McKinsey-Manager Martin Wrulich: KI-Agenten, Risiko USA, Österreichs Standortproblem
Shownotes
Er arbeitet dort, wo Entscheidungen vorbereitet werden, die anschließend tausende Jobs und auch den Werdegang ganzer Unternehmen beeinflussen können. Martin Wrulich ist Senior Partner bei McKinsey und damit der Österreich-Chef des Beratungsunternehmens. In dieser Folge des CEO-Podcasts spricht er mit Gerold Riedmann über die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs. Sie reden darüber, ob man Amerikas Tech-Giganten unter Donald Trump noch trauen kann oder die USA für Firmen zum Sicherheitsrisiko geworden sind. Und sie sprechen auch über die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis KI-Agenten unsere Jobs übernehmen. (red, 2.2.2026)
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Transkript anzeigen
00:00:04: Mein heutiger Gast arbeitet dort, wo Entscheidungen vorbereitet werden, die anschließend Tausende Jobs und auch den Werdegang ganzer Unternehmen beeinflussen können.
00:00:14: Martin Wrulich ist Seniorpartner bei McKinsey und damit der Österreich-Chef des Beratungsunternehmens.
00:00:20: Wir sprechen heute über brennende Fragen, nämlich Wie wettbewerbsfähig ist Österreich überhaupt noch
00:00:26: und
00:00:27: kann man Amerikas Tech-Giganten unter Donald Trump auch in Zukunft trauen?
00:00:31: oder sind die Amerikaner zum Sicherheitsrisiko geworden?
00:00:35: Auch die Frage, wie schnell der Zeitpunkt kommt, dass KI-Agenten unsere Jobs übernehmen.
00:00:41: In dieser zweiten Staffel gibt es uns nicht nur zum Hören, sondern auch zum Sehen auf dem YouTube-Channel des Standard.
00:00:48: Mein Name ist Gerald Riedmann und das ist der CEO-Podcast des Standard.
00:00:57: Martin Wohl, ich herzlichen Dank, dass Sie da sind.
00:00:59: Herzlich willkommen.
00:01:00: Vielen lieben Dank.
00:01:00: Freut mich sehr, hier zu sein.
00:01:01: Die Situation der österreichischen Unternehmen.
00:01:04: Wie viel Veränderung wäre Ihre Einschätzung nach notwendig und wie viel Veränderungsbereitschaft ist da?
00:01:11: Sehr gute Frage, viel Veränderung notwendig.
00:01:14: Die Produktivität Österreichs ist in den letzten Jahren deutlich rückläufig gewesen.
00:01:18: Da sieht man natürlich auf verschiedenen Zahlen, kann man unterschiedlich messen, GDP, allgemeine Umsatzentwicklung der österreichischen Industrien.
00:01:25: Alles glaube ich nicht auf dem Niveau, auf dem wir uns das vorstellen, in Summe.
00:01:29: Und wir haben das Vergnügen, durchaus mit einigen großen österreichischen Unternehmen arbeiten zu dürfen.
00:01:34: Die Wettbewerbsintensität hat sich da deutlich verändert.
00:01:37: Allgemein natürlich globale Zusammenhänge auf der Lieferkette sind anders geworden.
00:01:42: Aber das heißt jetzt, wenn wir genau bei dem Punkt bleiben für einen Moment, die Weppewerbsintensität und die anderen auch.
00:01:47: die GDP-Vergleiche, Bruttoinlandsprodukt-Vergleiche heißen ja nur, dass irgendwas passiert ist.
00:01:54: Wir arbeiten falsch.
00:01:55: Könnt jetzt auch in Rheinkultur sagen, wir arbeiten zu wenig.
00:01:58: Es hat sich was verändert bei der Produktivität am Standort.
00:02:01: Nutzen wir KI zu wenig.
00:02:02: Sind die zu wenig mit dem Markt mitgegangen?
00:02:04: Wie wäre da?
00:02:05: gibt es eine Möglichkeit, das auf eine einfache Formel zu bringen?
00:02:08: Leider nein.
00:02:09: Unsere Einschätzung nach zumindest hat sich das über die letzten fünf bis zehn Jahre eher schleichend ergeben.
00:02:14: Und zwar, was man immer vor Augen haben muss, ist, was er erzählt, ist nicht so sehr... Nur das, was man selbst macht im eigenen Kontext, sondern immer im internationalen Vergleich gesehen.
00:02:23: und die Produktivitätssteigerungen von den USA, Indien, China und diverse andere Regionen um Europa herum waren halt deutlich höher.
00:02:32: Sodass man im relativen Vergleich an Wirtschaftsleistungskraft verloren hat und nach dem Österreich im Speziellen auch nahe an Deutschland ranhängt und Deutschland eben auch im internationalen Kontext eher stark zurückgefallen ist, sieht man insbesondere an der Automobilbranche.
00:02:47: haben wir da eingeböst.
00:02:49: Und jetzt die Gründe dafür, die sind sehr vielfältig.
00:02:52: Die haben etwas zu tun mit Flexibilität in der Umorganisation von Unternehmen, was etwas mit Arbeitsthemen zu tun hat, hat etwas mit Einsatz von Technologie zu tun, den Investitionen, die in den letzten Jahren stattgefunden haben und sind.
00:03:06: Auch da gibt es eben die total spannende Vergleiche, wie hoch der Eigenkapitalinvestment-Anteil in Europa und in Österreich ist im Vergleich zu anderen Regionen.
00:03:14: Und das heißt, in Österreich ist es zu niedrig.
00:03:16: In Österreich ist er zu niedrig.
00:03:18: Also allgemein finanzieren wir in Europa sehr stark fremdkapital finanziert, was eher Risiko, aber erstes Wirtschaftstreiben mit sich bringt.
00:03:24: Und wenn man jetzt die Gelegenheit hat... in den USA ab und zu tätig zu sein mit allen Vor- und Nachteilen, die man da gerade so sehen, sagen wir mal, was schon auffällt, ist, dass die Risikopereitschaft im Investment deutlich höher ist.
00:03:38: Das heißt, für Hörerinnen und Hörer, die jetzt da nicht bei allen Fachtermini drin sind, das hieß ja, dass man klassisch über Banken, über Kredit finanziert oder das andere Finanzierungshebel, andere Möglichkeiten in Amerika genutzt werden, die hier nicht, Kapitalinstrumente, die hier nicht genutzt
00:03:53: werden.
00:03:53: Genau.
00:03:54: Also... Grundsätzlich in der Tat ja Fremdkapitalfinanzierung, also sprich klassische Bankkredite, sind eines der gängigsten Finanzierungsinstrumente für viele Themen, auch wenn ich Investments für Standortentscheidungen zum Beispiel treffe.
00:04:07: In den USA ist es deutlich stärker aus dem Eigenkapital oder Risikokapital, sprich ich habe Private Equity, also die großen Phones, die man kennt auf der privaten Seite, aber eben auch Staatsphones.
00:04:18: Es ist ja so, in Österreich und in Europa allgemein ist die Möglichkeit der Pensionskassen in Unternehmenswerte zu investieren, regulatorisch sehr beschränkt.
00:04:28: Und in Kalifornien ist bei jedem besseren Start-up der Pensionsfonds investiert.
00:04:32: Der kanadische Staatspensionfonds zum Beispiel investiert er sogar auch schon in Europa längere Zeit und die verfügbare Geldmenge, die sozusagen aus dem Eigenkapitalbereich kommt, ist da deutlich höher.
00:04:44: Der Unterschied ist jetzt, da subtil, weil ich typischerweise bei einer Fremdkapitalkreditfinanzierung höhere Auflagen auf meine Rückzahlungen, zeitliche Streckungen, Covenants, wie man das nennt, habe und die führt dann einfach zu einem gewissen Managementverhalten.
00:04:59: Das ist aber wie gesagt nur einer der Gründege, aber es ist eine Summe von verschiedenen Themen.
00:05:03: Schreibt man ja an der Stelle dann sagt, die Politik muss was ändern, da stand dort, je nachdem wer Wirtschaftskammerpräsident ist, heißt entweder wir sind Mittelmaß oder wir sind so nah und dann sind alle wieder sehr empört.
00:05:14: Ich habe noch nie einen Unternehmer in der Leipzig gesagt, die Politik soll mich jetzt retten, aber nur in ganz, ganz schlimmen Situationen.
00:05:20: Vorher sollte das ja den unternehmerischen Entscheidungen ablegen.
00:05:24: Was hat die Politik tatsächlich falsch gemacht und könnte sie was tun in dieser Situation?
00:05:29: Was die Politik jetzt konkret genau falsch gemacht hat, ist eine schwierige Frage.
00:05:32: Ich weiß auch gar nicht, ob ich da perfekt geeignet bin, weil viele politische Dinge auch nicht zwangsläufig.
00:05:37: Was mit der ganz konkreten Fragestellung, sondern auch mit dem politischen Willen.
00:05:42: in Summe zu tun hat.
00:05:44: Was ich schon spannend finde war der Punkt, den Sie gemacht haben zum Thema Standortvorteil.
00:05:48: Aus unserer Sicht ist es schon so, dass man zumindest jetzt sieht, dass die Standortentscheidungen wieder aus einer Investmentlogik gesehen der Unternehmen nicht immer zugunsten oder selten zugunsten von Österreich und Deutschland auch führen.
00:06:02: Und das geht auf ein paar Dinge zurück, nämlich auch verfügbares Talent.
00:06:06: Wie gut war ich sozusagen?
00:06:08: insbesondere natürlich naturwirtschaftliche, technische und so weiter Berufsbilder auszubriegen und da eine genügend große Menge an Personen zu haben, die jetzt für die aktuellen Herausforderungen und Anforderungen ausreichend sind.
00:06:19: Da kann man glaube ich ein Fragezeichen dran machen, wie erfolgreich da der Weg war, spielen auch wieder viele Faktoren.
00:06:25: Das zweite ist, wie sieht die regulatorische Umgebung aus, um Freigaben zu kriegen?
00:06:31: Wie schnell kriege ich ein Erlaubnis, ein Windpark aufzustellen, diverse Anlagen umzubauen?
00:06:36: Erneuerungen zu machen, auch da hat sich das System, glaube ich, verkompliziert über Zeit.
00:06:42: Nicht immer zwangsläufig, deswegen schlecht, aber es wurde langsamer.
00:06:45: Und dementsprechend, wenn ich Investitionsdruck habe im Wettbewerbsumfeld.
00:06:49: will ich vielleicht nicht immer den Standort Österreich, wenn ich so anders schneller aufgebaut kriege.
00:06:53: Es wird sich jetzt als Kärntner natürlich hart treffen, aber das hat so wie eine Herrlichke in einer unserer letzten Podcastfolgen, die wir auch gerne in den Show Notes verlinken an dieser Stelle erwähnt, dass es auch bei Infineon große Werke, die im Osten Deutschlands gebaut werden gibt und die Investitionen in Österreich in Kärntlingen jetzt auch schon ein paar Jahre zurück sozusagen.
00:07:10: Wie sehen Sie das aus der Beratungsteitigkeit?
00:07:12: Gibt es da momentan ganz viele Vorbereitungen und es geht da knopf für die Investitionen im Jahr zwanzig sechs und zwanzig.
00:07:18: sich und den kommenden Monaten, die wir da vor uns haben, dann auf.
00:07:22: In Zentraleuropa aktuell leider nein.
00:07:26: Ich glaube, das ist leider nicht so positive Nachricht.
00:07:29: Die Investitionsentscheidungen sind im Moment eher auf, wenn man jetzt da Zentralzentraleuropa nimmt, zurückgestellt.
