Magenta-CEO Thomas Kicker: Billig-Internet, US-Abhängigkeit, Palantir

Shownotes

Thomas Kicker ist CEO von Magenta Telekom – einem Unternehmen, das für viele Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag gehört: Telefonieren, Surfen, Streamen, Homeoffice. Dahinter stehen tausende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jedes Jahr für einen Milliardenumsatz sorgen. Einen Teil seiner Karriere hat Kicker im Silicon Valley verbracht, war bei Palantir, einem der umstrittensten Tech-Unternehmen der Welt, und kommt aus einer Mischung aus Beratung, Technologie und Start-up-Welt. Gerold Riedmann vom STANDARD spricht mit ihm über KI im Call Center, den Preis von billigem Mobilfunk, Social-Media-Verbote für Kinder, den Zeitfresser TikTok und den vermurksten Glasfaserausbau in Österreich. Kicker erklärt, wieso Österreich wieder einen Leistungswillen aufbauen und Europa mit Blick auf die KI-Transformation in die Offensive gehen muss. Er erzählt, was Palantir erfolgreich gemacht hat. Und er schildert, wie die Techkonzerne und Texas San Francisco ruiniert haben.

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Transkript anzeigen

00:00:06: Hi und herzlich willkommen beim CEO-Podcast des Standard.

00:00:10: Heute ist Thomas Kicker, mein Gast.

00:00:12: Er ist CEO von Magenta Telekom und hat ein interessantes Berufsleben zu bieten weil er auch einen guten Teil seiner Karriere im Silicon Valley verbracht hat dort auch bei einem der umstrittensten Techunternehmern in der Welt nämlich Palantir gearbeitet hat.

00:00:27: was er an Erfahrung aus dem Silicon Valley zurückbringt und was er mit Magenta telekom in Österreich vorhat das hören wir heute bei CEO dem Podcast der Standard.

00:00:41: Fangen wir das Gespräch ganz klassisch an und dort, wo ja eigentlich der Kern des Unternehmens liegt in der Telefonie sozusagen die Anzahl an Mobilfunkminuten und das haben wir natürlich im Mobilfunkt-Nimmzeit Corona in der Gesamtheit des Marktes gesehen ab.

00:00:55: aber irgendwie wenn man so den letzten zehn, fifteen Jahre sieht eigentlich ist es relativ stabil obwohl mein Telefon irgendwie nie mehr klingelt, liegt's an mir oder verschieben sich die Gewohnheiten da tatsächlich?

00:01:06: Also ich glaube, man muss unterscheiden zwischen wie viel Zeit verbringt man am Handy auch jetzt sprechend und was über welche Technologie wird das transportiert.

00:01:13: Heute ist natürlich das Voice Over IP, das heißt ob jetzt ein WhatsApp-Call oder Facebook Call oder einen klassischen Mobilfunkcall Das wird dann eigentlich über Zielgruppen sehr unterschiedlich sein.

00:01:23: Ich glaube in Summe die Intensität an Sprache nimmt nicht ab sie verschiebt sich nur ein bisschen in der Technologie.

00:01:30: Die Kommunikation verschiebt sich nicht nur auch, wie man es in Betrieben kennt auf Teams oder dort wo man früher kurz angerufen hat wird das schriftlich erledigt sondern halt maximal in Richtung FaceTime, in Richtung Zoom Call und in Richtung welche Technologie auch immer.

00:01:42: Absolut!

00:01:42: Ich glaube ihr beobachtet da auch so Wellen ja?

00:01:44: Es sind auch die großen Wellen wo dann zuerst da dann zeitlang Texting überhand genommen war einfach dieses Das sozusagen Nicht-Zynchrone überhand genommen und gesagt, das ist effizienter.

00:01:56: Jetzt merkt man, dass viele auch wieder zurückgehen.

00:01:57: Man muss in die Mittelbauinteraktion gehen.

00:02:00: Es kommt in Wellen aber wir sehen da keine große Signifikanz eigentlich.

00:02:04: Aber natürlich im businessgebahnen Geschäftsleben nutzt man heute Microsoft Teams oder Ähnliches oder Slack für die wesentlich schnellere, effiziente Rekommunikation.

00:02:13: Jetzt haben Sie einen Einblick den viele nicht haben und vieles davon dürfen sie nicht verwenden.

00:02:17: Aber wenn wir in großer Mode und in Summe reden Was tun wir mit den Mobiltelefonen?

00:02:21: Was wächst, was geht zurück gerade im Hinblick auch auf Plattformen.

00:02:25: Im Verhältnis zu freiem Internet passiert heute noch viel im offenen Internet oder ist eh alles nur auf Netflix und vier anderen Plattformern.

00:02:32: Ja also grundsätzlich die Nutzung geht natürlich wahnsinnig viel auf Bewegtbild-Kurzformate.

00:02:37: Also soziale Medien.

00:02:38: Tiktok

00:02:39: on the rise!

00:02:40: TikTok on the rise, Twitch On The Rise.

00:02:43: Natürlich jetzt auch stark die LLMs ja, JGPD-OnTheRise also die ganze von Google zu JGBD das passiert massiv aber auch noch weiter als dass.

00:02:53: Jetzt viel mehr für Inhalte also heute für Informationen, für Lernen, für die Suche.

00:02:59: Das ist natürlich ein massiver Shift.

00:03:00: ich glaube Google und Coa gibt's ja kaum mehr Co.

00:03:03: Haben

00:03:04: Sie da Hinweise darauf, wie sehr die LLMs, also Chatchi Pity jetzt bei der Super Bowl wurden Spots für Claude, also für Anthropic geschaltet?

00:03:11: Wie weit sind diese auch in Österreich schon in der Mitte der Gesellschaft angekommen?

00:03:15: Also ich glaube Claude oder Grogg und ähnliches für weniger Ja.

00:03:19: aber Chatchipiti, Replexity Auch wenn man sich im Microsoft-Universum das anschaut, wo ja auch Open AI dann letztlich dahinter ist.

00:03:26: Das würde ich sagen, ist heute schon bei uns ein breites Massenphänomen, dass sich natürlich jetzt ein bisschen altespezifisch unterscheidet.

00:03:33: Ich würde sagen, dass es heute sehr wohl bei den Österreicherinnen und Österreich voll angekommen ist.

00:03:38: Und Tageszeiten bedingt?

00:03:39: Da hatte er das Fernsehen die Hauptzeit ab zwanzig Uhr fünfzehn in alten Tagen.

00:03:43: Radio wurde morgen gehört.

00:03:45: wie sieht's mit der Internetnutzung heute aus?

00:03:47: Es ist so, wenn man sich die Medienstudien anschaut immer noch sehr interessant wie hoch eigentlich immer noch der LineartTV Anteil ist.

00:03:54: Also wenn man da Zielgruppe von vierzehn bis X anschaut dann ist es offensichtlich immer noch so dass knapp über siebzig Prozent der Österreicher erinnern.

00:04:02: Lineart TV schauen täglich ja.

00:04:04: also das hat immer noch ein sehr hohen Anteil aber der Mix verändert sich sukzessive.

00:04:08: Beim Traffic auf unserer Webseite sehen wir, dass die eigentlichen Peaks sich nivelliert haben in eine Dauerbenutzung.

00:04:13: Dass der Montag-Vormittag zwar immer noch sehr stark ist aber der Mittagspeak gar nicht mehr so stark ist wie er im Büro früher war und das es am Abend sehr lange bis elf so dahin segelt.

00:04:21: Sehen Sie auch wo müssen sie die Internetrohre?

00:04:24: Die Glasfaserbindungen am weitesten aufmachen?

00:04:26: Also vielleicht zuerst.

00:04:28: vieles hat natürlich auch mit dieser Flexibilisierung der Arbeitszeiten zu tun.

00:04:31: Es ist einfach viel mehr Dynamik durch Work from Home und ähnliches, das heißt wann man heute interagiert, auch mit dem Arbeitsplatz

00:04:38: etc.,

00:04:38: ist wesentlich flexibler und verteilt sich dadurch vielmehr auch auf Randzeiten Für uns die Peak Times in der Nutzung sind schon sehr stark, dann Freitag-Samstagabend, wenn insbesondere Streaming service.

00:04:49: Weil siebzig Prozent des Travelings kommt dann doch über solche hochaufflösenden Streamingnutzungen und das ist dort wo das Netz daran stärksten belastet wird also wenn gespielt wird, gegämt wird und wenn natürlich auch Video konsumiert wird.

00:05:02: Welche Caching Technologien sind da eigentlich im Hintergrund möglich?

00:05:07: Internetdiskussion darüber geht one-to-one, also geht eine eins zu eins Beziehung weil im Prinzip liefern sie ja heute ein Netflix Stream x mal an Einzelpersonen aus.

00:05:17: Jeder der sich ich sage jetzt nicht den Melania Film aber den Barbie Film anschauen will kriegt den einzeln runter gestreamt und kann das nicht als Broadcast als One Too Many sehen.

00:05:26: bleibt es so oder gibt's da auch Bewegungen?

00:05:29: Also, in Summe hat sich denke ich sehr viel getan im Punkt of Caching auch.

00:05:33: Ja wenn man heute also selten sieht man eigentlich jetzt insbesondere bei unseren Kundinnen ja ein wirklichen Wartezeichen oder wo man sieht hier wird gestreamt aber natürlich insbesondere im Live-Content darfst da eigentlich keine Verzögerung geben.

00:05:44: Ich glaube wir sind einen weiten Weg gegangen und verwirrt natürlich immer wieder versucht zu optimieren.

00:05:49: nichtsdestotrotz braucht es die Bandbreite die zur Verfügung gestellt wird.

00:05:53: Und das sehen wir auch insbesondere dann an diesen Freitagabenden Samstagabenden wenn eben insbesondere mehr bei deinem Hause sondern hier gleichzeitig konsumiert, gespielt wird.

00:06:02: Das sind dann die Spitzen, die es gilt zu bedienen?

00:06:06: Die Latency oder wie es vielleicht allgemein heißt, die Wartezeit, die niemand mehr in Kauf nehmen will spielt eine große Rolle.

