilität?
00:15:15: ihre absolute Berechtigung?
00:15:17: Es ist die E-Mobilität zum Beispiel im Zweiradbereich de facto nicht existent.
00:15:23: Wenn Sie sich auf der Messe in Meiland jetzt Ende November angeschaut haben, war auf ich weiß nicht wie vielen tausenden Quadratmetern Ausstellungsfläche die E mobilität nicht mehr präsent?
00:15:36: Das was präsente ist und wahr sind die indischen und chinesischen Hersteller, die in ganz anderen Kostensstrukturen in ganz anderen Umweltauflagen, in ganz andere gesetzlichen Vorgaben ihre Produkte produzieren und zum Teil um fünfzig Prozent billiger anbieten.
00:15:57: Das heißt Sie sagen eben weil wir so bürokratisch sind lehnen wir uns auch sozusagen... Wir sagen zwar wir wollen Immobilität fördern behinderns aber gleichzeitig durch zu viele büro gratische Aufwärme?
00:16:08: Nein das sage ich gar nicht sondern ich glaube einfach dass die Immobilitet war einfach ein großer politischer Schmäh, weil sie können wenn sie in Europa die E-Mobilität fördern und gleichzeitig alle Energiewellen abdrehen.
00:16:23: Die billige Energie geliefert haben dann ist es wie gesagt Volkswirtschaftsstunde Nummer eins Angebot und Nachfrage.
00:16:32: das Angebot wurde geringer die Nachfrage wurde höher der Preis ist gestiegen Und irgendwann einmal war das Laden eines E-Autos gemessen an der Reichweite auf hundert Kilometer teurer als jeder Benziner.
00:16:47: So, das sind Fakten!
00:16:48: Das kann man jetzt mögen oder nicht?
00:16:50: Aber die Menschen haben natürlich irgendwann mal begonnen zu rechnen und an öffentlichem Lade stellen war dann ... Die Kilowattstunde Strom hat dann forty fünf oder achtundvierzig Cent gekostet.
00:17:02: Das muss man ja alles einmal ins Kalkül ziehen und jetzt kann man sagen, das ist mir alles das Wert weil ich das so möchte.
00:17:10: Ich glaube nur nicht dass man einem Volk oder einem ganzen Kontinent die Mobilität verordnen kann wie man das als Grüner- oder links linker Politiker gerne möchte sondern ich glaube man muss ein Angebot machen und wenn das Angebot den Bedürfnissen der Menschen entspricht dann werden sie es annehmen.
00:17:29: Es würde niemand auf die Idee kommen in der Medizin zu sagen, es gibt jetzt keine Chemotherapien mehr sondern nur noch Immuntherabin.
00:17:37: Sondern die Kombination aus vielen Möglichkeiten und aus vielen Therapiemöglichkeiten liefert den Erfolg.
00:17:44: Ich glaube dass die E-Mobilität weiter bestehen wird.
00:17:48: Ich glaube auch an die Technologie Wasserstoff ich glaube auch An die eFools Und ich glaube es wird ganz viele neue Antriebsformen noch geben die uns weiterbringen.
00:17:59: Und es ist überhaupt nicht gesagt, dass ich nicht auch mit modernen Katalysatoren und Partikelfiltern eine Emission schaffe, die noch deutlich besser wird, sodass ich relativ nahe an eine Null-Emission
00:18:12: komme.".
00:18:13: Glauben Sie das, was ich da so glaube ein bisschen herauszuhören ist?
00:18:17: Sie fanden die Strategie raus aus russischem Öl und
00:18:19: Gas falsch?
00:18:21: Ich glaube wir müssen uns verabschieden, immer auf das russische Gas abzustellen.
00:18:28: Wir haben die Atomkraft in Europa abgedreht oder in Deutschland abgetreten.
00:18:32: Wir haben Kohlekraftwerke abgedeht und wir haben gleichzeitig das russische Gas abgedritten, so!
00:18:39: Und ich glaube, dass war falsch.
00:18:40: Das russische Gas isoliert – wir brauchen über Russland nicht diskutieren.
00:18:44: Dass Russland mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine sich aus dem Spiel genommen hat ist, glaube ich gar keine Frage.
00:18:50: Dass aber gleichzeitig es auch zulässig sein muss zu thematisieren wenn die Ukraine, die Nord Stream sprengt und dass eine zig Milliarden Investition der europäischen Länder war.
00:19:03: Ich glaube das
00:19:03: ist nicht so ganz bewiesen?
00:19:05: Nein
00:19:05: ich glaube es ist ziemlich genau bewiesen zumindest was man in den letzten Wochen so gehört hat aus verschiedenen Quellen.
00:19:11: aber sei es wie es sei ja die Russen waren's mit Sicherheit nicht weil warum sollten die Russien ihre Versorgungslinie nach Europa springern?
00:19:19: also vielleicht waren sie nicht die Ukrainer sondern die Amerikaner.
00:19:22: Egal, wer auch immer es war hat Europa auf jeden Fall einen Schaden zugefügt.
00:19:27: Und wir müssen auch davon ausgehen dass es irgendwann einmal wiederum einen Frieden in der Ukraine gibt.
00:19:34: Wir müssen auch darauf ausgehen das es rein geopolitisch notwendig sein wird mit Russland wiederum eine Normalität herzustellen.
00:19:42: Es wird doch eine Zeit nach Putin geben und selbst wenn das erst in zehn oder in fünfzehn Jahren so weit ist dann ist Russland als Sowohl geopolitisch als auch als Volk, sicherlich näher an Europa.
00:19:56: Als die Chinesen, als die Inder oder die Amerikaner.
00:20:00: Aber jetzt ist es ja so dass wir lange durch dieses russische Gas und Öl... Es hat uns lange billige Energie gesichert und hat uns in Europa auch wirklich Wohlstand gebracht, das kann man schon sagen.
00:20:14: Und man hat immer geglaubt – und das war ja auch glaube ich das Missverständnis vieler höchsterreichischer Politiker zu glauben!
00:20:21: Wandel durch Handel, das wird alles... Also die sind die dicken zwar nicht so ganz wie wir.
00:20:26: Die sind nicht so demokratisch wie wir aber trotzdem wollen ja auch reich werden.
00:20:30: Das wird sich irgendwie ausgehen.
00:20:33: Sie meinen jetzt
00:20:34: die Russen?
00:20:34: Ja genau und es war offensichtlich eine Täuschung.
00:20:37: Wie konnte sich der Europa in dieser Frage so täuschen?
00:20:41: Weil man muss ja das Gewitterantizipieren da wurde
00:20:45: nix antigt.
00:20:45: Ich glaube nicht dass es eine Tauschung war sondern ich glaube nur dass wir von verschiedenen Ländern erwarten.
00:20:53: Also wenn wir jetzt einmal kurz zurückblicken, sowohl Russland als auch Österreich unter den Habsburgern bis zu den Nr.
00:21:03: Achtzehn hat ja Österreich keine oder auch Deutschland nicht, hat ja keine Erfahrung und keine Ahnung in Sachen Demokratie also eine demokratische Erfahrung als Land oder als Kontinent in Europa.
00:21:19: Wenn wir jetzt einmal davon ausgehen, dass bestimmte Monarchien mit dem Ersten Weltkrieg verschwunden sind und der Versuch zwischen den beiden Weltkrägen demokratische Strukturen zu leben, die offensichtlich gescheitert sind – sonst wäre es nicht zum Zweiten Weltkrieb gekommen – müssen wir ja mal zugeben, dass wir demokratische Instrukturen seit So, das sind jetzt knappe achtzig Jahre.
00:21:47: Und ich halte es für eine unglaubliche Arroganz der Europäer anderen Ländern egal wer sie sind die sich seit wenigen Jahrzehnten aus irgendwelchen Strukturen befreit haben in dem Fall des Kommunismus vor zu halten dass sie nicht demokratisch sind.
00:22:08: weil wir reden in Russland aktuell von einer Zeit nach Heldzin.
00:22:14: Das war, wenn ich es dir richtig im Kopf habe, deiner Abgetretenheit.
00:22:21: Wir reden dort von nicht einmal dreißig Jahren in denen die Macht kamen.
00:22:29: Und wir setzen uns her und sagen ihr setzt nicht demokratisch.
00:22:34: Wie soll's denn gehen?
00:22:35: Wie soll ein Land das über Jahrhunderte entweder von Zahn regiert war oder dann kommunistisch dominiert war, demokratische Strukturen implementieren.
00:22:48: Die gemäß unseren Standards und Vorstellungen sind ausgereift und nachvollziehbar.