00:07:36: Ich glaube, die großen Dinge konzentrieren sich in der Tat auf Osteuropa.
00:07:39: Da ist einiges in Planung, eben wieder aus verschiedenen Gründen.
00:07:43: Ich glaube im aktuell ist es so, dass sehr selektive Investment-Themen noch gehen.
00:07:48: Datencentren Investments, also wenn man jetzt an das Thema Sovereign Cloud und KI denkt,
00:07:53: dass niemand mehr Daten in die USA verschieben kann oder will, oder darf,
00:07:57: korrekt,
00:07:58: und auch in Österreich Datencenterprojekte geplant sind.
00:08:01: Genau, das ist glaube ich auch ein großes Thema.
00:08:02: Ich glaube, wir haben einen wahnsinnigen Investitionsbedarf nach wie vor auf der Energieinfrastruktur Seite, hat ein bisschen was mit der erneuerbaren Energiewende auch da wieder Deutschland zu tun.
00:08:11: Die muss in das Netzwerk investieren, um die Leitungskapazitäten zu haben.
00:08:14: Ich brauche drum herum auch in der Energieerzeugung einiges.
00:08:18: Österreich ist da ja eigentlich sehr, sehr gut, aber ist auch einiges zu tun.
00:08:22: Und dann gibt es glaube ich selektive Investments, was die europäische Sicherstellung der Supply Chain rund um Medikamente und Basisversorgung betrifft.
00:08:32: Ich glaube, die technologischen Investments, wie Sie es gerade angesprochen haben von der Frau Heideltscher, das ist eher zurückgefahren.
00:08:39: Also da ist im Moment einfach Westeuropa attraktiv, bietet viele Möglichkeiten und auch andere Standorte in Europa.
00:08:46: Sie haben die Thematik auch angesprochen und die Problematik der deutschen Automobilindustrie, wo wir als Zuliefer-Nation eben zuliefern und wenn es gut läuft, uns freuen.
00:08:55: und jetzt läuft es aktuell eher für die Chinesen in diesem Bereich.
00:09:00: Welche Branchen sind, wie stark von dieser Option aktuell betroffen?
00:09:03: Wer steht hart am Wind und wer muss sich warm anziehen?
00:09:06: Ich glaube... Also ich fokussiere jetzt prima immer so ein bisschen auf Österreich und Deutschland.
00:09:10: Ja, das
00:09:10: ist relevant für uns, ja.
00:09:12: In Österreich ist es ganz interessant.
00:09:13: Einmal ein Tourismus finde ich total spannend, ist natürlich ein Klassiker, sieht ja auch einiges an Wirtschaftswachstum.
00:09:18: Sehen wir auch.
00:09:19: Jammert über hohe Energiepreise.
00:09:20: Jammert zwar über hohe Energiepreise, aber grundsätzlich ist da die willingness to pay, also wieviel die Leute bereit sind, auszugeben, noch immer da.
00:09:27: Ich glaube man sieht es auch grundsätzlich an den Wachstumszahlen, wenn man jetzt so gesamt ökonomisch drauf schaut.
00:09:32: Bei den Industrien ist es dann schon ein bisschen spannender.
00:09:35: Also wir sehen in der klassischen Basismaterialindustrie, also Chemie.
00:09:41: Ist das ein schöner Begriff für die Fürstwollte ich gerade fragen?
00:09:43: Ja, genau.
00:09:44: Das ist da z.B.
00:09:44: die Fürst rein, Stahl, aber auch Chemie, die Boreal ist und ähnliches.
00:09:50: Gibt das ein spannender Industriezweig?
00:09:51: Da sieht man ja auch einiges, was die Acquisition
00:09:53: ist.
00:09:53: Wann heißt im Berater-Sprech schwierig?
00:09:56: Ja, ich glaube, hier wird viel verändert.
00:09:58: Muss ja zwangsläufig schwierig sein, es wird verändert.
00:09:59: Für euch gut.
00:10:00: Ja, könnte gut sein.
00:10:02: Also manchmal haben wir das Glück, mithelfen zu dürfen.
00:10:04: Aber ich glaube, da sieht man, Acquisitionstätigkeit ist hoch.
00:10:08: Auch da gab es jetzt einige Themen.
00:10:10: Da wird viel umgebaut.
00:10:12: Ich glaube, es werden Produktionskapazitäten verschoben, teilweise neu aufgebaut, neu ausgerichtet, weil man eben versuchen möchte, die Produktivität hochzukriegen und sich auf die Dinge zu konzentrieren, die er hier am Standort möglichst gut kann.
00:10:24: Andere Dinge, die leichter und besser woanders produziert bekommen, woanders hinzulegen.
00:10:28: Automobilzulüferindustrie haben wir auch in Österreich mit Magnern und ähnlichen, auch super spannend.
00:10:32: Vor allem auch Rund und Grad, sondern also das konzentriert sich ja auch lokal sehr.
00:10:36: Konzentriert sich lokal?
00:10:38: Das ist super schwierig, hängt natürlich an Deutschland, was halt glaube ich da die große Herausforderung ist.
00:10:43: Das letzte Jahrzehnt hat sich die Herstellungskapazität und Fähigkeit sowohl in den USA als auch China extrem weiterentwickelt.
00:10:50: Die
00:10:51: Herstellungsmöglichkeiten von Tesla und von BYD und Xiaomi und ähnlichen.
00:10:56: sind mittlerweile auf einem Niveau angekommen, die halt auch mit der klassischen Fertigungsfähigkeit in Europa mithalten können, zumindest in Teilen.
00:11:03: Und auch Entfertigung, gerade bei BYD hier im nahen Ausland und damit auch europäische Autos sozusagen.
00:11:09: Genau.
00:11:10: Und also da ist, glaube ich, da gibt es einfach die große Frage, kann man den Vorteil, den man in der Qualität und in der Fertigungsgenauigkeit hatte, so halten?
00:11:20: Beantworten Sie diese Frage doch.
00:11:22: Also ich sehe es im Moment schwierig, muss ich sagen.
00:11:25: Nicht sehr schwierig.
00:11:26: Wieder
00:11:26: Wiener sagt, das geht sich nicht aus.
00:11:29: Sagen wir es mal so, die Investitionsmenge, die diese Unternehmen haben im Vergleich zum österreichischen Umfeld, ist einfach so groß, dass, glaube ich, zwangsläufig eine Spezialisierung stattfinden wird müssen.
00:11:42: Ich kann mich nicht in der Breite da messen.
00:11:46: Das heißt einzelne Modellserien, bestimmte Kundensegmente, bestimmte
00:11:49: Teile, bestimmte Fertigungsschritte.
00:11:52: Ich glaube, da gibt es schon noch was zu tun.
00:11:54: Die Ingenieurs-Qualität jetzt bei uns im Umfeld ist schon noch sehr hoch.
00:11:58: Also wir denken, das merkt man schon noch.
00:12:01: Im Detail ist die Basis auch in der Ausbildung der Ingenieurs-Ausbildung sehr gut.
00:12:06: Deswegen stützen sich die deutschen Automobilbauer und die Zulieferbetriebe da nach wie vor noch auf den Talent-Bull.
00:12:15: Aber, dererweise, wenn man sich anschaut, was ZF, was Magner und so auch wirklich an Announcements auf den Capital-Markets-Days haben.
00:12:23: Da ist der Restrukturierungsdruck schon sehr hoch.
00:12:27: Ich kann mich erinnern an eine Werksbesichtigung, als Porsche dann auch in die Elektrosportwagenproduktion eingestiegen ist.
00:12:34: In das Werk in Zuffenhausen, das lustigerweise neunhundertelf Meter genau lang ist, und sie ihre Motorenproduktion, dass man in einem Teil des Werks V-Acht Motoren produzieren kann und im anderen Teil eben Elektromotoren.
00:12:45: Und ich wusste nicht, weil im Tesla seit einem Jahrzehnt eigentlich sehr gewerksmotoren verbaut sind, sozusagen, ob man mit einem Elektromotor dann tatsächlich den richtigen Unterschied machen kann, während es Fragen wie diese, die die deutschen Hersteller betrifft, ob jeder jetzt seinen eigenen Akku entwickeln muss, ob jeder jetzt seinen eigenen Motor braucht?
00:13:01: Ja, das glaube ich ist super spannend.
00:13:03: Also, was ich ansprechen, ist ein bisschen so, wo sehe ich, auf welchem Teil des Gesamtprodukts gibt es Möglichkeiten der Konsolidierung, muss ich alle selber machen?
00:13:11: Wie viele Differenzierungsmöglichkeiten habe ich eigentlich?
00:13:14: Das ist eine Frage, die da in der Industrie, glaube ich, groß bearbeitet wird.
00:13:18: Wie ganz nicht eine Automobilindustrie gilt auch für andere Industrien.
00:13:21: In der Technikumwelt, wenn man jetzt Nokia Ericsson zum Beispiel hernimmt, auch darstellt sich die Frage, produziere ich jeden Chip noch selber, mache ich Architekturseitig einen Switch oder einen Schritt Richtung Nvidia GPU statt selbst produzierter Chips, auch da sind Fragen.
00:13:38: So gab ich großes Announcement, zum Beispiel Nokia mit Nvidia, diesbezüglich.
00:13:42: Und
00:13:42: weil, falls jetzt jemand meint, Nokia, was habe ich hier für den Podcast, ist der von Zwei-Tausend-Sechs.
00:13:47: Nein, Nokia beziehungsweise auch Sony Ericsson sind ja nach wie vor auch Netzwerke ausrüst.
00:13:51: Also wir würden kein Telefonat mit keinem iPhone führen, wenn es die angesprochenen Firmen im Backhand nicht gäbe.
00:13:57: Genau, absolut.
00:13:58: Die produzieren die Basisstationen und alles, was man an Equipment braucht, damit die Handys dann funktionen können in der Tat.
00:14:04: Aber die stellen sich genau die gleichen Fragen und das ist sehr interessant, weil Europa an der Stelle zum Beispiel deutlich besser aufgestellt ist, auch im internationalen Vergleich, weil Nokia und Ericsson plus die Chinesen Huawei eigentlich die drei letzten großen verbleibenden Netzwerkhersteller sind, die es gibt.
00:14:22: Sie haben vorher das Wort Digital Sovereignty fallen lassen und das ist ja eins, auf das ich raufhüpfen möchte und das man auch erklären muss, weil während es in der Schweiz schon lange das Wort Business gab.
00:14:33: Was meint das Schweizer Unternehmen mit Schweizer Unternehmen lieber zusammengearbeitet haben und in Paris die U-Bahn ja auch aus protektionistischen Gründen mit Gummireifen ausgestattet ist jedenfalls auf einer Linie würde ich meinen.
00:14:45: Um die Firma Michelin zu fördern, sehen wir jetzt das erste Mal, dass unter dem Begriff Digital Sovereignty auch Lösungen aus Österreich, Datencenter in Österreich, aber jedenfalls auch im EU-Raum eine wichtige Rolle spielt.
00:14:57: Ich habe kürzlich auf dem Börsejubiläum von A-I, den Alejandro Plater sagen gehört, erst stolz darauf, dass in dieser Lösung kein amerikanisches Bauteil verbaut ist.
00:15:05: Das ist ja auch etwas, worauf man sich einstellen muss, dass es auch nicht gut ist, von Amerika abhängig zu sein, spüren viele aktuell, das mit China, weil sie Huawei erwähnt haben, ja auch welche Chancen haben wir eigentlich in diesem völlig globalisiert und das frage ich jetzt einen MacKinsey als Seniorpartner, aber welche Chancen gibt es denn da eigentlich der Illusion an einem Heim zu fallen, der sie so heißt Made in Austria.