00:06:12: und da gab's ja auch in der gesamten Branche eigentlich vor zehn Jahren – da war das Allheilmittel, das angekündigt wurde, fünf Geh.

00:06:19: Fünf Geh wird alles verändern!

00:06:21: Es werden selbstfahrende Autos vom Mond kommen und von den Straßenlaternern in so Mikrozellen gesteuert.

00:06:27: Es wird keine Latent-Symer geben, das Internet wird sich komplett verändern.

00:06:31: Jetzt ist es im Alltag nahezu egal ob ich auf LTE oder FünfG bin – was ist passiert?

00:06:38: Also erstens einmal die Latentszeiten haben sie massiv reduziert, über alle Technologien hinweg und dann denke ich geht schon auch darum welche Anwendung über welche Anwendungen sprechen wir heute.

00:06:47: Wenn ich jetzt heute selbst heute GPD prompt mache ja dann geht es heute relativ schnell und da ist auch eine gewisse Toleranz da.

00:06:54: wenn aber heute natürlich in industrielle Anwendungen gehe, wenn man jetzt an den Bereich Robotics denken ja wo einfach wirklich sehr viel Rechenleistung auch sehr nahe am Stand also on the edge stattfinden muss dann geht's dort natürlich wirklich darum, die auch die Physik zu überbrücken.

00:07:09: Ja und das heißt heute ist für uns schon der Herausforderung dass wir sehr viel Kraft eben auch direkt zu den Anwendungen bringen.

00:07:14: wenn es heute um autonomes Fahren geht, wenn es aber auch um Robotics, maschinelle Bedarbeitungen etc.

00:07:19: geht.

00:07:19: Das heißt es hängt sehr stark von den Anwendungsfällen an.

00:07:22: ich glaube in dem klassischen privaten Bereich da sind wir heute mit den Latentszeiten extrem gut und auch bedienen dort die Bedürfnisse.

00:07:29: Wir haben die LLMs einige Male jetzt angesprochen KI AI wie auch immer.

00:07:34: dann am Schluss genannt wird, ob sie allumfassend wird.

00:07:37: Ob sie uns regieren wird oder ob sich für den Moment uns hilft?

00:07:39: Wie setzen Sie eigentlich die EI-Anwendungen im Unternehmen ein?

00:07:43: Wo hilft EI heute bei Magenta und bei T-Mobile in der

00:07:46: Arbeit?".

00:07:47: Also es ist natürlich das beherrschende Thema mit dem man sich auseinandersetzen muss – auch meiner Meinung nach wirklich soll!

00:07:53: Ich glaube vielleicht auch wichtig kulturell ist.

00:07:56: das Zweck hauft einfach auch mit einem positiven Auge auf das Thema zu schauen.

00:08:01: Und ich glaube, bevor wir jetzt über Anwendungen kommen sehe ich einfach es gibt sehr viel Unsicherheit heute aus unterschiedlichen Gründen und auch guten Gründen.

00:08:10: Deswegen ist glaube ich mir wichtig, viel Transparenz zu schaffen und auch viel Aufklärung zu machen – Literacy!

00:08:15: Also wir fangen jetzt wirklich einmal davon an.

00:08:17: Wir glauben es gibt eben eine gewisse Art von sogenannten Future Skills und AI Literacy also sich wirklich auch damit auseinanderzusetzen und so verstehen was is das?

00:08:25: Was kanns?

00:08:27: Wie kann ich es einsetzen?

00:08:28: Wie vereinfacht ist mein Arbeitsalltag, auch mein Leben letztlich.

00:08:32: Das ist extrem wichtig.

00:08:34: Wir fangen insbesondere jetzt einmal damit an dieses Jahr ein Schwerpunktprogramm darauf zu setzen dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mal auf das Thema geschult werden ja also dem näherzubringen weil die Idee schon daran gehen muss im Sinne von warum sollte ich KI als Tool, als Enabler, als Beschleuniger etc.

00:08:55: nicht für einen Prozess einsetzen.

00:08:57: Das heißt, wir wollen das eigentlich ein bisschen umkehren weil wir einfach grundsätzlich daran glauben dass es überall helfen kann im Punkt wo eben Automatisierung in puncto Vereinfachung im punkt auch insbesondere transaktionale wenig wertschöne arbeiten hier auszulagern.

00:09:13: sozusagen so jetzt auf ihre frage wir setzen des demokai sehr breitbandig eigentlich ein.

00:09:19: ja wir setzen das ein zum beispiel im netzwerkbereich wo wir über Anonomalydetection, also wirklich auch Abweichungsanalysen

00:09:28: etc.,

00:09:29: wo es mittlerweile auch so einen Agents gibt die darauf reagieren können.

00:09:33: Wir setzen das ein für Energieeffizienz, also Aussteuerungen entsprechend detaillierter für Analysen.

00:09:39: Wir setzen aber natürlich auch hier wenn's um das Thema Datenanalyse geht insbesondere zum Beispiel in der Kundeninteraktion.

00:09:48: Also wie kann ich dort schneller eine Kundensituation verstehen?

00:09:53: Es geht heute für den Kunden extrem stark um auch Convenience.

00:09:57: Also wie agiere ich in der komplexen Welt, die in den Prozessen sehr einfach und schnell?

00:10:02: Und auch da kann KI wahnsinnig schnell helfen weil sie einfach Daten schneller zusammentragen können, schneller aggregieren kann, schneller die Information aus diesem ganzen Urwald an Datenpunkten herauslesen kann.

00:10:13: Das heißt wir setzen das heute sehr stark auch im Bereich Wie kann man auch den Kunden schneller helfen ein.

00:10:19: ja Wir haben heute einen Chatbot im Einsatz zum Beispiel, wo wir insbesondere auch einfache Themen schneller bearbeiten können.

00:10:26: Der Vorteil für den Kunden ist viel höhere Reaktionszeiten.

00:10:30: Wie

00:10:30: gut funktionieren die bislang?

00:10:32: Das wird ja in ihrer Branche in dem sogenannten Lösungsquote.

00:10:36: oder wie heißt die KPI also wie die gelösten Anliegen der Kunden aussehen.

00:10:39: Wie viele Anliege kann so ein Chatbot heute schon lösen?

00:10:42: Also... Diese Chatbots, die werden natürlich auch trainiert logischerweise.

00:10:47: Das ist ja keine AGI sondern sie werden trainiert auf Use Cases entsprechend.

00:10:51: das heißt wir differenzieren zwischen unterschiedlichen use cases und wir haben use cases wo wir ein hohes Vertrauen haben dass die eben von der künstliche Intelligenz gelöst werden können.

00:11:00: Wir sprechen dort dem von.

00:11:01: wir nennen es First Resolution Rate.

00:11:03: also wie hoch ist die Erledigungsquote?

00:11:06: Dass eine Kunde einfach das wirklich bekommt was er in den Moment möchte.

00:11:11: Bankvereinbindung

00:11:12: ändern, Rechnungserklärung, Vertragsverlängerung aber auch schon.

00:11:15: Also es gibt immer mehr von diesen Use Cases und wir kommen dort in First Resolution Rates die über fünfzig Prozent schon liegen.

00:11:21: ja also das heißt auch wir beobachten es sehr genau weil letztlich am Ende des Tages alles was zählt ist dass der Kunde zufrieden ist ja dass das schnell und erfolgreich gelöst wird.

00:11:30: so und deswegen müssen sie sauber ausbalancieren wo die KI in dem Fall jetzt schon soweit ist.

00:11:36: Wir müssen genau verstehen wo sind die wichtigen Handover Points.

00:11:41: Wenn immer wir über KI reden, auch in Zukunft ist ganz wichtig dass dieser human-in-the-loop der Mensch in dem ganzen System eine ganz wichtige Rolle bleibt.

00:11:49: Und wir müssen verstehen wann muss der Mensch und soll der Mensch übernehmen?

00:11:53: Ich glaube wir müssen diese Schnittstellen richtig hinbekommen und wir müssen genau verstehen Wann ist die KI in den einzelnen Anwendungsfällenprozessen?

00:12:00: Newscases soweit das man sagt okay hier kann man jetzt auslagern aber man muss sagen wenn ich mir die letzten zweiter Jahre anschaue und wenn man es jetzt messen möchte an dieser First Resolution Rate dann ist die Entwicklung beeindruckend.

00:12:12: Da gibt es zwei Sichtweisen hier drauf, sie haben den human in the loop betont.

00:12:15: da würden jetzt Mitarbeitende sagen was ist mit den Arbeitsplätzen?

00:12:20: hat der seinen Impact?

00:12:21: darauf kann man heute wenn wir im Bereich Kundenkontakt bleiben ein Callsend bei einem Service Center mit weniger Leuten betreiben?

00:12:28: ist mein Arbeitsplatz in Gefahr?

00:12:29: Und andererseits höre ich genügend Unternehmer in Gesprächen und Unternehmerinnen, die sagen zusammen im Jahr drei oder vier eigentlich der Anwendung.

00:12:36: also richtige Effizienzgewinne haben wir nicht gesehen.

00:12:40: In welchem Team spielen Sie damit?

00:12:41: Also sehen wir Effiziensgewinne definitiv!

00:12:44: Ich glaube zu dem wichtigeren Punkt es kommt zu einem Schiff der Arbeiten, die jetzt für die einzelnen Teams machen Und das ist eine Übergangsphase auch und das ist, glaube ich, einer der großen Herausforderungen.

00:12:57: Wie managen wir diese Übergangsphase gut?

00:13:00: Die Idee untersehen wirklich vielen Anwendenswender gibt es wahnsinnig viel Kritik aber in der positiven Sicht auf die Dinge auch wirklich.

00:13:07: Wir sehen dass es wirklich die Mitarbeiterinnen insbesondere auch im Call Center unterstützt einen besseren Job zu machen im Sinne des Kunden also schneller richtige Antworten zu finden.

00:13:16: zum Beispiel Es ist ein Unterschied für Kohlcenter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass ich muss in sieben Systeme schauen und mir das zusammensuchen etc.

00:13:24: Aber

00:13:25: machen wir da ganz kurz eine Klammer auf und kommen gleich zurück.