00:22:57: Also die wirklich ältesten Demokratien, wenn man so will der Neuzeit müssen wir nach Amerika schauen.
00:23:04: Naja!
00:23:04: Und da schütteln wir schon den Kopf.
00:23:07: Aber ich halte es für wirklich überheblich zu sagen, weil wir jetzt seit achtzig Jahren eine Demokratie leben und werden immer so anschauen wie bei uns manche Vorgänge passieren wo dann demokratische Strukturen angezweifelt werden oder demokratisch gewählte Parteien die einem passen können oder nicht.
00:23:28: Plötzlich wenn man überlegt wie man sie verbieten kann
00:23:32: zu sprechen von der
00:23:34: AfD in Deutschland, wo wir teilweise jetzt plötzlich beginnen über Verbotsgesetze nachzudenken im Rahmen der Medienfreiheit.
00:23:45: Wo wir Meinungsäußerungen und soziale Medien verbieten wollen oder irgendwie wiederum beschneiden wollen.
00:23:53: Wir können ehrlich sagen das sind ganz gefährliche antidemokratische Signale wäre den Anfängern, also wenn man wie gesagt in einer Demokratie lebt.
00:24:04: Ich glaube ich muss mir wirklich aufpassen dass wir dabei bleiben und ich kann mich gerne im Diskurs mit jeder Linken oder mit jeder rechten Partei auseinandersetzen aber solange sie demokratisch legitimiert und gewählt ist, muss ich Sie im Rahmen des Verfassungsrahmens und des Verfassungsspektrums so lange es sich darin bewegen und das ist bei der FPÖ Bis dato immer der Fall gewesen, das ist meines Wissens auch bei der AfD der Fall.
00:24:31: Kann ich nicht hergehen und sagen wir verbieten die
00:24:32: Protein.".
00:24:34: Wir machen jetzt ein ganz großes Fass auf natürlich!
00:24:36: Der Punkt ist ja in Russland gab es eine der brutalsten Revolutionen, die man sich vorstellen kann.
00:24:43: Und das ganze ist halt dann in eine andere Richtung gegangen als es in Europa gegangen ist.
00:24:49: aber sozusagen die Frage ob aus diesem Land mal wirklich eine Demokratie werden kann?
00:24:54: Ob die Bürger, ob es da so etwas gibt wie eine Zivilgesellschaft, die das Ganze tragen kann muss man ja nach jetzigem Stand eigentlich verneinen.
00:25:04: Sie haben vor kurzem selbst einen Podcast, der heißt Streitwert und da haben sie den Blogger Andreas Grassel bei sich gehabt.
00:25:12: Der Russland auch gut kennt so wie sie und er sagt also vergiss das alles!
00:25:18: Das wird nie eine Demokratie.
00:25:19: Da gibt es Alkoholismus, zwei Drittel der Ehen werden geschieden Es gibt häusliche Gewalt.
00:25:26: Es gibt überhaupt keine Grenzen.
00:25:29: Es ist alles gewalttätig furchtbar restriktiv.
00:25:33: Sehen Sie das nicht so?
00:25:34: Naja, ja.
00:25:37: Ich bin nun nicht so negativ weil ich glaube es hat sich noch.
00:25:41: in jeder Gesellschaft und in jedem Volk haben sich Kräfte entwickelt die die Dinge zum Besseren geändert haben.
00:25:50: wenn sie zurück schauen und ich meine heute kann man teilweise nur kopfschüttelnd sich daran zurück erinnern Wie lange es in Österreich per Gesetz notwendig war, die Zustimmung des Ehemannes einzuholen wenn die Frau arbeiten wollte.
00:26:06: Also und ich meine beim Thema Anzahl der geschiedenen Ehen, beim Thema Alkoholismus
00:26:13: etc.,
00:26:14: muss man ganz ehrlich sagen also dem mögen jene mal vor ihren eigenen Haustüren kehren.
00:26:22: Beim Thema Alkoholismus und geschiedene Ehren- und häusliche Gewalt, glaube ich, sind wir in einer entwickelten Gesellschaft in Österreich auch noch lange nicht dort wo wir hingehören.
00:26:34: Erst jetzt wieder im Rahmen eines Interviews mit einem sehr angesehenen Chirurgen das Thema gesehen, Rauchen und Alkohlismus als wesentlicher Faktor des scheitenden österreichischen Gesundheitssystemes Das wird einfach gesellschaftlich toleriert.
00:26:51: Wir sind eine große Alkoholnation, wir haben große Weinbauern und einen großen Exportmarkt auch, den wir bedienen.
00:26:58: Es ist ein Wirtschaftszweig für uns – wir haben den Tourismus.
00:27:01: Also
00:27:01: Sie sagen das ist nicht ausschlaggebend?
00:27:03: Ob es eine Demokratie ist oder nicht?
00:27:05: Ich
00:27:05: glaube, dass hat mich dann für die Demokratie nichts zu tun.
00:27:09: Und ich kenne natürlich viele Mitglieder der Zivilgesellschaft in Russland Anwälte, Ärzte, Wirtschaftsprüfer Unternehmer, die die ganze Struktur dort extrem kritisch sehen.
00:27:22: Aber ich glaube das ist halt auch... Ich habe dazu viele Streitgespräche mit Familien geführt, die jetzt am Beginn des Krieges entzetzt waren dass ihre Söhne freiwillig zum Her wollten.
00:27:35: und wie gesagt ihr habt sie jetzt zwanzig Jahre lang ab dem Kindergarten erzogen dazu stolz auf das Land zu sein und dem Land zu dienen, das ist wie in Amerika.
00:27:47: Ere Vaterland oder wie heißt es?
00:27:48: Ere treue Vaterland!
00:27:50: In Amerika schüttelt niemand den Kopf wenn einer zu den Nevesils möchte, wenn er seinen Russland macht und sagt, sie sind verrückt.
00:27:57: Also deswegen... Das ist einfach Teil dieses auch Gesellschaftsvertrages, denen die haben wo die Kinder ab dem Kindergarten drauf gedrillt werden entweder Waffen benutzen zu dürfen oder zum herzuwollen, oder stolz darauf zu sein, dass sie für – ich weiß es nicht – Präsident Bush Obama Trump named him irgendwo eingesetzt werden und auf irgendeinem Flugzeugträger ihren Dienst versehen.
00:28:22: Dasselbe ist in Russland der Fall!
00:28:25: Und dann gibt's halt Nationen wie die saturierten Europäer….
00:28:29: Ich hab alles daran gesetzt, nichts zum herzumüssen.
00:28:34: Jetzt ist es natürlich aber schon so, dass man sagen muss das momentane Russland der sehr zächerussische Regime.
00:28:40: Da gibt's viele Belege auch der österreichische Verfassungsschutz erwähnt das immer wieder.
00:28:46: Dass immer wieder versucht wird demokratische Wahlen in Europa oder anderswo zu unterminieren und beeinflussen.
00:28:54: Das sind ja alles so Entwicklungen.
00:28:56: Es gibt auch nachweisbare Verbindungen zwischen der AfD und Russland.
00:29:01: Das ist ja Teil dieser ganzen Debatte um AfD und wie weit sind sie noch im demokratischen Verfassungsbogen?
00:29:08: Das sind ja Dinge, die man nicht negieren kann.
00:29:10: Also
00:29:11: muss
00:29:11: sich deine Demokratie nicht schützen, muss da nicht eine Demokratie sagen so und das ist jetzt die Grenze und über diese Grenze gehen wir nicht drüber.
00:29:20: ich bin also noch einmal ich sage ich redet das weder klein noch bestreite ich als des einzigen.
00:29:25: was ich sage ist ich glaube man muss sich man muss ich halt genau anschauen ob es Ob es nur in diesem Spektrum, aus dem bösen Russland und der noch böseren AfD- und der nachböseren FPÖ Verbindungen gibt oder ob's das nicht auch auf der linken Seite gibt.
00:29:45: Und ob's da Einflussnahmen von Stiftungen oder von Geldgebern gibt die über NGO-Finanzierungen andere Dinge beeinflussen?
00:29:54: Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen ich bin ein Mensch der Mitte und des Ausgleichs.
00:30:01: Mensch leben, wie er es möchte.
00:30:03: Solange Gesetze eingehalten werden und solange vor allem auch nicht zu Gewaltdaten kommt oder gar so irgendwelchen Überschreitungen kriegt oder was auch immer.
00:30:15: Ob jemand eine Sympathie hat für die AfD und für Frau Weidel oder für den Herrn Kickel?
00:30:22: Ich bin net verdächtigt in Herrn Kikl gutzufinden weil ich habe eine eigene Kampagne mit Zusammenstärke gestartet gegen den Herrn.