00:15:30: Made in Austria wird ganz schwer, ich glaube Made in Europa, da kann man schon was draus machen.
00:15:35: Ob ich zwangsläufig beim Thema Digital Sorrenty bleiben, auf der Hardware-Ebene jeden Teil selbst produzieren muss, da mache ich mal ein Fragezeichen dran.
00:15:42: Die Skaleneffekte bei den Chips sind einfach so groß, dass auch der Grund, warum die Chip-Herstellung sehr globalisiert ist von den Unternehmen.
00:15:51: Also Herstellen so oder so mit DSMC und als den großen Dominator neben Intel natürlich, wobei die sich auch gerade so ein bisschen reorganisieren.
00:16:00: Und mit TMSC, das sind die Taiwaneseen, das ist auch ein bisschen politisches Risiko mit verbunden.
00:16:05: Genau, exakt.
00:16:05: Aber
00:16:05: große Abhängigkeit.
00:16:06: Große Abhängigkeit, ja, die dominieren, also sie dominieren, die sind halt einfach der größte Spieler da im Markt, sie sind halt sehr konsolidiert.
00:16:13: Aber die Skalinfekte sind riesig, deswegen hat sich der Markt auch in die Richtung bewegt, dass man jetzt in Europa, europa-spezifische Chips produzieren.
00:16:21: Ich glaube, da würde ich zumindest ein Fragezeichen dran machen.
00:16:25: Heißt aber nicht, dass ich nicht... Datenzentren oder Sovereignty-spezifische Lösungen für Europa entwickeln kann.
00:16:32: Ich muss ja vielleicht nicht jede Schraube selber machen, aber ich kann das System selber designen.
00:16:38: Und die große Frage, die sich da eigentlich, was meiner Sicht jedenfalls stellt, ist neben der Hardware, welche Software läuft da drauf?
00:16:45: Wer hat eigentlich den Cloud Orchestration Stack gebaut?
00:16:50: Nämlich da bestehendes Open Source Modell, habe ich ein europäisches Modell, nämlich ein... adaptiert das Modell von einem der amerikanischen Hyperscaler, das dann vielleicht G-Ring-Fans für Europa dasteht.
00:17:01: G-Ring-Fans heißt nochmal
00:17:03: abgekapselt.
00:17:04: Total abgekasselt.
00:17:05: Also eine Sandbox, eine Sandbox.
00:17:07: Das verstehe ich auch.
00:17:10: Genau, und dann die Applikationen genauso gleiche, weil es hilft mir nichts, wenn ich meine Cloud laufen lasse in Europa ganz eigenständig und dann nutze ich erst Microsoft Office.
00:17:18: Wie ist es jetzt
00:17:19: eigentlich mit Microsoft Office?
00:17:21: Wir kriegen immer mehr Meldungen hinter Redaktion von Verwaltungen, von Gemeinden jetzt mit, also ich weiß nicht ob Liebere Office wieder kommt, aber die mit Linux Lösungen anfangen und sagen Microsoft Office ist zu gefährlich.
00:17:32: Gut, die Schweizer haben kürzlich eine Meldung lossiert, dass mit Palantir das zu gefährlich wäre, zusammenzuarbeiten.
00:17:37: Das kann ich in bestimmten Punkten nachvollziehen.
00:17:40: Ist das tatsächlich auch, weil die allermeisten von uns am Büroarbeitsplatz an Microsoft Windows und darauf dann auch Office liegen haben oder damit arbeiten?
00:17:49: Gerade in der Beratung hat man jahrzehntelang Powerpoint, nämlich an als Schlüsselprogramm verwendet.
00:17:55: Ist das zu gefährlich?
00:17:56: Sind Unternehmen da in IT-Projekten, um Microsoft rauszubekommen?
00:17:59: Ist das ein Trend oder sind das nur einzelne Meldungen?
00:18:02: Ich kann das gar nicht in Summe beantworten, weil ich natürlich auch nicht jedes Unternehmen sehe.
00:18:06: Ich persönlich, von den Unternehmen, bei denen ich die Gelegenheit hatte, da näher reinzugucken, nehmen das jetzt nicht so intensiv wahr.
00:18:13: Also ich glaube, die Office-Applikations-Ebene wird zumindest jetzt nicht so proaktiv bearbeitet, die wird sicherlich einzeln geben.
00:18:21: Ich hab' spannend, dass ich eher Kernprozesssysteme, die eben der operativen Abwicklung habe oder bestimmte Datenbestände.
00:18:28: Da wird im Moment sehr großer, also eh schon immer, aber wird jetzt noch mehr Wert darauf gelegt.
00:18:32: Man merkt auch fairerweise in den letzten zwei Jahren einen deutlichen Anstieg, dass mehr Diskussionen stattfinden.
00:18:39: Wie mache ich meine Datensouveränität wirklich?
00:18:42: Die Nutzung von Cloud hat sich in den letzten Jahren ja dort deutlich gesteigert in Österreich und allgemein natürlich in Europa und ist auch weiter am Steigen.
00:18:49: Es hat viele operative Vorteile hat.
00:18:51: Ich habe mehr Innovationsgeschwindigkeit auch, wenn ich gewisse Funktionalität nutzen möchte, etc.
00:18:55: Aber bei der Datenhaltung wird jetzt einiges hinterfragt.
00:18:59: Und das heißt, die IT-Abteilungen der Unternehmen beschäftigen sich da sehr intensiv damit, wie entkoppel ich eigentlich sozusagen meine Nutzungs- und Innovationsgeschwindigkeit, die ich durch Cloud und gegebenenfalls auch die Public Cloud habe, von meiner Datenhaltung.
00:19:13: Für alle, die sich jetzt gedacht haben, Hilfe, da ist ein oberster Unternehmensberater zu Gast, was könnte das werden?
00:19:17: Wir reden jetzt eigentlich nur über Technologie.
00:19:20: Hat sich das Beschäftigungsfeld für viele Unternehmerinnen und Unternehmer auch insofern verändert, dass mittlerweile nahezu alle Technologieunternehmern sind.
00:19:29: Sagen wir so, die Technologie wird ein immer wichtigerer Teil, weil es halt so ein großer Produktivitätstreiber ist.
00:19:35: Die Hoffnung liegt ja auch auf KI, also künstlicher Intelligenz als nächstes großes Tool, um eine Produktivitätssteigerung zu ermöglichen.
00:19:43: Da werden wir gleich noch ganz tief eintauchen.
00:19:46: Aber es ist, glaube ich, ganz allgemein so auf der Vorstandsetage, wird über Technologie so intensiv und ausgewig diskutiert, wie ich es in meiner Karriere jedenfalls so noch nicht erlebt habe.
00:19:57: Da verändern sich auch die Rollen.
00:19:58: Mir ist aufgefallen, die früher total modisch seienten Chief Digital Officers, die gibt es nicht mehr, weil jetzt alle digital sind.
00:20:06: Ja, also spannende Beobachtung, das ist in der Tat so.
00:20:08: Da gab es so eine Welle an CDOs.
00:20:11: Jeder
00:20:11: braucht einen Chief Digital Officer.
00:20:12: Es gab es total viele.
00:20:14: Man hat festgestellt, dass eine losgelöste eigene Vorstandsposition für Digitalisierung nicht immer oder eher selten zu der Umsetzungsgeschwindigkeit geführt hat, die man sich gewünscht hat.
00:20:25: Und
00:20:26: deshalb ist es jetzt toll, in den Vorständen KI beauftragte zu machen, aus diesem Learning heraus?
00:20:30: Ja, wobei das nicht so viel passiert.
00:20:33: Sie sehen ganz wenige Chief AI-Offices jetzt.
00:20:35: Also es wird nicht wiederholt.
00:20:36: Ich glaube, das Learning war... Das
00:20:37: heißt, es wird mehr für die Pressemitteilung gemacht werden?
00:20:40: Ja, oder wo die Rolle genau aufgehängt ist, ist eben nicht zwangsläufig auf der Vorstandsebene, sondern eins darunter.
00:20:48: Wenn man festgestellt hat, das ist halt eine prinzip transformatorische Aufgabe, diese Technologie auszurollen und zu setzen.
00:20:55: Im
00:20:55: Unternehmen die Veränderung herbeizuführen?
00:20:57: Ja, Veränderung herbeizuführen, genau.
00:20:58: Und das mache ich in den Linienfunktionen.
00:21:00: Das heißt, ich muss am ersten Schritt mal dafür sorgen, dass meine Vorstandsbereiche, wie rüber die geschnitten sind, KI und die technologische Umweltsung daraus als Ziele in ihren jeweiligen Vorstandsbereichen haben und dann in die Umsetzung bringen.
00:21:16: Und ich glaube, dafür brauche ich jetzt nicht zwangsläufig einen Chief AI-Officer, der auf gleicher Ebene mit den Vorstandsbereichen sitzt, aber ich brauche eine IT-Abteilung, die mir dann die Tools zur Verfügung stellt, damit ich als Vorstandsbereichsowner die Agenda umgesetzt krieg.
00:21:30: Ich habe mal einen Professor getroffen, der gesagt hat, wenn ich dich eh in Unternehmen, in denen du arbeitest oder mit denen du arbeitest, besuche, dann werde ich nicht mit dir reden, sondern nur mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, werde hinterher sagen, was es für ein Unternehmen war.
00:21:42: Also ich kann mir vorstellen, dass wenn der Vorstand denkt in KI-Mensch, wir haben so viele Projekte und das sind Random Acts auf Innovation, ein bisschen was blinkt, das sieht total modern aus, dass der Vorstand dann bald zufrieden ist, aber die Frage ist ja, was sich tatsächlich im Unternehmen Was ist denn der häufigste Irrtum von CEOs oder von Unternehmen, die man im Alltag antrifft in Sachen Veränderung, Transformation, wie das ja so schön heißt?
00:22:05: Super spannende Frage.
00:22:06: Ich weiß nicht, ob es die Silver Bullet gibt, aber vielleicht ein paar Dinge, die aufgefallen sind.
00:22:11: Sie haben absolut recht, sehr häufig wird auf die rein technische Umsetzung geachtet.
00:22:16: Wie viele Maßnahmen habe ich, wie viel Geld habe ich der IT zur Verfügung gegeben, um IT-Projekte umzusetzen, KI-Projekte umzusetzen?
00:22:25: Die Veränderung im Unternehmen findet dann aber nicht nur mit der technischen Umstellung statt.
00:22:29: Die muss Prozesse adaptieren, die muss Mitarbeiter noch ausbilden, die muss sicherstellen, dass die Tools auch genutzt werden.
00:22:35: Wir als McKinsey sagen da häufig für jeden Euro, den ich investiere in eine IT-Umstellung, wenn ich den Impact auf der unternehmerischen Seite dann holen möchte, brauche ich mindestens einen Euro an Change Management, also Aufwand um Umstellungen zu machen dazu.
00:22:52: Und nicht nur die Gewerkschaften, sondern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden und fragen, sind das die zwei Euros, die dann für den Mitarbeitern eingespart werden?
00:22:59: Nicht zwangsläufig, weil viele technologischen Umstellungen nicht dazu führt, dass sie in ein reines Abbauziel führen.
00:23:06: Auch da gibt es große, große Unterschiede.
00:23:08: Ja, im Moment liest man natürlich viel und da ist schon was dran.
00:23:11: Auch
00:23:11: da wieder, wer ist da am härtesten Wind?