00:13:27: Das Thema haben ja viele lege Süßsysteme.

00:13:30: Ich hoffe nicht, dass irgendwo noch als vierhundert umeinander steht aber es sind Systeme die aus unterschiedlichen Zeitalter kommen und meistens gibt's – das programmiert man dann oft nicht selber sondern kauft es bei einem Wender ein führen das System, aus dem dann eben verschiedene Dinge abgelesen werden.

00:13:45: Wie fasst ihr im Callcenter oder im Service Center Systeme zusammen?

00:13:48: Ist es denn ein neues Interface wo teilweise auch Karriereinwendungen sich Sachen zusammensuchen?

00:13:53: oder sind das Dinge die in den bestehenden Systemen laufen aber wo eben karrierlich leifen eingeführt wurden?

00:13:58: Also ich glaube der andere ist ein Mix.

00:13:59: Ich glaube da sind viele bestehende BtoB-Sas an Peter wirklich auch wahnsinnig gefordert weil die Frage ist was ist heute schon alles Legacy dieser Innovationszüge?

00:14:08: extrem schnell?

00:14:10: Und wenn Sie mich so fragen, bis wir jetzt in die Zukunft blicken, ist schon die Frage was für eine Rolle spielt.

00:14:15: zur BtoB oder SARS-Middleware?

00:14:18: In der Zukunft kommt irgendwann ein Situation wo ich sage, ich brauch einen verlässlichen Ledger von Rohdaten letztlich und die wird interpretiert.

00:14:28: Die wird entsprechend gelabelt und die werden dann verwendet.

00:14:32: das ist vielleicht etwas die Zukunft.

00:14:33: heute sind diese Software, die CRM etc.

00:14:37: massiv aufgefordert schaffen, die das bereits die KI so zu integrieren dass sie eben entsprechend aus diesem Datenstrom den Sie haben dann wirklich diese relevante Information herausgehen.

00:14:48: ich glaube Da gibt es momentan einen starken Wettbewerb.

00:14:51: zu Ihrer Frage, dass es eben hier wirklich so Overlays gibt die entsprechend dann diese Daten zusammenführen können und die irgendwo in eine Ontologie oder in ein Abbild der Business-Prozesse übersetzen können.

00:15:03: Die dann verwertbar wird über KI.

00:15:07: Ich sehe einen Mix aus dem Ganzen aber das wird auch für diese Software Anwendungen Riesen, riesen Herausforderungen.

00:15:13: Ob das nachhaltig noch eine große Relevanz haben wird oder ob man dann eben diese KI-Systeme über die Rohdaten legt und aus denen dann die Intelligenz steht.

00:15:21: Heute haben wir natürlich jedes Unternehmen hat viel Legacy Software und Legacy Systeme und die große Aufgabe von uns ist es ja jetzt zusammenzuführen, die ein Datennotel zu führen dass dementsprechend auch verwertbar ist.

00:15:35: Legge Sie immer noch einen.

00:15:36: Man könnte auch Heritage sagen, wenn wir schon so viele Englischen begriffen sind.

00:15:41: Eine Last eigentlich diese Vergangenheit oder dieses Erbe zu haben?

00:15:44: Oder nicht auch eine Auszeichnung manchmal?

00:15:47: Komplexe Frage!

00:15:48: Ja man muss jetzt natürlich auch den Zweck Optimismus auf meine Situation setzen im Sinne von ich glaube was schon ein positives Erbe ist dass wir dort sehr verlässliche Systeme haben.

00:15:56: ja das wird dort schon hohe Transparenz, insbesondere im Punkt Sicherheit und Verlässlichkeit etc.

00:16:02: haben.

00:16:02: Aber natürlich gibt es heute ein neues Unternehmen das sozusagen Greenfield alles neu aufbaut hier im KI at the core hat, dann wird es dort einige Vorteile geben logischerweise in puncto speed sich jetzt anzupassen an die neuen Dinge.

00:16:18: Das heißt wir müssen schauen wie verknüpfen wir die Stärke aus der Stabilität mit der Dynamik dies letztlich auch aus der Kundensicht als Anforderung an uns gibt in punctu Geschwindigkeit und Einfachheit?

00:16:29: Sie sind seit sechs Monaten CEO.

00:16:31: über die Marke sprechen wir gleich von Magenta.

00:16:34: Die Firma heißt ja nach wie vor T-Mobile Österreich.

00:16:38: Wie hat sich denn der Markt, den Sie ja auch im Prinzip sozusagen wenn wir in dem Wörting bleiben als Legas übernommen haben.

00:16:43: Wie bietet sich der Markt?

00:16:44: Ich höre viele CEOs von Mobilfunkfirmen die mit mehr oder weniger Zweckoptimismus ans Werk gehen und sagen im Konzern Geld gilt Österreich nicht als der große Wachstumsmarkt.

00:16:56: Die Wachsungsraten sind hier schwierig zu realisieren.

00:16:58: da geht im Osten mehr Da geht in anderen Ländern mehr da geht außerhalb Europas mehr und so weiter und sofort.

00:17:04: und österreich naja die Förderungen und hin und her Und dann sehe ich aber eh unglaubliche Ergebnisse.

00:17:11: Also die zuletzt bekannten Geschäftsdaten von euch, zwanzig vierundzwanzig – gut, die Quartale auch!

00:17:16: Aber wenn wir auf das Gesamtjahr gehen, einen EBTR von fünfhundert sechsundvierzig Millionen.

00:17:23: Das ist eine Rendite schnell durchgerechnet von knapp unter einem Drittel also siebenundzwantig Prozent.

00:17:28: Manche würden sagen hervorragend.

00:17:31: Okay, große Frage.

00:17:33: Vielleicht ganz kurz nur muss ein bisschen vorsichtig sein jetzt in einem extrem investitionsintensiven Business wie wir sind.

00:17:39: natürlich ist das EBITDA nicht wahrscheinlich die richtige Kennzahl weil wir einfach wir investieren über drei hundert Millionen allein in die digitalen Infrastruktur jedes Jahr.

00:17:48: Wir müssen Frequenzen kaufen und rund rund also wahnsinnig kapitalin Sie vielleicht beschandelt man das nachher.

00:17:52: vorher Markt in Summe.

00:17:55: Ich bin zurückgekommen nach jetzt einigen Jahren Pause zur Telekommunikation.

00:18:01: Das ist wichtig für uns auch Telekomunikations-Nichtmobilfunk nur, weil es wahnsinnig faszinierend das Thema ist.

00:18:06: Ich glaube da braucht doch wieder auch ein bisschen eine Imagekorrektur, weil jeder nimmt das einfach wirklich als Commodity als gegeben und wenn's dann aber mal drei Minuten irgendwo nicht funktioniert, dann ist komplett Katastrophe.

00:18:17: Das heißt es wird unterschätzt wie technisch schön und anspruchsvoll diese Technologie in Summe ist.

00:18:24: Also im Summe glaube ich, wir müssen da wieder ein bisschen aufwerten weil wir haben heute Flat Rates für alles.

00:18:28: ja wenn ihr jetzt sagt die Zahl vierzig Euro kann Strom ohne Ende verwenden oder wenn ich sage was kriege ich halt für vierzig euro in einem Restaurant am Abend oder oder oder das heißt es ist ein bissel entkoppelt.

00:18:39: leider die Leistung die die Industrie bringt und die Wertigkeit die der Markt sieht.

00:18:44: Das ist unterschiedlichen Dingen geschuldet natürlich den Wettbewerb auch stark schon auch der Regulierung.

00:18:50: Ich glaube, dass viele so eine Regulierungen hier primär darauf abzielt, günstig zu sein.

00:18:54: Das ist, glaube ich, der Orden den sich dann diverse Behörden anknüpfen und zu sagen Schauts wir haben es geschafft!

00:19:00: Wir sind bellig.

00:19:02: Und das ist natürlich sehr kurzfristig beobachtet insbesondere wenn man schaut was die Anforderung an die digitale Infrastruktur ist?

00:19:08: Jetzt gehen wir ein bisschen dann auch in das Thema.

00:19:10: meiner Meinung nach Standort und das ist ja schon ein ganz wichtiges Thema für mich aus unterschiedlichen Gründen.

00:19:17: Wir dürfen nicht unterschätzen wie wichtig die digitale Infrastruktur ist für uns als Standort, als Arbeitgeber aber auch für den Wohlstand in weiterer Sicht.

00:19:25: Und da glaube ich denken wir teilweise zu kurz und insbesondere auch Sie haben es angesprochen wenn ich jetzt selbst bei der Deutschen Telekom europäisches Unternehmen mit dem Footprint hier groß über Europa, wenn man anschaut das Bewusstsein wie wichtig digitale Infrastruktur isst in anderen Ländern wesentlich weiteres bei uns.

00:19:42: Dadurch müssen wir natürlich aufpassen, alle Infrastrukturanbieter sind auch abhängig von Investitionen und ihren Shareholders.

00:19:50: Wo gehen denn die nächsten einzehnhundert Millionen wirklich hin?

00:19:54: Und das schauen Sie sehr wohl an wie komplex ist dort zum Beispiel der Glasfaserausbau, wie komplext ist dort Genehmigungsstruktur, wie fragmentiert sind dort Entscheidungswege

00:20:05: usw.?

00:20:07: Sehr schwieriger gestalten werden die Leute halt sagen, okay dann gehe ich halt lieber dorthin wo mein Return on Investment besser ist.

00:20:14: Das ist eine wirtschaftliche Realität mit der viele zu kämpfen haben und die glaube ich noch nicht so bewusst ist.

00:20:21: insofern Ich glaube der Markt um das jetzt wieder ins positive zu drehen Ist hochkompetitiv auf extrem hohem Niveau.

00:20:29: Aber wir müssen schauen, dass wir zukunftsfähig bleiben.

00:20:31: Und um zukunftspfähig zu bleiben, müssen wir Rahmenbedingungen schaffen die es schmackhaft machen auch für die internationalen Investoren.

00:20:37: hierzu investieren in Österreich.

00:20:38: ja ich glaube wir haben alle Voraussetzungen dafür das richtigzumachen.