00:30:30: Und die Tatsache, dass ich sieben Jahre in Russland gelebt habe und auch einen großen Anteil meiner Zeit auch in der Ukraine verbracht habe, nehme ich für mich in Anspruch das ich Gesprächspartner bin.
00:30:43: Der weiß wovon er spricht weil ich in den Ländern vor Ort war, weil ich die Menschen kenne und weil ich im Unterschied zu ganz vielen in Europa den Mund aufreißen aber nie dort waren glaube.
00:30:55: ich weiß wie es dazu geht und wie die Menschen denken und dicken.
00:31:00: Und dieser Umstand bedeutet nicht, dass ich den Herrn Putin unterstütze oder es gut heisse.
00:31:06: Es bedeutet auch nicht, daß sich die AfD gutheiße oder was er immer.
00:31:11: Sondern es bedeutet für mich nur schlicht und ergreifend das ich der Meinung bin, dass die europäischen Eliten eine Politik anbieten sollten, die die Menschen abholt und die die menschen nicht in die Arme dieser Linken- und rechten Extremparteien treibt.
00:31:26: Das ist alles, was ich meine!
00:31:29: Ich muss noch ein bisschen auf dem Thema draufbleiben.
00:31:32: Sie haben ja zuletzt das Restvermögen der in Wien ansässigen Sperrbank Europe gekauft und auch versucht, die Anteile des Oligarchen Olektaripaska an der Strabag auf die RBI zu übertragen.
00:31:44: Das ist letztlich am politischen Widerstand auch der USA gescheitert – sie haben damals gesagt, sie verstünden das nicht!
00:31:51: Warum haben sie das nicht verstanden?
00:31:54: Naja, also ich glaube das sind zwei verschiedene Transaktionen und die eine Transaktion mit der Speerbank ist ja erfolgreich gewesen.
00:32:01: Und sie war auch sowohl vom Innenministerium oder dem Auslands- oder Inlandsgeheimdienst als immer DSN genehmigt, dementsprechend über die Bühne gegangen.
00:32:14: Da hat man sich allerdings auch gewundert habe ich nachgelesen nicht zuletzt im Trend warum Sie da überhaupt zum Zug kamen.
00:32:23: Das schreibt der Trend, warum sie zum Zug kamen.
00:32:26: Ausgerechnet Sie konnte niemand so recht verstehen.
00:32:29: Zweihundertvierzig Millionen Euro für Cashbestände im Umfang von dreihundertfünfzig Millionen Euro sind damals geflossen.
00:32:36: Also warum Sie?
00:32:39: Es war ein normaler Prozess, dem sich jeder stellen konnte und ich habe glaube ich gemeinsam mit der RBI transparentes, logisches Konzept ausgearbeitet.
00:32:52: Das schlussendlich zum Zug kam und das war ja am Ende des Tages die Kaufentscheidung oder die Fährkaufsentscheidenung der Speerbank in Russland genehmigt vom Innenministerium unter EZB.
00:33:07: also ich glaube es gibt wenige transparentere Transaktionen als die und dass es neben mir jemanden oder zwei Parteien gegeben hat, die das auch haben wollten nun auch nicht Und nicht zum Zug gekommen sind und dass die dann relativ unsportlich, zumindest eine Partei, nämlich die Supernova, glaube ich haben die geheißen vom Frank Albert sehr unelegant und sehr unsportlig.
00:33:33: Ich weiß nicht Bestechung, Betrug oder was alles unterstellt haben und Strafanzeige gegen unbekannt erstattet haben, die natürlich eingestellt wurde halte ich, das halte Ich A aus.
00:33:44: B finde ich es wie gesagt für nicht angebracht nur wenn man bei einer Transaktion das schlechtere Konzept gehabt hat und dementsprechend unterlegen ist.
00:33:52: Das ist die ganze Antwort zu dieser Frage warum ich
00:33:56: Und die Teribaska?
00:33:58: Die Teribasca Geschichte war anders weil sie nicht genehmigungsfähig war Weil sich die Behörde nicht für zuständig erklärt hat im Innenministerium sondern dass eine reine Behördensache war zwischen der EZB und der OFAG in Washington.
00:34:15: Und wir den Nachweis erbracht haben, dass Terry Basker nicht mehr eigentümmert dieser Anteile an der Asperia war.
00:34:25: Diese Nachweise waren der OFAG nicht genug oder nicht ausreichend genug und dementsprechend hat die OFAG dann der EZB und auch der RBI gesagt, dass sie das nicht wollen.
00:34:37: Dass diese Transaktion stattfindet.
00:34:39: Dementsprechend ist sie nicht passiert.
00:34:43: Ich habe nachgelesen.
00:34:44: Jemand hat es einmal ausgerechnet, dass Sie insgesamt fünfunddreißig Funktionen Beteiligung Positionen innehaben?
00:34:50: Ist das richtig?
00:34:52: Mag sein
00:34:52: wie geht so was ich mein.
00:34:54: unser eins hat einen Hauptjob eine Familie vielleicht noch ein Hobby und ist voll ausgelastet damit wie man jetzt man sowas
00:35:00: gut aus gelastet.
00:35:02: ja Schauen sich.
00:35:02: ich gebe Ihnen ein Beispiel Wenn ich heute die Remus Holding hat, dann darunter die Remous Innovation als operatives Unternehmer und hat die Firma V-Form als eigenständige GmbH in Fadelberg mit einem Geschäftsführer und mir als Geschäftsheuer.
00:35:23: Es gibt eine Remus DOO zum Beispiel in Bosnien Und es gibt eine GLM, die wir gekauft haben in Italien.
00:35:30: Da bin ich Aufsichtsratsvorsitzender.
00:35:31: also wenn sie jetzt nur diese Gruppenfunktionen hernehmen habe ich in dieser Remusgruppe glaube ich fünf oder sechs Funktionen.
00:35:38: Das ist aber mein Hauptjob.
00:35:41: Ich bin in der Firma Erne mit Eigentümer gemeinsam mit dem Dr.
00:35:45: Haselsteiner und bin dort aufsichtsrat... Also stellvertretende Vorsitzender der Vorsitzenden des Wolfgang Ruppensdorfer der uns dankenswerterweise mit seiner Erfahrung aus dem Öl- und Gasgeschäft dort bei der Sanierung sehr unterstützt hat, geholfen hat.
00:35:59: Die Funktion des stellvertretenden Aufsichtsarztvorsitzenden bedeutet vier Aufsichtsaatssitzungen im Jahr.
00:36:05: Bedeutet regelmäßigen Kontakt weil ich eben mit irgendeinem Dümmer bin.
00:36:10: Mit der Geschäftshörung bedeutete Telefonate mit dem Aufsicherheitsvorsatz hinten das sind jetzt keine Fulltime Jobs Immobilienbesitzgesellschaft, Chefzürer bin oder Kommanditist bin.
00:36:22: Dann ist das gleich einmal eine Funktion im Firmenbuch aber nicht
00:36:25: tagesfüllend.".
00:36:26: Okay!
00:36:27: Jetzt sind Sie bekannt durch recht kantige TV-Auftreter öffentliche Aussagen.
00:36:32: bei Remos haben sie sich auch schon mal gerichtlich mit dem Betriebsrat angelegt.
00:36:37: wie würden Sie denn persönlich Ihren Führungsstil beschreiben?
00:36:41: Also ich glaube mein Führungstil ist so dass ich meine Mitarbeiterinnen ermutige, mich zu ersetzen.
00:36:52: Also mein schönster Tag wäre ein Unternehmen zu besitzen wo es nicht notwendig ist das es mich braucht.
00:36:59: Also selbstständiges Handeln?
00:37:01: Selbstständiges verantwortungsvolles Unternehmerischdenken des Handelns aller angestellten Mitarbeiter völlig egal ob dass die Dame an der Maschine ist Ein Mitarbeiter in der Logistik ist oder ein Projektleiter, oder einen Einkäufer und ein Vertreber.
00:37:21: Und das sage ich auch regelmäßig.
00:37:23: Ich sage immer, dass der schönste Tag wäre wenn ich in eine Besprechung gehe und man mir sagt sie können wiederum gehen, weil wir haben eigentlich alles geklärt.
00:37:33: So, das entspricht natürlich leider nicht der Realität!
00:37:35: Und wer es so einfachen Unternehmen zu führen könnte ja jeder machen und wäre es nicht komplex genug?
00:37:40: könnt ihr auch jeder machen?
00:37:44: Versuche Menschen zu ermutigen, ihren Weg zu gehen und das Beste aus sich herauszuholen.
00:37:49: Bin ich ungeduldig?
00:37:50: Ja.