00:23:13: Ich höre im Gespräch mit CEOs von Call Center,
00:23:16: Kundendienst
00:23:17: überall da, wo es in die Verfielfältigung geht.
00:23:20: Ja, große Personalbereiche mit transaktionalen Tätigkeiten würden wir nennen.
00:23:26: Hoi,
00:23:27: was heißt das jetzt wieder?
00:23:28: Transaktionalitätigkeiten, Bankschalter.
00:23:30: Na ja, wie ersetzt denn die KI?
00:23:32: Der hat ihn noch noch vormittags offen.
00:23:33: Aber was sind Transaktionalitätigkeiten?
00:23:35: Lemenologie.
00:23:36: Wir bezahlen ja, dass das alles, was im Prozessabläufe sind, die wenig Variabilität haben.
00:23:41: Also wenn ich eine Rechnung...
00:23:42: Immer noch.
00:23:43: Immer noch.
00:23:43: Wenn ich als Beispiel, wenn ich eine Rechnung nachfragen muss.
00:23:48: dann ist das der ganz klassische Auskunft.
00:23:50: Ich gucke mal die Rechnung an, gebe eine Erklärung, lege auf.
00:23:52: Oder Buchhaltung.
00:23:54: Ich kriege eine Rechnung rein, verbuche die nach einem Prinzip im Schema oder...
00:23:59: Kostentellenzuordnung, Vorkonstellung, hoffentlich niemand mehr heimlich, aber jedenfalls
00:24:03: solche
00:24:03: Dinge.
00:24:04: Also das ist alles, was relativ klar beschreibbar innerhalb enger Grenzen mit wenig Variabilität abläuft.
00:24:10: Dafür eignet sich KI mittlerweile in der Automatisierung sehr stark.
00:24:14: Da sind auch Themen, da glaube ich, wird zwangsläufig zu einer Steigerung der Produktivität und damit weniger Mitarbeiter bedarfen führen.
00:24:22: Ich habe aber auf ganz vielen anderen Bereichen dafür die Möglichkeit, andere Dinge zu tun.
00:24:26: Also, wenn wir bei dem Beispiel bleiben Kundenbetreuung, warum muss ich denn so viel Kapazität in Standardfragen investieren, anstatt meine Mitarbeiter im Call Center dafür zu nutzen, proaktive Kunden Gespräche zu führen?
00:24:41: Sind sie interessiert an einem zusätzlichen Produkt?
00:24:44: Ich habe gesehen, Sie haben jetzt zwei, sind gerade umgezogen.
00:24:49: Brauchen Sie vielleicht einen besseren Internetanschluss?
00:24:52: Das sind die sympathischen Fragen, die man unter Upselling zusammenfasst.
00:24:56: Aber wenn Sie von Standard-Fragen stellen, ich habe auch noch ein paar Standard-Fragen.
00:24:59: Die Beratungsprojekte, die Sie machen, gibt es eine klare Tendenz dazu?
00:25:04: Weil ja immer die Entscheidungen in einem Unternehmen auch in der Vergangenheit war, dass bauen wir selber, das kaufen wir zu, make or build oder wir brauchen eine Standardlösung.
00:25:11: Es kann alles von SAP zugekauft werden und wir brauchen für unsere Branche ganz ein bestimmtes ERP-System, wie das oft heißt.
00:25:18: Müssen Sie da noch nachdenken und die bestehende Firma anschauen oder gibt es einen klaren Hang zu Standard Software, nichts selber programmieren, möglichst wenig verändern?
00:25:26: Die Richtung Richtung Standard Software ist da.
00:25:29: Ich glaube, bei den wenigsten Unternehmen zahlt sich oder ist sinnvoll, komplett alles selbst zu schreiben.
00:25:34: Auch da ist einfach die Innovationsgeschwindigkeit von verschiedenen Plattformen anbietern oder Applikationsplattformen anbietern so hoch, dass man besser bestehende Lösungen nimmt und leicht adaptiert.
00:25:44: Das ist auch ein allgemeiner Trend, das sieht man ganz viel.
00:25:46: Wenn die Umstellungskosten von der Legacy IT auf die Neue da nicht total dagegen stehen, gehen da auch alle Unternehmen sehr stark in die Richtung.
00:25:53: Das heißt aber nicht, dass ich gar nichts selbst mache.
00:25:55: Ich hab der Blick, der sich oft auszahlt, ist, wo bin ich in meinen Abläufen im Geschäft?
00:26:00: Wo hab ich Differenzierungsmöglichkeiten?
00:26:03: Und zahlt er sich dann dafür aus, selbst in die Entwicklung zu gehen?
00:26:07: Weil er damit einen kompetitiven Vorteil mehr arbeiten kann.
00:26:11: Der Grund, warum SAP ja zum Beispiel auch so groß ausgerollt ist, weil kann ich mir jetzt mit meinem ERP-Prozess differenzieren?
00:26:17: Wahrscheinlich nicht.
00:26:18: Wahrscheinlich nicht, ja?
00:26:19: So, deswegen nutze ich da natürlich Standard Software und mittlerweile gibt's halt viele Bereiche, die, weil... die Welt sich weiterentwickelt hat, weil die Digitalisierung überall gestiegen ist, mehr und mehr nicht differenzieren sind.
00:26:31: Was hat sich eigentlich für euer Geschäft verändert?
00:26:33: Ich habe vorher leicht spöttisch angemerkt, dass eine PowerPoint-Präsentation später übermittelt, zwei Stunden nach der Präsentation nochmals PDF für den Vorstand dann oft in die Umsetzung gegangen ist.
00:26:44: Das war vor vielen, vielen Jahren so.
00:26:45: Das hat sich natürlich verändert und würde eure Arbeit nämlich an nicht vollumfänglich beschreiben.
00:26:51: Aber doch, nämlich anhört KI auch viele der Tätigkeiten ja nicht hinweggerauft, aber deutlich verändert gegebenenfalls.
00:26:58: Ja, ja, sehr sogar.
00:26:59: Vielleicht einsatz noch, bevor wir zum Thema KI in der Nutzung bei uns kommen.
00:27:03: Schon seit längerem ist das Endprodukt nicht mehr zwangsläufig das PowerPoint.
00:27:08: Das wusste ich, dass
00:27:09: ich mir das eingefangen habe.
00:27:11: Die Umsetzung ist es nicht
00:27:12: die Präsentation.
00:27:13: Genau.
00:27:13: Wir haben es auch im Geschäftsmodell deutlich weiterentwickelt.
00:27:16: Auch sozusagen die Art der Verträge, die wir mit Klienten oder Unternehmen haben, sind da diesbezüglich anders geworden, weil wir sehr häufig sogenannte Performance-Based-Verträge, also leistungsabhängige Vergütung haben.
00:27:29: Wo wir in der Umsetzungsunterstützung so weit gehen, dass unsere Professional-Fees sich messen lassen am Erfolg in der G&V des jeweiligen Unternehmens.
00:27:39: Was heißt, wenn zehn Millionen eingespart werden können, dann wollt's hier ein Share von wie viel Prozent sind da normal?
00:27:45: Gibt's keine Regel.
00:27:46: Kommt von bis an.
00:27:48: Ist wirklich, wirklich, ich hab' eine Frage nicht mal aus damit.
00:27:50: Zehn Prozent.
00:27:52: Kann sein, ja, es ist von bis, aber wir nehmen in der Tat dann typischerweise so ein Share von daher und das hat auch viele Implikationen gehabt auf die Profile, die wir haben, weil ich dann immer zwangsläufig nur den, ich sag mal, Uni-Abgänger brauche, der dann schnell das Brauerband aufmahlen kann und schnell
00:28:08: ist.
00:28:08: Total überzeugend präsentiert.
00:28:10: Total
00:28:10: überzeugend präsentiert, so eine brauche Leute, die diesen... Prozess mit dem Unternehmen begleiten können über den längeren Zeitraum mit Menschen arbeiten können.
00:28:18: Ich brauche mehr technische Implementierungskompetenz, also Leute, die programmieren können.
00:28:23: Ich brauche Leute, die Dinge auch umsetzen können in bestehenden Abläufen.
00:28:27: Ich schätze diesen Einwurf sehr und bleiben wir doch noch für eine Sekunde.
00:28:30: Wir schieben die KI noch ein bisschen in der Anwendung beim McKinsey vor uns her.
00:28:34: Ich vergesse das nicht.
00:28:35: Wie schaut das konkret aus?
00:28:36: Also der Vorstand ist, gekauft.
00:28:38: In dem Sinne, baut ihn, wollte ich schlecht übersetzen zugegebenermaßen.
00:28:42: Der Vorstand hat es gekauft, sagt Konzept ist wunderbar, bringen wir die Umsetzung.
00:28:46: Der Aufsichtsrat hat auch nichts dagegen und dann geht es los.
00:28:49: Wie arbeitet ihr mit einem Unternehmen, dass ihr bisher nur aus der Vorstandsetage oder aus einzelnen Gesprächen und Messprojekten oder wie arbeiten die bisher kennen?
00:28:58: Wie bringt man von externen Veränderungen intern
00:29:01: her?
00:29:01: Ja, sehr gerne.
00:29:02: Also meistens ist es so, dass man, wenn ein Thema sich in diese Richtung entwickelt, wir nicht nur mit dem Vorstand arbeiten.
00:29:09: Ich weiß, das ist so ein bisschen wahrscheinlich...
00:29:11: Ich produziere.
00:29:12: Ein Vorurteil, sagt man so, ist aber nicht immer der Fall.
00:29:16: Aber dead being said, wenn ich in der Umsetzung bin, dann ist da mal der erste Schritt.
00:29:19: Ich muss in der Organisation selbst eine gewisse Struktur schaffen, die auch aus Mitarbeitern des Unternehmens besteht.
00:29:24: Aber wenn
00:29:24: die Leute von McKinsey kommen, sitzen sie doch alle mit verschränkten Armen da und sagen... Schauen wir mal.
00:29:29: Die lassen wir gegen die nächste Glastür erinnern.
00:29:31: Nein, selbstverständlich nicht.
00:29:32: Überhaupt nicht.
00:29:32: Das läuft also wirklich ganz anders.
00:29:35: Das Unternehmen selbst möchte ja das Ding, was auch immer das Projekt ist, sagen wir mal, es geht um eine Kosteneinsparung, bleiben wir bei einem einfachen Beispiel ja mit umsetzen.
00:29:43: So, jetzt muss ich dann zum Beispiel in meinen Einkaufs-Zielen Einsparungen liefern.
00:29:49: Das heißt, ich muss zum Beispiel Verträge neu verhandeln mit meinen Zulieferanten und etc.
00:29:54: So, dann bildet man wirklich gemeinsame Teams.
00:29:57: Also da sitzt dann ein Mitarbeiter des Unternehmens mit einem Berater von McKinsey und man überlegt sich ganz konkret, ich muss jetzt in dem Einkauf von iPad für das Unternehmen fünf Prozent spannen.
00:30:07: Wie mache ich die Verhandlungsstrategie dafür?
00:30:09: Und dann arbeitet man gemeinsam an den Themen, die in der Vorbereitung braucht, setzt die Termine auf.
00:30:15: Jetzt habt ihr ja nicht das erste Mal eine Verhandlung wegen iPad-Preisen und kennt wahrscheinlich die Reseller ganz gut.
00:30:20: Kann man diese Zahlen überhaupt Cross-Border bei Projekten verwenden?
00:30:24: Weiß man da.
00:30:25: Ja, da müssten zwölf Prozent gehen.
00:30:26: Da habt ihr total schlechte Konditionen.