00:20:42: Wir müssen nur konsequenter die richtigen Entscheidungen treffen und vielleicht und es noch weiter zu drehen, wir sehen uns ja heute viel mehr als ein Mobilfunk-Ambitter.

00:20:50: Wir sehen uns heute als vertrauenswürdiger Partner – das ist ganz ein wichtiges Thema.

00:20:54: Vertrauen!

00:20:55: Das muss man sich verdienen.

00:20:56: Es kommt auch zu hohen Kosten.

00:20:58: Wir sind wirklich europäischer Player in einem Spiel.

00:21:01: Und wir sind ein Partner für diese Digitalisierung, für diese extrem schnelle Innovationen die uns alle zum Teil überfordert.

00:21:08: Weil es, wenn man heute bin wahnsinnig interessiert natürlich war es technisch passiert.

00:21:12: weltweit ist ein Pace eine Geschwindigkeit die brutal ist und wir sehen uns dort als Partner dass wir sagen okay Für das Haushalt, für die Familie aber auch für die Firma.

00:21:20: Die Digitalisierung schreitet voran.

00:21:22: wie kannst du dort mitspielen?

00:21:24: Und was können wir für dich da tun?

00:21:25: Das heißt wir sehen uns nicht nur als Mobilfunk-Anbieter und nicht nur as Festnetz Anbieters und TV-Anbetter sondern für uns sind jetzt die Themen wichtig Cyber Security unterüber hinaus Cloud Lösungen und wenn man jetzt in den Business Bereich geht natürlich bis hin zu KI-Lösungen.

00:21:39: Das heisst bei uns die Beauty, die Schönheit.

00:21:41: auch an unserem Geschäft sehe ich dass wir dort eine viel breitere Rolle spielen müssen als vertrauenswürdiger Partner in diesem extrem schnellen Umfeld der Innovation.

00:21:50: Und die Schönheit an diesen Podcast ist, dass sie für all diese Punkte Zeit haben werden und darum lassen Sie uns doch beim Privatkundenbereich oder auch bei dem das Sie ja auch als Konsumermarke nicht nur in diesem Land sondern in den weiten Teilen Europas und auch in den USA eben darstellen und bleiben wir noch mal beim Mobilfunkmarkt als Ausgang hoher Wettbewerb niedrige Preise Dafür war Österreich immer bekannt.

00:22:13: Das ist so und wir sind für weit bewerbt, das ist auch absolut in Ordnung.

00:22:17: Ich glaube nur man muss sukzessive ein bisschen differenzieren was die Leistung dahinter ist.

00:22:23: Wir haben zum Beispiel einen Markt der sehr stark von MVNOs also virtuellen Anbietern hier bedient wird in Österreich und es ist auch gut so.

00:22:31: Wir sollten unterschiedliche Angebote haben.

00:22:34: Ich glaube, was unsere Aufgabe jetzt insbesondere auch als Magenta Telekom ist wirklich wieder herauszusteigen.

00:22:38: Was heißt es eigentlich bei einem Komplettanbieter zu sein?

00:22:41: Dass sie eben sagt da ist nicht nur eine SIM-Karte und die kaufen auch will haben ein Telefon sondern das ist ja integrierte Leistung wo ich sage okay ich möchte auch jemanden in einem Shop vielleicht besuchen können wenn ihr wirklich eine komplexe Frage habt oder ich möchte verlässlich jemanden anrufen können.

00:22:55: Ich möchte auch darauf sicherstellen dass diese Firma immer den letzten Stand der Technologie hat.

00:23:01: Ich möchte darauf vertrauen, dass wie bei einer deutschen Tele kommt zum Beispiel allein viertausend Leute im Cyberg Security dafür arbeiten das die Netze sicher sind, dass aber auch die Kunden Produkte bekommen um ihr die Gesamtsleben sicherzustellen.

00:23:13: also ja da ist ein sehr hoher Wettbewerb.

00:23:15: unsere Aufgabe ist es zu zeigen dass für denen der sagt preis ist mir das wichtigste Angebot gibt.

00:23:21: für uns ist aber auch wichtig aufzuzeigen was heißt denn.

00:23:23: ich sage brauchen digitalen Partner Zu viel.

00:23:25: in meinem Leben oder mein Business hängt eigentlich davon ab, dass das perfekt funktioniert.

00:23:29: Dass da nichts passiert und dass sie auch ein bisschen mehr Portfolio an Angeboten haben.

00:23:33: Und es ist unsere Aufgabe, das aufzuzeigen.

00:23:35: Das heißt, dass man nicht nur den Preis sondern die Qualität und die Leistung auch in das Spiel bringt.

00:23:40: In diesem Mobilfunkbereich habe ich noch zwei Fragen nämlich... Konsolidierung, also wird es weniger Mobilfunkanbieter in absehbarer Zeit in Österreich geben und das zweite auf die europäische Ebene mit der sie sich gegebenenfalls leicht hat.

00:23:56: Und wieso hat jedes Land seinen eigenen Mobilfunktanbieten?

00:24:00: Und am Schluss stehen ja ohne dies in vielen Ländern ähnliche Konzerne dahinter.

00:24:04: Also gibt's bei uns eine Konsolidiation glaube ich nicht.

00:24:07: Das kann kurz beantworten international.

00:24:10: Ich glaube, es braucht insbesondere Konsolidierung von Kompetenz.

00:24:14: Also ich sehe das jetzt auch wirklich sehr positiv.

00:24:16: Insbesondere kann für uns sprechen, wenn der Deutschen Telekom.

00:24:20: wir tauschen uns extrem intensiv aus im Punktokai und im Punkt of Cyber Security.

00:24:25: Wir haben Kompetenzzentren in unterschiedlichen Ländern, wovon wir stark profitieren.

00:24:30: Das heißt, ich glaube was falsch wäre ist dass jeder Gemeindeebene ist ein eigenes Ding gebaut.

00:24:36: Ich glaube auch nicht, dass es sinnvoll ist, dass jede Gemeinde als eigenes KI-Zentrum errichtet.

00:24:41: Das heißt ich glaube die Kraft der Skalierung ist auch eine wirtschaftliche Realität, die wir nicht ignorieren dürfen, insbesondere in Europa.

00:24:49: Warum gibt's trotzdem regionale Einheiten und Mobilfinger?

00:24:52: Das hängt schon einerseits mit regionalen nationalen Gegebenheiten und natürlich auch an einer nationalen Gesetzgebung zusammen.

00:24:59: Die Regulierung ist national in großen Teilen und im Sofern gibt es einfach auch Landesspezifiker.

00:25:05: Jetzt haben wir über die Wachstumspotenziale auch gesprochen, vielleicht in der Öffentlichkeit zählt Glasfaser dazu.

00:25:11: das will auch die Politik immer und am Schluss kommen dann Fördersysteme heraus wo ich auch noch nie einen zufriedenen Mobilfunk oder Investor gesehen hätte dass das jetzt der richtige Weg ist.

00:25:21: Warum ist der Glasfaserausbau?

00:25:23: Der Glasfasaanschluss?

00:25:24: Auch die Glasfase Technologie in Österreich für den Moment?

00:25:27: Naja oft habe ich den Eindruck, du bist einfach vom Urkst.

00:25:30: Wir sehen die bandbreiten Anforderung, ja.

00:25:33: Die steigt sukzessive und wir werden immer mehr Bandbreite auch brauchen.

00:25:36: und geringere Latente, ja?

00:25:38: Auch wenn man es teilweise noch nicht sieht – ich kann mich erinnern vor zehn Jahren, da haben wir noch gesagt Ja, und hundert Megabit und zu hundert fuch dreihundert braucht man nicht

00:25:45: usw.,

00:25:46: das verändert sich sukzessiv.

00:25:47: Das heißt, wir können heute mit dem Mobilfunk sehr gut große Teile der Anwendungen bedienen aber um zukunftsfähig zu bleiben, brauchen wir Glasfaser.

00:25:56: Ein Glasfaser ist auch immer die Frage, wie weit geht das Glasfaser?

00:25:59: Geht es dann bis in die Steckdose?

00:26:01: Geh es bis kurz vor's Haus.

00:26:02: In Summe eine Glasfasa passierte Technologie, wie zum Beispiel HFC oder eben ein kleines Glasfase FDTH – das ist die Zukunft und wir werden diese Bandbreite, diese Latenzen brauchen.

00:26:15: zuerst in industriellen Anwendungen aber sukzessive auch in den Haushalten wenn man nur daran denkt wie auch Robotics und so weiter, sukzessive natürlich auch in die Haushalte kommen wir.

00:26:26: Wie KI in die Haushaltsgeräte integriert also KI on the edge usw.

00:26:31: Das heißt an dem Thema führt KWK vorbei, wir müssen das sukzessiv besser aufklären und erklären.

00:26:37: Wir haben uns hier zu viel Zeit gelassen insbesondere in Österreich und sind hier hinten nach.

00:26:44: Und warum wir hinten nach sind, hat viele Gründe.

00:26:47: Ich glaube schon dass es die Feinstrukturierung der Föderalismus leider hier eine große Rolle spielt.

00:26:52: ich glaube das wir hier immer sehr stark auf der Defense sind also auf der Verteidigung.

00:26:56: dazu kann man gerne nachher nochmal kommen.

00:26:58: und das betrifft Technologie und Innovation insgesamt und haben hier einige Versäumnisse aufgeregt wenn ich heute vergleiche uns mit Schweden zum Beispiel.

00:27:06: in Schweden haben auch heute achtundachtzig Prozent Glasfaser Penetration bei den Haushalten.

00:27:11: Wir sind hier, das muss man so sagen im europäischen Vergleich Schlusslicht.

00:27:15: Und wir müssen hier massiv aufholen und ich glaube es wird noch nicht erkannt.

00:27:19: Wir sagen heute ja okay na das reicht mir eben ein Router

00:27:22: usw.,

00:27:23: Das geht jetzt nachher zeitlang gut aber irgendwann geht sich das nicht mehr aus.

00:27:26: Und das Problem ist die kann Glasfaser da nicht einfach so anschalten oder so und verlegen?

00:27:31: Wir müssen das verlegen müssen, bauen müssen, anschließen!