00:37:52: Sind Sie ein Häferl wie mein Wien sagt?
00:37:53: Ja!
00:37:54: Okay Wie gehen sie mit diesem Häferls sein um?
00:37:57: Ich bin es wie ich bin es.
00:37:59: Also es ist so.
00:38:00: Entschuldigen
00:38:01: Sie sich nicht nachher wenn Sie...
00:38:03: Na ja also schauen Sie, wie soll ich sagen, ich bin dann ein Häfel wenn ich merke dass ich fünfmal gesagt habe Passt bitte auf, dass euch da nichts passiert bei dem Projekt oder beim Kunden.
00:38:20: Und ich mich einbringe und Zeit nehme und Hinweise und Tipps gebe und Ratschläge gebe wie man es macht das nix passiert.
00:38:28: Wenn dann was passiert und ich darauf komme, dass alles nicht beherzigt wurde, was sich über die letzten zwei drei vier fünf Wochen oder Monate versucht habe dem Team mitzugeben, dann explotiere ich.
00:38:41: Das ist bekannt!
00:38:43: Das ist aber von denen, die mich kennen und mit mir arbeiten.
00:38:47: Und ich habe Mitarbeiter, die mir seit vielen Jahren oder Jahrzehnten begleiten auch dann mit Verständnis getragen.
00:38:55: Also ich glaube bin fair Ich bin hart in der Sache Bin nicht ungerecht.
00:39:01: Ich bin glaube sehr sozial und dementsprechend wissen die Menschen wenn ich ausdieke Dann hat es einen Grund.
00:39:09: Jetzt würde ich Ihnen gerne eine Frage stellen, die Sie selber meinem Kollegen Florian Glänck gestellt haben in Ihrem Podcast.
00:39:15: Weil ich die Frage so arg finde, weil sie so einen autoritären Impetus habe – wer darf Sie korrigieren?
00:39:22: Jeder!
00:39:23: Okay….
00:39:24: Das heißt es kann Ihnen auch ….
00:39:28: Die Arbeiterin an der Maschine kann Ihnen sagen Herr Zöchling da liegen Sie falsch.
00:39:32: Ich
00:39:33: hoffe es ja natürlich.
00:39:34: Selbstverständlich.
00:39:35: Das halten Sie aus.
00:39:36: Natürlich
00:39:37: Ich bitte, ich erwarte mir das sogar.
00:39:40: Weil also ich glaube dass allerschlimmste ist und ich habe überhaupt kein Verständnis dafür wenn Menschen und es ist auch das was ich immer sage als erstens einmal bin nicht nur der Meinung da sind die Politik im Leben generell den Menschen die Wahrheit zumutbar ist.
00:39:56: sie muss in einem Unternehmern Teil des Alltags sein Und ich sag meinen Leuten immer ihr kannst alles machen.
00:40:03: aber lügt's mich nicht an.
00:40:05: Das heißt ich erwarte mir, wenn ich sage das ist A, dass einer sagt na es ist B weil.
00:40:13: Das möchte ich!
00:40:14: Ich brauche keine Ja-Sage um mich.
00:40:16: Das ist das allerschlimmste.
00:40:17: Okay.
00:40:19: Jemand der sich gut kennt, sagt was sie wirklich bewegt ist, wenn Sie das kühlen.
00:40:23: Es ist irgendwas ungerechtes.
00:40:24: Also Ungerechtigkeit ist etwas, was sie nicht gut aushalten.
00:40:30: Jetzt führt uns das zu einer großen philosophischen Frage.
00:40:33: Was ist gerecht?
00:40:34: Was ist ungerecht?
00:40:36: Was is ihre Version von Gerechtigkeit?
00:40:39: Ihre Definition?
00:40:41: Ich glaube dass man das fest machen muss an Lebenssituationen und an Beispielen.
00:40:49: Also ich halte in der gandentum nicht aus zum Beispiel.
00:40:53: Ich finde es ganz furchtbar!
00:40:57: ganz entsetzlich, wenn Menschen schlecht behandelt werden.
00:41:03: Egal weil sie vielleicht in der Position oder in einer Hierarchie nicht dort oben sind wo andere sind als ich würde niemals jemanden arrogant oder schlecht behandeln weil er nicht auf demselben ... intellektuellen wirtschaftlichen, erzieherischen... Ausbildungstechnischen was auch immer.
00:41:29: Levelies wie ich.
00:41:31: Ich finde man muss alle Menschen gleich behandeln und ich würde bin genauso höflich zu einer Empfangsdame an eine Rezeption wie zu einer Putzfrau die mir am Gang entgegen kommt wie zum Generaldirektor einer Bank.
00:41:47: Ich glaube wenn man darf da keinen Unterschied machen.
00:41:53: Ist Ihre öffentliche Rolle und Sie sind ja öffentlich mittlerweile sehr bekannt.
00:41:57: Die des polternden Unternehmers, der weiß wovon er redet und sich nicht die Butter vom Brot nehmen lässt von der Politik.
00:42:04: Das ist ein bisschen Ihre Rolle.
00:42:05: zumindest erlebe ich sie so.
00:42:07: was stört sie denn an der österreichischen Politik?
00:42:11: Was regt sie da auf?
00:42:13: Es gibt glaube ich zwei Möglichkeiten, die wir haben als Unternehmer.
00:42:17: Variante eins ist wie fordern Reformen ein, die es uns möglich machen unsere Unternehmungen in Österreich so weiterzuführen dass wir investieren Arbeitsplätze erhalten, Arbeitsplätzen schaffen und für alle Stakeholder ein ordentliches Auskommen finden.
00:42:37: Oder wir drehen uns irgendwann einmal um und sagen hinter mir das Infloat.
00:42:42: ich bin dahin weil viele Industrieunternehmung und wir haben's immer wieder erlebt können von heute auf morgen ihren Standort abziehen, verlagern, können ihre Tätigkeiten irgendwo anders hin übersiedeln und müssen hier nicht tätig sein.
00:43:00: Das heißt aber der Unternehmer bestimmt für den Angestellten was für denen ein ordentliches Auskommen ist?
00:43:07: Nein nein nein da haben Sie mich jetzt missverstanden!
00:43:11: Der Unternehmer muss entscheiden wo er als Unternehmen mehr überleben kann.
00:43:18: Und wenn die Rahmenbedingungen nicht mehr passen, dann muss der Unternehmer danach handeln und sagen entweder ich sperre zu.
00:43:26: Ich höre auf.
00:43:28: Ich lasse die Firma auslaufen.
00:43:30: Alle die in Pension gehen werden nicht mehr nachbesetzt damit ich niemanden kündigen muss.
00:43:35: Sie haben mich vorgefragt wie geht eine gute Kündigung?
00:43:39: Gibt es das?
00:43:41: oder eben zu sagen, ja fein ich kann in Österreich nicht fünfhundert Arbeitsplätze erhalten sondern nur zweihundert.
00:43:47: aber die kann ich deswegen erhalten weil ich in Bosnien, in Serbien und in Mexiko wo auch immer günstiger produzieren kann und somit in Österreich etwas erhalten kann.
00:43:58: Das was mich einfach stört ist dass wir seit wahrscheinlich zwanzig Jahren in Österreich Struktureformen benötigen um den Standort Feed zu halten und diese einfach nicht passieren.
00:44:10: Was sind da die drei wichtigsten?
00:44:12: Ich glaube, es würde dringend eine wirkliche Pensionsreform brauchen.
00:44:16: Wir sehen das, dass das Gesundheitswesen kippt und nicht mehr funktioniert.
00:44:21: Und ich glaube wir brauchten oder bräuchten zum Thema Steuern neue Wege und ich glaube, wir bräuchen zum Thema Bildung und Ausbildung neue Wegen.
00:44:32: So!
00:44:33: Da gibt's jetzt ganz viele Bereiche warum Wir da am Stand treten.
00:44:41: Und wenn ich sehe, dass wir mit einer Bundesregierung losgestartet sind die vor allem eines auszeichnet nämlich das sie glaube ich zwei oder drei Jahre keine Landtagswahlen zu bestreiten haben.
00:44:55: Das heißt die wirklich Reformen angehen könnten, die wirklich einmal auch mit gefühlt wahrscheinlich zwei Drittel Mehrheiten arbeiten können um bestimmte Verfassungsgesetze durchzubringen.
00:45:08: Das ist schwierig,
00:45:09: weil so braucht man nicht mehr entweder die Grünen oder die FPÖ dafür.
00:45:12: Aber
00:45:13: wie gesagt ich glaube es gäbe Themenbereiche wo diese Regierung mit den Grünen gemeinsam etwas zustande gebracht hätte.