00:30:28: Das ist ja auch Teil der Beratungsleistung, einen Marktüberblick zu bekommen.
00:30:32: ist es ja.
00:30:33: wir haben auch benchmarks natürlich.
00:30:35: also jedes beratungshaus hat benchmarks dort wo es halt möglich ist.
00:30:38: gewisse dinge gehen dann aus geheimhaltungsgründen nicht aber das was geht dafür gibt es eben eigene tools.
00:30:43: die gibt es von bis also von einkaufs benchmarks bis hin zu.
00:30:48: wie viel finance controller brauchen sie eigentlich für ein unternehmen in der industrie um das geschäftsvolumen bewältigen zu können.
00:30:56: typische Anzahl von Vorfällen gerechnet auf wie viel, wie groß sind die.
00:31:00: Aber jetzt konkret, wir haben also Bereiche in dem Projekt, die werden Hand in Hand begleitet, man zieht gemeinsam zum Kunden, man macht Verhandlungen gemeinsam, gewinnt damit auch noch Hauttransfer-Sicherheit etc.
00:31:10: Genau.
00:31:11: Wie
00:31:11: passiert es in anderen Unternehmensbereichen, wo die Dinge nicht alle gemeinsam, weil... beim Kunden-Service melden Sie ja nicht zu zweit am Telefon etc.
00:31:17: Gibt es da dann ein Schur-Fix-System?
00:31:19: Ist das überhaupt noch modern?
00:31:20: Gibt es da andere Möglichkeiten der Zusammenarbeit?
00:31:22: Ist man in einem Teams-Channel gemeinsam?
00:31:24: Wie wird so ein Projekt aufgesetzt?
00:31:26: Ja, also das ist glaube ich so ein bisschen der Segen und der Fluch von unserem Geschäftsmodell, dass es wirklich sehr divers ist.
00:31:33: Also wenn wir bei dem Beispiel Kunden-Call-Center bleiben, ein Thema mag zum Beispiel sein, wie erhöhe ich die Effizienz der Gespräche der Call-Center-Mitarbeiter.
00:31:41: Wie schnell sind in der Lage ein Problem zu lösen?
00:31:44: wenn sie anrufen und sagen, mehr Handy geht nicht.
00:31:46: Wie schnell ist der Mitarbeiter in der Lage, insofern?
00:31:48: Das ist
00:31:48: die Haupt KPI bei Callcentern.
00:31:49: Oder wie heißt Problem Solved?
00:31:51: Oder so irgendwie.
00:31:51: Ja,
00:31:52: genau.
00:31:52: Da gibt es First Time Right.
00:31:53: Also wieviel Prozent der Anrufe schaffe ich, es beim ersten Mal gelöst zu haben?
00:31:57: Und da
00:31:57: ist jetzt die neue KPI, wieviel schafft man mit einer KI-Lösung, bevor es überhaupt eine... Genau.
00:32:02: Jetzt wird dann auch gefragt, wie groß ist die Deflection Rate in der Tat?
00:32:05: Also wieviel schaffe ich, durch die KI schon vorher gelöst zu haben?
00:32:08: Und dann haben wir ja noch Average Handling Time.
00:32:10: Also wie lang brauche ich dann um Ende?
00:32:11: Es gibt
00:32:11: ja alles Fachbegriff.
00:32:12: Ich lerne halt so viel dazu.
00:32:14: Ja, ja.
00:32:15: Call Center ist auch ein eigener Bereich.
00:32:16: Aber wenn wir bei dem Beispiel bleiben, jetzt angenommen, Sie hätten ein Thema, Sie würden gerne die Average Handling Time, also die durchschnittliche Dauer eines Gesprächs verbessern.
00:32:25: Ich
00:32:25: würde die Wartezeit verringern wollen
00:32:27: oder gerne die Wartezeit.
00:32:30: Wobei, das würde man wirklich mit KI angehen, können wir auch nehmen.
00:32:32: Ja, pressen Sie, drücken Sie die oder beziehungsweise, aber es ist immer besser geworden, richtig.
00:32:36: Ich bin genauerstaunt darüber, was auch bei Fluglinien oder auch bei Transportunternehmern in Sachen Umbuchung mit Chatbots zwischenzeitlich geht.
00:32:45: Die KI ist da wirklich nicht geworden.
00:32:47: Es gibt sogar eine Untersuchung jetzt vor kurzem.
00:32:49: Ich glaube, in den USA, mir fällt jetzt das Unternehmen leider nicht ein, wurde die Umfrage gemacht, telefonieren Sie lieber mit einem echten Mitarbeiter oder mit der KI.
00:32:57: Und das haben mehr Personen gesagt, sie telefonieren lieber mit der KI.
00:32:59: Ja,
00:32:59: das funktioniert ja auch mit WhatsApp, wie man sieht bei vielen Unternehmen mittlerweile.
00:33:02: Genau.
00:33:02: Also
00:33:03: es geht viel.
00:33:04: Ich glaube, die Frage ist immer, man muss ja nicht auf hundert Prozent schießen und sagen, ich muss alles mit der KI gelöst kriegen, sondern ich muss nur den Teil abgreifen, der in der Tat sehr repetitiv, transaktional, wie wir im Frage sagen, ist.
00:33:14: dann... schaffe ich da eigentlich ein Mehrwert und spielen mir auch Zeit der Mitarbeiter frei, sich um die Dinge zu kümmern, die ein bisschen komplexer sind, auch vielleicht mehr Interaktion benötigen und ähnliches.
00:33:23: Ich wollte aber zur KI-Anwendung bei McKinsey auch fragen und jetzt ist es ja grundsätzlich ... So, dass bei McKinsey, bei PVC, bei Boston Consulting zu arbeiten, das sind die High Flyerinnen und High Flyer, die aus dem Studium hochgebildet ausserkehren.
00:33:38: Das sind ja nicht die lockeren Jahre, sondern das sind Jahre, die legendär intensiv sind.
00:33:44: Da weiß ich nicht immer, ob die Arbeitszeitenregulierungen auch für ihren Geschäftsbereich gelten.
00:33:48: Aber was ändert in diesem Bereich, der schon traditionell mit sehr viel Druck, mit sehr viel Stress auch verbunden ist?
00:33:54: Was ändert sich da jetzt durch KI aktuell?
00:33:57: Wirklich extrem viel.
00:33:58: McKinsey hat jetzt in den letzten drei Jahren wirklich intensiv investiert in eine Lösung, die wir Lili nennen.
00:34:04: Das ist quasi unser internes LLM-Chatbot-System.
00:34:09: Übrigens, Funny Side Story, das Ding heißt deswegen Lili, weil Lili die erste weibliche Beraterin war.
00:34:14: Vor fast hundert Jahren, wir wären nächstes Jahrhundert.
00:34:16: Und Lili ist unser internes Chatbot-Knowledge-Management-System.
00:34:20: Das heißt, sie haben wirklich wie einen Experten.
00:34:23: Viel unseres Wissens ist ja auch auf die Personen verteilt und wenn ein Team ein Thema bearbeitet, dann nutzt es natürlich das Expertenwissen, das in der Firma vorhanden ist.
00:34:31: Jetzt habe ich eine KI an der Seite, die mir als erster Ansprechpartner dienen kann.
00:34:35: Das heißt, ich bin jetzt nicht... mehr daran gebunden, mit dem Amerikaner den Termin auszumachen, dass er am nächsten Tag mit dem zu passenden Zeit reden kann.
00:34:42: Ich kann jederzeit vierundzwanzig Stunden mich vorinformieren.
00:34:45: Ich meine, sollen ja auch alle Unternehmen Knowledge-Bases und Wiki-Tools haben.
00:34:49: Und trotzdem ist es im Alltag unglaublich schwierig, sich darum zu kümmern, weil du willst ja keine ganze Archivabteilung anstellen, die deinen Firmen wissen.
00:34:56: Ist es auch bei euch so, dass man dann einen Berater anpinkt oder mit dem spricht, der ein ähnliches Projekt in der Branche schon hatte, war das bis vor Lili gegangen und gäbe?
00:35:04: Ja, das ist schon ein Teil.
00:35:06: Aber Wissen ist eben ein ganz großer Teil unseres Geschäftsmodells.
00:35:10: Also wir haben dedizierte Leute und Strukturen, die dieses Wissen kodifizieren.
00:35:15: Das was wir dürfen, auch da gilt ein gewisse Geheimhaltungsregel, gibt es halt Vereinbarungen mit den Klienten, was man da nutzen darf, was wir weiter verwenden können.
00:35:22: Teilweise haben wir auch eigene IP, wenn man so möchte.
00:35:24: Aber das heißt
00:35:24: eure Daten und eure Kenntnis sind heute vektorisiert, nämlich an, entsprechend abgelegt und könnten von einem jeden Mitarbeiter in jeden Mitarbeiter angefragt werden, was mache ich?
00:35:34: Wir bleiben noch einmal im Call Center an der Unterstelle mit dem und dem Problem.
00:35:37: Was ist der Standard Framework, mit dem man das analysiert?
00:35:40: Wie sind die Benchmarkergebnisse dazu aus?
00:35:41: Was wäre eine Empfehlung für erste Hebel-Ideen, wenn ich da die Performance so und so sehe?
00:35:48: Genau diese Vorinformationen kann das System liefern.
00:35:51: Plus eben, in der Tat, wer wären in der Firma dann die Ansprechpartner, mit denen man den nächsten Schritt dann gehen kann.
00:35:57: Also die Erfahrungen, die wir gemacht haben, ist, du kommst mit dem System bis zu einer gewissen Eindringtiefe.
00:36:02: In der echten Umsetzung beim Unternehmen selbst zählen dann aber viele Dinge, die sehr unternehmensspezifisch sind.
00:36:09: Sie haben unterschiedliche Set-ups von Call-Centern.
00:36:12: Wie viele Locationen gibt es?
00:36:13: Welche davon sind im Eigenbesitz?
00:36:15: Welche sind angesteuert über einen Outsourcing-Vertrag?
00:36:19: Ist das ein Call-Center, das die ganze Welt bedient mit unterschiedlichen Sprachen oder ist das irgendwie aufgeteilt?
00:36:24: Und da ist die Variabilität schon sehr groß bei den Unternehmen?
00:36:29: Die strategische Wichtigkeit von Call Center kann auch sehr unterschiedlich sein.
00:36:32: Hängt wieder von der Strategie des jeweiligen Unternehmens in der jeweiligen Industrie ab.
00:36:35: Auch da sind die Unterschiede sehr, sehr groß.
00:36:38: Das heißt, wir sehen das als sehr relevantes, effizient steigendes Tool.
00:36:42: Es löst auch einige Aufgaben, die Zeit gefressen haben bei unseren Beratern.
00:36:45: Klassische Research-Dietlichkeiten, die immer wieder aufkommen, wie sie die GDP-Entwicklung von den folgenden fünf Staaten in den letzten zwanzig Jahren aus.
00:36:54: Und Sie glauben das, was da immer rauskommt, weil das Miserer bleibt.
00:36:57: Das normale Volk hat ja nur die KI-Antworten von
00:37:00: Google
00:37:00: parat und die Antworten sind immer mal wieder drollig.
00:37:03: Also die Sicherheitsrichtlinien in unserer Redaktion würden das nicht ungesend durchgehen lassen.
00:37:08: Das absolut so.
00:37:10: Deswegen ist auch das System bei uns oder da ist extrem viel Aufwand reingegangen dieser Quellen nach Verfolgung.
00:37:17: Also nur eigene Quellen, nicht das offene Internet etc.