00:27:34: Wir brauchen heute für die Genehmigung immer länger als für den Bau oder den Anschluss des Glasfasers.

00:27:40: Und jetzt vielleicht, dann können wir gerne ein bisschen darüber reden mit nur den Punkt Förderungen aufgreifen.

00:27:45: Vieles von den Förderregimenten die wir haben ist gut gemeint aber in der Exekution komplex und hat an meistens einen gegenteiligen Effekt.

00:27:54: weil was Förderung schon auch sind sie sind wettbewerbsverzerrend.

00:27:59: ja und eines der Dinge und ich glaube es gibt mehrere auch wenn das immer sehr kontroversiell gesehen wird so eine Amerika lernen können und sollen ist dass da Markt Dinge regelt und dir mehr Eingriffes dort gibt, desto verzerrender wird es.

00:28:13: Zu ihrem Beispiel die Breitband-Milliarde finanziert worden ist großteils aus den Frequenzaktionen also unsere Investitionen in vom Staat vergebene Frequenzen.

00:28:24: Diese Breitband-Milliarde ist eben bei uns nicht angekommen, also bei uns überhaupt nichts.

00:28:28: zum Beispiel.

00:28:28: Aus

00:28:28: den Bundesländern höre ich sehr positiv für Ihr Resultat?

00:28:31: Absolut!

00:28:31: Dort geht es auch hin.

00:28:32: ja das geht in die Bundesländer und wird dann übersetzt in mehr oder weniger regionale Konjunkturförderprogramme.

00:28:38: Ja gut,

00:28:39: das heißt konkret also dass Landesenergieversorger sich auch im Glasfaserbereich, im Infrastrukturbereich betätigen.

00:28:44: Genau.

00:28:45: Und das ist auch okay, jeder ist aber nicht jetzt über geförderte Mittel weil dann haben wir eine Medbewerbsverzerrung dort.

00:28:51: Dann kommt es eben zu Quersubventionierung Und ich habe dort eigentlich ein bisschen eine absurde Ausbausituation.

00:28:59: Ja und auf einmal wird wirklich einen komplett horale Jagdhütte am Berg versorgt, und wir haben nicht die Kapazität – die virtuellen Kapazitäten – kleine Gemeinden oder Ballungszentren zuversorgen weil das höchste Ziel sollte sein, möglichst schnell, möglichst viele Haushalte und Unternehmen mit Glaswasser versorgen.

00:29:19: Und keine Verzerrung in teilweise auch absurde Fördergebiete.

00:29:23: Das heißt hier ist eigentlich der Aufruf, wenn Förderung dann ein bisschen besser oder am liebsten nicht ehrlicherweise.

00:29:29: Sondern würde ich wirklich sagen das privatwirtschaftlich und marktgerecht diesen Ausbau schnell voranzutreiben und dann lieber fokussieren auf Genehmigungsprozesse zu standardisieren, zu automatisieren und zu beschleunigen.

00:29:42: Und hier Rahmenbedingungen zu schaffen ist erlauben schnell

00:29:44: auszubauen.".

00:30:07: Weil mit der rechten Zentrumskapazität in Österreich so souverän wird es ein bisschen schwierig werden, nämlich mir an.

00:30:13: Ja also ich glaube mein Interpretation der digitalen Souveränität ist die, dass wir sagen wieder wir müssen drauf schauen das wir verstehen müssen welche Kompetenzen oder welche Kernkompetencen wollen wir selbst besser kontrollieren?

00:30:26: Oder auch wieder aufbauen?

00:30:28: zu der Globalisierung ist es zu massiven Verschieftungen gekommen wenn man sich so einen Software Stack oder auch jede gesamte Wertschöpfung anschaut und ist es immer mehr zu globalen Zentren gekommen.

00:30:41: Und dadurch ist sehr viel abgegeben worden, ich glaube die digitale Souveränität sagt das auch.

00:30:45: wir müssen wieder einen Schritt raus machen und sagen welche Themen der Wertschöpfung wollen wir besser kontrollieren?

00:30:50: oder wo wollen wir wieder auch Kompetenz haben um uns von gewissen Lieferketten Abhängigkeiten oder auch globalen machtpolitischen Verschiebungen ein bisschen unabhängiger zu machen?

00:30:59: Das ist natürlich auch im Softwarebereich jetzt insofern extrem wichtig weil wir dort ein Riesenaufholbet aufhaben Wenn man ganz ehrlich ist, wenig stattfinden.

00:31:09: Und wenig statt finden.

00:31:10: jetzt nicht als Wien, als Österreich sondern als Europa.

00:31:14: und ich glaube der wichtigste Punkt ist... Ich glaube wir müssen das europäisch sehen.

00:31:18: Wir haben vor kurz drüber gesprochen dass heute eine Produktion im weitesten Sinne skalieren muss Das heißt die muss ein möglichst großen Markt bearbeiten können und da haben Indien, China und USA einfach Vorteile gegenüber Österreich.

00:31:32: Und insofern müssen wir einfach das Europäisch denken und sagen, okay, wir müssen diesen Binneraum jetzt möglichst gut vereinen.

00:31:37: Wir müssen als Europäer schauen, welche Kompetenzen wir wieder aufbauen.

00:31:41: Deswegen digitale Souveränität heißt ja – wir müssen eben dort zum Beispiel Rechenzentren aber auch KI-Kompetenz und zwar idealerweise entlang des gesamten Aufbaus der KI Wertschöpfung also von den Chips oder Chip Design, Chips Infrastruktur, Middleware Applikationen Hier einfach auch wieder Kompetenz aufbauen.

00:32:04: Und das wird nur gehen, wenn wir uns alle zusammen tun hier und nicht zu kleinteilig wieder agieren.

00:32:09: So ein Teil wo wir hier auch einzahlen.

00:32:11: deswegen sehen wir uns als Deutsche Telekom da wirklich heißt der europäische Player der eben wirklich auch von der Shareholder Struktur hier europäisch ist und deswegen haben wir gute Kontrolle und gute Souveränität.

00:32:22: und deswegen sind so Investitionen wie in unsere Telekom Cloud oder wie jetzt auch in diese KI Factory München Ich glaube, ein ganz wichtiges Zeichen auch der Stärke, wir Signale zu setzen, dass wir können wenn wir zusammenhalten und gemeinsam hier investieren.

00:32:37: In Amerika wird die Investitionssumme für KI-Rechenzentren ja auch immer daran bemessen wie viel der Atomreaktor kostet, der auf dem Feld daneben steht.

00:32:46: Welche Chancen hätte Österreich überhaupt für Konzerne wie die Deutsche Telekom als Standort für Rechenzentern interessant zu werden?

00:32:55: oder ist es ein Game?

00:32:56: Indem wir trotz Wasserkraft nicht mitspielen sollten und froh sind, wenn der Energieverbrauch woanders ist.

00:33:01: Nein also ich glaube auch bei Rechenzentren gibt es ja viele Elemente.

00:33:05: Es ist das Thema Energie, es ist das thema politische Stabilität und und und Ich glaub wir haben da schon was zu bieten.

00:33:11: Aber politische stabilität?

00:33:12: Check oder Nicht-Check in Österreich?

00:33:14: Globalen Kontextcheck Ja.

00:33:16: Also muss man schon sagen Das ist sicher eine Trotz allem der stärkt Achtungreaktor

00:33:20: nicht möglich hier.

00:33:21: Also bräuchert mal Wasserkraft aber auch check.

00:33:25: Also für den Energiebereich bin ich kein Experte, deswegen tu ich mir da schwer.

00:33:29: Ich glaube in Summe müssen wir schon sicherstellen dass es Effizienz gibt und Energieeffizienzen im gesamten Software Stack auch.

00:33:37: Meines sehr wenig ausgebildeten Wissens nach gibt es heute wahnsinnig viel Entwicklungen auch im Atombereich wenn man Fischen anschaut etc.

00:33:45: Es gibt hier schon wesentlich kontrollierbare Einheiten.

00:33:48: die sind sehr effizient ihr auch Energie erzeugen können.

00:33:52: Ich vermute

00:33:53: nur, dass wir in Österreich dafür dann... aber das ist jetzt tatsächlich wirklich außerhalb des Cops quasi eine Volksabstimmung noch einmal bräuchten!

00:33:59: Aber ich wollte darauf hinaus welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen braucht es?

00:34:03: Damit ein Google-Projekt bekannt, das in Oberösterreich geplant ist, ist Österreich interessant in Sachen rechten Zentren oder braucht's da noch Verschiebungen?

00:34:12: Also ich denke, Österreich ist interessant im Punkt der Rechenzentren.

00:34:15: Ja, ich glaube es braucht eben hier Grundsätzlich auch ein bisschen offensiveres Verständnis, wofür macht man das überhaupt?

00:34:23: Das ist KPR-Stand.

00:34:25: Sondern es ist irgendwo auch um Legitimation zu haben hier im Punkt der Innovation... Software mitspielen zu können.

00:34:32: Und da braucht's ein komplettes Ökosystem, es ist nicht genug, das ist Mitte irgendwo ein Grund und baut dort irgendwo Rechenkapazität auf sondern wir müssen Ökosesysteme drum herum bauen.

00:34:42: Es fängt von den Academics an bis hin zum Startup-Umfeld bis hin zu hier.

00:34:47: entsprechend Reduzierung von Regulierungen um das er zu ermöglichen.

00:34:50: Da braucht's einfach starke mutige Signale aber wir haben absoluter Chance!

00:34:55: Nur ich glaube momentan sind wir in Österreich aber leider auch in Europa zu sehr in dieser Defensive.

00:35:01: Was meine ich damit, wenn man heute ein Fußballteam anschaut?

00:35:05: Dann besteht das eine Verteidigung am Angriff.

00:35:07: Ich glaube Europa ist sehr stark und es auch wichtig in diese Defensive.

00:35:12: nur wir brauchen auch einen Offensegame.

00:35:13: Wir müssen auch sagen was ist vorne raus?

00:35:15: weil nur über die Verteiligung werden keine Tore schießen.

00:35:18: Und ich glaube die Signale in die Richtung sind zu wenig.