00:45:19: wenn man das gewollt hätte dann sind glaub ich nicht und ich bin ja nur ein Sprach... Ich attikuliere eher nur das was sich viele andere denken.
00:45:29: Dann bin ich einfach der Meinung dass es ganz ganz viele Themen gegeben hätte die man hätte angehen können.
00:45:35: Beim Schlagwort Pensionen teile ich eben zum Beispiel nicht, dass wir jetzt darüber diskutieren erst mit Sechzig in Pension zu gehen.
00:45:44: Sondern es geht darum das wir aktuell in einem Durchschnitt bei Zweiunddreißig Komma sechs Beitragse anstehen und vierzig oder Vierzig bräuchten.
00:45:56: Und da sind wir dann wiederum bei jenen die eigentlich zum Teil die Gesellschaft tragen also die Arbeiter, die mit sagen wir mal achtzehn oder neunzehnt eine Lehre beenden, so wenn der vierzig Jahre oder fünfvierzig Jahre arbeitet.
00:46:11: Die ist gerne mit zweiundsechzig oder mit dreiundsechszig in Pension gehen.
00:46:15: Warum soll der bis siebenundsechtzig arbeiten?
00:46:19: Aber derjenige, der auf öffentliche Kosten ein Gratisstudium bekommt dann mit vierundzwanzig, fünfund zwanzig und siebundzwzig vielleicht dann endlich fertig ist mit seinem Bachelor oder mit seinem Master Und dann ins Arbeitsleben eintritt, der fangt dann mit sieben und zwanzig Jahren an einzuzahlen.
00:46:39: Also plus vierzig, sagen wir bei siebenundsechzig.
00:46:41: Der geht aber wahrscheinlich mit sechzig?
00:46:44: Weil der ist vielleicht ein Lehrer oder er ist vielleicht eine Fluglose oder er isst vielleicht sonst irgendwo in einem geschützten Bereich wo es Kollektivverträge gibt die einfach nicht mehr nachvollziehbar sind.
00:46:55: Aber Sie blenden was ganz fürs Wichtiges aus.
00:46:58: Viele ältere Arbeiten immer gehen auch deswegen früher im Pension Verlieren eben sogar ihren Job, weil sich Unternehmen ihrer auch entledigen.
00:47:07: Weil sie zu teuer sind wenn sie alt sind?
00:47:09: Das ist ein Unsinn.
00:47:10: Na ja der Goldene Handshake ist schon eine Realität.
00:47:13: Ja das ist aber... Der große Goldene handshake ist dort passiert wo vor allem die staatliche Industrie tätig war.
00:47:20: Weil wir als private Unternehmern schicken keine verdienten guten erfahrenen Mitarbeiter in either der Pension oder kündigen sie Nur wegen der Kosten, das ist ein Unsinn.
00:47:35: Also ich kann Ihnen sagen wir haben ganz viele Mitarbeiter.
00:47:39: Ich habe gestern den traurigen Anlass gehabt eine Trauerminute in der Firma abhalten zu müssen weil bei uns letzte Woche ein Mitarbeiter verstorben ist im Unternehmern an einem Hinterwand infarkt, der seit zweiunddresig Jahren im Unternehmen war.
00:47:54: Der ist mit zweiundfünfzig letzte Woche tot umgefallen.
00:47:57: Das tut mir sehr leid!
00:47:59: Und das sind die Momente, wo ich ihnen sage.
00:48:01: Ich habe gestern die ganze Familie da gehabt.
00:48:02: Selbstverständlich sind wir da auch als Unternehmern gefordert und als Unternehmen mehr sowohl was wie die psychologische Unterstützung angeht, die soziale Unterstützung, die wirtschaftliche Unterstützung der Familie.
00:48:15: Das ist ein Paradebeispiel eines Mitarbeiters, der wäre bei uns mit unsechzig in Pension gegangen, wenn er das wollte oder auch geschafft hätte.
00:48:24: Ja?
00:48:25: Ich sage Ihnen aber auch ... dass wir Mitarbeiter haben, die Anfang Fünfzig Krankensteine aufweisen.
00:48:34: Weil sie von einer Kur in die nächste gehen, weil sie von einem Krankenstand in den nächsten gehen, die mit Böhrenort sich karinzieren lassen.
00:48:45: Also wir haben einfach die ganze Palette und die ganze Bandbreite an Menschen.
00:48:50: Und da gibt es ganz, ganz viele die wollen arbeiten.
00:48:54: Die wollen ihren Job haben.
00:48:55: Die würden am liebsten auch nach der Pension... Also ich hab jetzt jemanden, der muss den in Pension gehen weil er einfach schon mit fünfer Sechzig als Lkw-Fahrer gehen muss.
00:49:04: Der sagt zu mir bitte lassen sie mich weiterarbeiten!
00:49:07: Also und das tun wir auch.
00:49:09: Wir haben letzte Woche ein Händler-Mitting gehabt im Barcelona.
00:49:13: Der hat sich dann angeboten unsere Motorräder und unsere Produkte von der Steiermark nach Barcelona zu bringen weil er sich was dazu verdienen möchte in seiner Pension.
00:49:22: Und da gibt es welche, die das wollen und dann gibt's fifty-fünfzeigjährige, die nicht wollen und die dann über Krankenstehende oder Frühpensionierungen ansonsten den Weg in die Pension suchen.
00:49:35: Also ich glaube wir müssen... Wir müssen fair sein und das ganze Spektrum sehen.
00:49:40: Das muss man, aber wie macht es die Politik da richtig?
00:49:42: Weil das ist halt einfach das Spektum des Lebens.
00:49:46: Nein, das ist nicht der Spektr... Nein!
00:49:48: Das ist nicht das Speektrum des Lebens, weil ich glaube dass wir eben mit Anreizen- und Bonussystemen nicht die Unternehmern so wie es die Frau Präsidentin Andal schon wieder vorgeschlagen hat, die Unternehmerscheue wieder strafen sondern wir müssen eigentlich die Menschen motivieren, dass sie weiter tun.
00:50:04: Und ich sage Ihnen ganz ehrlich das Fluglotsen gemäß Kollektivvertrag mit fünfundfünfzig in Pension gehen müssen oder dürfen.
00:50:13: Aber nur von Fluglotsern ausgebildet werden dürfen.
00:50:18: und ich anerkenne den Job, ich anerkehne auch die Belastung.
00:50:22: Ich anerkenne auch dass der vielleicht mit fünfundfünfzig einfach müde ist fein Und dass im Sinne der Sicherheit, der Allgemeinheit etc.
00:50:30: besser ist wenn er nicht mehr vor dem Bildschirm sitzt sondern was anderes tut.
00:50:34: Aber ausbilden könnte er noch zehn Jahre.
00:50:37: Er könnte von fünfundfünfzig bis sechzig oder bis fünfundsechzig junge Fluglotsen ausbild'n.
00:50:43: Das passiert aber nicht, sondern es passiert dass die Fluglotzend bis Fünfund fünfzig... ...die Jungen ausbild'.
00:50:50: Ja?
00:50:51: Also da sind das ein schönes Beispiel wo ich ihnen sage und wir können gerne darüber reden wenn wir zum Beispiel unterbräuchten nur einen Anreizsystem zb wo ich sag fein wenn zum Beispiel Mitarbeiter ab sechzig, die vielleicht in Pension gehen könnten weil sie vierzig weitere Jahre geleistet haben.
00:51:11: Wenn der sagt nein er bleibt noch und wir zum Beispiel bestimmte Abgaben für den nicht mehr zu entrichten haben oder der vielleicht zum Beispiel Kalonsteuern.
00:51:21: wer bezahlt wenn er bleibt und dementsprechend mehr Netto verdient wenn der weil er ausbilden kann und auch da wiederum nicht jeder ist geeignet das als Ausbildner tätig ist dass man das dementsprechend bonifizieren kann, sowohl dem Arbeitnehmer als auch dem Arbeitgeber würde sich da ganz schnell ganz viel drehen.
00:51:43: Jetzt haben Sie – wir haben ganz kurz es schon angesprochen – die Nationalratswahl herum zusammen stärker diese Initiative gegründet, die sich gegen Extreme richtet und sie haben auch explizit gesagt, es richtet sich auch gegen die FPÖ.
00:51:57: Was stört sie denn an der FPÖ?
00:51:59: Die FPÖ hat….
00:52:00: Ich glaube, wenn man es jetzt einmal historisch betrachtet hat, seitdenken ist in dem Land sehr viel aufgebrochen.
00:52:08: Jörg Heider hat damals den Arbeiterkammer beim
00:52:11: Präsidenten... Darfallgeschichte!