00:37:20: Genau.
00:37:20: Also es gibt natürlich im offenen Internet auch verlässliche Quellen, also wenn man jetzt an die Weltbank oder einen IVF oder diverse andere Quellen denkt.
00:37:28: Also das gibt es aber genau diese kuratierte Quellenliste, inklusive der Abbildung dessen bei uns im System, das ist eben eine der wesentlichen Elemente.
00:37:35: Was noch dazukommt ist, es gibt natürlich im Finanz-Inanalysten-Bereich auch verschiedene Standardthemen.
00:37:41: Bloomberg ist ja so ein Klassiker.
00:37:43: McKinsey hat auch ihr eigenes Ding, das halt im Prinzip eine erweiterte Capital IQ-Datenbank ist, die wird auch von uns eigenständig korrektiert, gibt es ein eigenes Team in den USA, die das machen, die es erlaubt, Unternehmen spezifische Informationen auf sehr gut aggregierten Niveau zu bekommen.
00:37:58: Und das ist für uns natürlich sehr wichtig, wenn man als Berater die Möglichkeit hat, in einem Unternehmen aktiv zu werden, ist ja die Erwartungshaltung des Unternehmens auch, dass wir ab zu Speed sind, wissen, was das Unternehmen gemacht hat, selbst wenn wir da noch nie tätig waren.
00:38:11: Das heißt, ihr braucht auch Datenbanken, die es mir erlauben, insbesondere natürlich bei Public Unternehmen, also solchen, die öffentlich gelistet sind.
00:38:18: Was war in der letzten Analystenkonferenz?
00:38:20: Welche Fragen sind da gestellt worden?
00:38:22: Was haben die Jahresabschlüsse in der Historie gezeigt?
00:38:25: Diese Infos, die kriegen wir jetzt deutlich effizienter vorbereitet in den Formen, in denen wir es brauchen, mit KI gestützt aus der Maschine.
00:38:34: Früher war das halt ganz viel manuelle Aufwand.
00:38:36: Haben sich die Durchlaufzeiten von Beratungsprojekten durch den Faktor und zusammen mit dem, dass sie immer mehr in der Umsetzung seid verändert, oder sind die über die letzten Jahre gleich geblieben?
00:38:47: Das ist eine auch sehr gute Frage.
00:38:49: Ich glaube, das Standardstrategieprojekt, also das, was man so wahrscheinlich, wenn man jetzt an McKinsey, BCG und so weiter denkt, so im Kopf hat, das ist tendenziell etwas kürzer geworden.
00:38:59: Die Fragestellungen sind auch spitzer geworden, man konzentriert sich darauf.
00:39:03: selektive Themen und beantwortet die dann auch effizienter, weil die klassischen Research-Aufgaben, die für ein Strategieprojekt haben, die sind kürzer geworden.
00:39:10: Bei den Umsetzungsprojekten ist das ganz schwer zu sagen, ich glaube, da gibt es das nicht so.
00:39:15: Es hängt von den Themen ab, aktuell ist eben dieser Trend viel Richtung KI-Umsetzung und technische Implementierung.
00:39:21: Ich glaube, das ist über die letzten, also fairerweise über die letzten fünf, zehn Jahre, wie die Sanzika gleich geblieben,
00:39:27: also da ist man.
00:39:27: Sie sind ja auf einer gewissen Ebene dazu, wenn wir auch noch zum Abschluss dann kommen, bei McKinsey eingestiegen.
00:39:33: Ich kann mir vorstellen, dass auch nicht Berufsneulinge zum... besten Kunden gleich gelassen werden, an die größten Projekte herangelassen werden.
00:39:42: Es heißt ja auch, dass durch KI hauptsächlich auch Berufseinsteigerpositionen sich verändern bzw.
00:39:47: Gefahr geraten oder weniger geworden sind.
00:39:49: Wie hat sich das Berufsbild von Leuten, die uns jetzt hören und eigentlich sagen, ich bin in meinem Studium eigentlich, ich möchte dann mal bei McKinsey arbeiten.
00:39:55: Wie hat sich das Einsteigerprofil verändert?
00:39:58: Gar nicht so sehr auf der Beraterseite.
00:40:00: Vielleicht da ein kurzer Schritt zurück.
00:40:02: Wir stellen ja nicht nur Berater ein, sondern eben auch Researcher.
00:40:06: Practice Manager, Knowledge Manager und viele Themen oder Berufsbilder oder Profile, die man jetzt vielleicht so nicht direkt im Kopf hat, weil wir eben diese Wissensdatenbanken brauchen und etc.
00:40:18: Da hat sich schon ein bisschen was geändert.
00:40:20: Also jetzt im klassischen Research, also sprich, ich muss Zahlen zusammen tragen, um dann zu verfügen zu stellen.
00:40:25: Da ist unser Backoffice sicherlich nicht mehr mit den Wachstumsraten im Hiring, also in der Einstellung, wie es früher war.
00:40:32: Bei den Beratern zählt aber eigentlich immer was anderes.
00:40:35: Und das ist dann aber auch die wichtige Frage, was zählt.
00:40:37: So Google wurden ja ganze Bücher geschrieben, wie man sich dort bewirbt.
00:40:40: Wie sieht dein Bewerbungsprozess bei euch aus?
00:40:42: Und gibt es vielleicht euch eine Frage, auf der sich die eine oder die andere vorbereiten kann?
00:40:46: Na, gibt's absolut.
00:40:48: Also der Bewerbungsprozess bei uns, der hat eigentlich drei Phasen, wenn man so möchte.
00:40:52: Es gibt den klassischen Bewerbungsprozess, man schreibt uns an mit Lebenslauf und Bewerbungsschreiben.
00:40:58: nach dem empfindeten Screening statt.
00:40:59: Wir sind natürlich dafür bekannt, wie Sie ja schon selber gesagt haben, eher die Kollegen mit den besseren Noten zu nehmen, obwohl es da auch jetzt keine ganz klaren, harten Cuts gibt, aber wir sind dann natürlich schon eher nach oben orientiert.
00:41:11: Dann gibt es ein Assessment-Center, das läuft dann im Prinzip in zwei Bereichen ab.
00:41:16: Ich habe eine Reihe von Interviews.
00:41:18: Ist es eine zweistellige Anzahl von Videocalls am Ende?
00:41:21: Nein.
00:41:22: Das könnte sein, ja.
00:41:23: Das könnte sein, ja.
00:41:24: Bisherweise haben wir so vier Interviews am Vormittag und dann gibt es den dritten Teil, das ist der sogenannte Final Interview, in dem wir dann auch in der Tat ein Angebot aussprechen.
00:41:32: Also in unserem Bewerbungsprozess haben es den Riesenvorteil im Vergleich, glaube ich, zu vielen anderen Unternehmen.
00:41:38: Wenn sie bei uns zum Assessmentcenter eingeladen werden, dann wissen sie, sie gehen da entweder mit einem Angebot raus oder auch nicht.
00:41:45: Aber sie müssen dann nicht warten.
00:41:46: Das ist dann an dem Tag entschieden.
00:41:48: So was zählt?
00:41:49: Problemstrukturierungsfähigkeit?
00:41:52: Das ist ein wesentliches Element, wie sehr sind Sie in der Lage, flexible Probleme zu erfassen und zu strukturieren.
00:41:57: Das wird auch immer wichtiger, weil die Komplexität eher zunimmt.
00:42:01: KI löst zwar den Wissensteil und erlaubt mir, einfach global verfügbares Wissen leichter nutzbar zu machen, aber löst nicht zwangsläufig die Problemstrukturierung.
00:42:10: auf was, wende ich eigentlich was an.
00:42:12: Motivation ist für uns sehr wichtig, Sie haben es ja auch schon erwähnt.
00:42:15: Wir sind jetzt nicht dafür bekannt, ruhige Arbeitsstunden zu haben.
00:42:20: Und Motivation ist ein sehr großes Thema für uns.
00:42:23: Wie interessiert ist man, wie neugierig, wie viel möchte man selber weiter bewegen, welchen Anspruch hat man sich selbst?
00:42:27: Und das dritte Thema ist vielleicht, wie gut ist man in der Lage zuzuhören, auf Themen zu reagieren, zu reflektieren, wie sehr ist man in der Lage einen Dialog zu führen?
00:42:37: Wie viele Bewerbungsgespräche haben Sie schon gehabt?
00:42:39: Ich meine, irgendwann werden die High Flyer auch zu Ihnen kommen, wo Sie dachten, der hat jetzt das Handy mit JGPD daneben laufen.
00:42:45: Wir machen das ja persönlich, also mit Händin-Nutzung nebenbei schwierig zu kehren.
00:42:48: Aber ich habe jetzt in meiner
00:42:49: Karriere, ich habe jetzt in meiner
00:42:50: Karriere, ich habe jetzt in meiner Karriere, ich habe jetzt in meiner Karriere, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner Karre, ich habe jetzt in meiner unabhängig davon, ob sie dann bei unser Angebot gekriegt haben oder nicht.
00:43:16: Das ist echt ein wirkliches Privileg, die Jungen und teilweise sind sie auch nicht so junge Kollegen kennen zu lernen.
00:43:22: Haben alle wahnsinnig spannende Lebensläufe.
00:43:24: Es ist wirklich, also waren das jetzt ganz ehrlich, ist wirklich toll.
00:43:28: Ja, und bei manchen passt es dann, weil der Fit für uns halt gut ist und bei manchen halt nicht, aber...
00:43:33: Lassen Sie uns auch kurz
00:43:34: zur
00:43:34: KI nochmal eine Vertiefung machen.
00:43:36: Beim Weltwirtschaftsforum in Davos, schon vor einem Jahr, Es ist das letzte Jahr, hat der Salesforce CEO gesagt, es ist das letzte Jahr, in dem die CEOs die Anwesend sind, nur menschliche Arbeitskräfte einstellen.
00:43:49: Man soll sich dafür einrichten, dass eben auch die Mitarbeiterverwaltung, die verschiedenen Active Directories, auch eben verschiedene Agents lili in ihrem Fall.
00:43:58: Ansprechbar machen.
00:43:59: Das ist am Schluss eine Mischung aus menschlichen Arbeitskräften und aus Agents oder Robotern oder wie auch immer man der Language Agents dazu sagen will.
00:44:08: Aber dass das die Veränderung ist, die dieses Jahr mit sich bringt.
00:44:10: Jetzt ist das vergangener Jahr vorbeigezogen und ich weiß nicht, ob das nicht immer noch ein bisschen zukunftsträchtig klingt.
00:44:17: beziehungsweise futuristisch klingt.
00:44:19: Wie ist Ihre Einschätzung des aktuellen Statuses von Agents in österreichischen Unternehmen und ist es tatsächlich schon, dass es eine Human Workforce und eben eine Robotic Workforce gibt?
00:44:30: Ja, soweit sind wir in Österreich noch nicht.
00:44:32: Wir hatten ja das Vergnügen dann recht intensiven Majority Check, also wie hoch ist die Maturität der österreichischen Unternehmen im Thema KI zu machen.
00:44:41: Haben wir auch veröffentlicht mit siebzig Unternehmen gesprochen.
00:44:44: Ich glaube, Agentic ist noch sehr in den Kinderschuhen in Österreich.
00:44:49: Das
00:44:49: ist die dann, dass es programmierte oder verschiedene Proms gibt, die ständig auf der Suche sind, um irgendwas zu seils recherchieren oder irgendwas zu erledigen.
00:44:57: Genau, exakt.