00:35:21: da sind wir zu wenig mutig und haben auch zu wenig forward looking Strategie.

00:35:26: Erwähnen auch die Leute, die nicht mit ihnen zusammenarbeiten.

00:35:29: Ich habe kürzlich Alejandro Platter gehört den Group CEO Gruppen CEO von ihrem Mitbewerber A eins.

00:35:35: Kürzlich haben sie im vergangenen Jahr das Börsenjubiläum gefeiert und da sagt er mit etwas stolz in bestimmten Bereichen dass keine amerikanischen Bauteile mehr da drin waren.

00:35:44: Und ich hab mir diesen Satz insofern gemerkt weil naja wir haben auch später noch in Ihrem Karriereweg sehen Amerika Das ist ja das was alle angebetet haben auch das iPhone auch Google Alles kommt aus Silikenwelle und hat die Disruption und Veränderung gebracht, heute natürlich auch in einem Connects wo man nicht genau weiß was die Tech Pros im Schilde führen.

00:36:03: Aber plötzlich stellen wir fest Europa wird eigenständiger, digitale Souveränität wird auch in einem Land wie Österreich das sehr auf Partnerschaft und Globalisierung gesetzt hat – ein großes Thema!

00:36:13: Und Unternehmen sind stolz keine amerikanischen Bauteile mehr in ihren Systemen zu haben.

00:36:19: Wie realistisch ist es dass das Digitale funktioniert ohne die USA?

00:36:24: Also kurzfristig schwierig, Punkt.

00:36:27: Ich glaube wir kommen wieder zurück zu dem Thema dass wir sagen Wir müssen Kernkompetenzen und wir brauchen akkubale Wettbewerbsfähigkeit Und ich glaub das betrifft hier.

00:36:35: wenn ihr jetzt gesamte auch Infrastruktur aus Stadter etc.

00:36:39: anschaut dann müssen wir uns schon wirklich auch orientieren nach Asien nach Amerika.

00:36:45: dieses progressive dieses was ist überhaupt möglich dieses brutale

00:36:50: in

00:36:51: großen, großen Möglichkeiten denken ist wahnsinnig wichtig für uns.

00:36:54: Wir müssen da einiges, einiges ändern weil es hilft mir nichts wenn ich sage ich ersetze jetzt einen Teil der aus dem Ausland kommt der dreihundert mal besser oder schneller ist durch einen der zwar hier ist aber auch dreihundermal langsamer ist.

00:37:06: dann werden wir nicht wahnsinnigt lange überleben.

00:37:07: da werden wir kurzfristig sagen super stolz wir haben keine anderen Teile aber da werden wahrscheinlich aktuell noch nicht weit kommen.

00:37:14: das heißt wir müssen jetzt schnell des ergreifen dass wird diese Kompetenzen die Leistungswilligkeit und Leistungsfähigkeit aufbauen.

00:37:23: Das hat auch viel mit Kultur zu tun, viel mit Rahmenbedingungen.

00:37:26: Und ich glaube da müssen wir uns massiv strecken.

00:37:28: noch damit wird dort wettbewerbsfähig werden.

00:37:31: Wenn jetzt Leute diesen Podcast hören morgen oder nach der Autofahrt oder nach dem Joggen wieder zurück in die Firma gehen was sind so Punkte in Sachen dieses großen Wortes digitaler Souveränität die man im eigenen Unternehmen heute eigentlich checken sollte?

00:37:45: Also Ich glaube, man muss einmal verstehen insbesondere wenn es um Daten geht.

00:37:50: In welchen Systemen?

00:37:51: In welcher Infrastruktur sind welche Daten speichert oder werden prozessiert?

00:37:56: Ja ich glaube das ist immer ein wichtiger Punkt und da ist auch insbesondere das Thema Datensicherheit, Datenkontrolle im Griff zu haben.

00:38:02: Ansonsten glaube ich ist es auch spannend dass ich sage wo sind meine Abhängigkeiten in Summe von irgendwelchen Venturen, von welchen Ländern etc.

00:38:11: Ich glaube ich muss einmal auch ein bisschen einen Risk Assessment machen aber auch zu sagen welche Elemente Treiben eigentlich meine Wertschöpfung auch, um sie da einfach mal klares Bild zu machen.

00:38:22: Ich glaube man muss sich einfach da auch einmal den Spiegel vorhalten und dann sukzessive, glaube ich, muss man eine Balance aufbauen und das ist nichts was von heute auf morgen geht sondern ich glaube es ist ein strategischer Prozess dem man einläuten muss und wo man sukzessiv hinarbeiten muss.

00:38:36: aber nochmal das sind alle aufgefordert Hier entsprechend auch Kompetenzen zu schaffen und Wettbewerbsfähigkeit zu schaffen, damit wir in der gesamten Wertschöpfung dann mit unseren Produktendienstleistungen auch am globalen Markt kompetitiv

00:38:49: bleiben.

00:39:02: Wir kommen zum letzten Teil.

00:39:04: Wir wollen Sie und Ihre Werdegang gleich noch besser kennenlernen aber vorher gibt es zwölf Fragen Schnellfeuerfragen sozusagen mit der Bitte um eine jeweils kurze Antwort ein Wort oder ein bisschen mehr wenn sie sich irgendwo fest hakt.

00:39:16: gerne deutlich mehr, aber bitte um kurze Antwort.

00:39:19: Und die erste Frage wäre vier Tage Woche oder sieben Tage Woche?

00:39:23: Also bei mir ist das Gefühl die Sieben-Tage-Woche.

00:39:26: ich glaube lieber wärmer dass wir uns schauen auf Output orientieren ehrlicherweise.

00:39:31: Sport vor oder nach der Arbeit?

00:39:33: Nach der Arbeit zu selten.

00:39:35: Führen Sie ein Terminkalender selbst?

00:39:38: Nein

00:39:39: Auf welche Eigenschaften achten Sie bei Bewerberinnen und Bewerbern am meisten?

00:39:43: Also für mich ist es wichtig, der kulturelle Fit die Fähigkeit wirklich dieses kritische Denken zu haben.

00:39:49: Ich glaube das ist ein Kernskill und ich glaube dass die Teamfähigkeit eine ganze zentrale Rolle spielt.

00:39:55: Gibt's eine gute Art zu kündigen?

00:39:58: Ja!

00:39:59: Was is ihr wichtigster Soft-Skill?

00:40:02: Bin sehr interessiert an Filmen mit allem und in Schofhörn hoffe ich da sie auch gut zu hören kann und auch Raum für Dialog gebe.

00:40:10: Welches Networking-Event ist das Wichtigste?

00:40:14: Für mich eigentlich ist es wichtig, dass ich mit Freunden zu treffen und sonst den Networking Events wichtig, die in einem angenehmern eher privaten Rahmen stattfinden.

00:40:23: Office, Homeoffice oder Hybrid?

00:40:26: Office!

00:40:27: Gibt es eine Work-Life Balance?

00:40:30: Ja... Ich glaube, das muss jeder für sich regeln.

00:40:33: Es ist einfach wichtig auch zu Determinieren was ist jetzt Work und was ist Life.

00:40:37: Das gefährlichste ist, dass es zu stark verschwindet.

00:40:40: Welche Eigenschafts hat sie an die Spitze gebracht?

00:40:43: Rohes Interesse und insbesondere auch Interesse, immer besser zu werden.

00:40:47: Was ist für Sie ein gutes Unternehmen?

00:40:49: Ein gutes Unternehmen ist eines das durch eine starke Kultur getrieben wird, die Veränderung und Innovation als Chance sieht Und

00:40:57: ihr tippen junge Menschen, die erfolgreich werden wollen.

00:41:00: Ich glaube hungrig zu sein und insbesondere optimistisch die großen Veränderungen mit denen wir alle konfrontiert sind anzunehmen.

00:41:13: Das waren zwölf Fragen.

00:41:15: Die schnelle Phase ist überstanden, lehnen wir uns einmal noch zurück und schauen ein bisschen in ihre Vergangenheit.

00:41:22: Sie haben in sehr unterschiedlichen Welten gearbeitet.

00:41:24: zunächst ja auch nach dem Studium relativ bald im damals wirklich Telekommunikations-Mobilfunkbereich.

00:41:30: Und dann irgendwann hat die deutsche Telekom gefragt ob sie ins Silikenwelle wollen.

00:41:35: warum.

00:41:36: Also das war so, dass ich gefragt habe.

00:41:38: Ich war hier super happy.

00:41:40: Wir waren viel erlebt aber immer wieder in Drang

00:41:43: von den Sales Bereich verantwortlich also als Schiff.

00:41:48: Es heißt CCO bei uns chief customer officer für den Privatkunden und Business Bereich verantworte Vertrieb Marketing und Service und war tolle Zeit Aber ich hab mir die Gelegenheit gehabt einen Semester in den USA zu studieren eine hohe Affinität zu Amerika, der Krieger EU.

00:42:05: Meistens Leute wenn man darüber redet sagen du warst in Amerikaner sei froh dass du zurück bist.

00:42:09: das ist sehr ein bisschen anders.

00:42:10: ich glaube man kann dort sehr viel lernen.

00:42:12: Ich wollte unbedingt noch mal Zeit in Amerika verbringen und diese Chance habe mir die Telekom dann gegeben und bin so über die Telecom nach Amerika gekommen und hatte dort unglaubliche Chancen hier wirklich auch mit heute noch mit den führenden Unternehmern und den Unternehmenslenkern oder auch Gründern Kontakt zu haben dort zu lernen und auch, glaube ich, viel mitzunehmen.

00:42:34: Bleiben wir noch kurz in der Amerika-Phase hinzufern, dass Sie da große Betriebe gesehen haben und für einen großen Betrieb dort waren?

00:42:42: Dann aber irgendwann gesagt haben jetzt möchte ich was anderes von der Welt sehen.

00:42:46: Wie ist es zu der Entscheidung gekommen?

00:42:47: Ja, ich meine das einig.

00:42:48: The grass is always greener on the other side und man glaubt immer dass ist viel einfacher und es ist viel spannender und so weiter.

00:42:55: Konkret natürlich im Silicon Valley Leben wird man dann schon infiziert von den ganzen IPOs und von den Start-ups und das war natürlich auch mal ein Wunsch das zu sehen.