00:52:12: Darfall-Geschichte, Rechberger und
00:52:15: Co.,
00:52:15: den Herrn Dr.
00:52:16: Franicki zum Schwitzen gebracht haben.
00:52:19: Also als Oppositionspartei haben die schon einen Beitrag gelöstet ebenso wie das Liberale Forum, eben so wie die Grünen.
00:52:29: dass ich mir jetzt wieder bei unserem Demokratieverständnis, das man derartige Parteien gerne im Spektrum haut und auch zulässt.
00:52:40: Die Partei unter dem Herrbert Gickel ist nicht konstruktiv sie ist destruktiv es ist völlig wurscht was man als Regierungspartei macht.
00:52:52: die sind immer dagegen und sie sind natürlich europafeindlich Und ich glaube, Europa-Feindlichkeit hat im Jahr twenty sechs und zwanzig keinen Platz an nichts verloren.
00:53:04: Ich bin auch der Meinung man kann kritisch sein gegenüber Institutionen wieder europäischen Kommissionen wenn wir uns anschauen das sind jetzt wieder bei unserem Demokratieverständnis.
00:53:17: was hat Russland in dreißig Jahren zustande gebracht?
00:53:20: Schauen wir mal was die Europäische Union in dreizig Jahren nicht zustande gebracht hat.
00:53:25: Sie hat nicht zustande gebracht einen gemeinsamen Kapitalmarkt, sie hat ein gemeinsames Heer und einen Außengrenzschutz in den Funktionierenden.
00:53:36: Und das in mehr als dreißig Jahren – wir sind jetzt seit einunddreißig jahren also Österreich bei der Europäischen Union dabei – und alle die Dinge, die uns heute fehlen.
00:53:47: kann ich mich erinnern habe ich zum Zeitpunkt meiner Matura-Mateuera-Bereitz irgendwo gehört dass es jetzt passieren wird europäischer Kapitalmarkt, Europäisches Heer, europäische Außengrenzschutz.
00:54:00: So jetzt sind wir im Jahr zwanzig sechsundzwanzig angekommen und jetzt sind immer drauf gekommen dank Trump und dank Putin dass man keine funktionierenden Heere mehr haben und von der NATO abhängen gesehen das wir nicht einmal eine eigene Industrie haben die uns mit Waffen versorgen könnte.
00:54:17: gleichzeitig haben wir uns so beschränkt und limitiert dass ein österreichisches Unternehmen die Wäre herstellt und eine Ausschreibung gewinnen sollte in Tunesien nicht einmal die Prototypen dorthin exportieren darf.
00:54:29: Und das österreichische Ministerium ist in sechs Monaten nicht scharf dafür, eine Exportgenehmigung zustande zu bringen.
00:54:35: Also da sind so Dinge wo ich sage ja das kann man kritisieren aber es ist nicht zulässig deswegen europafeindlich zu sein.
00:54:45: Jetzt ist aber der Punkt der was ja das extreme an Herbert Kickel ist sind seine zum Teil wirklich sehr extremen Formulierungen auch oder die Art und Weise wie er Kritik übt, da sind sie ja nicht heckel.
00:55:02: Wenn man sie nicht so gut kennt könnte man leicht auf die Idee kommen zu sagen eigentlich das was die FPÖ kritisiert ist genau das was dem Zöchling gefällt und auch die Art-und-weise wie es formuliert wird.
00:55:16: Wo sehen Sie den Unterschied?
00:55:18: Da muss ich wirklich einen massiven Einstuhl
00:55:23: haben.
00:55:24: Das ist mir klar, aber wenn Sie zum Beispiel sagen zu jemand wie der Babler, der würde bei uns in der Firma nicht einmal den Hof kehren, dann ist das etwas was auch die FPÖ gesagt haben könnte.
00:55:36: Wenn Sie auf Dritten gegen Extreme müssten sie da nicht ein bisschen vorsichtiger sein selber bei dem, wie Sie Kritik formulieren?
00:55:43: Ja, da haben Sie schon recht!
00:55:44: Ich bin für diesen Sager auch sehr gescholten worden, können Sie mir glauben.
00:55:48: Und vor allem auch gescholt worden von meinem väterlichen Freund Hans-Peter Haselsteiner.
00:55:58: Ich verstehe das auch, ich habe es auch seither nicht mehr in der Form formuliert.
00:56:04: Jetzt sagen sie sich, dass sind Kommunisten, TSP, also Unterbabler?
00:56:08: Naja, das ist ja jetzt ganz falsch!
00:56:12: Und schau'n Sie da sieben, naja, scha'n sich da siebe.
00:56:15: halt genau jetzt beim Punkt Ja man kann über alles streiten.
00:56:18: Ich glaube nur wir müssen doch zu lassen dass Menschen ihre Sichtweisen haben und das Menschen ihre Meinung haben.
00:56:25: ich lasse dem Herrn Barbler ja seine Meinungen und seine Sichtweisen.
00:56:28: ich muss die noch nicht teilen.
00:56:30: und ich muss auch ganz ehrlich sagen ich glaube auch dass es möglich sein muss eine Frau Schilling zu kritisieren für ihr Verhalten, für ihre Inkompetenz, für Ihre Ungebildetheit und für das was sie dann daraus macht.
00:56:44: Wenn ich das nicht darf, dann sind wir nie mehr in einer Demokratie.
00:56:48: Und da sind wir jetzt wiederum genau beim Aus...
00:56:50: Ja Sie dürfen es schon, aber Sie müssen halt noch den Widerspruch aushalten!
00:56:53: Ich halte diesen Widerspruch ja aus.
00:56:54: nur das sind ja Fakten.
00:56:55: Es ist ja ein Faktum dass der Herr Babler keine Ausbildung hat.
00:56:59: Nichts Der heißt nicht ausgibt er hat keine Berufsausbildung, er hat eine Schulausbildung Er hat nichts, er kann auch nix, er weiß auch niks.
00:57:07: Und ich weiß auch von ganz vielen Menschen, die dort Termine mit ihm hatten.
00:57:12: Dass er ohne einen... ohne einen Spickzettel von seinem Kabinettschef nicht einmal das Gespräch führen kann mit seinem Gesprächspartner.
00:57:19: Aber Sie haben ja vor einer halben Stunde gerade gesagt, man muss sozusagen ... Sie würden jetzt nie quasi runterschauen aufjemen?
00:57:26: Ich schaute deswegen nicht runter und es hat damit nichts zu tun!
00:57:29: Deswegen bin ich erhöflich zu ihm und würde ihn auch genauso wertschätzend behandeln wie jeden anderen... Ich frage nur ob so jemand in so einer Funktion sein soll.
00:57:39: Das ist alles was ich sage weil ich möchte auch nicht, dass ein Medizinstudent eine Lungentransplantation vornimmt.
00:57:47: Ich möchte es nicht.
00:57:48: und ich möchte nicht, da ist ein Pilot der das erste Mal nach Bestehen seiner Flugprüfung möchte ich nicht, damit er meine Kinder nach London fliegt.
00:57:56: Ja?
00:57:57: Ich möchte auch nichts, dass einen Autofahrer, der gestern den Führerschein gemacht hat, meine Töchter bei Schnee & Eis nach Salzburg bringt.
00:58:06: Das ist ja ein völlig normaler Vorgang!
00:58:08: Und ich glaube dass auch das Amt oder die Ämter, die wir haben den Respekt verlangen sollten von Menschen besetzt zu werden, die das können.
00:58:21: Mehr sage ich nicht!
00:58:22: Der Herr Babler ist wahrscheinlich vielleicht sogar ein sehr guter Bürgermeister in Threskirchen.
00:58:26: Wann kann man so etwas abwannen?
00:58:31: Ich
00:58:31: glaube nicht, dass es ab wann heißen soll sondern... eine Basis geben soll an Kompetenz, an Erfahrung und an Wissen wer welche Funktionen bekleidet.
00:58:45: Und noch einmal die Demokratie macht es möglich dass er dort ist wo er ist.
00:58:51: Ist total in Ordnung aber die Demokratien muss es eben auch möglich machen das kritisieren zu dürfen und die Demokraties muss er es danach aushalten das halt.
00:59:01: ein Volk sagt den will man nicht mehr ja?
00:59:04: Das ist der Vorgang mich dafür zu kritisieren, dass ich sage Ich habe das Gefühl Dass der dort falsch ist.
00:59:14: Das ist mein gutes echt.
00:59:15: Es kann.
00:59:16: auch morgen wenn mir in einer meiner firmen was passiert Kann jeder sagen wir haben das gefühlt erzeuglich ist kein guter unternehmer das nehmen sich die alle heraus.