00:44:58: Also entweder ich habe etwas, das dauernd läuft oder ich habe wirklich konkrete Prozessabläufe in einem Unternehmen, die durch einen Mix von Menschen und solchen Agenten erledigt werden.
00:45:10: Und ich kann diese Agenten wirklich konkrete Aufgaben geben.
00:45:13: Es gibt schon Beispiele, wo das eingesetzt wird.
00:45:16: Eines, dass wir im Moment recht intensiv sehen, dass es an Skalierung gewinnt und mehr Unternehmen einsetzen ist.
00:45:23: Man kann mittlerweile aus Agenten Teams bauen, die bestehende IT-Software umschreiben.
00:45:30: Das machen die Banken zum Beispiel sehr gern.
00:45:32: Banken haben ja auch sehr häufig alte Systeme, da habe ich es aus den neunziger Jahren noch in ...
00:45:38: ... die keiner der menschlichen Mitarbeiter mehr angreifen will.
00:45:40: Genau, weil sie in Kobold zum Beispiel geschrieben sind, um seine alte Programmiersprache.
00:45:44: Oder weil sie nicht mehr funktioniert,
00:45:45: wenn man sie angreift.
00:45:46: Oder das, weil es auch teilweise schlecht dokumentiert ist.
00:45:48: Früher hat man Softwarekode ja noch nicht so gut dokumentiert wie jetzt, aber auch einfach anders programmiert.
00:45:53: Und für das lasst sich ein Set an verschiedenen Agenten wirklich sehr gut einsetzen, um diese Software zu erneuern.
00:46:00: Also das heißt Vibecoding, wie der Begriff ja auch in der Branche heißt, nicht nur für neue Softwareprojekte, die man schnell auf den Boden bringt, sondern auch Teile davon, die Uralte Software Maintaining, bei
00:46:12: BIP-Coding würde ich das begriffen.
00:46:15: Also die ist wirklich, ich kann ja zum Beispiel einen Agenten mir bauen oder eine Reihe von Agenten, deren Aufgabe es ist, den bestehenden Code zu analysieren und zu dokumentieren.
00:46:24: Wenn ihr das mal habt, kann ich die nächste Gruppe an Agenten beauftragen und sagen, nimm die Dokumentation des Codes und überführe die mal in eine Architektur Darstellung, was der Code überhaupt kann.
00:46:34: Die nächste Gruppe, die sagt, nehmen diese Architekturdarstellung und überlegt, wie das in einer neuen Programmiersprache aussehen sollte.
00:46:41: Und das ist das Spannende bei Agenten.
00:46:43: Wir sprechen da gerne auch von jetzt im Moment solchen Agent Factories, also Fabriken von Agenten, in denen ich hundert oder mehrere hundert von solchen Agenten gemeinsam zusammenschalte, um eine komplexe Aufgabe zu lösen.
00:47:00: Da gibt es dann Agenten, die kontrollieren, das, was die eine Gruppe zuerst gemacht hat, einen anderen Agenten, der für gewisse Umsetzungsthemen verantwortlich ist.
00:47:09: Und ich bilde wirklich Teamstrukturen ab.
00:47:11: Und jetzt auf ihren Punkt, das fand ich nämlich ganz spannend.
00:47:13: Wie sieht da die Welt in Zukunft aus?
00:47:15: Und ich glaube, dass der Salesforce CEO das damals auch in die Richtung erwähnt hat, wenn ich das Zitat richtig im Kopf hab, dass man in der Zukunft Organisationsstrukturen haben wird, die aus Menschen und aus Agenten bestehen.
00:47:26: Also so wie man jetzt ein Organisationschat hat, wo dann im Prinzip die Leute drunter hängen.
00:47:31: werde ich dann in Zukunft Menschen und Agenten in der Kombination haben.
00:47:35: Aber das klingt jetzt verdammt nach der Richtung.
00:47:37: Der Kerl heißt Dario Amodei, der Gründer von Anthropic.
00:47:41: Dieser Firma, die sich von OpenAI abgespalten hat oder bzw.
00:47:46: die eine neue Firma gegründet haben und die den Kloat dieses AI-Modell rausbringen.
00:47:51: Der spricht immer von einem Country of Geniuses in a data center.
00:47:54: Also, dass es ein ganzes Land an eben den besten Agenten so etwas in einem Rechenzentrum gibt und wer das hat, habe irgendwie die Macht auch über die Welt.
00:48:02: Also, der wird sehr schnell, sehr, sehr politisch auch.
00:48:05: Das heißt, mit einer AI Factory im Hinblick auf Agents, wäre das ja ein Weg dorthin.
00:48:11: Oh, ja, das ist eine philosophische Frage.
00:48:14: Aber was macht ihr auch mit uns, was als Gesellschaft?
00:48:16: Ja, ich glaube schon, also natürlich gibt es diese Diskussion.
00:48:19: Aber
00:48:19: richtet ihr diese Datensenter für die Kunden ein?
00:48:22: oder bereitet sie dabei?
00:48:23: oder ist es eigentlich auch ein Ziel, dass McKinsey so ein Robo-Agentic, weil das wäre eigentlich noch besser, dann könnt ihr die Minuten hinterher verkaufen, die die arbeiten.
00:48:31: Nein, das machen wir nicht.
00:48:31: Also unser Geschäftsmodell ist wirklich für die Klienten etwas zu bauen, was sie benutzen können.
00:48:36: Wir sind kein Betreiber von einem Datenzentrum oder verkaufen jetzt Software-Lösungen als Lizenzmodell.
00:48:42: Wenn wir über so eine Agent Factory sprechen, dann ist das wirklich eine Lösung, in der ein Klient von uns eine Reihe von Agenten für eine Problemstellung nutzen kann.
00:48:51: Also bei dem Bankenbeispiel bleiben diese Agenten würden auf Datenzentren der Bank laufen.
00:48:57: Der ist ja typischerweise Datenzentrumskapazität zur Verfügung.
00:49:00: Aber ich muss das System schon so einstellen und diese Teams von Agenten so wählen, dass sie für die jeweilige Bank das Problem genau lösen können.
00:49:09: Das helfen wir mit aufzubauen.
00:49:11: Übrigens ist es so die IT-Teams der Bank selbst, haben wir dann ein Interesse, dieses System auch zu nutzen,
00:49:17: um
00:49:18: nicht nur die eine Applikation zu erneuern, sondern die nächste und die nächste und die nächste.
00:49:21: Und wir haben vielleicht bei der ersten Applikation geholfen, das System damit mit aufgebaut.
00:49:25: Aber oft nimmt das Unternehmen selbst dann in die Hand die nächsten Applikationen zu erneuern.
00:49:30: Das glaube ich jetzt für uns, sprechend eine der wesentlichen, eleventen Wir-Sinnen vom Set-Up immer so aufgesetzt, nicht dauerhaft.
00:49:39: beim Unternehmen vor Ort Betrieb zu machen.
00:49:41: Das ist einfach nicht unser Geschäftsmodell.
00:49:43: Wir kommen, um etwas zu lösen und aufzubauen, was dann weiterverwendet
00:49:46: wird.
00:50:00: Unser Geschäftsmodell ist ja auch hier, dass wir an einer Stelle zwölf schnelle Fragen haben.
00:50:04: In diesem Podcast einen kleinen WordRap zur Auflockung.
00:50:07: mit der Bitte im kurzen Antworten würde ich gleich beginnen.
00:50:09: Vier Tagewoche oder sieben Tagewoche?
00:50:12: Für mich persönlich fünf und ein halb.
00:50:15: Allgemein, ich glaube, total flexibel hängt davon ab.
00:50:17: Für wen?
00:50:18: Ich glaube, die Wahrheit liegt wahrscheinlich Ich führe die, wenn man jetzt in Summe denkt, in der Mix.
00:50:23: Sport vor oder nach der Arbeit?
00:50:25: Vor.
00:50:26: Führen Sie ein Terminkalender selbst?
00:50:28: Nein.
00:50:29: Auf welche Eigenschaften?
00:50:30: Weil wir gerade die Bewerberinnen und Bewerber hatten, achten Sie am meisten.
00:50:34: Motivation?
00:50:35: Problemlösungsfähigkeit?
00:50:36: Neugier.
00:50:37: Gibt es eine gute Art zu kündigen?
00:50:39: Transparent.
00:50:41: Und weil wir jetzt sehr viel über Leistungsparameter und KPI und Beratungstätigkeiten gesprochen haben, was ist Ihr wichtigster Softskill?
00:50:49: Ich glaube Neugier und ich kann sehr konsistent bei der Umsetzung sein.
00:50:56: Lästig?
00:50:57: Ja, okay.
00:50:58: Welches Networking-Event ist für Sie das Wichtigste?
00:51:01: Eines, wo man Leute trifft, mit denen man Dinge diskutiert, die man vorher noch nicht wusste.
00:51:07: Und das gibt's?
00:51:08: Das Event?
00:51:09: Sehr gut.
00:51:10: Müssen wir später noch drüber sprechen, aber vielleicht haben Sie ein Tipp für unsere Zuhause.
00:51:14: Home-Office oder Hybrid?
00:51:15: Ich bin ein großer Office-Verfechter.
00:51:17: Ich glaube, in Summe... ist aber eine Hybrid-Lösung, die sich etablieren wird.
00:51:21: Ist das mit dem Office derzeit auch in Österreich großes Thema wieder das Zurückholen?
00:51:26: Ja, ich glaube, das ist ein Thema.
00:51:28: Bei uns jedenfalls so oder so.
00:51:30: Ich bemühe mich da selber für unseren Standort, wenn wir so ungefähr hundertfünfzig Meter weiter, dass die wieder mehr ins Office kommen.
00:51:35: Die Berater selbst sind sehr viel unterwegs, aber wir haben natürlich auch Leute eben aus der Buchhaltung, aus der Finanz, aus den Assistentinnen und so weiter.
00:51:42: Das ist ein großes Thema, das ist wichtiger.
00:51:44: Warum?
00:51:45: Weil es zu einem besseren Kultur zusammengefüge wird und man sich mehr mit dem Unternehmen identifiziert.
00:51:52: So, die letzten vier Fragen mit bittem kurzer Antwort.
00:51:55: Welche Eigenschaft hat Sie an die Spitze gebracht?
00:51:57: Ich glaube, Durchhaltungsvermögen.
00:51:59: Gibt's so was wie eine Work-Life Balance?
00:52:02: Ja, ich glaube, sie wird nur falsch ausgelegt im Moment.
00:52:06: Was ist für Sie ein gutes Unternehmen?
00:52:09: Oh, eines, das veränderungsbereit ist und risikobereit ist zu nehmen.
00:52:15: und ihr tief an junge Menschen, die erfolgreich werden wollen,
00:52:17: an sich selbst
00:52:18: zu arbeiten.
00:52:24: Das haben sie lange Zeit auch insofern getan, dass sie an der TU Wien promoviert haben und da eigentlich im Bereich der Telekommunikation geforscht haben, hauptsächlich.
00:52:35: Und sie haben nicht irgendwie abgeschlossen, sondern ihren Dr.
00:52:38: Sub aus Beats ist abgeschlossen, vom Bundespräsidenten verleiht, das ist in Österreich so ungefähr die beste Auszeichnung.
00:52:44: Wahrscheinlich nach einer guten Bewertung im McKinsey Assessment Center, aber die man eben bekommen kann, mit seinem wissenschaftlichen Abschluss.
00:52:51: Wie hat sie es also als Brain nicht weiter in die Forschung verschlagen, sondern in einer Beraterkarriere?
00:52:59: Ich habe einen Hintergrund, meine Eltern hatten einen Betrieb.