00:43:04: wie schaut das eigentlich von innen aus?

00:43:06: Wie haben sie denn gelebt

00:43:07: in San Francisco.

00:43:08: Da

00:43:09: war noch viel runterfahren in Richtung Palo Alto?

00:43:10: Genau,

00:43:11: da bendelt man viel und es war trotzdem wahnsinnig aufregend muss ich ganz ehrlich sagen.

00:43:15: Es ist dann sukzessive Komplexer geworden in San Fransisco Und dann glaube mit der Corona-Zeit war das dann so ein bisschen nahe zur Todesstoß auch für die Gegend dort.

00:43:23: Ja, es ist auch sehr monokulturell.

00:43:25: Die Komplexa,

00:43:26: die Stadt ist einfach... Also ich schliess mich dem Team dass den Bereich liebt, die Staat lebt und zugegebenermaßen mit Trump immer verstört oder zurückgelassen wurde um viele anderen Bewegungen.

00:43:35: aber San Francisco ist einfach schwierig, also es war ja schwierig überhaupt ein Auto dort zu parken ohne dass die Scheibe eingeschlagen wird etc.

00:43:41: Kriminalität und andere Punkte haben die Stadt einfach heimgesucht?

00:43:45: Ja ich glaube das ist eine ganz böse oder spannende Mischung.

00:43:49: San Francisco sei extrem liberale Stadt immer gewesen und dann kam eben diese Dächinvasion muss man wirklich sagen.

00:43:54: Also

00:43:54: furchtbar teuer geworden?

00:43:55: Genau!

00:43:56: Es ist sehr monokulturell eigentlich im Punkt wo Tech oder Software definiert es dort, der War for Talent.

00:44:02: Also die jungen Tech-Talente aus den großen Universitäten Berkeley und Steinfeld werden extrem hoch bezahlt.

00:44:07: entsprechend steigt natürlich das gesamte Preisenniveau brutal und für die gesamten Systemerhaltung wurde das dann unfinanzierbar zum einen Und zum anderen.

00:44:17: durch diese sehr liberale Einstellung der Stadt ist natürlich dort auch viel mehr dann Aufnahmefähigkeit, insbesondere aus ganz Amerika letztlich Hilfesuchen da und Homeless geworden.

00:44:28: Texas schickt dann alle nach San Francisco und das war eine ganz wilde Mischung, schlechte Mischungen die die Stadt dann letztlich auch meiner Meinung nach runtergezogen hat.

00:44:36: aber das hat nichts mit Trump zu tun.

00:44:37: Aber wenn wir beim Geschäftlichen bleiben Die Tech-Unternehmen sind aber sukzessive aus dem Silicon Valley nach San Francisco gekommen, auch weil die Mitarbeiter dann nicht dorthin pendeln mussten etc.

00:44:48: Auch wo man arbeitet und wohnt ist immer unwichtiger geworden.

00:44:51: wie sehen sie die Entwicklung jetzt?

00:44:53: Und was hat an Trump ein Veränderung gebracht?

00:44:55: Weil heute Sie haben sich gerade eben mehr oder weniger dafür entschuldigt dass sehr Amerika gut finden.

00:45:00: Also ich fühle mich so das mit entschuligen muss.

00:45:02: Ich bin nach wie vor finde viele sehr spannend dort.

00:45:05: Meine Frau ist ursprünglich Ukraine-Rin, aber ist letztendlich dann mit zwölf Jahren in Amerika groß geworden.

00:45:11: Meine Schwiegereltern leben dort und habe dadurch ein sehr unterschiedliches Bild ehrlicherweise auch auf Amerika als es viele im Umfeld haben.

00:45:19: Ich glaube vielleicht noch mal ganz kurz zu San Francisco.

00:45:22: ja natürlich muss man den jungen Leuten auch irgendwo eine Stadt bieten, dein Menlo Park oder Palo Alto zu leben ist langweilig.

00:45:27: Aber das ist dann irgendwo kollabiert und alle sind dann Richtung Ostern oder Denver etc.

00:45:33: emigriert Und alle sind dann auf einmal im Homeoffice gewesen.

00:45:36: Das ist die größte Arbeitskulturrevolution innerhalb kürzerweise je stattgefunden hat, nach Hause zu gehen und von dort zu arbeiten.

00:45:43: Sie sind halt von zwei Monaten perfekt funktioniert.

00:45:46: Wie alles passiert in Wellen... ist, glaube ich schon einiges an Gegenbewegung auch wieder.

00:45:50: So man sagt okay vielleicht hat man das überschossen?

00:45:52: Ich glaube es macht schon Sinn dass man wieder zusammenkommt und ich glaube in diesem Zusammenkommen wird das wieder in Lebenswerten umgebungen aber natürlich schon nach Ballungszentren stattfinden.

00:46:01: Das heißt es wird auch wieder dieser Weg zurück nach San Francisco kommen sofern der Gavin Newsom das irgendwo auch wieder ein bisschen in eine Struktur bringen kann dort.

00:46:09: Lange rede kurz aus.

00:46:10: Ihnen glaube alles passiert zu den Wellenbewegungen Und das war halt so eine Überaussteuerung, wo dann alle mal aus der Stadt geflüchtet sind und ich glaube es wird sich aber wieder ein bisschen ausbalancieren.

00:46:19: Im

00:46:19: Jahr twohundneinzehn sind sie zu Palantir gekommen einem Unternehmen, dass heute hoch umstritten ist, das in Sachen Datenverarbeitung wahrscheinlich Maßstäbe gesetzt hat, aber so eng mit Regierungen und Militärs zusammenarbeitet.

00:46:32: und wenn wir Journalisten kommen uns nur immer erzählt wie Pro Bono Work nach Hurricane Relief funktioniert, da waren die Militärgeschichten Hör ich weniger oft, wie war es für Sie bei Palantir zu arbeiten?

00:46:48: Für mich war das eine sehr spannende Zeit.

00:46:50: Das war insbesondere eines der Top-Softwarefirmen dort.

00:46:54: auch die besten Talente aus den Universitäten wollten und gingen dorthin.

00:46:59: Es war Pre-IPO-Phase natürlich, das war spannend und ein Börsengang mitzuleben.

00:47:04: Das andere Laing davon ist schon, und das sehe ich heute in vielen Unternehmen.

00:47:07: Ich hatte auch die Gelenke dort mit vielen Unternehmen zu arbeiten nach wie vor Wie Daten insielos leben?

00:47:14: Das ist ein Riesenblocker für Produktivität.

00:47:17: Und das Problem haben wir überall auch.

00:47:19: und eines der Themen Die Ballern, die aufgehört ist, sagen okay Wir müssen irgendwo schauen dass die Daten miteinander vernetzt werden können.

00:47:26: und als Sie heut nicht sagen kann Ihr bei Einkaufsdatensatz und ihr habt einen Vertriebsdatensat oder im Produktionsdatensaat und die leben alle völlig voneinander getrennt und können nicht miteinander kommunizieren.

00:47:37: Also ich glaube, dieses Thema ist wahnsinnig relevant und daran kämpfen auch alle Unternehmen die ich kenne dass man sagt wie schaffe ich es aus meinen Daten wirklich Informationen zu bringen?

00:47:47: Und das ist eine der Aufgaben die Ballantir hatte und hat.

00:47:51: Ich glaube kulturell war spannend.

00:47:53: Man hat dort sehr viel jungen Ingenieuren Wahnsinnig viele Chance gegeben.

00:47:57: Es war hohe Leistungsorientierung und ich glaube insbesondere Dynamik und wir Softwaregeschäft funktioniert, durfte ich dort zeitlang miterleben.

00:48:06: Das habe ich sehr viel profitiert davon.

00:48:08: Mit den Möglichkeiten die die Technologie bringt?

00:48:11: Wo sehen Sie die ethischen Grenzen?

00:48:13: Also ich glaube es braucht erstens einmal Aufklärung und das braucht einen guten Rahmen dafür.

00:48:19: Und ich glaube die grundsätzliche Rahmenstrukturierung in Europa wenn jetzt auch der AI-Act anschaut, wenn man auch NISS anschaue etc... Ich glaube das ist richtig!

00:48:28: Und das ist gut.

00:48:29: und ich glaube auch die Amerikaner lernen sukzessive davon wie wir da hier Rahmen schaffen.

00:48:34: Das heißt, es braucht einen transparenten Rahmen der umsetzbar ist.

00:48:38: natürlich müssen aufpassen das kippt dann schnell mal.

00:48:41: aber ich denke dass das ein ganz zentrales Element.

00:48:44: deswegen auch jetzt bei uns Wir haben eine Riesenethik Kommission wir beschäftigen uns wahnsinnig viel, dass wir diese Rahmenbedingungen nicht nur einhalten sondern eigentlich den Standort darüber halten.

00:48:53: also ich glaube Da muss man A kann man nicht ohne B sagen.

00:48:56: Ich glaube den Rahmen mit dem fangts an und innerhalb dieses Ramens muss man agieren und schauen die Daten entsprechend richtig festhält und richtig verwendet.

00:49:07: Was haben Sie in Ihrer Zeit in Kalifornien gelernt?

00:49:10: Ich habe grundsätzlich gelernt hier optimistisch auf die Dinge zu schauen, ich hab gelernt dass Dinge anstrebbar sind, die man heute noch gar nicht für möglich hält und das man hier insbesondere diesen Mut und auch die Risikofreude, als was Positives sieht.

00:49:27: Es wird so oft immer wieder erzählt, fail fast

00:49:30: usw.,

00:49:31: aber da gab es von einem tollen Stanford-Professor, der hat einen mit dem Startup gehabt, das erste Start up und einer mit dem startup, der schon mal ein Konkurs hatte oder wo es nicht funktioniert.

00:49:41: Und den zweiten hat er gesagt – this is an experienced entrepreneur!

00:49:45: Jetzt kann man das natürlich tausendmal in Dreck ziehen.

00:49:48: Die Realität ist da durchgegangen zu sein, das erlebt zu haben die Schmerz zu verstehen.

00:49:52: Was heißt Liquidität überhaupt in einem Unternehmer?