00:59:25: ja Wir müssen zur Kenntnis nehmen dass da helmut brandstädter Sagen darf Der donald trump Ist ein irrer.
00:59:32: ich halte das für eine grenzüberschreitung weil der donald tramp ist Vieles, aber nicht Ehre.
00:59:38: Und Donald Trump ist ein gewählter Präsident einer großen Volkswirtschaft und ich halte es für wirklich problematisch, wenn europäische Politiker aus dem Europaparlament, aus dem kleinen Österreich einen amerikanischen Präsidenten für ihre bezeichnen.
00:59:58: Solange es aber möglich ist oder nicht kritisiert wird, dass Herr Brandstätter das über den Herrn Trump sagt bin ich überrascht dass man mich dafür kritisiert, wenn ich den Herrn Barber kritisiere.
01:00:12: Sie sitzen halt da, das muss ich Sie dazu befragen, würde der Herr Brandstedter da sitzen?
01:00:17: Würde ich Ihnen natürlich auch dazu befrage, warum er den Herrn Trump für Ihre hält!
01:00:21: Aber wie dem auch sei Ihre Initiative, auch Ihre Kritik an der Wirtschaftskammer hat zuletzt dazu geführt unter anderem dazu geführt, dass Harald Mara am Ende des Tages zurückgetreten ist.
01:00:37: Jetzt gibt es eine neue Präsidentin die hat versprochen Reformen einzuführen.
01:00:43: Es gibt gleichzeitig die große Kritik auch am Wiener Wirtschaftskammer-Schiff Ruck der Positionen mit Verwandten besetzt hat.
01:00:51: Haben Sie das Gefühl, dass die Wirtschaftskamer reformierbar ist?
01:00:55: Dass sich da was tun wird?
01:00:57: Sind sie da positiv oder sind sie da skeptisch?
01:01:00: Also schauen Sie, die Wirtschaftskammer glaube ich ist ein Synonym und ein Beispiel für das Kammerwesen oder Kammerunwesen in Österreich.
01:01:08: Jede Berufsgruppe fasst also die Tierärzte, die Architekten, die Anwälte, jeder hat seine Kammer und in jeder Kammer gibt es mittlerweile Zustände oder Umstände, die man meiner Meinung nach hinterfragen muss soll darf.
01:01:26: Die Wirtschaftskammer ist halt diejenige, bei der wir als Unternehmer zwangsmitglieder sind.
01:01:32: Sie können aber, wäre ich jetzt ein Arzt oder Chirurg würde ich hier wahrscheinlich sitzen.
01:01:38: und Ärzte kann man dafür kritisieren wie sie mir die Kohle aus der Tasche zieht...
01:01:44: Das glaube auch, dass sie das tun würden!
01:01:47: und Wohlstandsfonds dotiert, von denen keiner weiß... ...Wohlfahrtsfonds.
01:01:52: Wohlfahrt ist nicht Wohlstandsjahr, Entschuldige!
01:01:53: Wohlfahrens war ein Freundschaftversprechen, wo das Geld versiegert.
01:01:58: Ich glaube dass wir eine Diskussion zulassen sollten, dass wir die Sozialpartnerschaft nicht klein schießen sondern durchaus hoch halten weil sie wichtig ist aber in einer modernen Struktur.
01:02:20: Und ich glaube, dass wir und die Sozialpartnerschaft ist ja wie gesagt das ist die Ärztekammer, die Tierärztekammer.
01:02:28: alle Kammern.
01:02:29: Das betrifft alle Kamern nicht nur die Wirtschaftskammer sind wahrscheinlich in einer Reform um könnten wir den österreichischen Mittelstand also die Ärste Anwälte Gewerbetreibenden Unternehmer-Tierärzte um eins bis eineinhalb Milliarden Euro pro Jahr entlasten?
01:02:50: So, wenn wir also in einer Krise sind als Land und wenn wir als Volkswirtschaft auf der Suche nach Geldern sind für Investitionen, für Konsum, für Aufschwung dann muss diese Frage und diese Diskussion über diese Kammerstrukturen zulässig sein.
01:03:10: Und dann muss es zulässig seien ob eine Wirtschaftskammer vierzig Witzepräsidenten braucht.
01:03:17: Und dann muss es auch zulässig sein, ob eine Arbeiterkammer neuen Länderorganisationen, neuen Präsidenten – ich weiß nicht wie viele Direktoren mit jeweils zwanzigtausend Euro Bruttogehalt mal vierzehn plus Schauföre, plus Autos, plus riesige Bürogebäude und Infrastrukturen.
01:03:34: Ob das im Zeitalter der Digitalisierung?
01:03:38: Im Zeitaltern der KI?
01:03:40: Im zeitalter von modernsten Strukturen?
01:03:43: Da kommen wir jetzt wieder um zum Thema der Banken die ja in den letzten Jahren diesen Wandel hinter sich gebracht haben, ob das noch zeitgemäß ist.
01:03:51: Und es geht gar nicht darum, ob ich die Arbeiterkammer abschaffen möchte – jetzt nicht das Thema!
01:03:55: Aber ich glaube, es muss zulässig sein wenn heute da... Ich glaube, Frau Präsidentin Andal hat das am Sonntag in der Presistunde gesagt….
01:04:02: Wenn jeder Arbeitnehmer elf Euro pro Monat beiträgt für die Struktur der Arbeiterkamer dann muss die Frage zulässiger sein, ob's auch um fünf Euro ginge?
01:04:13: Also Sie würden die Pflichtmitgliedschaft jetzt nicht aufheben, sondern sie würden die Höhe der Beiträge infrage stellen oder schon die Pflechtmitglieder.
01:04:23: Der Punkt ist ja ich glaube wir müssen jetzt einmal auch der Präsidentin Schulz die Chance und die Zeit geben Reformen umzusetzen.
01:04:32: wenn das aber nicht passiert dann muss sich die Wirtschaftskammer unter einer Marta Schulz oder dem Herrn Müller der Frau Huber wem auch immer wer auch immer dann Präsident die Frage gefallen lassen, entweder Reformen oder Abschaffung der Zwangsmittelitschaft.
01:04:48: Weil wenn es keine Reformen gibt und wenn die Herrschaften glauben auch in Wien dass man so weitermachen kann wie bisher mit Nepodismus-Freundlwirtschaft, intransparenten Strukturen, intrransparenten Geldflüssen, ihr arbeitet die Ärztekammer Jagd.
01:05:04: ein Skandal der Nächste und das passiert dort nix weil sich die auch in ihren Struktulen Gesetzmäßigkeiten und in ihren Ganzen.
01:05:13: wer wählt wen, wer kontrolliert wen.
01:05:16: Es gibt eine öffentliche Körperschaft die Wirtschaftskammer Wien und die kontrolliert sich selbst.
01:05:24: Und dass er sich selbst kontrolliert untersteht dem Präsidenten der Wiener Wirtschaftskamer.
01:05:29: Der kann sein eigenes Gebaren und jetzt sage ich gar nicht das es irgendwie anrühig sein muss aber Er bestellt denjenigen, der ihn kontrolliert.
01:05:41: Wo gibt's denn das auf der Welt?
01:05:43: Nirgends!
01:05:45: Okay... Jetzt muss ich Ihnen noch etwas vorlesen was der Trend für ein paar Monaten über Sie geschrieben hat.
01:05:51: Zöchlingsnähe zu Reifeisen lässt zum manchen Kritiker auf Social Media daran zweifeln ob dessen Engagement bei Zusammenstärker – das ist Ihre Initiative – wirklich der Zivilgesellschaft dient und nicht eher der ÖVP bzw.
01:06:04: der Reifeißengruppe.
01:06:06: Was ist da dran an dieser Kritik?
01:06:08: Es ist einfach ein Unsinn, gar nichts.
01:06:10: Sie sind schon eng mit Christian Konrad und auch eng mit Josef Bröll.
01:06:16: Ist das sozusagen die... Nein!
01:06:18: Sind sie
01:06:18: nicht?!
01:06:19: Also, schon sehr richtig ist dass ich den Christian Konrat erstens einmal über die Maßen schätze Dass ich auch im Beirat bin der Konkord der Privatstiftung Die als sozialen Weil soziale Institutionen zweckselt über dreißig oder fünfunddreißige Jahren, glaube ich sehr erfolgreich tätig ist.
01:06:41: Und ja es ist richtig dort ist der Vorsitzende des Beirats, der Ewen Hammeseder da ist der Josef Bröll drinnen Da ist Andreas Brandstädter drinnen, da ist Michael Höller drinnen.
01:06:53: und ja ich kenne sie gut!