00:53:02: Ich komme da aus selbstständigen Verhältnissen und dieser Drang etwas umzusetzen, etwas zu bewegen in der realen Welt, das fand ich immer spannend.
00:53:11: Mir hat die akademische Karriere sehr viel Spaß gemacht, aber sie ist dann halt sehr theoretisch.
00:53:15: Also im Doktorat, vor allem wenn man in der Technik oder Naturwissenschaft unterwegs ist, ist man dann irgendwann mal an einem Punkt angekommen, wo die Anzahl der Personen, die sich mit dem speziellen Thema noch beschäftigen, sehr klein wird.
00:53:25: Und es ist halt inhaltlich spannend, herausfordernd, aber dann doch etwas einsamer.
00:53:33: So ist es mir vorgekommen.
00:53:34: Und ich hab dann irgendwie beschlossen, ich muss oder ich möchte gerne etwas mehr machen als das.
00:53:39: Und was noch dazu kam, war, Wie ich im Doktorat die gelingen hat, hat er in Stanford so einen Visiting-Researcher besucht zu machen.
00:53:45: Es war knapp am Anfang der Finanzkrise.
00:53:48: Da haben sich auch einfach gewisse Dinge geändert.
00:53:50: Ich hatte die Gelegenheit da im Start-up-Umfeld von einem Professor von mir tätig zu sein.
00:53:54: Das hat sich dann dort sozusagen nicht so positiv entwickelt.
00:53:58: Das ging dem
00:53:58: Bach hinunter.
00:53:59: Das ging dem Bach hinunter und ich hab dann gesagt, okay, Technik ist spannend und superrelevant, aber ich muss auf jeden Fall mein Wirtschaftswissen auch aufbauen.
00:54:08: Bin dann zurück nach Europa.
00:54:09: Zu McKinsey hab ich mir gedacht, auch, spannend, die nehmen auch Naturwissenschaftler, das ist interessant.
00:54:13: Und die machen ganz viel Wirtschaft, so hab ich mir das naiv vorgestellt, mit dem ursprünglichen Plan, drei Jahre dabei zu bleiben.
00:54:19: Und ja, es blieb halt spannend.
00:54:21: Und ich bin dann doch ein bisschen länger geblieben als anfangs gedacht.
00:54:25: Dass der Beruf intensiv ist, das haben wir jetzt mehrfach gehört.
00:54:28: Wie gehen Sie eigentlich selber mit Stress um?
00:54:31: Baut man da persönliche Resilienz auf, wie es im Handbuch heißt?
00:54:34: Oder was ist Ihre Methode, Druck, Tempo, Komplexität unter einen Hut zu bringen?
00:54:39: Ich glaube, das eine ist, guten Blick auf die Priorisierungen zu haben.
00:54:45: Also meine persönliche meiner Heavets ist halt Montag in der Früh.
00:54:48: Bevor die Arbeit wirklich losgeht, mir immer die Frage zu stellen, was will ich die Woche wirklich weiter kriegen?
00:54:53: Das hilft mir als
00:54:55: Anhaltspunkt.
00:54:55: Also Montag früh heißt wegen Sonntagabend?
00:54:57: Nein, es ist wirklich Montag früh.
00:54:59: Ich stehe ein bisschen früher auf, diesbezüglich.
00:55:01: Und manchmal sitzt man ja auch früh im Flieger.
00:55:03: Das ist auch so ein guter Zeitpunkt, sich die Gedanken zu machen, was will ich eigentlich wirklich weiter bekommen in die Woche?
00:55:08: Das andere ist, man gewöhnt sich dran, sage ich ganz offen.
00:55:11: Also auch bei uns, es ist zwar am Anfang auch schon vielleicht ein bisschen stressiger wie im Durchschnittsberuf, aber das ist ja nicht von ersten Tag gleich und man wächst dann damit.
00:55:20: Und ich glaube, ich bin einfach nicht sehr stressempfindlich, muss ich sagen.
00:55:23: Gutes System für To-Do's, damit einem bei X-Klienten und einigen Sachen in meinem eigenen Unternehmen dann auch noch machen sollte, nichts runterfällt.
00:55:31: Bestimmt.
00:55:32: Wenn Sie es haben, bitte mir gerne geben.
00:55:33: Ich wollte
00:55:34: gerade auch fragen.
00:55:35: Wir probieren jetzt mit Assana, ob das funktioniert.
00:55:37: Aber es bleibt eine Herausforderung.
00:55:39: Ja, ich habe Noten.
00:55:40: Ja,
00:55:40: okay.
00:55:40: Und das Zauberding macht alles dann auch mit KE.
00:55:43: Na, ich glaube, das wäre schön.
00:55:44: Also wir arbeiten daran.
00:55:45: Aber wir haben eine Start-up-Idee.
00:55:46: Wir könnten etwas gemeinsam machen.
00:55:48: Ja, inklusive
00:55:49: dem Start-up, dass es verlässlich schafft.
00:55:50: Bildschirm-Inhalte auf ein Präsentations-Display zu
00:55:53: bekommen.
00:55:53: Genau, das wäre das zweite.
00:55:55: Ohne VGA-Stecker, dann wäre man reich.
00:55:57: Wir reden jetzt so locker.
00:55:59: Und im echten Leben, das Sie gerade angesprochen haben, ist es ja so, dass Sie Entscheidungen vorbereiten, die später Tausende Jobs beeinflussen, auch bedeuten können, dass Menschen gekündigt werden, dass Milliarden Investitionen getätigt werden, dass ganze Branchen sich verändern.
00:56:13: Gibt es denn da Dinge, die Sie falsch eingeschätzt haben in der Vergangenheit?
00:56:17: Wir sind ja immer wieder in so... Zyklen, die als Hype gelten müssen, sowieso momentan.
00:56:22: alle reden über KI, wir haben hier sehr lange über KI geredet und die tatsächlichen Produktivitätsgewinne sind momentan noch ein bisschen betit.
00:56:31: Ja, super spannende Frage.
00:56:33: und ja, ich würde selbst reflektieren sagen, man schätzt nicht immer alles richtig ein.
00:56:39: Persönlich vielleicht nur ein Beispiel rausgreifen ohne das Unternehmen nennen zu wollen, aber ich hatte mal die Gelegenheit mit einem mittelständischen Unternehmen zu arbeiten in einer Phase, wo es im Betriebsübergang gab
00:56:51: vom Gründer an seine drei Söhne,
00:56:53: vom Gründer an einen seiner Söhne.
00:56:54: Und das war am Anfang als strategisches Projekt aufgesetzt.
00:57:00: Also eine Empfehlung, wie kommt man zu weiteren Wachstum?
00:57:03: Obwohl schon erkennbar war, zumindest dann nach einem etwas Zeit, den man damit die Unternehmen verbringen konnte, dass die Liquidität und die finanzielle Stabilität des Unternehmens nicht so gut ist.
00:57:14: Und ich persönlich glaube, ich hätte da schneller reagieren müssen und sagen, wir lösen das falsche Problem.
00:57:21: Red Flag.
00:57:22: Und es ist so wie Sie sagen, man hat schon eine gewisse Verantwortung.
00:57:26: Ich würde mich da persönlich auch nicht rausziehen.
00:57:29: Ich habe leider Gottes eben das Unternehmen meiner Eltern selber mit abwickeln dürfen.
00:57:34: Mein Vater hat das dann verkauft, nachdem ich es nicht übernehmen durfte.
00:57:36: Ich weiß, was es bedeutet, Menschen zu kündigen, die zwanzig Jahre ihres Lebens in einem Unternehmen verbracht haben.
00:57:43: Das ist eine große Verantwortung und ich glaube als Berater muss man da schon immer Humboldt bleiben.
00:57:48: Weil Sie das zweimal jetzt angesprochen haben, was war das für ein Unternehmen?
00:57:52: und weil Sie jetzt gesagt haben, nicht Unternehmern durfte?
00:57:54: Nein, ich wollte es nicht übernehmen, aber wir haben automatische Türen und Torre gemacht.
00:57:57: Ja.
00:57:58: Wenn es das Leopolds Museum oder das Museum oder eine Kunst, die Eingänge hatten wir gemacht, Ringstraßengalerie, die Eingänge, waren so ein mittelständisches Unternehmen, thirty-fünfzig, vierzig Mitarbeiter, haben halt so selektive, automatische Türen gebaut.
00:58:13: Ganz klassischer Handwerksbetrieb war da selber aufgebaut.
00:58:15: Meister selber noch gelernt im eterlichen Betrieb.
00:58:19: Man kann Schweißen drehen, Portalbau, Auto-Cut.
00:58:23: Also
00:58:23: wenn alles daneben geht mit der Beratungsleistung dann?
00:58:26: Genau, dann zurück zu The Roots.
00:58:28: Aktuell beschäftigen wir mehr mit meinem Sohn damit, wie man eine Seifenkiste baut.
00:58:32: Aber ja, man könnte das vielleicht auch.
00:58:34: Jetzt zum Abschluss noch die Frage, weil sie gerade auch die Beratung eines Unternehmers bei der Übergabe was machen will und das Unternehmen übergeben muss, angesprochen haben.
00:58:45: Wie gehen Sie eigentlich damit um, wenn ein CEO etwas will, wo sie wissen, es ist hundertprozent falsch.
00:58:50: Dass der das immer noch will, was machen wir jetzt?
00:58:52: Und dann ist er ja der Auftraggeber.
00:58:54: Da können sie noch so Persistent sein, wie sie möchten, aber irgendwann wird der sagen, da kommen wir nicht zusammen.
00:58:59: Ja,
00:59:00: und dann kommen wir nicht zusammen.
00:59:02: Ich schätze das sehr bei uns, dass McKinsey zumindest so wie ich kennengelernt hat und so wie wir das leben.
00:59:10: Die Möglichkeit gibt bei Projekten Nein zu sagen, wenn wir wirklich der Meinung sind, der findet einen Fehler statt.
00:59:15: Wir sind interessanterweise sogar in der eigenen Innenwahrnehmung dazu angehalten, von unseren Kollegen in solchen Situationen die Entscheidung zu treffen.
00:59:24: Das wird unter den Kollegen sehr positiv gesehen.
00:59:28: Kriegen wir das immer richtig hin?
00:59:29: Nein.
00:59:30: Ich glaube, jedes Unternehmen macht manchmal etwas, was man vielleicht im Nachhinein gesehen, aber im Nachhinein ist es immer leichter.
00:59:36: Aber wir haben eigentlich einen großen Wert auf die Kulturthemen zu erkennen, wo wir nicht helfen können, dann nein zu sagen.
00:59:45: Dann freue ich mich, dass Sie ja zu unserer Einladung in den CEO-Podcast gesagt haben und dass Sie sich die Zeit genommen haben und dass wir zusammenkommen sind sozusagen.
00:59:53: Freut mich auch total, war so verspannend.
00:59:55: Danke.
00:59:55: Vielen Dank.
00:59:57: Wenn euch diese Folge gefallen hat, abonniert uns auf der Podcast-Plattform eures Vertrauens oder auf YouTube.
01:00:03: Wir freuen uns über euer Feedback, über Kommentare.
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01:00:16: Ich bedanke mich sehr herzlich bei unserem Produktionsteam, allen voran Tobias Holub und Christoph Neuwirt.
01:00:22: Schold Wilhelm ist unser Chef vom Dienst, die Musik kommt von Maximilian Bless.
01:00:26: Mein Name ist Gerald Riedmann und ich bedanke mich sehr herzlich fürs dabei sein.
01:00:30: Bis zum nächsten Mal.
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