00:49:55: Wie muss ich es aussteuern?

00:49:56: Welche Personalentscheidung muss sie wirklich machen?

00:49:58: Wenn das einmal durchgemacht hat, wäre beim nächsten Mal besser sein und diese Einstellung also der Grundoptimismus, der Mut und dieses you can do it is possible.

00:50:09: Das ist eine Einstellungssache, die wichtig für unsere Kultur ist und ich hoffe auch bei uns im Unternehmen immer stärker fahren kann.

00:50:15: so können

00:50:16: Während ich längere Zeit in Kalifornien verbringen durfte, irgendwann war ein Oberfahrer beim Längengespräch zu mir gesagt.

00:50:23: Oh Austria!

00:50:24: Interesting.

00:50:25: why did you choose to come from a country of quality?

00:50:28: To a country quantity?

00:50:29: und hat damit eben gemeint dass Österreich ja so eine höhere Lebensqualität haben müsse und die Musik und sicherlich auch Sound auf Music und alles was da eben in einen projiziert wird.

00:50:39: aber wieso sind sie dann irgendwann in das Country Of Quality zurückgekehrt?

00:50:44: Also von der Lebensqualität her, muss ich sagen ist das einzigartig.

00:50:48: Wir waren doch jetzt in einigen Ländern und einen Städten.

00:50:51: Meine Frau und ich fühlen uns extrem wohl in Wien.

00:50:54: Das muss man einfach so sagen.

00:50:55: Ich glaube, wenn man ein bisschen weg war kann man es einfach nochmal anders schätzen.

00:50:58: Ja ich finde eben die Kultur, die Sicherheit auch dieses Zwischenmenschliche mit Substanz das ist wahnsinnig viel wert!

00:51:06: Ich glaube nur wir müssen uns trotzdem verbinden mit einer Innovationsfreudigkeit damit der Standard und diese Attraktivität und dieser Wohlstand auch nachhaltig so bleibt.

00:51:15: und insofern... Es ist nie nichts, dass eines in allem gut ist.

00:51:20: Die Chance und die Kunst ist, dass man aus unterschiedlichen Elementen Dinge zusammenfasst und versucht das Beste dort entsprechend zu schaffen.

00:51:27: Und ich glaube wir haben eine Chance in Österreich basierend auf unserem hohem Wohlstand und dieser hohen Lebensqualität auch eine hohe Produktivität zu machen.

00:51:36: Sie haben während unserer Schnellfeuerfragen bei Bewerbern die kritische Haltung gelobt Und natürlich sehr oft jetzt im Gespräch auch auf den Optimismus, aufs Positive und nicht überall das negative Sinn.

00:51:47: Wie geht es im Alltag zusammen?

00:51:49: Die kritischen Fragen zuzulassen, nicht beiseitezuwischen und eben trotzdem nicht mit der Rosa Brille an die Wand zu fahren.

00:51:56: Also ich glaube man muss schon mal lernen kritische Fragen in ein konstruktives Paket zu fassen ja also nicht zu dogmatisch zu werden und irgendwo hier zu sagen für mich eine kritische Frage ist gerne auch mit einer Idee zu verbinden, wie man es eben anders machen könnte.

00:52:14: Und nicht dieses.

00:52:15: Ich bin dagegen und that's it!

00:52:17: Das ist keine Critical Thinking.

00:52:19: Critical thinking ist den Status quo in Frage zu stellen, alternativen aufzuzeigen und in ein Dialog zu gehen was jetzt wirklich dann auch im Gesamtoptimum die bessere Lösung ist.

00:52:28: Also insofern glaube ich, wir leben in einer Welt mit viel Paradoxon und mit Extrocity oder eben sich widersprechenden Zielen.

00:52:36: Das ist überall so ja?

00:52:37: Ich muss sagen mache jetzt nur den Umsatz auf oder bringe die Kosten runter.

00:52:41: beides muss man machen!

00:52:43: D.h.,

00:52:43: wir müssen schauen wie man mit diesen Zielkonflikten, wie man die Optimal ausbalanciert – In Summe.

00:52:47: wenn ich aber einmal positiv reinge ins Gespräch, in der Diskussion hat das einen anderen Rahmen und es ist neurowissenschaftlich auch erwiesen.

00:52:55: Und ich glaube das unterschätzt man noch ein bisschen.

00:52:57: Weil Sie über Ziele auch sprechen, was sind denn so die Ziele von einem CEO eines Telco-Unternehmens mit großer Mutter in Bonn in Österreich?

00:53:05: Was würden Sie gerne in den nächsten Jahren – ich könnte Sie ja auf Quartale und OK ausfragen.

00:53:08: Aber was sind die Zielen, die Sie gern erreichen würden?

00:53:11: Ich glaube ein wichtiges Ziel ist dass wir die Zukunftsfähigkeit weiterhin sicherstellen und da vorantreiben also wirklich diese digitale Transformation auch zu machen in unseren Systemen, insbesondere aber auch mit dem Nutzen das sagt die Customer Journeys.

00:53:24: Also wie geht der Kunde mit uns um?

00:53:26: Wie kann eine komplexe Technologie sehr einfacher leben?

00:53:29: dass wir das sicherstellen?

00:53:30: Das ist glaube ich eine große Herausforderung noch, dass wird das ermöglicht.

00:53:34: und die zweite große Sache schon, dass wir in dieser komplexen Zeit ja in dieser Zeit wo auch Sicherheit eine immer wichtigere Rolle spielt, dass Wir schaffen wir haben eben eine Kultur wo die Leute Spaß daran haben an der Geschwindigkeit und Spaß daran haben, an der Veränderung uns sagen ja wir können das mitgestalten.

00:53:52: Und wir glauben da auch dran.

00:53:54: Das heißt zur Kultur zu schaffen wo die Leute gern sind und ich glaube die haben wir aktuell wirklich insbesondere bei der Magenta Telekom sehen wir auch in den Umfragen ist nicht nur jetzt meine Meinung.

00:54:03: natürlich gibt es überall Verbesserungsbedarf aber ich glaube wir sind auf einem guten Weg.

00:54:06: Aber jetzt in diesem Aufbau und auf dieser Kultur diese Transformation hinzubekommen Die Digitalisierung voranzutreiben und die erlebbar zumachen für unsere Kunden das ist das Ziel und daran haben wir jeden Tag hart zu arbeiten.

00:54:17: Zum gesellschaftlich noch zum Abschluss auch zu Ihrer persönlichen Digitalität oder der digitalen Verwendung, die frage ich werde immer wieder schräg angeschaut wenn dann der Dampfgarer eine Push-Nachricht schickt.

00:54:26: Wie stehen Sie familiär zu solchen Themen wie dem Social Media-Verbot?

00:54:30: Was sollten Eltern Ihren Kindern am Handy anvertrauen?

00:54:33: Muss man im Kindergarten ein Smartphone haben?

00:54:35: Wie sehen sie diese Bereiche?

00:54:38: Also... Interessanterweise, ich habe meinen Social-Media-Konsum massiv eingeschränkt.

00:54:43: Ich muss mich natürlich informieren und bin da im Regenaustausch aber ich selber verwende jetzt keinen TikTok oder auch Instagram nicht.

00:54:51: Ich glaube dass es einfach ein großer Zeitfresser ist und für mich einfache Distraction war.

00:54:56: Ich hole mir die Informationen anders!

00:54:57: Ich glaube das es insbesondere für Kinder sehr wohl Leitlinien und insbesondere jungen Jahren hier eine Unterstützung braucht.

00:55:05: sprich auch anbieten im punto Kindersicherheit, aber auch Guardrails.

00:55:12: Also wie viel Screentime wird hier und welche Contents werden die Kinder ausgehen?

00:55:16: Ich glaube sehr wohl dass wir da mehr machen sollten und ich rate insbesondere meinen Freunden auch daher insbesondere in jungen Jahren bei den Kindern sehr wohl steuerender

00:55:26: einzugreifen.".

00:55:27: Und weil wir viele englische Begriffe jetzt verwertet haben insgesamt sie haben am Anfang das Thema zu Beginn unseres Gespräches Literacy erwähnt, dass wir uns viel mehr damit beschäftigen was das digitale Vermöglichkeiten bietet.

00:55:37: Was das aber dann auch für uns heißt?

00:55:39: Ja also ich glaube dieses Thema... Wir werden es nicht aufhalten!

00:55:44: Es führt an dieser Entwicklung.

00:55:46: Ich glaube das führt kein Weg vorbei.

00:55:48: insofern müssen wir uns dem auch stellen und müssen uns mit den Beschäftigten.

00:55:52: Ich sage das meinen Eltern, ich sage das den Kindern meiner Freunde.

00:55:55: Das heißt erstes Thema mal mit dem auf das zugehen sich mit dem auseinanderzusetzen um zu versuchen es zu verstehen.

00:56:02: gibt es Schulungsangebote, Informationsangebete gute Medien zu konsumieren um entsprechend hier auch fit zu bleiben damit man hier mitkommt.

00:56:10: Ich glaube dort fängt's an dass ich sage ich habe eine grundsätzliche Verständnis und interessiere mich dafür.

00:56:15: Thomas Gicker vielen Dank für das Gespräch!

00:56:17: Herzlichen Dank.

00:56:19: wenn euch diese Folge gefallen hat dann lasst uns doch Kommentare und Feedback da auf der Podcastplattform eures Vertrauens oder auch auf YouTube wo es uns seit neuestem auch als Videopodcast zu sehen gibt was bei vielen von euch auf großes Interesse stößt.

00:56:34: Wenn ihr unsere Arbeit unterstützen wollt, dann tut das am besten mit einem Abo des Standard.

00:56:39: mehr Informationen dazu gibt es unter abo.derstandard.at.

00:56:44: Diese Folge wird produziert von Christoph Neuwirt und Tobias Hollup.

00:56:47: Chef vom Dienst ist Schold Wilhelm.

00:56:49: Die Musik stammt von Maximilian Bless.

00:56:52: Mein Name ist Gerald Riedmann Und ich freue mich schon drauf wenn wir uns wiederhören beim CEO Podcast der Standard.

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