01:06:57: Es kann sein dass sie mich auch... erwischen, wie ich mit dem Andreas Brandstetter Mittag esse oder einen Kaffee trinke.
01:07:05: Auch weil wir befreundet sind!
01:07:08: Ich habe von keiner reifeisen Organisation weder Leibniz Lundenburger noch Reifeisen Holding nach RBI noch sonst irgendjemandem einen Euro bekommen für Zusammen stärker.
01:07:23: Ich habe auch von sonst keiner ÖVP-Organisation etwas bekommen.
01:07:28: Die Tatsache, dass ich Sebastian Kurz kenne, glaube ich verbindet mich mit einigen hunderttausend Österreichern die ihn kennen.
01:07:36: Und dieses... sich kennt diesen Text aus dem Format gar nicht oder trend ist einfach falsch Punkt.
01:07:45: Alles klar!
01:07:46: Jetzt muss ich Sie zum Schluss noch fragen.
01:07:49: Sie sind jetzt über fünfzig können schon auf ein Stück Leben zurück schauen?
01:07:54: Hätten Sie eigentlich beruflich auch etwas anderes machen können?
01:07:58: Hätte aus Ihnen ein Tierarzt werden können.
01:08:01: Ein Tier jetzt glaube ich nicht, weil ich zahllose Allergien gegen Tierhaare habe, aber das habe ich nicht von großem Erfolg getragen gewesen.
01:08:11: Ich hab mir kurz überlegt Herzchirurg zu werden und Unfallchirurg.
01:08:18: dafür fehlt mir aber glaube ich das handwerkliche Geschick.
01:08:22: Das wäre so eine eine Berufswahl gewesen, wo ich mir gedacht habe das könnte interessant sein.
01:08:29: Die Tatsache ist aber... Ich habe glaube ich als Schulsprecher mit fünfzehn begonnen bestimmte Sachen zu organisieren auch ein gewisses wirtschaftliches Interesse geweckt.
01:08:43: Ich habe meinen ersten Ferialjob am Straßenbau gemacht mit vierzehnhalb oder fünfzehn nach der vierten Klasse Gymnasium und hab dann jeden Sommer vier bis sechs Wochen am Straßenbau gearbeitet.
01:08:58: Was eine gute Lebensschule war, sowohl für körperliche Betätigungen als auch für das Verständnis wie andere Menschen ihr Leben lang hart arbeiten müssen.
01:09:12: also mir braucht wie gesagt auch kein Gewerkschafter erklären was es heißt an Bau zu arbeiten weil ich habe das sechs Jahre lang selber jeden Sommer mitgemacht und die einzelnen Schicksale dort erlebt Und ich habe auch Management-Groß-Shopfloor bei mir in den Firmen eingeführt.
01:09:30: Das heißt einmal im Jahr gehen alle, die einen Bürojob haben an eine Maschine und arbeiten dort acht Stunden.
01:09:38: Und das hat auch dazu geführt dass wir in vielen Situationen...
01:09:41: Machen Sie das selber auch mit?
01:09:43: Natürlich!
01:09:43: Ich habe das auch mit großer Freude gemeinsam mit meinen Betriebsratsvorsitzenden gemacht im Rahmen einer Diskussion über die Steigerung eines Outputs Nachdem man mir wochenlang erklärt hat, das geht nicht.
01:09:58: Da habe ich mich selber hingestellt und damit es aber nicht so leicht ist, habe ich es auch in der Nachtschicht gemacht.
01:10:03: Also nach einem ganz normalen Arbeitstag den ich gearbeitet habe bin ich dann um zwanzig Uhr in die Arbeitsmontur und habe mich acht Stunden lang bis sechs Uhr früh an eine Maschine gestellt oder besser gesagt an drei große Pressen und habe gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden bewiesen das statt dreihundertfünfundsiebzig Teile pro Schicht, fünfhundertteile pro schicht gehen.
01:10:27: Und es war auch die bestbesuchteste Nachtschicht, die das Unternehmern jemals hatte.
01:10:33: Es war Anfang August danach gemeinsam unsere Pausen gemacht.
01:10:36: wir haben auch gemeinsam die Betriebsratsvorsitzende und die Arbeiter und ich haben dann auch gemeinsam einen Frühkaffee um sechs Uhr in der Früge im Sonnenaufgang getrunken.
01:10:46: also da sind Dinge, die ich tue so denen ich auch stehe zu denen ich mir nicht zu schade bin Und ich bin nach dieser Nachtschicht duschen gegangen und bin um sieben da früh wiederum im Büro gesessen.
01:10:57: Also, ich weiß schon was es heißt zu arbeiten.
01:10:59: Ich weiß auch dass es nicht selbstverständlich ist das man mit sechzig nach vierzig Jahren an einer Maschine noch keinen Bandscheinvorfall hat oder irgendwie gerade gehen kann.
01:11:08: Das ist mir alles bekannt und bewusst.
01:11:11: Wie gesagt deswegen...
01:11:12: Es passt schon dort wo Sie sind?
01:11:14: Ich glaube es passt!
01:11:15: Es passt dort wo ich bin Und dass man ab einem bestimmten Lebensalter auch, und das muss ich Ihnen dann auch sagen.
01:11:22: Wir haben, weil Sie es vorher angesprochen haben eine Generation gehabt der Haselsteiner's, Konrads, Reidels, Androsche und wie sie alle geheißen haben.
01:11:32: Das waren entweder Unternehmer oder Manager oder Politiker oder eine Mischung daraus.
01:11:38: Weil das waren durchaus hybride Persönlichkeiten kann man durchaus sagen, weil da Hannes Androsch war Politiker und dann Unternehmer Hans-Peter Hadelstein war Unternehmer, dann Politiker und wieder Unternehmer.
01:11:48: Und der Christian Konrad war ein erfolgreicher oder der erfolgreichste Reifessenmanager seiner Zeit.
01:11:54: Die haben auch immer wieder den Mund aufgemacht und das war nicht immer schlecht.
01:12:01: Nachdem die jetzt alle entweder leider schon Ridel Androsch verstorben sind, Josef Taus, die anderen Gott sei Dank noch ihrer sicherer Gesundheit erfreuen, aber mit achtzig oder fünfundachtzig nicht mehr so oft den Mund aufmachen wollen oder können oder sollen.
01:12:18: Ich glaube ich braucht es auch eine nachkommende Generation wo der eine oder andere vielleicht da oder dort einmal sich zu Wort meldet.
01:12:25: Bin dich nicht außergewöhnlich?
01:12:26: haben wir die letzten dreißig Jahre gehabt?
01:12:28: Ich würde mir mehr davon wünschen!
01:12:30: Ich versuche auch immer den Martin Ohneberg, den Michael Teuner und andere zu motivieren, ein bisschen mehr ausbocken zu sein.
01:12:39: Das machen die zum Teil auf andere Art und Weise oder in ihren Organisationen wo sie halt Funktionen haben.
01:12:45: aber ich glaube es ist jetzt nicht so außergewöhnlich dass ich's mache.
01:12:48: Wenn Sie eines Tages in der Politik landen?
01:12:51: Ich glaub's nicht!
01:12:52: Es wird zwar gerade aktuell viel darüber spekuliert weil eben zusammen stärker vielleicht auch jetzt den Form meines Vereins und so eine neue Basis bekommt Aber ich glaube nicht, dass ich in einer der etablierten Parteien aufgenommen werden würde oder dort mich zurechtfinden könnte.
01:13:08: Liste
01:13:09: Stefan Zöchling?
01:13:10: Ich glaube das ist ein sehr steiniger Weg.
01:13:12: Vielen Dank für das Gespräch!
01:13:14: Ich
01:13:14: danke Ihnen für die Einladung.
01:13:15: Wenn euch diese Folge gefallen
01:13:17: hat
01:13:17: dann könnt ihr uns am besten durch einen Standard-Abo unterstützen.
01:13:21: Abschließen könnte dieses Abo Auf abo.derstandard.at.
01:13:26: Zu finden sind wir auf allen Podcast-Plattformen und neuerdings auch auf YouTube.
01:13:31: Da kann man uns beim Arbeiten praktisch zusehen!
01:13:34: Wenn es Anregungen gibt für neue Gäste oder wenn ihr unsere Arbeit kommentieren wollt, dann gerne an podcastatderstandard.at.
01:13:43: schreiben.
01:13:44: Diese Folge wurde produziert von Christoph Neuwirt und Tobias Holop und Chef vom Dienstwaar Schold Wilhelm.
01:13:51: Mein Name ist Bittra Stuber.
01:13:53: Ich freue mich, wenn ihr das nächste Mal wieder mit dabei seid.
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